Das medizinische Experiment

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olivia – tagebuch eines schicksals

„Nie wieder soll sich so etwas wiederholen dürfen. Nie wieder soll einer Familie so tiefes Leid zugefügt werden!“

Erika Pilhar

CHEMOTHERAPIE - WAS IST DAS?

Zytostatika:

Was sagt das Lexikon?

Zyto – von griechisch kytos = Zelle, eigentlich Rundung, Wölbung.

statika – von griechisch statikós = zum Stillstehen bringend.

Zytostatika sind also Mittel, welche die Zellen des Körpers zum Stillstand bringen. Die Griechen sagten auch: Panta rei – alles fließt, Das Leben ist also eigentlich Bewegung, Wachstum, Zellteilung…

Die Schulmedizin teilt Zellen in gutartig und bösartig ein. Die einen werden als sinnvoll, die anderen als sinnlos bewertet. Folglich ist ein Wachstum, in dem ein Schulmediziner keinen Sinn erkennen kann, automatisch sinnlos oder gar bösartig.

Gut und böse. Wir alle haben ein langes Training darin, wie wir zu reagieren haben … Böses und Bösartiges, böse Menschen wurden und werden bekämpft, verbrannt, ausgerottet, ganz klar.

Wussten Sie, dass das erste Chemotherapeutikum ein Nebenprodukt des 1. Weltkrieges war und aus dem Kampfgas Lost (=Senfgas) gewonnen wurde?

Es ist von diesem Verständnis aus auch klar, dass die in diesem Jahrhundert entdeckten Strahlen (Gamma- Alpha- Beta- u. Neutronenstrahlen) auch für das Zerstörungswerk gegen den Krebs eingesetzt wurden und werden.

Was sagt das medizinische Lexikon (Roche Lexikon Medizin)?

Zytostatika:

Substanzen, die den Eintritt der Kern- u./oder Plasmateilung verhindern oder erheblich verzögern bzw. ihren Ablauf unterbrechen, stören. Sie greifen entweder in die Reduplikation oder Transkription der DNS oder in die Ausbildung u. Trennung deren Trägerstrukturen ein u. führen zu teilungsstörenden Chromosomenaberrationen oder unterdrücken die Ausbildung bzw. stören die Funktion des Spindelapparates (u. sind fast stets mutagen)…

Folgendes Schreiben hing – versteckt hinter einer Tür – an der Wand eines Schwesternzimmers.

SCHUTZMAßNAHMEN BEIM UMGANG MIT ZYTOSTATlKA
(Erlass des Bundeskanzleramtes, Sektion Volksgesundheit, vom 13. Februar 1990)

Zytostatika besitzen neben ihren akuten und chronischen toxischen Effekten noch mutagene und karzinogene Eigenschaften. Bei der therapeutisch indizierten Anwendung am Patienten wurden Fertilitätsstörungen36 und Chromosomenaberrationen beschrieben.

Ebenso können sie zur Entwicklung eines Zweitkarzinoms führen. Neuere Untersuchungen weisen darauf hin, dass Zytostatika auch für die mit ihrer Anwendung betrauten Personen, also Ärzte und Pflegepersonen, ein gewisses Gesundheitsrisiko bedeuten.

Auch zytogenetische Untersuchungen beim Pflegepersonal weisen in diese Richtung. Bisher liegen nur wenige epidemiologische Untersuchungen vor, die in erster Linie eine erhöhte Fehlgeburtenrate bei Krankenschwestern zeigen konnten.

1.1. Am Zubereitungsort sollen während des Arbeitsvorganges nur die mit dieser Arbeit betrauten Personen anwesend sein. Der Raum soll eine Waschgelegenheit und eine Umkleidemöglichkeit besitzen. Essen, Trinken und Rauchen sind in diesem Raum striktest untersagt.

1.3. Zur persönlichen Schutzausrüstung gehören vorne geschlossene Einmal-Mäntel und Latex-Einmal-Handschuhe mit einer Mindestschichtdicke von 0,17 mm. Bei Fehlen einer zentralen Werkbank müssen zusätzlich eine Schutzbrille und eine Atemschutzmaske P2 (= partikelfiltrierende Halbmaske entsprechend ÖNORM Z 1141) getragen werden.

[…] die Bestimmungen des Sonderabfallgesetzes, BGBL. Nr. 186/1983, zuletzt geändert durch BGBL. Nr. 256/1989, zu beachten sind. Der Arbeitsplatz ist nach Abschluss der Tätigkeit gründlich zu reinigen. Nach Ablegen der Arbeitskleidung und Entfernung der Einmal-Handschuhe sind die Hände mit Seife oder Seifenlösung gründlich zu reinigen.

2.1. Bei Vornahme von Zytostatikatherapien sind Einmal-Handschuhe zu tragen. Um den Patienten nicht unnötig zu verunsichern, kann auf das Tragen einer Atemschutzmaske verzichtet werden, wenn sichergestellt ist, dass es dabei zu keiner Aerosolbildung kommt.

4.2. Schwangere und stillende Frauen sowie Jugendliche müssen vom Umgang mit Zytostatika ausgeschlossen werden.

4.3. Kontinuierliches, vorwiegendes Arbeiten mit Zytostatika soll auf maximal 5 Jahren begrenzt werden.

5.3. Eine individuelle Aufzeichnung über den Umgang mit Zytostatika (Art des Umgangs, Präparate und Dosis) in Form eines Risikopasses wäre zu empfehlen.

Schreiben des Bundesministerium für Gesundheit, Sport und Konsumentenschutz, Radetzkystraße 2, A- 1031 Wien, vom 8. September 1993:

… Zu „Krebsheilung“: Es gibt eine Reihe von tierexperimentellen Studien an Ratten, die für DCA37 eine das Tumorwachstum anregende Wirkung wahrscheinlich erscheinen lassen (insbesondere Leber- und Enddarmtumore) – siehe auch die beiliegenden Kopien der Studien 2.00/000008, 2.00/000014, 2.00/000022 und 8.00/000001. Allerdings wäre einzuräumen, dass fast alle in Verwendung stehenden Chemotherapeutika (Krebstherapie) tumorerzeugende Effekte besitzen.

Was sagt der „SPIEGEL“?

Über das Magazin „Der Spiegel“ gelangte ich im Laufe unserer Geschichte zu einer zwiespältigen Meinung. Vor unserer Geschichte schätzte ich ihn als ein Medium mit hohem journalistischen Niveau ein. Jeder Beitrag erschien mir gewissenhaft recherchiert zu sein. Was ich aber über uns und über Dr. Hamer nun von dieser Zeitschrift vorgesetzt bekam, war haarsträubend. Von gewissenhafter und objektiver Recherche war keine Spur mehr zu finden. Das Gegenteil war der Fall. Ich habe sogar den Eindruck, dass sich nun dieses Blatt als Propagandainstrument jener Interessensvertretungen hergab, die es selbst im Jahre 1980 stark kritisierte.

Mit den nun folgenden Auszügen aus dieser Artikelserie, möchte ich dem „Spiegel“ einen Spiegel vorhalten.

