TÜBINGEN. “Acht Jahre Habilitation und kein Ende? – Die eiserne Regel des Krebs”, ist das Thema eines Vortrags, der am morgigen Mittwoch, 11 Uhr, im Audimax der Neuen Aula stattfindet. Referent ist der Internist Dr. Ryke Geerd Hamer, dessen Habilitationsschrift, die eben diese “Eiserne Regel des Krebs” zum Inhalt hat, 1982 vom Habilitationsausschuß der Tübinger Klinischen Fakultät einstimmig “aus methodologischen und sachlichen Gründen” abgelehnt wurde, ohne daß die Reproduzierbarkeit dieser Regel am Patienten geprüft worden ist. Jede Krebserkrankung, besagt diese Regel im Kern, “entsteht mit einem Dirk-Hamer-Syndrom, das heißt einem allerschwersten, hochakutdramatischen, isolativen und konfliktiven Schockerlebnis das uns unvermutet oder ,auf falschem Fuß’ erwischt”. 1986 wurde die Universität vom Sigmaringer Verwaltungsgericht dazu verurteilt, das Habilitationsverfahren zu wiederholen – was bislang nicht geschehen ist. Eine weitere Klage Hamers gegen die Universität wegen Vortäuschung falscher Tatsachen, vorsätzlichen wissenschaftlichen Betrugs und anderem sollte eigentlich morgen in Tübingen verhandelt werden, wurde aber kurzfristig vertagt. Statt dessen nun der Vortrag.

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