Orizzonti

Von der Interpol gehetzt, verhaftet und verfolgt, weil sie für eine freie Wahl der Behandlung eintreten

Die einer Familie, einem Arzt und einem krebskranken Mädchen von der Sanitäts-Lobby auferlegte Gewalt und Unterdrückung

Die Leiden von Olivia P.

Olivia hatte Bauchweh, und die Eltern brachten sie zu einem Arzt. Eine ganz gewöhnlich begonnene Geschichte, wie viele andere auch. Doch der Befund war niederschmetternd: Es handelte sich um Krebs, um einen Wilms-Tumor der Nieren! Das Kind wurde sofort ins St. Anna Spital in Wien verbracht, wo die offiziellen Behandlungsmethoden vorgeschlagen wurden: Chemotherapie, chirurgischer Eingriff, Bestrahlungen. Man schrieb den 18. Mai 1995.

Doch etwas schockiert die Eltern von Olivia. Es ist nicht nur die Diagnose. Im Spital, in der Abteilung für krebskranke Kinder, sehen sie Dinge, die sie erschrecken: kleine Opfer ohne Haare werden von schrecklichen Schmerzen gequält; sie sind halblahm von den medikamentösen Behandlungen und den Bestrahlungen; sie können nicht einmal selbst einen Schluck Wasser trinken; Kreaturen ohne Hoffnung in den Händen von Ärzten, die möglicherweise nicht einmal wissen, was sie tun, die ein seelenloses Schema der offiziellen Medizin befolgen.

Nein, Olivia nicht: Sie soll dies alles nicht durchmachen müssen! Es ist reine Elternliebe, der Instinkt von Vater und Mutter, die sie sich auflehnen lässt gegen eine solche Behandlung. Sie nehmen Olivia aus dem Spital und suchen andere Ärzte, andere, menschlichere und weniger grausame Behandlungsmethoden.

Der elterlichen Gewalt enthoben

Prof. Gadner, Primarius am St. Anna-Spital, informiert Prof. Jürgenssen, der die Spitaleinweisung angeordnet hatte, über den Vorfall. Dieser schaltet sofort das Jugendgericht ein. Zwei Wochen später ist den Eltern von Olivia die elterliche Gewalt abgesprochen worden! Das bedeutet soviel wie: Eure Tochter ist nicht mehr eure Tochter; sie gehört nun dem Staat, und der Staat entscheidet, was mit ihr geschehen soll, wie sie behandelt wird. In solchen Fällen gibt es nur eine einzige Behandlungsmethode: die Staatsmedizin. Für Eltern ohne elterliche Gewalt ist es, als hätten sie ihr Kind verloren: Sie können nichts mehr bestimmen, und wenn sie sie woanders hinbringen, ist es, als hätten sie sie entführt, als würden sie eine kriminelle Tat begehen.

Als Vormund für Olivia wurde der Staat bestimmt, in der Person von Dr. Zimper: Der Staat hat ihr einen neuen „Vater“ beschert.

Inzwischen wandten sich die Eltern von Olivia, das Ehepaar Pilhar, an Alternativ-Mediziner, um ihrer Tochter eine angebrachte Behandlung zu sichern. Eine Ärztin in Wien bringt sie mit einem deutschen Spezialisten der sanften Medizin zusammen, einem berühmten Krebsspezialisten: Dr. Ryke Geerd Hamer aus Köln, der die kleine Patientin in Behandlung nimmt. Dr. Hamer stellt sofort fest, daß der mutmaßliche Wilms-Tumor lediglich eine Nierenzyste ist, doch die Situation ist trotzdem sehr ernst: ein Tumor in einem Harnleiter der rechten Niere und ein Karzinom an der Leber. Diese Diagnose von Dr. Hamer wird am 25. Mai 1995 gestellt. Die offizielle Medizin ist zweieinhalb Monate später gezwungen, diese Diagnose zu bestätigen: am 4. August 1995.

Dr. Hamer hat eine neue Ärzteschule gegründet („Medicina Nuova“), die auf der Dreiheit „Psyche-Hirn-Organ“ basiert, bei denen der Ursprung des Krebses liegt. Aus dieser Sicht sind es nicht nur die bio-chemischen Mechanismen, die den Krebs-Prozess bestimmen, sondern auch das Gehirn und die Psyche: die inneren Konflikte des Patienten sind ausschlaggebend, und die Art und Weise, wie der Patient diese Konflikte verarbeitet, bestimmt die Lokalisierung des Tumors im Organ.