DER SPIEGEL, Nr. 36/1980
 
„Begrabene Illusionen“
 
Erfolge und Scheinerfolge der Medizin (III) / Von SPIEGEL-Autor Hans Halter
 
… Professor Hans Schaefer, privat auf der Suche nach einer ganz anderen, einer „neuen Medizin“, hat 50 Jahre nach seiner Bestallung zum Arzt erkannt, dass die therapeutischen Leistungen der naturwissenschaftlichen Heilkunde sehr viel geringer sind, als man bisher im Taumel großer und unbezweifelbarer Siege der Medizin angenommen hatte. Sein Rat: „Die beste Lebensversicherung ist Gelassenheit und Anpassung.“
 
Der alte Herr empfiehlt den Verzicht auf Alkohol und Nikotin, Hetze, Ehrgeiz, Stress. Gegen die „Killer“ sei von den Doktoren kein wirksamer Beistand zu erwarten: „Die Behauptung, Krankheit lasse sich durch medizinische Maßnahmen verhüten, trifft jedenfalls bei den großen ‚Killern’ nicht zu.“
In der Tat sieht die Bilanz des medizinisch-industriellen Komplexes traurig aus. Gegen die gefährlichsten und weitestverbreiteten Volkskrankheiten – arztintern „Die bösen Sieben“ genannt – ist die Heilkunde machtlos:
 
• Seit 25 Jahren gibt es keinen Behandlungsfortschritt bei Krebs;
• Arterienverkalkung („Arteriosklerose“), häufigste Ursache von Herzinfarkt, Schlaganfall und Durchblutungsstörungen, lässt sich nicht bessern;
• kein einziges Medikament hilft der Leber, wenn sie bindegewebig („zirrhotisch“) schrumpft;
• chronische Bronchitis nimmt kontinuierlich zu und mit ihr die Zahl der Lungentoten;
• vergebens hoffen Millionen bundesdeutscher Rheumatiker auf Heilung;
• sechs Millionen Hochdruckkranke offeriert der Medizinbetrieb eine nebenwirkungsreiche Dauertherapie mit ungewissen Erfolgsaussichten;
• schließlich trügt die Hoffnung, die Heilkunst könne auch nur das Geringste gegen vorzeitiges Altern und Verschleiß ausrichten.
Krebs, Herzinfarkt, Leberzirrhose, Bronchitis, Rheuma, Hochdruck und Altersleiden – die „bösen Sieben“ – nehmen in der amtlichen Statistik von Jahr zu Jahr einen breiteren Raum ein, doch Rückwirkung auf den Alltag der Medizin hat das bisher kaum gehabt: Hartnäckig leugnen die offiziellen Standesvertreter der Ärzteschaft, aber auch die Mehrheit der Professoren und viele Doktoren aus dem dritten Glied das offensichtliche Desaster der Medizin.
 
… Selbst bei gutem Willen aller Beteiligten ist der Effekt der Früherkennungsmaßnahmen dürftig. Beim Brustkrebs etwa, dem häufigsten Tumor der Frau, enthält ein Gramm Krebsgewebe bereits mehr als eine Million bösartiger Zellen. Zu diesem frühestmöglichen Diagnosezeitpunkt ist der Tumor nicht einmal erbsgroß. „Seine Geschichte“, sagt der Schweizer Karzinomexperte Kurt Brunner, „ist bereits zu zwei Dritteln abgelaufen.“ Die sogenannte „Früh“-Erkennung ist mithin eine Spätdiagnose.
 
Nicht einmal auf die Kardinalfrage gibt es eine Antwort. „Was ist Krebs?“ rätselt der Tübinger Kinderarzt Dietrich Niethammer, der mit Interferon experimentiert. „Wir wären viel weiter, wenn wir das endlich wüssten.“ Eine Virusinfektion? Ein programmierter Fehler im Bauplan der Zelle? Ein Versagen der körpereigenen Abwehrkräfte? Durch tausenderlei Umweltgifte ausgelöst, also Schuld? Vornehmlich ein Altersleiden, also Schicksal? So viele Wissenschaftler, so viele Antworten.
Niemand weiß, warum von 100 starken Rauchern nur zehn einen Lungenkrebs bekommen.
 
Wird eine Krebsart, aus welchen Gründen auch immer, seltener, reklamieren die Heilkundigen das gewöhnlich als Erfolg ihres Tuns. So sind in der Bundesrepublik die Sterbeziffern an Gebärmutterhalskrebs deutlich zurückgegangen. Den Propagandisten der Vorsorgeuntersuchungen gilt das als schönster Beweis für die Effizienz ihrer Strategie. Die Wahrheit ist, dass in den meisten westlichen Ländern der Gebärmutterhalskrebs seit den fünfziger Jahren seltener auftritt, völlig unabhängig von den Vorsorgeuntersuchungen.
Doch selbst wenn die Ärzte durch die vorsorgliche Amputation des Gebärmuttermundes einen Krebsort radikal entfernen, so beseitigen sie damit nicht etwa die Krebsgefahr: Muttermundlose Frauen bekommen häufiger Brustkrebs. „Wir müssen“, gesteht Professor Krokowski, „die Krebsforschung und die Krebstherapie neu orientieren.“ Denn hinter der „Maske der Kosmetik“ verberge sich eine traurige Wahrheit: „In den letzten 5 Jahren ist es nicht gelungen, die Heilquote beim Krebs durch therapeutische Maßnahmen entscheidend zu verbessern.“
 
… Die Überlebensstatistiken beweisen, dass herkömmliche Krebstherapie das bösartige Leiden meist nicht besiegt, sondern dem Patienten nur zum letzten Martyrium seines Lebens verhilft: „Ärzte“, schreibt das Medizinerblatt „Selecta“, „bei denen die Diagnose Krebs gestellt wurde, weisen häufig jede Therapie strikt von sich.“
Mit gutem Grund: Der Verzicht auf radikale Operationen, hochdosierte Strahlentherapie und die Krebszellgifte („Zytostatika“) verlängern häufig nicht nur die Lebenserwartung. Die Kranken fühlen sich auch „wohler, sind in ihrer Arbeitsfähigkeit weniger beeinträchtigt und haben keine Ausfallserscheinungen“. („Selecta“)
Doch nur wenige Krebskranke vermögen sich der Intensivbehandlung zu entziehen. Zu groß ist der Sog der leeren Klinikbetten, zu schmal die Grenze zwischen der erforderlichen Diagnostik, die heilbare von unheilbaren Krankheiten trennt und der Sog der Therapie, die bei den meisten Krebsformen nichts bringt.
Zu diesem Eingeständnis sind die Heilkundigen jedoch weder dem betroffenen Patienten gegenüber bereit noch gegenüber der Allgemeinheit, die sie bezahlt. Obwohl seit 25 Jahren auf allen Gebieten der Krebsbekämpfung – Forschung, Vorsorge, Früherkennung, Therapie, Nachsorge – Stillstand herrscht, suggerieren die Experten dem krebsfürchtigen Volk, es gehe voran, und die Chancen des Kranken, vom tödlichen Leiden geheilt zu werden, würden immer besser.
 
… 16 Jahre lang, von 1962 bis 1978, verordneten Deutschlands Doktoren als „bestmöglichen Schutz vor einem Herzinfarkt“ – so die Werbung für „Regelan N 500“ – ihren Patienten Clofibrat. Unter 36 verschiedenen Handelsnamen war die billige Chemikalie, ein Abfallprodukt der Phenolproduktion, den Patienten ans kranke Herz gelegt worden. In diesem Zeitraum stieg die Herzinfarkthäufigkeit kontinuierlich, der Umsatz der Clofibrate wuchs gleich ums Fünfzigfache, auf zuletzt 110 Millionen Mark pro Jahr. Ende 1978 verbot das Bundesgesundheitsamt die Droge und beschränkte später ihre Zulassung auf engste Indikation: Das Mittel hatte die Sterblichkeit der Infarktkandidaten nachweislich erhöht, statt sie zu senken.
 
… Ganz sicher und ganz einig sind sich die Heilkünstler, wenn es den „Leberschaden“ zu deuten gilt: Schuld ist allein König Alkohol, Hilfe bringt nur Abstinenz. Die beiden Wahrheiten hindern die Ärzte indes nicht, in großen Mengen dubiose „Leberschutzpräparate“ zu verordnen. Garniert wird diese insuffiziente Therapie des drohenden Leberversagens durch ein Potpourri banaler oder falscher Ratschläge.
 
… In der Bundesrepublik hingegen verfolgen die ärztlichen Standesfunktionäre jeden Kritiker mit inquisitorischem Eifer. Offiziell gilt das Credo: „Das deutsche Gesundheitswesen ist das beste der Welt“ eine Standardbehauptung der Bundesärztekammer, die auch durch ständige Wiederholung nicht wahr wird.
Für den Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), den dänischen Facharzt Dr. Halfdan Mahler, ist jedenfalls der „schlechte Gesundheitszustand der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland“ schlichtweg ein „Skandal“. Sein Therapievorschlag: Deutschland, „eines der reichsten Länder der Welt“, müsse von der „süchtig machenden Hochglanzmedizin und den pharmazeutischen Dauerlutschern“ wegkommen, denn damit sei nichts geholfen.
Intuitiv, ohne die Kenntnis der Zusammenhänge, wird diese Ansicht offenbar von der Mehrheit der Deutschen geteilt: Den medizinischindustriellen Komplex finanzieren zwar alle Bürger gemeinsam – verarzten lässt sich indes nur eine Minderheit. Gerade 17 Prozent der Männer und nur 30 Prozent der Frauen nehmen an den Vorsorgeuntersuchungen gegen Krebs teil. Die anderen ahnen, dass dadurch nicht das Leben, sondern nur die Zeitspanne zwischen Diagnose und Tod verlängert wird.
 
