Meine Schwägerin Veronika berichtete von einem sehr eigenartigen Vorfall im AKH mit Primar Dr. Vanura, der vorgab, Olivia besuchen kommen zu wollen. Veronika vermerkte dazu folgendes:

Besuch des Herrn Primar Dr. Vanura im AKH bei OLIVIA am Mi. 13.9.95

Protokoll von Veronika Schilcher (Tante von OLIVIA):

Gegen 13.10 Uhr betrat Primar Dr. Vanura, Vorstand des Krankenhauses Tulln, die Kinderstation auf Ebene 9. Primar Dr. Vanura traf auf Schwester Zadrovics Sabine, mit der Bitte, Olivia einen Kurzbesuch abstatten zu wollen. Schwester Sabine konnte die Entscheidung nicht alleine treffen (aus Sicherheitsgründen, da sie Primar Dr. Vanura vorher nie gesehen hatte, wie sie später bemerkte). Aus diesem Grund wandte sie sich an Dr. Seidl um eine Besuchserlaubnis, die Dr. Seidl auch gab. Sodann betrat, voran Schwester Sabine, dahinter Primar Dr. Vanura, das Zimmer Nr. 1 von Olivia. Ich, Veronika Schilcher, die Tante von Olivia, stand gerade mit einer Tasse Gemüsesuppe in der Hand neben Olivias Bett und startete gerade wieder einen Versuch Olivia zu überreden, dass sie ein bisschen was essen solle.

Primar Vanura murmelte seinen Namen in den Raum und würdigte mich eines kurzen Blickes. Danach widmete er sich Olivia und fragte sie nach ihrem Befinden. In der Zwischenzeit fragte ich Schwester Sabine über den genauen Namen des Medikamentes in pulverisierter Form, das die Schwester einige Stunden vorher mit 100ml Apfelsaft verabreichte, für unsere private tägliche Statistik über Nahrungs- und Getränkeaufnahme von Olivia und schrieb den Namen auf. Danach widmete ich mich Primar Dr. Vanura, indem ich mich namentlich vorstellte und seinen Namen nochmals wiederholte um sicherzugehen, dass ich richtig verstand. Ich streckte ihm meine Hand höflich entgegen, die er vorerst nicht entgegennehmen wollte, während ich aber immer noch mit ausgestreckter Hand dastand. Danach ergriff er doch unwillig meine Hand, schaute jedoch mit einem eher wütenden Gesichtsausdruck an mir vorbei. Danach erklärte er, er sei ins AKH gekommen, um Olivia zu besuchen (er hätte wenigstens ein kleines Geschenk für Olivia mitbringen können und ein paar liebe Genesungswünsche, wenn er schon extra Olivia besuche, wie er sagte).

Ich fragte Olivia vor Primar Dr. Vanura, ob sie sich noch an ihn in Tulln erinnern könne. Sie verneinte nur kopfschüttelnd und schaute ihn sehr skeptisch an.

Er sagte darauf, wie denn auch, sie könne sich ja auch gar nicht mehr daran erinnern können, sie wäre ja auch in Tulln „die ganze Zeit belämmert“ gewesen, und es ginge ihr ja sehr, sehr schlecht, wie er noch dazu bemerkte.
Danach meinte er „Na ja, wenn sie bereits aufstehen kann und herumgehen und auch schon essen kann, dann wird sie ja eine Chance haben“ und wandte sich von Olivias Bett ab.

Daraufhin sagte ich „Sie schafft es so und so.“

Das war Primar Dr. Vanura offensichtlich zu euphorisch. Ich sah gerade noch wie er sagte: „Na ja“. Er zog seine Mundwinkel nach unten mit einem merkwürdigen Gesichtsausdruck, drehte sich um und ging, für mein Gefühl verärgert, ohne sich zu verabschieden und grußlos durch die weit offene Tür.

Ich stand im Zimmer und war völlig konsterniert über das, was mir und Olivia da gerade noch gegenüberstand. Zum Glück gab es für diesen Zwischenfall einen Zeugen, nämlich Schwester Sabine. Ich ging nochmals zur Zimmertür hinaus, um zu sehen, ob Primar Dr. Vanura auch wirklich die Station verlassen hatte, sonst hätte ich ihn auf sein ungewöhnliches Verhalten und Benehmen hin angesprochen.

Primar Vanura hatte kein einziges liebes Wort zu Olivia gesagt. Ich bin fassungslos und das von einem Vorstand der Kinderklinik Tulln. Da soll mir einer noch sagen, dass man durch „sowas“ nicht das Vertrauen zur Schulmedizin komplett verliert.

Prof. Urbanek, Vorstand der Kinderabteilung AKH, erklärte später in unserem Beisein einer Schwester gegenüber, dass sich in Zukunft Herr Primar Dr. Vanura anmelden und ein diensthabender Arzt ihn unbedingt zu Olivia begleiten müsse.

Der Primar eines Krankenhauses durfte nur gegen Voranmeldung und in weiterer ärztlicher Begleitung, Olivia besuchen kommen! Das war doch eine Parodie, welche grotesker nicht mehr möglich war.