Gewiss hat die Psyche immer eine grundlegende Wichtigkeit für unseren Gesundheitszustand, und sie hat ein großes Gewicht auch für die Überwindung der krebsartigen Zustände. Doch ist es ebenso augenscheinlich, daß den in den Medikamenten, den Impfstoffen, Getränken und Nahrungsmitteln oder ganz einfach in der Luft, die wir einatmen, enthaltenen karzinogenen Substanzen eine ebenso große Rolle im Entstehen der Tumoren zukommt. Die Ursachen, die zum Ausbrechen einer Krankheit führen, sind immer vielfach; in den meisten Fällen handelt es sich um die Resultate eines physischen, psychischen oder vererbten Zustandes, die von gewissen Auslösern wie der Einnahme von karzinogenen pharmakologischen Substanzen, einer schlechten Ernährungsweise usw. begünstigt wird [Anm. von H. Pilhar: es ist noch nie gelungen, einen krazinogenen Stoff in einer Krebszelle nachzuweisen. Man kann – bis auf das Bindegewebe – keinen Krebs ‚züchten‘, der vom Gehirn getrennt ist. Es steht aber außer Zweifel, daß gesunde, junge und finanziell potente Menschen ihre Probleme rascher lösen können, als – z.B. durch Gifte – geschwächte, alte und arme].

Doch nicht Dr. Hamer ist der Kern der Frage, da die Geschehnisse auch eingetroffen wären, wenn sich die Eltern von Olivia an irgend einen andern Arzt der sanften Medizin gewandt hätten. In den Augen des Staates war die Schuld des Ehepaares Pilhar jene, daß sie auf die offizielle Medizin verzichtet hatten. Jeder andere von ihnen gewählte Arzt, auch ein Doktor der Medizinwissenschaften wie dies Dr. Hamer ist, der nicht die Chemotherapie, chirurgische Eingriffe oder Bestrahlungen verschrieb, hätte sich in derselben Situation befunden.

Das Problem kann also wie folgt ausgedrückt werden: Gibt es in unseren demokratischen und zivilisierten Ländern eine Freiheit in der Wahl der Behandlungsmethode? Es gibt sie nicht. Wie es sie in Österreich nicht gibt, existiert sie auch nicht in der Schweiz (siehe z.B. das neue Krankenversicherungsgesetz KVG) und sie existiert auch nicht in andern Ländern. Selbst die demokratischsten Staaten führen den Gesundheitssektor mit totalitären Methoden, weil die Regierungen von den großen Pharma-Industrien manipuliert werden, welche die Wahlen der politischen Parteien und vieler Politiker bestimmen.

Nach dem Entzug der elterlichen Gewalt beginnt für die Familie Pilhar ein Leben des Terrors: Die Eltern befürchten, daß ihnen Olivia weggenommen wird, um sie in einem staatlichen Spital behandeln zu lassen.

Die Flucht und die Hetze seitens der Interpol

Als die Eheleute Pilhar merken, daß sich ihre Befürchtungen bewahrheiten, nehmen sie ihre kleine Olivia und flüchten aus Österreich. Erst nach Deutschland, dann in die Schweiz. Doch in der Schweiz werden sie von der Interpol gehetzt, als wären sie Kriminelle! Auf Anraten von Dr. Hamer fliegt die Familie nach Spanien. Dr. Hamer folgt ihnen gleich nach Malaga, um die Therapie mit Olivia weiterführen zu können, in der Hoffnung, daß über diese traurige Geschichte Gras wachsen möge.

Doch das Unvorhergesehene geschieht: Der geheime Unterschlupf in Malaga wird von Reportern ausfindig gemacht. Das ist das Ende: Die Interpol verhaftet in Malaga sowohl die Familie Pilhar, als auch Dr. Hamer. Die Auslieferung der Familie nach Österreich wird verlangt; doch das spanische Gericht verweigert dies. Olivia kommt unter die „Obhut“ des österreichischen Konsulates von Malaga. Der Konsul, Walter Esten, befiehlt den Eltern, Olivia in ein Spital zu bringen.

In der Zwischenzeit nimmt die Arztin Marina Marcovich des ambulanten Flugdienstes in Wien Kontakt mit der Familie Pilhar auf, da ja die österreichischen Behörden die Rückkehr von Olivia verlangen. Dr. Hamer telefoniert (man schreibt den 23. Juli 1995) von Malaga nach Wien, um den österreichischen Staat zu bitten, der Familie Pilhar das Recht, ihr Kind nach eigener Wahl behandeln zu lassen, zuzugestehen und um sich zu versichern, daß nichts unternommen würde gegen ihren Willen. Dr. Hamer verlangt vor allem, daß das Mädchen nach seiner Rückkehr in die Heimat nicht „eingekerkert“ würde in einem Spital. Sowohl Dr. Marcovich als auch der österreichische Konsul, Hr. Esten, zusammen mit dem Vormund Hr. Zimper, geben ihr schriftliches Versprechen im Namen des Staates Österreich ab.