… Bürger, die in einem Gebiet mit vielen Ärzten und reichlich Krankenhäusern wohnen, verwandeln sich rascher in Patienten, werden häufiger operiert, nehmen mehr nebenwirkungsreiche Medikamente und sterben – im statistischen Durchschnitt – früher. Ganz erschrocken hat das „Wissenschaftliche Institut“ der deutschen Ortskrankenkassen im vergangenen Jahr festgestellt: „Die Lebenserwartung der Bevölkerung sinkt ziemlich proportional mit der Zahl der Einwohner pro Arzt, also mit zunehmender Arztdichte.“
Wer im Arzt die magische Figur gegen Krankheit und Lebensangst erblickt, der ist meist gleichzeitig nervös, wetterfühlig, sensibel und abergläubisch. Diese vom Doktor als „dankbare Patienten“ eingestuften Zeitgenossen sind unterwürfig und geduldig. Sie betonen stets ihre leistungsmotivierte Arbeitsbereitschaft und haben häufig einen schmerzvollen Prozess sozialen Auf- und Abstiegs hinter sich.
Solche Kundschaft hat Vertrauen in den medizinisch-industriellen Komplex, weil die weißen Kittel durch die Forderung „therapeutischen Gehorsams“ Verhaltenssicherheit in bedrohlichen Situationen gewähren. Dann wird der Arzt zum Heilmittel. Wenn es erst soweit ist, spielen die objektiven Möglichkeiten seiner Kunst kaum noch eine Rolle: der Arzt als Droge, die süchtig macht.
 
DER SPIEGEL, Nr. 26/1987
 
„Ein gnadenloses Zuviel an Therapie
 
SPIEGEL-Serie über Krebsbehandlung in der Bundesrepublik – Teil 1: Zweifel an den chemischen Waffen
 
… „Es sollte uns nachdenklich stimmen“, fuhr Thomsen (Professor Klaus Thomsen, zwei Jahrzehnte lang Chef der Gynäkologie an der Hamburger Uni-Klinik) vor den internationalen Fachkollegen fort, „wenn eine zunehmende Zahl von Ärztinnen und Ärzten sagt: ‚An mir würde ich eine solche Therapie nicht vornehmen lassen.’“ Kritiker hätten bereits den Vorwurf erhoben, bestimmte aggressive Medikamenten-Kombinationen nützten nur der Pharma-Industrie und dem Arzt, „nicht aber dem sterbenskranken Menschen“.
 
… Zur überfälligen Wende in der Krebsmedizin bekennen sich deshalb zunehmend Onkologen, die bei der Jagd auf den Zellfeind die Sorge um den Kranken noch nicht verdrängt haben: Eine „Tumormedizin nach Maß“ forderte einer der prominentesten westdeutschen Onkologen, der Nürnberger Walter Gallmeier, letzten September. „Übertherapie“ und „Überdiagnostik“, so der Professor selbstkritisch, hätten die Krebsmedizin „zum Teil zu Recht in Misskredit“ gebracht.
 
„Den Versäumnissen der Vergangenheit“, beschrieb die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ das Defizit der Krebsbekämpfer, stehe „heute ein gnadenloses Zuviel an Diagnostik und Therapie gegenüber“. Noch immer sterben jährlich rund 170 000 Bundesbürger an Krebs. Die Bilanz der Onkologen am Ende der achtziger Jahre ist mehr als entmutigend:
 
• Der erhoffte Durchbruch im Kampf gegen das Zellleiden ist ausgeblieben. Gegen die zahlenmäßig entscheidenden Organkrebse (Lunge, Darm, Brust) sind die Mediziner, wie auch heftige Diskussionen in den USA bestätigen, hoffnungslos im Hintertreffen. Die Fortschritte der Krebstherapeuten in den letzten drei Jahrzehnten, so befand ein im März veröffentlichter, vom US-Kongress in Auftrag gegebener Untersuchungsbericht, seien minimal gewesen. Bei den meisten der zwölf häufigsten Krebsarten hätten sich die Hoffnungen der Krebsforscher nicht erfüllt: „Die Verbesserungen waren geringfügig oder wurden durch die offiziellen Statistiken in einem zu günstigen Licht dargestellt.“
… Mit ihrer ganzen Palette von Stahl, Strahl und Chemotherapie haben die Medizinrecken bisher geradezu zwanghaft den Tumor bekämpft. Ihren um Hilfe flehenden Patienten haben sie damit oft mehr geschadet als genützt. „Supraradikale Eingriffe“, mit denen die Chirurgen das Leiden ebenso unerbittlich bekämpften, wie dieses mit den Opfern umsprang, haben sich weithin als medizinischer Irrweg erwiesen.
 
… Doch ramponiert hat den Ruf der Krebsmedizin in den letzten Jahren hauptsächlich das sogenannte dritte Bein der Onkologie: die Chemotherapie.
 
… Doch die medikamentöse Waffe gegen den Krebs unterscheidet nicht zwischen entarteten Tumor- und gesunden Wirtszellen. Patienten erleben die Therapie deshalb oft als Vorstufe zur Hölle: Ihre Haare fallen aus, die Schleimhäute entzünden sich, Übelkeit und Erbrechen geben ihnen einen Vorgeschmack auf das, was die Krankheit möglicherweise noch mit ihnen anstellen wird.
Am Anfang der Chemotherapie-Ära, in den 50er und 60er Jahren, war das Misstrauen gegen die Medikamente groß. „Ärzte und Patienten“, erinnert sich der Züricher Onkologe Professor Georg Martz, „mussten zur Therapie geradezu überredet werden“.
Das hat sich gründlich geändert. Einige der wirksamsten Zellgifte sind erst in den letzten zehn Jahren in die Hände der Mediziner gelangt. Durch das aggressive Marketing der Pharma-Industrie und nach spektakulären Erfolgen der Zellgift- Therapie bei einigen wenigen Krebsarten sind die Hemmschwellen nun allenthalben bedrohlich gesunken.
Mit den Zellgiften wird, wie der bedächtige Berliner Onkologe Professor Dieter Huhn feststellt, „ohne Nutzen-Risiko-Abwägung“ oft „genauso kopflos herumprobiert wie mit den Mitteln der Außenseiter“. Einen regelrechten „Zytostatika-Abusus“ prangert dagegen der erfahrene Züricher Onkologe Martz an.
Beim Verkauf der zweischneidigen Waffe legen die Pharmahersteller weltweit jährlich rund 20 Prozent zu. Weder die wachsende Zahl der Krebspatienten noch die intensive Krebsforschung können diesen Boom bewirkt haben. Den wahren Grund machen kritische Mediziner in der täglichen Praxis aus: Die noch vor 15 Jahren häufig beklagte Untertherapie ist in eine Übertherapie umgeschlagen.
 
… Der Patient überstand die Strapazen mit Müh und Not. Während der sechsmonatigen Behandlung nahm er stark ab, verbrachte mehrere Wochen im Krankenhaus und fühlte sich am Ende „sehr viel schlechter als zuvor“. Seine Chancen, mit der Krankheit noch eine Weile zu leben, waren durch die strapaziöse Behandlung nicht besser geworden. Trotzdem verbuchten die Ärzte ihr Vorgehen als Erfolg: Sie „konnten sagen“, so Gallmeier, „dass der Tumor kleiner geworden ist“.
 
… Der weitaus größten Zahl der Patienten verspricht die chemische Waffe dagegen nur vorübergehende oder gar keine Hilfe:
Etwa zehn Prozent der Patienten mit Metastasen können durch eine Chemotherapie geheilt werden.
 
