Massiver Druck seitens der Ärzte am frühen Morgen (9:00 Uhr).

Telefonat von Prof. Jürgenssen:

Er fragt, ob sich unsere Einstellung geändert habe. Ich verneine. Weiters wollte Prof. Jürgenssen wissen, ob wir mit Olivia bei Dr. Hamer in Behandlung seien. Auch dieses verneinte ich, was ja auch nicht zutraf. Prof. Jürgenssen bezeichnete Dr. Hamer als Kollegen, der unqualifizierte Diagnosen stelle und irgendwo im Burgenland oder in der Steiermark ein Zentrum besitze. Ein Recht der Eltern auf Geheimhaltung des behandelnden Arztes bestritt Prof. Jürgenssen und legte auf.

Abgesehen von dem Druck, den sämtliche Ärzte auf uns ausübten, war bemerkenswert, dass alle Dr. Hamer als Kontrahenten vermuteten. Wie um alles in der Welt kamen sie auf diesen Kölner Arzt? Kannten wirklich sämtliche Onkologen Dr. Hamers Neue Medizin und wenn ja, wie konnte man sich dann deren Verhalten erklären? Wir hatten den Eindruck, Dr. Hamer war das personifizierte schlechte Gewissen dieser Onkologen.

Ich musste mir eine Strategie zurechtlegen:

Mir war bekannt, dass die Arztwahl frei ist und man den Namen des behandelnden Arztes nicht nennen musste. Prof. Jürgenssen räumte dies aus: „Ja, wenn es um eine Blinddarmoperation ginge, dann schon, aber hier liegt Krebs vor, an dem das Kind sterben kann.“

Verlieren also Eltern bei einer Krebsdiagnose ihres Kindes automatisch jedes Recht, bei der Therapie mitzubestimmen? Müssen dann diese Eltern ihr Kind jeder Therapie, die gerade schulmedizinisch aktuell ist, ausliefern und dies mit ihrer Unterschrift sogar noch bekräftigen, auch dann, wenn sie von dieser nicht überzeugt sind? Genügt es vielleicht schon, wenn der Arzt behauptet, es ginge um Leben und Tod bei dem Kind, und die Eltern verlieren damit automatisch alle Elternrechte? Leben wir in einem Staat, in dem die Medizin Diktaturrecht besitzt? Laufen wir hier nicht Gefahr, dem Staat unbequem erscheinende Personen über deren Kinder gefügig zu machen? Müssen Eltern ihre Kinder der Schulmedizin am Ende auch für Experimente zur Verfügung stellen, die angeblich noch Erfolg versprechen? Welche Rechte haben Eltern, deren Kind onkologisch therapiert wird?

tagebuch olivia zeichnung 1

Zeichnung Olivias vom 31.05.1995 ins Tagebuch des Vaters

Gut, es mag berechtigterweise entgegengehalten werden, Eltern könnten aus religiösen Motiven handeln oder einem Scharlatan Glauben schenken. Nun, religiöse Motive hatten wir nicht, wir erlauben uns aber auch in keiner Weise, Entscheidungen aufgrund religiöser Beweggründe zu bewerten. Und dass wir keinem Scharlatan auf dem Leim gegangen waren, wussten wir. Dazu hatten wir genügend Bestätigung über die Richtigkeit der Neuen Medizin anderer, anerkannter Schulmediziner in Händen. Wie sollten wir also die Behörden überzeugen?

Warum sollten wir eigentlich die Behörden überzeugen? Hat die Schulmedizin ein Monopolrecht auf Heilung? Könnte sie 100%igen Erfolg vorweisen, dann wäre alles klar, und es gäbe keine Diskussion. Natürlich würde man dann die Schulmedizin wählen. Aber das kann sie nicht! Innerhalb der letzten zwei Jahre sind zwei meiner nahen Verwandten an Krebs gestorben.

Für mich sind 100% meiner an Krebs erkrankten Verwandten in der schulmedizinischen Therapie verstorben!

Gegenüber der Neuen Medizin tritt die etablierte, schulmedizinische Ärzteschaft derart anmaßend auf, dass sie zu nachweislich reproduzierbaren und höchste Heilungsquoten versprechenden Vorgehensweisen in der Krebstherapie nicht nur keine öffentliche Stellung bezieht und dies im streng naturwissenschaftlichen Prinzip beurteilt, sondern wie im Mittelalter dies dogmatisch von sich weist, ohne Prüfung als Scharlatanerie verurteilt, davon überzeugte Ärzte unter Drohung des Entzuges der Approbation zum „Abschwören“ zwingt und alle davon überzeugten Eltern als nicht urteilsfähig einstuft und gerichtlich gegen sie vorgeht.

Die Schulmedizin bedient sich der Justiz, um ihre eigenen Interessen durchzusetzen.

Wir als Eltern von Olivia sind von Dr. Hamers Neuer Medizin im Allgemeinen und von seiner Diagnose betreffend Olivia im Speziellen, komplett überzeugt. Dr. Hamer diagnostizierte, dass sich Olivia im Heilungsprozess der Krankheit Krebs befindet und wir als Eltern diesem Kind die optimale Therapie angedeihen lassen können, wenn Olivias Mutter vorerst aufhört, arbeiten zu gehen und dadurch dem Kind genau das wieder gibt, was es so nötig braucht – eine ständige, ununterbrochene Fürsorge der Mutter.

Uns überzeugt dies, denn wir sahen zwar die Qualen Olivias als ihre Mutter arbeiten ging, dachten aber, Olivia würde sich schon daran gewöhnen. Sie gewöhnte sich auch daran, aber auf ihre persönliche, uns nicht erkennbare Weise. Ihr Organismus schaltete auf das natürliche Notprogramm „Krebs“ um, mit einer bestimmten Organreaktion. Unterstützen wir unser Kind, indem wir ihm real zeigen, dass es dieses Notprogramm nicht mehr benötigt, indem also ihre Mutter ständig um sie ist, hört der Krebs auf zu wachsen. Das Kind gesundet. Davon sind wir überzeugt.

Und wir als Eltern scheren uns nicht das Mindeste um den „Glaubenskonflikt“ zwischen Schul- und Neuer Medizin. Genauso wie sich die Schulmedizin über den Glauben der Eltern hinwegsetzt, empfinden wir es als unser Recht, uns über den Glauben der Schulmedizin hinweg, jene medizinische Richtung zu wählen, die wir als Eltern verantworten können.

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