Aalener Volkszeitung

Ein hochaktuelles Thema in der Fachhochschule findet starkes Interesse bei jung und alt

„Krebs durch Schock in einer Sekunde“

Der Kölner Arzt Dr. Ryke Geerd Hamer hat es schwer, sich mit seiner Methode gegen die Fachwelt durchzusetzen

AALEN (mr). Viele waren am Donnerstagabend wohl in der Aula der Fachhochschule gekommen, weil sie einem Wunderdoktor zum Thema Krebs erleben wollten. Nicht wenige, vor allem junge Hörer, kamen als Zweifler oder als echte Gegner. Sollte es wirklich stimmen, was die gelben Plakate verkündeten: „Krebs – eine Krankheit der Seele?“ Es klingt einfach sensationell, was der Mediziner Dr. Med. Ryke Geerd Hamer aus Köln seinem Aalener Publikum wie in einem Dogma zu verkünden hatte: Krebs entsteht immer in einer einzigen Sekunde in einem schweren Schockerlebnis, oder – wie der Mediziner sagt – in einem „allerschwersten, hochakut-dramatischen und isolativen Konflikterlebnis“. Da macht es also einem völlig unvorhergesehenen, plötzlichen, schwerwiegenden Ereignis im Gehirn ein einziges Mals „peng“ – und schon soll die Keimzelle für einen künftigen Krebs programmiert sein …

Der Auslöser für die gefährliche Krankheit Krebs, die nach Dr. Hamer jedoch überhaupt nicht lebensbedrohlich sein muß, wenn sie geistig richtig gesteuert wird, entsteht also mit einem Peng-Punkt, genannt Hamer-Herd, genau an der Stelle im Gehirn, die exakt jenem Organ im Körper zugeordnet ist, an der später, meist nach Jahren, ein Krebs entsteht.

Stets das gleiche Bild

Hamer zeigte zum Vergleich von verschiedenen Patienten mit der gleichen Krebskrankheit Schichtaufnahmen vom Gehirn, mit jeweils dem genau an der gleichen Stelle zugehörigen Hamer-Herd. So konnte Hamer nach seinen Aussagen mehr als 10 000 Krebsfälle untersuchen. Und immer wieder fand er die Bestätigung seiner „ausnahmslos richtigen“ eisernen „Regel des Krebses“.

Ein Mann, der an der genau bezeichneten Stelle der rechten Hirnhälfte durch Schock einen Hamer-Herd hatte, entwickelte später an der damit korrelierenden Körperstelle einen Bronchialkrebs. Ausnahmslos in allen Fällen von Gebärmutterhalskrebs fand er bei jeder betroffenen Frau genau an der gleichen Stelle im Hirn den zugehörigen Hamer-Herd.

Metastasen gibt es nicht

Natürlich setzt sich Dr. Hamer mit der Schulmedizin in Widerspruch, wenn er behauptet, Krebsmetastasen gebe es überhaupt nicht. Von seiner These ausgehend behauptet er, daß noch niemals beobachtet worden sei, wie eine Krebszelle im Blutkreislauf weggeschwemmt wurde und sich an einer anderen Stelle eingenistet habe, um dort einen neuen Krebsherd zu entwickeln. Vielmehr könne bei Vorliegen einer Krebskrankheit jedes weitere schwere, hochakut-dramatische Konflikterlebnis einen neuen Krebs auslösen – auch die Mitteilung eines Arztes an seinen Patienten, daß er einen Krebs habe.

Eine seltene, doppelte Konfliktsituation kann hintereinander sogar zwei Hamer-Herde im Gehirn auslösen und so den Anfang für eine spätere Schizophrenie markieren. Auch Asthma oder etwa schwere Depressionen, die bis zu manisch-depressivem Irresein führen können, sind im Gehirn doch eindeutig und zwar immer an der entsprechenden Stelle mit einem Hamer-Herd markiert.

Heilung: Konfliktlösung

Das Grundmuster einer Therapie, also der Heilung auch bei Krebs, ist nach Dr. Hamer denkbar einfach und doch großartig. Da eine so schwere Krankheit durch eine Konfliktsituation entstehe, könne sie auch durch die Lösung des auslösenden Konfliktes wieder geheilt werden. Zahlreiche Heilerfolge von in Deutschland und Österreich, vor allem aber in Frankreich praktizierenden Hamer-Ärzten belegen dies. Am Ende bleibe ein verkapselter Krebs, der nicht mehr weiterwächst, ein Hirnödem als Heilungsrest von einem Hamer-Herd wie er nach Meinung des Doktors aus Köln von seinen rein schulmedizinisch denkenden Arztkollegen fälschlicherweise als Gehirntumor bezeichnet werde.

Kein Gehirntumor

Da sind wir bei einem weiteren Knackpunkt: Dr. Hamer vertrat die Auffassung, daß es einen Gehirntumor nicht gebe und auch nicht geben kann, „weil das Gehirn das einzige Organ beim Menschen ist, in dem nach der Geburt keine Zellteilung mehr stattfindet – und Zellteilung ist nun eben die Voraussetzung für das Wachsen eines Krebses“:

Scharf ging Dr. Hamer, der selbst viele Jahre in Krebsabteilungen von Krankenhäusern gearbeitet hat, aber aufgrund seiner Außenseitermethode, die er nicht zurückzunehmen bereit ist, mit der Schulmedizin ins Gericht. Sie kuriere nur Symptome, erfasse aber eine schwere Krankheit, gleich ob Krebs, Asthma oder Depressionen, häufig nicht an der Wurzel. Aufgabe des Arztes sei es, durch Konfliktlösung in feiner Abstimmung mit dem Patienten etwa einen Krebs in die Heilungsphase überzuführen und schließlich sein Wachstum zum Stillstand zu bringen.

Bisher gibt es in Deutschland nur etwa 20 Ärzte, die nach Dr. Hamers Methode arbeiten, in Österreich rund ein Dutzend, die meisten in Frankreich. Die Prinzipien seiner Art der Krebserkennung und der Krebstherapie hat er in einem Buch niedergelegt, das für 75 DM bei seinem eigenen Verlag zu beziehen ist: Amici-di-Dirk-Verlag, Sülzburgstraße 29, 5000 Köln 41. Wir veröffentlichen die Adresse für Leser, die den Vortrag nicht besuchen konnten, aber Näheres wissen wollen.

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