Besuch am Bezirksgericht Wr. Neustadt bei Herrn Richter Masizek:

Ich brachte die Frage vor, ob eine Bestätigung eines Rechtsanwaltes über die tatsächliche, ärztliche Behandlung Olivias genügen würde. Dies wurde vom Richter mit folgender Begründung verneint: Es müsse erst darüber befunden werden, ob der Arzt die hierfür (Krebs) vorgesehene Therapie veranlassen könne. Würde der Name des Arztes nicht genannt, müsste die Vormundschaft entzogen und auch gegen den Willen der Eltern die Zwangstherapierung durchgeführt werden. Es würde das Jugendamt mit Polizei im elterlichen Haus erscheinen und die Tochter in das Kinderspital überstellt.

Auf meinen Einwand, dass es sich in diesem Fall um medizinische Meinungsverschiedenheit handle, ähnlich dem Fall des Arztes Dr. Semmelweis (der für den Richter interessanterweise kein Begriff war) und hierbei sich doch das Gericht auch diese zweite Meinung anhören müsse, um keine Fehlentscheidung zu treffen, erklärte Richter Masizek, dass innerhalb der nächsten drei Wochen eine Anhörung beider Seiten stattfinden könne. Das fand ich korrekt, wandte aber ein, dass der Arzt, nach dessen Rat ich Olivia therapieren lassen wollte, zur Zeit wegen Beleidigung in Österreich strafrechtlich verfolgt werde. Richter Masizek räumte mir ein, dass auch ein anderer Arzt, der dieselben medizinischen Thesen vertrete, kommen könne. Ich bedankte mich und ging.

Ich war der Meinung, dass gerade eine solche richterliche Anhörung im Sinne der Neuen Medizin sein müsste, da dieser nun endlich die Gelegenheit geboten würde, vor dem Gesetz für die Richtigkeit ihrer Behauptung den Beweis antreten zu dürfen. Wie einfältig! Weder auf die Zusagen des Richters, noch auf die Ärzte der Neuen Medizin konnte ich zählen.

Telefonat mit Frau Dr. Rostovsky:

Sie meinte, Dr. Hamer würde wahrscheinlich nicht erscheinen können, da ihres Wissens derzeit in Österreich gegen ihn ein Haftbefehl wegen Beleidigung der Schulmedizin vorliege. Sie selbst befürchtete eine unfaire Auseinandersetzung und vermutete, dass dies jener Prozess werden würde, der ihr vor 14 Jahren geweissagt wurde.

Meine Vorfreude war vernichtet.

Telefonat mit Dr. Stangl:

Er räumte den Hamer-Ärzten bei einer Diskussion vor dem Richter absolut keine Chance ein. Er selbst wurde 1993 derart in den Schmutz gezogen, dass er für einen Monat erkrankte. Jeder Hamer-Arzt, den ich beim Namen nennen würde, käme in sehr große Schwierigkeiten. Er selbst wollte aus diesen Gründen in keinem Zusammenhang genannt werden. Die größten Chancen räumte er einer Privatperson ein. Er warnte mich mit dem Hinweis, dass auf Dr. Hamer bereits mehrmals Anschläge in Form von fingierten Autounfällen und Vergiftungsversuchen unternommen wurden. Er bezeichnete die Unterdrückung der Neuen Medizin als mafiaähnlich. Seiner Meinung wirkten hier derart mächtige Interessen, dass sogar die Medien klein beigeben müssten.

Ich bekam es mit der Angst zu tun und verfasste einen Brief an die Internationale Helsinki Föderation für Menschenrechte. Trotz des gegenteiligen Ratschlages entschloss ich mich zum Gang an die Medien.

Telefonat mit Frau Dr. Rostovsky:

Mir wurde klar, dass auch sie Angst hatte.


Olivia hatte am Nachmittag leichte Müdigkeit und abends Kopfschmerzen.

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