Ich bildete mir auf das Verhalten des Primars meinen eigenen Reim. Nicht nur er, sondern auch die anderen Ärzte des AKH waren über den spontanen und überaus raschen Rückgang von Olivias Bauch regelrecht fassungslos. Erika erzählte mir oftmals, dass die Ärzte bei der Visite kopfschüttelnd Olivias Bauch betrachteten. Er war wirklich bereits Anfang September völlig flach geworden. Wie konnte es das geben? Innerhalb von einem Monat verschwindet fast zur Gänze ein angeblicher 6 Liter Tumor!

Die Neue Medizin hatte dafür natürlich eine andere Erklärung. Nicht der Tumor war zurückgegangen, sondern die Leberschwellung ging durch Einsatz der Chemotherapie zurück. Olivias natürlicher Heilungsprozess des Leberkarzinoms war brutal mit der Chemo niedergeknüppelt worden. Es wurde quasi ein natürlicher Heilungsprozess per Gesetz verboten! Olivias Nierenzyste war niemals 6 Liter im Volumen!

Zur Erinnerung: Prof. Horcher hatte vor Jahren mit Dr. Langer, der ihm assistierte, an einem noch nicht ganz vierjährigem Kind einen wirklich 6 kg schweren Nierentumor entfernt. Auch hier liegen Widersprüche vor.

  • Wieso wurde das viel jüngere und somit auch zartere Kind nicht vom Tumor erdrückt?
  • Wieso gelang es damals nicht, mit Chemo den Tumor zu verkleinern?
  • Wieso war Olivia mit ihren 4,6 Liter Tumor zur Zeit von Tulln inoperabel?
  • Wieso ließ man jetzt Dr. Langer als unseren Vertrauensarzt nicht zu?

Sie, verehrte Leser, werden nun berechtigt meinen, dass dies doch schier unmöglich ist, eine Leberschwellung mit einem Nierentumor zu verwechseln. Sie gehen, berechtigterweise oder auch nicht, davon aus, dass die Ärzte nach bestem Wissen und Gewissen oder auch nicht, Olivia der tatsächlich einzigmöglichen Behandlung oder auch nicht, zugeführt haben.

Gut, gehen wir davon aus, die Ärzte hätten trotz vielfacher Hinweise auf Olivias Leberkarzinom anderer Ärzte (Dr. Hamer, Prof. Rius, Dr. Stangl, Dr. Rostovsky), dies beim bestem Willen nicht erkennen können, so muss ich doch auf folgende Tatsachen hinweisen:

Die Schulmedizin hat lediglich die Organ-CTs zur Diagnose zur Verfügung, dagegen ist das System der Neuen Medizin überdeterminiert. Ein Universitätsprofessor, Krebsspezialist, Biochemiker („standard“) und Mitunterzeichner des medizinisches Zertifikates, welches die Reproduzierbarkeit der Thesen von Dr. Hamer am 9.12.88 bestätigte, nämlich der Wiener Prof. Birkmayer, vertrat nochmals in der Tageszeitung „standard“ vom 22.8.95 die Ansicht, es gäbe die „Hamerschen Herde“, bestritt aber nun im Gegensatz zum 9.12.88 die Reproduzierbarkeit der Behandlungsmethoden nach Dr. Hamer.

Lange Rede, kurzer Sinn: Dr. Hamers Diagnostik ist überdeterminiert. Ist man sich also am Organ nicht einig, so nimmt man das Gehirn-CT zur Hilfe, oder umgekehrt Die Frage also, ob die Möglichkeit gegeben war, dass sich die Schulmediziner einfach nur geirrt hatten, dass sie beim besten Willen den Leberkrebs nicht erkennen konnten, gilt es nun zu klären. Ich behaupte, ja!

Die Möglichkeit eines Irrtums liegt sogar auf der Hand, ich meine schriftlich, in Form eines Gerichtsaktes vor. Laut Dr. Hamer war es vor ein paar Jahren zwischen ihm und einem Primarius der Klinik aus Klosterneuburg zu einem Streit gekommen. Diesen Fall erwähnte ich bereits weiter oben. Der Primar glaubte, anhand der CTs eines Mannes einen vom Tumor zerfressenen Bauch erkennen zu können, wogegen Dr. Hamer das Vorhandensein einer riesigen, abgekapselten Nierenzyste vertrat. Doktor Hamer behielt, wie gesagt, in diesem Punkt Recht. Aktenkundig wurde die Angelegenheit wegen angeblicher Beleidigung der Schulmedizin, aber das ist eine andere Geschichte.

Der wesentliche Punkt ist, dass eine derartige Verkennung mit dem vorhandenen, beschränkten Wissen der Schulmedizin sehr wohl möglich ist.

Man braucht den Schulmedizinern gar nicht zu unterstellen, im Fall meiner Tochter Olivia das Leberkarzinom unterschlagen zu wollen. Es reicht das Wissen über deren beschränkte Diagnosemöglichkeit und mangelnde Treffsicherheit, um vor ihnen Reißaus nehmen zu müssen.

Meiner Meinung nach hatten die Ärzte erkannt, dass Dr. Hamer wieder Recht behalten hatte. Nur so lässt sich ihr Verhalten erklären, vor allem auch ihr Verbot, von Olivia in dieser Zeit Fotos zu machen. Sie wollten kein Beweismaterial in unsere Hände legen.

Strafverfahren:

Erika und ich wurden im Rahmen der Voruntersuchung als Beschuldigte vernommen.

Liste mit allen Tagebucheinträge, chronologisch sortiert, aufrufen

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