Morgens hatte ich Streit mit Erika. Zornig ging ich aus dem Haus und wanderte zu der zwei Stunden entfernten Kirche, dir mir tags zuvor aufgrund ihrer dominierenden Position auf einem kleineren Berg aufgefallen war. Solche Spaziergänge halfen mir immer, wieder mit mir selbst ins Reine zu kommen. So auch dieser. Diese Wanderung war so schön, dass ich es bald bedauerte, Erika und die Kinder nicht mitgenommen zu haben.

Olivia bereitete uns weiter ernstlich Sorgen. Die Leberschwellung wurde größer und größer.

Am späten Nachmittag kamen Gerald und Karin und versorgten uns mit Nahrungsmitteln. Gerald hatte einen ganz guten Plan. Er wusste von einem Richter und einem Arzt, die beide unter Umständen für uns zu gewinnen waren. Sowohl der Richter als auch der Arzt waren gegen Chemotherapie eingestellt, um aber in den Zuständigkeitsbereich des Richters zu fallen, hätten wir den Wohnort wechseln müssen.

Geralds Mutter war weiterhin sehr aktiv. Mittlerweile hatte sie bereits bei Wiens Altbürgermeister Zilk und den beiden Fernsehmoderatoren Nora Frey und Herr Schijok vorgesprochen.

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