… Doch Patient und Arzt wandeln dabei auf einem gefährlich schmalen Grat. Jeder zehnte Patient stirbt laut Onkologe Huhn in den ersten Wochen an den Nebenwirkungen der chemischen Behandlung.
 
… In neun von zehn Fällen können Zytostatika und Hormone das Leiden nicht mit der Wurzel ausrotten.
 
… Denn keine anderen Medikamente der Schulmedizin sind giftiger und riskanter als die gegen den Tumor eingesetzten. Einige der Zytostatika, wie beispielsweise Cyclophosphamid, können, wie der Hamburger Strahlenmediziner Professor Hans Peter Heilmann einräumt, auch noch Jahre nach der erfolgreichen Behandlung Zweitkrebse auslösen.
 
…drohen dem Patienten schwere bis schwerste Nebenwirkungen:
 
• lokaler Venenschmerz, Übelkeit, Erbrechen, aber auch Leber- und Nierenschäden schon bei kurzer Behandlung;
Haarausfall, Lungenfibrose, Nervenlähmungen oder Herzstörungen bei längerer Therapie;
• Zweitkrebse, Chromosomenveränderungen, Sterilität und Behinderung von Wachstumsfunktionen als eventuell erst nach Jahren auftretende Spätfolgen.
Die Chemotherapie hat, wie der Züricher Onkologe Martz warnt, „wohl mehr als die Behandlung anderer Krankheiten zur Zeit einen noch weitgehend experimentellen Charakter“.
 
… Für die über 200 behandelten Patienten, laut Dold (Dr. Ulrich Dold, Chefarzt am Zentralkrankenhaus Gauting bei München) eine „Negativauslese“, bei denen die Ärzte eine Chemotherapie nicht mehr riskiert hatten, lohnte sich der Abstecher zur Alternativmedizin. Sie lebten mit dem Tumor im Schnitt zwölfeinhalb Monate; ihren Leidensgenossen, bei denen die chemischen Krebsmittel eingesetzt werden, bleibt in der Regel nur ein halbes Jahr.
Nicht den Außenseitermedikamenten, so erkannten die Mediziner, war der schmale, aber immerhin lebenswerte Zeitgewinn zu verdanken. Ausschlaggebend war vielmehr die Lebenskraft der Patienten, die ohne die Chemotortur bis zuletzt ungebrochen blieb. Verstärkte Zuwendung tat ein übriges. Einige der Testpatienten konnten bis kurz vor ihrem Tod arbeiten.
Dem Privatdozenten an der bayrischen Klinik hat dieses Ergebnis die Augen noch weiter geöffnet: „Wir haben“, sagt er, „im Eifer, den Krebs überall totzuschlagen, übersehen, dass die Patienten oft mehr unter der Therapie als unter dem Krebs leiden.“

Unter dem Titel „Eine deutliche Warnung“ hatte die ÄRZTE ZEITUNG am 2./3. Dezember ein Positionspapier kommentiert, das onkologische Fachgesellschaften veröffentlicht haben. In diesem Papier heißt es, dass der alleinige Einsatz therapeutischer Verfahren, deren Wirksamkeit nicht bewiesen sei, bei Patienten mit Tumorerkrankungen, die potentiell durch Chirurgie, Radiotherapie oder Chemotherapie heilbar seien, den Tatbestand der Körperverletzung erfülle. Doktor Ulrich Kübler, Arzt in München, schreibt in seinem Diskussionsbeitrag dazu: Die Standpunkte der Autoren des Positionspapiers sind schlichtweg patienten- und kollegenverachtend:

„DEUTSCHE ÄRZTE-ZEITUNG“ vom 20.12.1994:

„Das Ziel muss sein, Krebs ohne Operation, Chemotherapie und Bestrahlung zu heilen.“

Von Dr. Ulrich Kübler

„Seit etwa 1890 haben die Bemühungen, etwa 300 verschiedene Krebserkrankungen des Menschen allein mit Stahl, Strahl und Chemie zu Linderung und Heilung zu bringen, leider vollkommen versagt. Ausweislich einer seriösen Industriestatistik – nicht von habilitierten Meinungsträgern und onkologischen Fachgesellschaften verfasst sind von den adulten Krebsen nur vier Prozent, von den kindlichen Krebsen nur acht Prozent allein mit Stahl, Strahl und Chemie zu heilen. Es bleiben also rund 92 Prozent der Krebskranken ungeheilt.

Bei diesem Prozentsatz auch nur von potentieller Heilbarkeit der Erkrankung Krebs durch Stahl, Strahl und Chemie zu sprechen, stellt den Tatbestand des Etikettenschwindels dar.

Nachdem sich immer mehr Patienten und Ärzte von diesem monomanen Konzept abwenden und nachdem es der europäischen Medizin bisher nicht gelungen ist, schonende biotechnologische Ansätze den Erkrankten flächendeckend anzubieten, muss hier von einem moralischen und medizinischen Versagen gesprochen werden. Dies führt zur Frage nach der Fähigkeit unserer medizinischen Lehrer zum Paradigmenwechsel. Wir haben offensichtlich einen Typ Telekomprofessor, der bis ins Jahr 3000 Anspruch auf die medizinischen wissenschaftlichen Definitionsmonopole erhebt.

Ist den medizinischen Fachgesellschaften eigentlich klar, dass Therapie– und Diagnosefreiheit in Deutschland gesetzlich garantierte Güter sind? Die Fachgesellschaften sollten die Verfolgung tatsächlich vorhandener Scharlatanerie anderen überlassen und dabei keine scheinheilig vom eigenen Versagen ablenkende Hilfestellung leisten. Sie sollten einmal der Bevölkerung vorrechnen, wie die volkswirtschaftliche Kosten-Nutzen-Relation der Behandlung des Krebses alleine mit Stahl, Strahl und Chemie aussieht.

Auf einem kürzlich in London veranstalteten onkologischen Kongress, wo kaum deutsche Spitzenforscher anzutreffen waren, sagte der englische Professor Karel Sikore, dass die Effizienz von Stahl, Strahl und Chemie nicht mehr zu steigern sei. Er gestand also das teilweise Scheitern des Konzeptes ein.

Er sagte, es seien dem Patienten keine weiteren Dosissteigerungen an Chemotherapeutika zumutbar. Ich begrüße die Verfeinerung von Operationsmethoden und bewundere die chirurgischen Fähigkeiten, aber ich verabscheue die Kriminalisierung des individuellen Heilversuches aus niederen finanziellen Motiven und die Vorverurteilung derer, die in vollkommener Aufklärung des hilfesuchenden Patienten solche durchführen. Immer mehr Patienten verweigern die Anwendung von Stahl, Strahl und Chemie.

Ich selbst habe eine Mamma-Karzinom-Patientin in Behandlung, die vor zwölf Jahren die Mamma-Ablation ebenso verweigerte, wie die Strahlen- und Chemotherapie. Sie kam vor über einem halben Jahr erstmals in unsere Diagnose und Behandlung mit schwerer Pleurakarzinose und beginnendem Lungenödem. Der punktierende Professor gab ihr noch 14 Tage Überlebenszeit, und wir fragten uns, ob hier der Einsatz immunadaptiver Verfahren helfen könnte. In dem Fall führten wir eine Therapie mit Lak-Zellen durch und stellten eine therapeutische Vaccine her.

Nach acht Anwendungen erreichte die Patientin eine stable disease. Sie hat in der Zwischenzeit zehn Kilogramm an Gewicht zugenommen, seit mehreren Monaten bereits braucht die Lunge nicht mehr punktiert zu werden.

Dies heißt nun nicht, dass wir jemals irgendeiner Patientin empfehlen werden, auf eine sinnvolle operative Krebstherapie zu verzichten. Jedoch es zeigt den onkologischen Gesellschaften die Fragwürdigkeit ihres Standpunkts.

Offensichtlich nehmen die Fundamentalisten nicht nur in der Politik, sondern auch in der Wissenschaft wieder zu. Das Ziel muss es sein, Krebs ohne Operation, Chemotherapie und Bestrahlung zu heilen, und dieses Ziel wird auch erreicht werden, jedoch nicht von diesen neurotischen Fundamentalisten, die offensichtlich nur Angst haben, ihre Pfründe zu verlieren.