Im Vertrauen auf diese schriftliche Erklärung beschliessen die Eltern, mit Olivia nach Hause zurückzukehren; noch in derselben Nacht bringt sie die Luftambulanz nach Österreich.

Doch der Staat hält nicht Wort!! Kaum in die Heimat zurück gekehrt, wird Olivia gewaltsam in die Tullner Klinik verbracht. Die Polizei hält vor den Türen der Klinik Wache, um jedem unerwünschten Eingriff zuvor zukommen.

Helmut Pilhar, der Vater, erklärt sich bereit, ins Gefängnis einzutreten, um die freie Wahl der Behandlungsart zu erwirken und beginnt am 27. Juli einen Hungerstreik. Die Mutter ist erschöpft; in der Tullner Klinik wird sie andauerndem Druck ausgesetzt, der bezweckt, sie zu überzeugen, daß „allein die Chemotherapie“ den Krebs besiegen könne. Inzwischen wurde Dr. Hamer öffentlich als Trottel bezeichnet, als Irrsinniger und Scharlatan, während die Eltern von Olivia als Psychopathen dargestellt werden, und man droht ihnen mit dem Entzug der elterlichen Gewalt in bezug auf ihre beiden andern Kinder. (Die aber gesund sind und keinerlei Behandlung bedürfen!)

Qualen im Spital

Ein paar Tage nach der Einweisung in die Tullner Klinik, wird Olivia gewaltsam ins Spital von Wien verbracht. Tatsächlich war es den Ärzten in der Tullner Klinik nicht gelungen, die Chemotherapie aufzuzwingen.

In Wien wird Olivia sofort in einen schlafähnlichen Zustand gebracht, und man unterzieht sie der Chemotherapie und Bestrahlungen. Bald nach Beginn der Behandlung muss sie künstlich beatmet werden.

Auf ihrer Brust sind drei Elektroden mit einem Monitor verbunden, der alle ihre Herzschläge und den Sauerstofffluss registriert. Sie hat eine Sonde in der Nase stecken, die bis in die Lungen reicht; eine weitere Sonde, die bis in den Magen geht, dient der Ernährung. Katheter stecken in ihren Venen, damit man Medikamente in ihr Blut pumpen kann. Wegen des Stresses und des massiven Angriffs mit Medikamenten bricht die Immunabwehr von Olivia zusammen: Sie erkrankt einer Lungenentzündung und wird mit Antibiotika behandelt. Die Folge ist ein weiterer Zusammenbruch der Immunabwehr.

Die ihr verabreichte Chemotherapie basiert auf Adriblastin und Vincristin. Im Spital scheint niemand zu wissen, daß die sogenannten Antitumormittel die Tumoren nicht heilen, sondern lediglich paralytischen Ileus (Darmblock), Knochenmarkaplasie, optische Atrophie wegen Degenerierung der Nervenfasern des Sehnervs, Kieferschmerzen usw. hervor rufen.

Bevor sie mit Gewalt ins Spital verbracht wurde, konnte Olivia selbständig essen; sie konnte gehen und spielen. Trotz der Krankheit führte sie noch ein normales Leben. Nach zwei Tagen Spitalleben war Olivia zum „Zombie“ reduziert, und zu ihren Leiden hatte sich noch eine schwere Lungeninfektion gesellt.

Helmut Pilhar von den Journalisten belagert (Foto „Der Spiegel“)

Olivia in Spanien (Oktober 1995) mit ihrem Vater und Dr. Hamer (Foto „Der Spiegel“)

Das Wiener Spital ist Tag und Nacht von bewaffneten Polizisten bewacht. Der Vater kann es nicht betreten, und die Mutter darf lediglich eine Stunde pro Tag bei ihrem Töchterchen weilen, das, nach wenigen Tagen seit der Einweisung, in einen komatösen Zustand verfällt.

Am 6. August 1995 gelingt es dem Vater, ins Spital einzudringen und die Tochter neben der Mutter zu fotografieren; doch die Krankenschwester versucht, ihn daran zu hindern, und drei Angestellte werfen ihn hinaus. Seither ist ihm das Betreten des Spitals endgültig verboten. Helmut Pilhar veröffentlicht, entgegen dem Willen des Spitals, die Fotografie, auf der außer Olivia noch andere Kinder zu sehen sind, die unter der Chemotherapie leiden, mit Erbrechen und Schwindelanfällen. Inzwischen darf auch die Mutter nicht mehr als eine Viertelstunde im Tag bei Olivia weilen.

