Das Läuten des Telefons weckte mich. Eigenartigerweise war ich trotz anklingender Verkühlung erfrischt und sofort munter. Mir wurde bewusst, dass ich einen intensiven schönen Traum gehabt hatte, der mir aber gleich nach dem Telefonat wieder entfallen war.

Telefonat mit Frau Connery:

Sie spielte mir eine Aufnahme einer gestrigen Hörfunksendung vor, in der von einer Alternative zur Chemotherapie die Rede war. Manche Statements der Radiomoderatorin waren wirklich stark. So erklärte sie, die Chemo käme einer Reparatur eines Uhrwerkes mit einem Hammer gleich oder dem Öffnen einer Tür mit einem Sprengstoff. Das neue Mittel, das ebenfalls gespritzt werden musste, hätte keine Nebenwirkungen und könne die Krebszellen direkt angreifen. Ein Arzt aus dem Wiener AKH kam ausführlich zu Wort. Am erfolgreichsten sei das Mittel bei jenen Krebsarten, die am schnellsten wucherten. Als Beispiel wurde Brustkrebs genannt. Schön langsam wurde mir klar, dass es sich hierbei um jenes Mittel handeln musste, von dem bereits in einer Augustausgabe der Zeitschrift „geo“ die Rede war. Dieses Mittel wäre den Botenstoffen des Gehirns nachempfunden, die die einzelnen Zellen steuern können.

Ich wiederhole mich vielleicht, es ist mir aber überaus wichtig darauf aufmerksam zu machen, nach welchen Grundüberlegungen die orthodoxe Schulmedizin vorgeht. Sie hat erkannt, dass das Gehirn die Zelle steuert. Dies kann das Gehirn über sogenannte Botenstoffe. Diese konnten nachgebildet und dem Patienten verabreicht werden, wenn dieser nicht selbst die notwendigen Botenstoffe über sein Gehirn produzieren kann.

Nun, Dr. Hamer sagt seit jeher, dass das Gehirn das wichtigste Organ im Krebsgeschehen sei und man es daher nicht mit Morphium ausschalten dürfe. Die Korrelation zwischen Krebs und Gehirn hatte er bereits vor rund 15 Jahren erkannt. Die Schulmedizin spritzt also die künstlich erzeugten Botenstoffe, wenn diese vom Patienten nicht selbst produziert werden können. Wieder einmal ignoriert sie völlig die möglichen Fähigkeiten des menschlichen Gehirns, sich selbst wieder zu reparieren. Was aber sagt dem gegenüber die Neue Medizin? Sie sagt, wenn bis vor kurzem das Gehirn die richtigen, nunmehr aber die falschen Botenstoffe aussendet, dann muss der Mensch über seine Psyche den Großcomputer Gehirn wieder umprogrammieren. Wie? Natürlich über Konfliktlösung, also entweder durch reale Konfliktlösung oder durch intellektuelle Konfliktlösung. Ein Kind mit seinem noch nicht ausgeprägten Intellekt muss eine reale Konfliktlösung erfahren. Leidet es z.B. unter dem Verlust der Mutter, so muss die Mutter durch reale Anwesenheit bei dem Kind mithelfen, dessen Problem zu lösen.

Der Vorteil der Neuen Medizin liegt somit auf der Hand. Der Mensch bleibt sein persönlicher Chef, wie es Mutter Natur vorgesehen hatte und entgeht somit der schulmedizinischen Abhängigkeit. Die Schulmedizin übersieht es, den Patienten dazu anzuhalten, seinen Konflikt zu lösen und somit selbst wieder Herr über seine Krankheit zu werden Sie erzeugt Abhängigkeit.

Ich möchte damit nicht einen positiv gemeinten Ansatz der Schulmedizin von vornherein abtun, bei weitem nicht. Das sinnlose Chemomorden unschuldiger und nichtaufgeklärter Krebspatienten wäre damit sicher reduzierbar. Vielmehr geht es mir darum, aufzuzeigen, welche Logik die Schulmedizin leitet.

Einen Ausweg aus diesem teuflischen Kreis der Abhängigkeit, kann sicher nur jeder Patient (Mensch) für sich selbst finden. Dazu aber muss er an die nötigen Informationen gelangen, und zu diesen wird er wohl nur schwerlich über die Massenmedien kommen.

Welcher Pharmakonzern, der gerade Unsummen in die Reproduzierbarkeit der Botenstoffe gesteckt hat, wird einem bereitwillig erklären, dass man diese selbst und noch dazu auf natürlichem Weg über sein eigenes Gehirn produzieren kann Welcher Arzt, der von diesen Pharmakonzernen die verschiedensten teuren Zuwendungen erhält, wie kostspielige Schulungen im Ausland usw., wird diesen Schwindel aufdecken wollen? Welche Ärztekammer, die ja die Kammer dieser Ärzte ist, wird sich selbst ins Fleisch schneiden? Welche Regierung, die mehrheitlich von Freimaurern besetzt ist, wird gegen die eigene Ideologie verstoßen?

All jene haben nur so lange die Macht über den Patienten (Menschen), solange dieser sie ihnen gibt. Der Patient wird sie ihnen solange geben, solange er keine Alternative kennt. Um diese Alternative muss er sich aber selbst kümmern.

Telefonat mit Dr. Hamer:

In der deutschen Tageszeitung „bild“ war ein Artikel über Olivia erschienen, in dem erklärt wurde, dass Olivia an Gewicht verloren hatte, nun wieder in der Klinik sei und an einem Nieren-Leberkrebs leide. Jetzt wollte er von mir wissen, ob denn nun in einer neuen Erklärung des AKH dieser Leberkrebs bereits zugegeben worden war. Davon wusste ich nichts.

Sogleich rief ich bei der Redaktion von „bild“ an, und es wurde mir erklärt, dass es sich hierbei um einen Fehler des Redakteurs handle. Es sei keine neue Nachricht seitens des AKH eingetroffen.

War das also ein „Freudscher Versprecher“?!

Telefonat mit Hildegard:

Im heutigen „kurier“ sei erklärt worden, dass Olivia an einem Wilmstumor und an einer Nierengeschwulst gelitten hätte.

War das auch noch Zufall oder jene konkrete Order an die Medien, das Gewünschte zu berichten? Wir vermuteten, dass nunmehr schön langsam die korrekte Version über die verschiedenen Krebse von Olivia unter die Bevölkerung gebracht werden sollte. Vielleicht könnte dies auch damit zusammenhängen, dass Dr. Hamer nun über das Wr. Neustädter Gericht ein Gegengutachten beantragt hatte, das auf alle Fälle sämtliche Krebsgeschehen von Olivia zum Vorschein bringen würde. Auch könnte es sein, dass nunmehr die Ärzte des AKH langsam Farbe bekennen müssten, da Olivias Gesundheitszustand statt besser immer kritischer wurde.

Meine Verkühlung war stärker geworden, und so musste Erika abermals mit Olivia ins AKH. Ich brachte sie nach Bad Fischau und wollte gleich meinen Reisepass, wie besprochen, am Gendarmerieposten abgeben. Dieser war aber nicht besetzt. Ich war gespannt, ob nun irgendwelche Probleme erwachsen sollten. Damit Olivia morgen über Nacht bei uns bleiben konnte, mussten wir ja beide unsere Reispässe abgeben, obwohl Olivia nur in dem von Erika eingetragen war.

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