Die Standpunkte der Autoren des Positionspapiers sind schlichtweg patienten- und kollegenverachtend und geeignet, die Freiheit von Forschung, Lehre und Medizin zu beeinträchtigen.“

Soweit Herr Dr. Kübler.

OLIVIAS ZWANGSCHEMOPSEUDOTHERAPIE

Meines Wissens wurde bzw. wird Olivia nach zwei verschiedenen Chemoprotokollen behandelt. Genaues wurde uns offiziell nie mitgeteilt. Der Wechsel zwischen den beiden müsste mit dem Operationstermin Mitte September zusammengefallen sein.

Das erste Chemoprotokoll entsprach dem Stadium IV, das zweite dem Stadium II.

Stadium I:

Der Tumor ist auf die Niere bzw. das Nierenbecken beschränkt und kann operativ vollständig entfernt werden.

Stadium II:

Der Tumor dehnt sich über die Niere hinweg aus und betrifft benachbarte Gewebe und Strukturen, Gefäße bzw. Lymphknoten, kann aber dennoch operativ vollständig entfernt werden.

Stadium III:

Der Tumor hat sich im Bauchraum lokal soweit ausgebreitet, dass eine Entfernung nur unvollständig möglich wäre.

Stadium IV:

Es finden sich Fernmetastasen, also Tumorabsiedelungen in anderen Organen (insbesondere in Leber, Lunge, selten im Gehirn bzw. Knochen)

Stadium V:

Ein Nephroblastom, das beide Nieren betrifft.

Die postoperative (nach der Operation) Chemotherapie lautet NEPHROBLASTOMSTUDIE SIOP 93-01 / GPOH
Postoperative Therapie bei intermediärer Malignität / Stadium II ohne Lymphknotenbefall (II N-)

Die Mengendosierung der Zytostatika wurde wie folgt berechnet:

Actinomycin-D.

15 μg / kg

Körpergewicht

Vincristin

1,5 mg / m2

Körperoberfläche

Adriamycin

50 mg / m2

Körperoberfläche

Die Häufigkeit der Verabreichung war laut Protokoll wie folgt festgelegt:

Actinomycin-D:

i.v. jeweils Tag 1-5 der Woche 4, 8, 14 ,20, 26 μg (max. Einzeldosis 0,5 mg)
Dieses Medikament zeigte am augenscheinlichsten an den Schleimhäuten seine Wirkung.

Vincristin:

i.v. jeweils Tag 1-5 der Woche 1 bis 8, 11, 12, 14, 15, 17, 18, 20, 21, 23, 24, 26, 27 μg (max. Einzeldosis 2,0 mg)

Adriamycin:

Infusion über 4 Stunden jeweils Tag 1 der Woche 2, 6, 11, 17, 23 μg

Am Protokoll war noch vermerkt:

Kinder ≤ 12 kg Körpergewicht → Dosisreduktion (alle Zytostatika: 2/3)
schwere Nebenwirkungen → beim nächsten Zyklus: Dosisreduktion

Das waren die beiden einzigen Regulative, die auf das „Individuum Kind“ eingingen.

Weitere Medikamente:

Baktrim:
3x wöchentlich, Vorbeugung gegen Bakterien

Augmentin:
Antibiotikum; wurde verabreicht, wenn Entzündungswerte anstiegen

Leukomax, Neupogän:
Zum Heben der weißen Blutkörperchen

Eripo:
Zum Heben der roten Blutkörperchen

Zofran:
gegen Übelkeit

Die Ideologie der Schulmedizin ist erkennbar. Der Patient wird auf eine Maschine reduziert. Die Maschine „Patient“ wird regel- und steuerbar, nicht selten bis zu seinem Exitus.

Was sagen die Beipackzettel?

Actinomyzine:

Sammelbegriff für zahlreiche, chem. weitgehend ident. Stoffwechselprodukte versch. Streptomyces-Stämme mit antibiot. Wirksamkeit, aber auch hoher Toxizität39, bedingt durch die spezif. Einlagerung in die DNA-Doppelhelix zw. zwei GC-Paaren; A. hemmen in niedriger Konz. die DNA-abhängige Synthese der RNA, in höherer auch die DNA-Replikation. Klin. Verwendung findet in begrenztem Umfang Actinomycin D bei malignen Tumoren.

Oncovin:

Wirkstoff: Vincristinsulfat

EW: (=Wirkungsweise)

Vincristin, zusammen mit Viblastin, eines der ersten Vincaalkaloide, ist ein Spindelgift, das die Mitose40 im Stadium der Metaphase hemmt. Der Wirkungsmechanismus von Oncovin ist noch nicht vollständig geklärt…

Pharmakokinetik:

… 15-30 Minuten nach der Injektion werden mehr als 90% des Medikamentes aus dem Blut ins Gewebe abgegeben, wo es stark, aber nicht irreversibel gebunden wird… Es liegen Berichte über das Auftreten von leukämischen Infiltraten im Bereich des ZNS bei ansonsten erfolgreich mit Vincristin behandelten Patienten vor…

Elimination:

Sowohl beim Menschen als auch beim Tier wird das Medikament zum Großteil durch die Leber (!) ausgeschieden… Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion ist die Dosis zu reduzieren und die Funktion anhand der üblichen Laborkontrollen zu überprüfen…

AA: (=zur besonderen Beachtung)

Zur Beachtung: Es ist von äußerster Wichtigkeit, eine Injektion außerhalb der Vene zu vermeiden… Niemals direkt in kleine Venen injizieren, da hierbei das Risiko einer versehentlichen Verletzung der Venenwand und des Austritts der Injektionslösung in das umgebende Gewebe erhöht ist… Beim Auftreten eines Venenkrampfes und/oder Schmerzen ist die Injektion sofort abzubrechen und der Rest der Lösung in eine andere große Vene zu injizieren (!).

DO: (=Dosierung)

übliche Dosis: … Da eine überdosis von Oncovin sehr ernste, unter Umständen tödliche (!) Folgen haben kann, ist die Errechnung der Dosen und deren Verabreichung mit der allergrößten Aufmerksamkeit vorzunehmen.

Spezielle Dosierungsanweisungen:

Kinder, die 10kg oder weniger wiegen, sollten 0,05mg/kg Körpergewicht einmal pro Woche erhalten, worauf die weiteren Dosen vorsichtig erhöht (!) werden können. Patienten mit signifikant eingeschränkter Leberfunktion sollten Anfangsdosen von 0,05mg/kg bis 1mg/kg erhalten. … Anschließende Dosierungen können je nach Toleranz der Initialdosis hinaufgesetzt (!) werden. …

GA: (=Gegenanzeige)

… Bei akuten Infektionen und schwerer Knochenmarksdepression darf Oncovin nur nach strenger Nutzen-Risikoabwägung gegeben werden. …
Es wurde über schweren Bronchospasmus und über akute Atemnot nach der Verabreichung von Vinca-Alkaloiden berichtet. … besonders bei bevorstehender Lungenfunktionsstörung (!).

SST: (=Schwangerschaft und Stillen)

Während der Schwangerschaft ist bei allen Mitosehemmern Vorsicht geboten. Schädigungen des menschlichen Fetus wurden bisher nach Vincristin nicht gesehen, aus Tierexperimenten kann aber auf die Möglichkeit teratogener41 Effekte geschlossen werden. Eine verbindliche Aussage darüber, ob Vincristin die Fortpflanzungsfähigkeit beim Menschen beeinträchtigt, ist nicht möglich (!). In diesem Zusammenhang sollte der Arzt prinzipiell beim Einsatz von Oncovin wie bei allen Mitosehemmern, die Vorteile und Risiken der Behandlung gegeneinander abwägen. Es ist nicht bekannt, ob Vincristinsulfat in die Muttermilch übergeht (!). Aufgrund der Tatsache, dass viele Medikamente in die Muttermilch ausgeschieden werden und das Auftreten ernster Nebenwirkungen an gestillten Säuglingen möglich ist, sollte entweder nicht mehr gestillt (!) oder das Medikament abgesetzt werden. Allerdings sollte der Nutzen des Medikamentes für die Mutter in Betracht gezogen werden.