Nebst der Chemotherapie muss Olivia auch Bestrahlungen über sich ergehen lassen, mit dem Risiko, weitere Tumoren zu entwickeln und die bereits existierenden noch anzuregen. Tatsächlich können wegen bösartiger Tumoren bestrahlte Patienten folgende Leiden entwickeln: Blasenkrebs, Gebärmutterkrebs, Mastdarmkrebs, Leukämie, Lymphom, Knochensarkome usw. Es kann praktisch behauptet werden, daß mindestens 95% der Krebskranken an den Folgen der Chemotherapie und der Bestrahlungen sterben, und nicht an den Folgen des Krebses. Doch auch hier muss weiter ausgeholt werden: Es geht nicht darum, die von der offiziellen Medizin angerichteten Schäden aufzuzählen, es geht um die Feststellung, wie die oligarchische und totalitäre Macht eine sanitarische Diktatur durch Zwangsmassnahmen ausübt.

Eine entartete Gesellschaft

Inzwischen ist in Österreich ein Haftbefehl gegen Dr. Hamer ausgestellt worden, und zwar wegen „einer Unmündigen auferlegten Qualen“! (Wissen diese Leute über die Tragweite ihrer Worte?) Die österreichische Filiale Burgau des Ärztezentrums von Dr. Hamer ist am 4. August 1995 durchsucht und die in den Computern enthaltenen Daten sind beschlagnahmt worden. Zu jenem Zeitpunkt haben die Behörden versucht, einen Haftbefehl gegen Dr. Hamer „zusammenzuzimmern“, und zwar wegen vorsätzlicher Tötung!

Jedermann bleibt sprachlos angesichts dieses von den Behörden inszenierten Hexensabbats; diese sollten die Bürger schützen und die elementarsten Regeln der Demokratie respektieren. Doch der Fall der Familie Pilhar und des Dr. Hamer ist nur eines der unzähligen Beispiele für die Vorgänge, die sich in verschiedenen Ländern auf dem Gebiet der Gesundheit abspielen. In Italien und in Frankreich sind zum Beispiel Fälle bekannt von Eltern, die der elterlichen Gewalt verlustig gingen, weil sie ihre Kinder nicht impfen lassen wollten. Die Kinder wurden mit Gewalt abgeholt und auf Befehl des Jugendgerichts geimpft. Doch man weiß, daß Richter Experten der Gesetze sind und nicht der Medizin: Warum also fügen sie sich der medizinischen Macht, ohne sich vorher zu erkundigen und auch die Ansicht der Gegenseite zu erfahren? Hinter dieser Unterdrückung des Rechts auf freie Wahl der Behandlungsart stehen die enormen finanziellen Interessen der Pharma-Firmen die befürchten, ihrer Verdienste verlustig zu gehen, falls die natürlichen Heilmethoden von einem immer zahlreicheren Publikum vorgezogen würden. Doch eine Gesellschaft, welche die kommerziellen Gewinne weniger dem Recht auf Gesundheit aller vorzieht, ist eine ethisch schwache Gesellschaft und auf dem Wege der Degenerierung.

Dies aber ist das Gesicht der Medizin, die auf Tierversuchen basiert, deren Mentalität, deren Mittel und deren Methoden gegenüber den Patienten uns eindeutig aus der Geschichte um Olivia vor Augen geführt wurden. Eine Geschichte, die, trotz ihrer Schrecken, eine gute Seite hat: und zwar erläutert sie uns ohne jeglichen Zweifel, wer die Befürworter der auf Tierversuchen basierenden Medizin sind und wie sie vorgehen. Denn, abgesehen von den jeweiligen Ansichten und abgesehen von den jeweiligen Verdiensten oder Verheerungen von Behandlungsarten, offiziell oder alternativ, sollte das Recht auf die freie Wahl der Behandlung garantiert sein, wie es das Recht auf die Religionsfreiheit, der Sprache, der Arbeit usw. ist. Wenn heutzutage noch Vorkommnisse wie diejenigen der Familie Pilhar geschehen können, müssen wir den Mut haben, zuzugeben, daß wir in einem Glaspalast leben. Zu irgend einem Zeitpunkt könnte irgendein Wahnsinniger, Vivisektor oder nicht, den Palast zerstören und unsere geliebte Welt ins Chaos stürzen.

M. Schär-Manzoli

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