Die Staatsgewalt wird mobilisiert.

Telefonat von Herrn Reisner, Jugendamt:

Herr Reisner wurde beauftragt, den Namen des behandelnden Arztes auszuforschen. Ich beharrte weiter darauf, den Namen des behandelnden Arztes nicht zu nennen. Herr Reisner erwiderte, dass das dann gerichtlich erwirkt werden würde und kündigte sich für einen Besuch am Nachmittag an.

Ich nützte die verbleibende Zeit und nahm den Termin bei dem empfohlenen Rechtsanwalt vor.

Besuch bei Rechtsanwalt Dr. Kleiner:

Er kannte zwar Dr. Hamer nicht, erklärte aber, dass das Kind ein Recht auf medizinische Behandlung hätte. Seines Wissens gibt es jedoch kein Gesetz, dass zur Preisgabe des Namens des behandelnden Arztes zwingen könnte. Mir kam eine Idee: Frau Dr. Rostovsky hat ja die Behandlung von Olivia übernommen. Ihren Namen galt es aber zu schützen. Also schlug ich dem Anwalt vor, die ärztliche Behandlung von Olivia ohne Angabe des Arztnamens zu beglaubigen. Dies schien Dr. Kleiner eine juristisch vertretbare Möglichkeit zu sein.

Telefonat mit Frau Dr. Rostovsky:

Ich unterbreitete ihr meinen Vorschlag. Sie erklärte, konsequent zur Verbreitung der Neuen Medizin zu stehen, werde aber diesbezüglich noch mit ihrem Anwalt sprechen.

Besuch von Herrn Reisner (Jugendamt):

Das Gespräch dauerte mehrere Stunden, in denen ich versuchte, unseren Standpunkt zu verdeutlichen. Herr Reisner empfahl mir, am nächsten Tag in die Sprechstunde des Herrn Richters Masizek zu kommen. Herr Reisner musste erfolglos, ohne Namen des behandelnden Arztes, wieder gehen. Dies ließ ich ihn sogar schriftlich bestätigen.


Olivia hatte kein Fieber, keine Schmerzen und war wohlauf.

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