NW: (=Nebenwirkungen)

Die unerwünschten Wirkungen sind im Allgemeinen reversibel und dosisabhängig. Am häufigsten wird Alopezie42 beobachtet, am unangenehmsten sind die neuromuskulären43 Störungen.

Bei Einhaltung des empfohlenen Dosierungsschemas von einer Dosis pro Woche sind im allgemeinen Nebenwirkungen wie Leukopenie44, neuritische Schmerzen, Obstipation und Gehbehinderung nur kurzdauernd (weniger als 7-10 Tage).
Wird die Dosis herabgesetzt, werden die Beschwerden meist geringer (!) und verschwinden. Sie scheinen jedoch verstärkt in Erscheinung zu treten, wenn die Wochendosis in mehreren Teilportionen verabreicht wird. Manche Erscheinungen, wie Haarausfall, Parästhesien45, schleppender Gang, Verlust der tiefen Sehnenreflexe und Muskelschwund, bleiben häufig während der Behandlungszeit bestehen und verschwinden im Allgemeinen innerhalb 6 Wochen nach Beendigung der Therapie. Bei einigen Patienten sind die neuromuskulären Beschwerden für längere Zeit bestehen geblieben.

Nervensystem:

Die unerwünschten neuromuskulären Wirkungen treten häufig in einer bestimmten Reihenfolge auf. Zunächst kommt es zu Sensibilitätsstörungen und Parästhesien. Bei Fortsetzung der Behandlung können dann auch neuritisartige Schmerzen und später motorische Ausfälle auftreten. Eine spezifische Behandlung dieser Beschwerden ist bis jetzt nicht bekannt.
Bei einigen Patienten wurden Krämpfe, häufig verbunden mit Hochdruck verzeichnet.
Bei Kindern traten in einigen Fällen komatöse Zustände auf. Ferner wurden Ataxie46, Spitzfuß, Parästhesien und Taubheit der Finger- und Zehenspitzen beobachtet.
Vorbestehende neurologische Beschwerden werden durch die Gabe von Oncovin oft verschlechtert.
Hirnnervenlähmungen (extraokuläre47, laryngeale48 Muskulatur) können auch ohne motorische Ausfälle anderer Lokalisation auftreten(!!). Schwere Schmerzen im Bereich der Mundhöhle, des Pharynx, der Glandula parotis50 sowie Knochen-, Rücken-, Gliederschmerzen und Myalgien wurden berichtet.

Magen-Darm-Trakt:

Obstipation und kolikartige Bauchschmerzen, die auf einer Verstopfung im oberen Kolon beruhen, können auftreten. Es können aber auch kolikartige Schmerzen bei leerem Rectum vorliegen. …
über abdominelle Krämpfe, Erbrechen und Durchfälle, sowie über Perforation51 wurde berichtet. …

Kardiovaskuläre Nebenwirkung:

Hyper- und Hypotension53 sind vorgekommen. Chemotherapie-Kombinationen mit Vincristin waren (vor allem bei Patienten mit vorheriger mediastinaler Bestrahlung) mit koronarer Herzkrankheit und Myokardinfarkt assoziiert. Ein kausaler Zusammenhang wurde nicht nachgewiesen.

Sonstige unerwünschte Wirkungen:

An weiteren Nebenwirkungen wurden Gewichtsverlust, Fieber, Reaktionen seitens der Hirnnerven und Kopfschmerzen (!), sowie Atrophie des N.opticus mit Blindheit (!) und vorübergehender kortikaler Blindheit beobachtet. Weiters sind durch Schädigung des 8. Gehirnnervs (!) Gleichgewichts- und Hörstörungen möglich. Dies zeigt sich in einer teilweisen oder totalen Taubheit, die permanent oder vorübergehender Natur sein kann (!!).
Außerdem können Schwindelgefühl, Nystagmus54 und Vertigo55 auftreten.

WW: (=Wechselwirkung)

… Besondere Vorsicht ist bei … geboten, bzw. bei Patienten mit Leberstörungen (!).

WH: (=Warnhinweis)

… Da man Labortiere mit Folinsäure vor letalen Vincristin-Dosen schützen kann, erscheint es sinnvoll, Patienten, die eine überdosis von Oncovin erhalten haben, ebenfalls mit Folinsäure zu behandeln (!!).


Mir wird schlecht! Wenn man weiß, dass diese „Behandlung“ der Patienten, meines Kindes(!), allein aufgrund einer Hypothese erfolgt, die durch nichts, durch rein gar nichts(!!) bewiesen werden kann, liegt die Vermutung nahe, dass mit diesen Patienten perverse Versuche unternommen werden!!

Hippokratischer Eid:

Auszüge:

Was ich bei der Behandlung sehe oder höre, oder was ich an Dingen, die man nicht weitersagen darf, auch außerhalb der Behandlung im Leben der Menschen erfahre: Schweigen will ich bewahren und als heiliges Geheimnis solches betrachten. Wenn ich nun diesen Schwur halte und nicht breche, so möge ich mich meines Lebens und meiner Kunst erfreuen in Ehren bei allen Menschen für alle Zeit; wenn ich aber meineidig werde, soll alles Unheil mich treffen.

Auch werde ich tödliches Gift niemandem geben, mag er selbst darum bitten, und auch keinen Rat dieser Art erteilen.

WARUM WIR CHEMO UND BESTRAHLUNG NICHT TRAUEN KÖNNEN

Unsere Vorinformationen:

Ereignisse innerhalb der Familie und im Bekanntenkreis:

Wir gelangten aus eigener Erfahrung zur Überzeugung, dass die nunmehr auch offiziell anerkannte Homöopathie erfolgreich anzuwenden ist.

Erika leidet seit 17 Jahren an der Krankheit Schuppenflechte, gegen die die Schulmedizin machtlos ist, bzw. dagegen nur Cortisonanwendungen und Aufenthalte am Toten Meer verschreibt. Wir sind überzeugt, dass die Ursache dieser Krankheit psychischer Natur ist.

Ein Onkel väterlicherseits starb vor 2 Jahren qualvoll an der schulmedizinischen Krebstherapie.

Eine Tante väterlicherseits starb vor einem Jahr an Krebs.

Die Frau unseres ehemaligen Hausarztes Dr. W., selbst Zahnärztin, leidet an Brustkrebs und beschreitet alternative Wege in der Krebstherapie.

Frau Dr. Petrovic („Die Grünen“) erklärte ihr Kind vor der Chemotherapie „gerettet“ zu haben und von der Richtigkeit der Neuen Medizin überzeugt zu sein. (Persönliches Gespräch vom 8.6.95)

Wir kennen persönlich mehr Erwachsene sowie mehr Kinder, die durch Naturheilverfahren, Homöopathie oder die Neue Medizin gesund geworden sind, als schulmedizinisch Geheilte.

Dass auf natürlichem Weg Geheilte keine Probleme mit Nebenwirkungen irgendeiner Chemikalie haben, ist klar und erstrebenswert.

Das Verhältnis von uns bekannten Personen, die in der schulmedizinischen Krebstherapie gestorben sind, zu den angeblich geheilten, liegt bei 15:1.

Vertrauen auf Gott und die Natur:

Und das Vertrauen, dass der liebe Gott keine Fehler macht. Die Natur ist perfekt. Die Neue Medizin bestätigt dies überzeugend. Die Schulmedizin interpretiert die Krebszellen als defekte, außer Rand und Band geratene Zellen, ohne dies beweisen zu können. Dies gibt sie auch öffentlich zu.

Ärzte:

Listen von Ärzten, die die Richtigkeit der Neuen Medizin bestätigen.

Eine beträchtliche Anzahl von Ärzten, die wir persönlich mit Olivia kontaktierten, die uns vor der Chemo warnten und uns alternative Wege empfahlen.

Erfolgsmeldung bei der Krebstherapie in der Homöopathie und Naturheilverfahren und schließlich die Erfolge der Neuen Medizin.

Unseres Wissens wenden in Europa hunderte Ärzte die Neue Medizin erfolgreich an. Sie alle als Scharlatane zu bezeichnen, käme völliger Ignoranz und Dummheit oder einer medizinischen Diktatur gleich.

Statistische Auswertungen über den Einsatz der Chemotherapie durch Dr. Dr. habil. Abel, Heidelberg. Ein vernichtendes Ergebnis für die Chemotherapie.

Ein Großteil aller Schulmediziner ist überzeugt, dass die Chemotherapie mehr Schaden als Nutzen birgt.

Negative Informationen über die Schulmedizin:

Horrormeldungen über den machtlosen Kampf in der schulmedizinischen Krebstherapie. In Österreich erkranken jährlich 30000 und sterben 20000 an Krebs. (2 von 3 Kindern sterben!)

Die Schulmedizin hat keine schlüssigen Beweise ihrer Theorie des Krebsgeschehens vorzuzeigen.

Bekanntgabe des Gesundheitsministeriums: Bei erstmaligem Einsatz der Chemotherapie muss mit einem Ableben von 15% gerechnet werden. Das heißt also, alle Prognosen wie: Wilmstumor im Stadium I sei zu 95% heilbar, können gar nicht stimmen. (Laut Diagnose des Herrn Jürgenssen im Mai 95 hatte Olivia Stadium II)

Zugespielte Kopie: Sämtliche Zytostatika stehen im Verdacht krebserregend zu sein und es müssen noch ausreichende Untersuchungen an Mensch und Tier erfolgen (!!).

Logische Schlussfolgerungen:

Die logische Überlegung, dass ein Zellgift zwar das Tumorwachstum stoppen bzw. rückgängig machen kann, aber dieses auch den ganzen Organismus mit schwächt.

Man kann niemals durch die Chemo gesunden, bestenfalls trotz ihr.

Neue Medizin:

Die Tatsache, dass versucht wird, die Neue Medizin tot zu schweigen.

Gerade der Grad der Vehemenz, mit der echter (Erkenntnis-) Fortschritt bekämpft wird, ist der Maßstab für seine wahre Bedeutung!!

Die Tübinger Universität, die die Neue Medizin seit 1981 nicht prüfen bzw. verifizieren will.

Siehe den Fall des Amtsarztes Dr. Stangl aus Tulln im Jahre 1993, der 120 Fälle nach der Neuen Medizin prüfte und deswegen Schwierigkeiten bekam…

Prof. Jürgenssen:

Frau O. aus Grünbach (Heimatort des Vaters von Olivia) erhielt von Prof. Jürgenssen die Diagnose „Kugelzellenanämie“ über ihre 3 Monate alte Tochter im Jahre 1990. Prof. Jürgenssen erklärte, nur eine sofortige Entfernung der Milz könne das Kind retten. Frau O. beschritt jedoch einen alternativen Weg. Sie wurde von Prof. Jürgenssen (der auch uns anzeigte) beim Gericht Wr. Neustadt angezeigt, und das Jugendamt wurde eingeschaltet. Das Jugendamt besucht heute noch die Frau. Heute, 5 Jahre später, zeigt sich, dass die Entscheidung dieser Frau O. richtig war. Das Kind ist kerngesund und besitzt noch seine Milz.

Für uns sind Prof. Jürgenssens Aussagen im Speziellen und im Laufe der letzten Monate die schulmedizinische Diagnose im Allgemeinen das Krebsgeschehen am Menschen betreffend, unglaubwürdig geworden.

St. Anna-Kinderspital:

Der Übertölpelungsversuch des Herrn Dr. Mann, St. Anna-Kinderspital, ließ vieles erahnen.

Gespräch mit dem Vater der kleinen Anna, die uns in das Spitalszimmer gelegt wurde. Die physische und psychische Verfassung der kleinen Anna.

Skandale:

Herr Bartenstein, der die Zwangschemo bei Olivia auch gegen den Willen des gesetzlichen Vormundes forderte, ist:

  • Umweltminister
  • Präsident der österreichischen Kinderkrebshilfe
  • Pharmaunternehmer. Auf die Frage: „Pharmaindustrie?“ der Jungen ÖVP im Jahre 1992, antwortete dieser: „Wichtiger Industriezweig, der für mein Einkommen sorgt.“ Hier hatte man den Bock zum Gärtner gemacht.

Skandal die Ärztekammer betreffend:

Aus einem Schreiben des steirischen Ärztekammerpräsidenten Dr. Routil an den Landeshauptmann der Steiermark, Dr. Krainer, geht hervor, dass die Ärztekammer kein Interesse daran hat, die 92%ige Mortalität der anerkannten Krebstherapie zu ändern.

Es wird darin erklärt, die immer wieder von der Bevölkerung geforderte offizielle Überprüfung der Neuen Medizin, nicht vertreten zu können (!!).

Dr. Langer:

Verbot des Krebsmittels „Ukrain“. Terror gegen Dr. Langer nach seinem „orf“- Auftritt. Es zeigt das fehlende Interesse, die Krebsstatistiken zu verbessern. Der Vater des kleinen Dan Stefan benötigt nun eine Sondererlaubnis, dies Medikament trotzdem zu bekommen.

Schließlich: Unsere ganz persönliche Einschätzung, unsere Rechte:

Unsere persönliche Einschätzung, dass Olivia dieser Strapaze nicht gewachsen wäre.

Unser Recht, auch andere ärztlich Ratschläge einzuholen und zu befolgen.
Nicht die Neue Medizin muss über ihre Korrektheit den Beweis antreten, sondern die Schulmedizin, die uns unser Kind wegnahm, und sie muss sich rechtfertigen, das Richtige getan zu haben.

Jede Krankheit ist ein natürlicher Prozess. Bei Olivia wurden per Gesetz natürlich ablaufende Naturgesetzmäßigkeiten verboten.

EINGESPERRT HINTER BETONMAUERN

Sonntag, 30.07.1995 – Intensivbehandlung

Montag, 31.07.1995 – ich habe Besuchsverbot

Dienstag, 01.08.1995 – Bezirkshauptmann ist Olivias rechtlicher Vater

Mittwoch, 02.08.1995 – Hamer-Patientin

Donnerstag, 03.08.1995 – ich darf zu Olivia

Freitag, 04.08.1995 – Ohnmacht

Samstag, 05.08.1995 – Olivias Befinden

Sonntag, 06.08.1995 – ein Foto meiner Tochter

Montag, 07.08.1995 – auferlegtes Ärztegespräch

Dienstag, 08.08.1995 – kann man Verantwortung abgeben

Mittwoch, 09.08.1995 – Medien und Ärzte

Donnerstag, 10.08.1995 – Schikanen

Freitag, 11.08.1995 – eine Verrückte oder ein Uboot

Samstag, 12.08.1995 – Chemostudie von Ulrich Abel

Sonntag, 13.08.1995 – Uni Tübingen überprüft

Montag, 14.08.1995 – weiteres Vorgehen

Dienstag, 15.08.1995 – über die Chemo

Mittwoch, 16.08.1995 – meine Psychiatrisierung

Donnerstag, 17.08.1995 – Patientenkammer

Freitag, 18.08.1995 – verhetzt durch die Medien

Samstag, 19.08.1995 – Olivias Wachehabender

Sonntag, 20.08.1995 – unser Vertrauensarzt

Montag, 21.08.1995 – Olivias rechtlicher Vater

Dienstag, 22.08.1995 – Bartenstein

Mittwoch, 23.08.1995 – Energetikerin

Donnerstag, 24.8.1995 – Absage an 3nach9

Freitag, 25.08.1995 – Sendung 3nach9 live

Samstag, 26.08.1995 – Erikas Tagebuchnotizen

Dienstag, 31.10.1995 bis Donnerstag, 02.11.1995 – Erikas Tagebuchnotizen

Freitag, 03.11.1995 – nur mehr live-Sendungen

Sonntag, 27.08.1995 – Erikas Tagebuchnotizen

Montag, 28.08.1995 – medizinische Verantwortung

Dienstag, 29.8. bis Samstag, 08.09.1995 – Erikas Tagebuchnotizen

Montag, 11.09.1995 – Dr. Loibner

Mittwoch, 13.09.1995 – Primar Vanura auffällig

Donnerstag, 14.09.1995 – Frau Kustermann

Freitag, 15.09.1995 – Olivia auf Chirurgie

Sonntag, 17.09.1995 – morgen OP-Termin

Montag, 18.09.1995 – Horcher operiert Olivia

Dienstag, 19.09.1995 – Erklärung AKH

Mittwoch, 20.09.1995 – Olivia Film

Donnerstag, 21.09.1995 – Kunstfehler

Feitag, 22.09.1995 – meine Eltern

Samstag, 23.09.1995 – RTL in Köln

Montag, 25.09.1995 – pro7 in München

Dienstag, 26.09.1995 – nicht die volle Dosis Chemo

Mittwoch, 27.09.1995 – Verbandwechsel

Donnerstag, 28.09.1995 – ich lasse mich nicht psychiatrisieren

Freitag. 29.09.1995 – Bild am Sonntag

Samstag, 30.09.1995 – psychiatrisches Privatgutachten

Sonntag, 01.10.1995 – Ausflug ohne Olivia

Montag, 02.10.1995 – Olivia hat Spitzfuss

Dienstag, 03.10.1995 – Einschleusung eines Reporters

Mittwoch, 04.10.1995 – als Eltern muss man der Vergewaltigung seines Kindes beiwohnen

Donnerstag, 05.10.1995 – Krankenhausfrass

Freitag, 06.10.1995 – Magensonde

Samstag, 07.10.1995 – Hamer-Patient

Sonntag, 08.10.1995 – Chemoprotokoll Stadium II

Montag, 09.10.1995 – psychiatrisches Gutachten steht an

Dienstag, 10.10.1995 – ein Martyrium für Olivia

Mittwoch, 11.10.1995 – AKH betreibt Rufmord

Donnerstag, 12.10.1995 – die Rechte entrechteter Eltern

Freitag, 13.10.1995 – Pflegschaftsverhandlung

Samstag, 14.10.1995 – meine Familie mauschelt mit den Behörden

Sonntag, 15.10.1995 – Besuch bei meinen Eltern

Montag. 16.10.1995 – Giftspritze

Dienstag, 17.10.1995 – staatlicher Psychoterror

Mittwoch, 18.10.1995 – Ärzte und Medien beschönigen

Donnerstag, 19.10.1995 – gezeichnet von der Chemo

Feitag, 20.10.1995 – Erbrechen im Stundentakt

Samstag, 21.10.1995 – RTL Filmbesprechung

Sonntag, 22.10.1995 – Filmprojekt ja oder nein

Montag, 23.10.1995 – Weiterführung der Filmverträge

Dienstag, 24.10.1995 – Mediengespräche

Mittwoch, 25.10.1995 – Zeitschrift focus

Donnerstag, 26.10.1995 bis Montag, 30.10.1995 – Erikas Tagebuchnotizen

Freitag, 03.11.1995 – nur mehr live-Sendungen

Sonntag, 05.11.1995 – will Vater ihren Tod

Montag, 06.11.1995 – Olivia in häusliche Pflege

Dienstag, 07.11.1995 – Magensonde wird entfernt

Mittwoch, 08.11.1995 – hat man Chemo ausgesetzt

Donnerstag, 09.11.1995 – Olivias marionettenhaftes Gehen

Freitag, 10.11.1995 – Uni Tübingen will nicht prüfen

Samstag, 11.11.1995 – Dr. Loibner

Sonntag, 12.11.1995 – Onkologe Waldhauser

Montag, 13.11.1995 – Missstände in der Medizin

Dienstag, 14.11.1995 – mit dem Nachhausegehen von Olivia erpresst

Mittwoch, 15.11.1995 – Geheimgesellschaften

Donnerstag, 16.11.1995 – AKH und ORF inszenieren Olivia

Freitag, 17.11.1995 – die Pilhars von allen vergewaltigt

Samstag, 18.11.1995 – das Fernsehen und unsere Kinder

Sonntag, 19.11.1995 – wir lassen uns nicht psychiatrisieren

Montag, 20.11.1995 – Geheimbünde

Dienstag, 21.11.1995 – der Psychiater ein Exhibitionist ?

Mittwoch, 22.11.1995 – Deutscher Bundestag über Chemo

Donnerstag, 23.11.1995 – unsere Vernehmung beim Untersuchungsrichter

Freitag, 24.11.1995 – Olivia Lähmung an den Füßen

Samstag, 25.11.1995 – Krankenschwestern retten den Medizinbetrieb

Sonntag, 26.11.1995 – Chemopause

Montag, 27.11.1995 – Versuch Ärztekomitee zu bilden

Dienstag, 28.11.1995 – quälende Träume

Mittwoch, 29.11.1995 – Glasnost in der Medizin?

Donnerstag, 30.11.1995 – meine Schwester sollte Olivias Vormund werden

Freitag, 01.12.1995 – Gespräch mit Pflegschaftsrichter

Samstag, 02.12.1995 – Sorgerecht einer vernünftigen Tante übertragen!

ZU HAUSE

Sonntag, 03.12.1995 – das erste Mal zu Hause

Montag, 04.12.1995 – wir wollen keine Sorgerechtsübertragung an Familienangehörige

Dienstag, 05.12.1995 – heftiger Diskurs mit meiner Schwester wegen Sorgerecht

Mittwoch, 06.12.1995 – Erikas Schwangerschaftsuntersuchung

Freitag, 08.12.1995 – Olivia Nachmittag in Maiersdorf

Samstag, 09.12.1995 – Olivia ist immer wieder zum Kotzen

Sonntag, 10.12.1995 – auf Hohe Wand zum Rodeln

Montag, 11.12.1995 – Chemo wird reduziert

Dienstag, 12.12.1995 – mein nächster Job muss Sinn machen

Mittwoch, 13.12.1995 – Berufsverbot für unsere Vertrauensärztin

Donnerstag, 14.12.1995 – Olivia und die Reporter

Freitag, 15.12.1995 – Runder Tisch bei „news“

Samstag, 16.12.1995 – Olivia am Christkindlmarkt

Sonntag, 17.12.1995 – zuhause Schlitten fahren

Montag, 18.12.1995 – ein Mitschicksal

Dienstag, 19.12.1995 – Unfall im Krankenzimmer

Mittwoch, 20.12.1995 – als Arbeitsloser am Arbeitsamt

Donnerstag, 21.12.1995 – diskrete Beschattung zu Weihnachten

Freitag, 22.12.1995 – Kritik an meiner Medienarbeit

Samstag, 23.12.1995 – Marcovich und ORF

Sonntag, 24.12.1995 – die Polizei passt auf

Montag, 25.12.1995 – Marcovich und ORF in Maiersdorf

Dienstag, 26.12.1995 – Drehbucharbeit mit Dr. Martin Zimper

Mittwoch, 27.12.1995 – Reisepass

Donnerstag, 28.12.1995 – verspätete Weihnachtsgeschenke

Samstag, 30.12.1995 – ORF “report-Sendung”

Sonntag, 31.12.1995 – Olivia hat Geburtstag

Montag, 01.01.1996 – und weiter geht es mit der Chemo

Dienstag, 02.01.1996 – Olivia Physiotherapie

Mittwoch, 03.01.1996 – AKH Gesundheitsbericht

Donnerstag, 04.01.1996 – Olivias offener Rachen

Freitag, 05.01.1996 – nachgebildete Botenstoffe

Samstag, 06.01.1996 – Olivia hat starke Schluckbeschwerden

Sonntag, 07.01.1996 – Observierung

Montag, 08.01.1996 – “profil” … den Tod zu erlauben

Mittwoch, 17.01.1996 – Obsorge mit Ende der Zwangstherapie

Donnerstag, 18.01.1996 – die meisten Ehen scheitern

Samstag, 20.01.1996 – unsere Reisepässe

Sonntag, 21.01.1996 – Olivia tagsüber zuhause

Montag, 22.01.1996 – Lawine losgetreten

Dienstag, 23.01.1996 bis Samstag, 27.01.1996 – Porträt Olivia

Sonntag, 28.01.1996 – Olivia geht es relativ gut

Montag, 29.01.1996 – Olivia mit Mundschutz

Dienstag, 30.01.1996 – internationaler Schwindel

Mittwoch, 31.01.1996 – schizophrene Onkologie

Liste mit allen Tagebucheinträge, chronologisch sortiert, aufrufen

Olivas tagebuch als PDF-Datei