Helmut Pilhar war erster Gast

Bad Salzuflen (vh). Das Salzufler Interdisziplinäre Therapiehaus (SIT) hat seit langem nicht so viele Gäste empfangen. Das erste Treffen im Jahr 2002 des Homöopathischen Arbeitskreises der Deutschen Gesellschaft zur Förderung naturgesetzlichen Heilens war mit einem Mann, dessen Namen monatelang jeden Tag in den Schlagzeilen stand, Helmut Pilhar, besetzt. Mitte der 90er Jahre hat die Geschichte seiner krebskranken Tochter Olivia viele Menschen nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa bewegt.

Nach fast sechs Jahren hat Helmut Pilhar sein erstes Buch „Olivia – Tagebuch eines Schicksals“ veröffentlicht. Seinem Kind geht es relativ gut, zurzeit macht es Skiurlaub. Doch bereits Anfang Februar steht der nächste Untersuchungstermin in einer Klinik an. Olivias Geschichte wurde 1995 und `96 eine Sensation für die Medien, weil die Eltern die Chemotherapie für ihr Kind verweigerten. Sie waren überzeugt, es würde die schwere Behandlung kaum überstehen und versuchten, alternative Methoden zu finden. Die Mutter und der Vater standen vor Gericht, sie verloren sogar für eine Weile das Sorgerecht für ihre Tochter, und Olivia landete zwangsweise im Krankenhaus.

Standpunkt zwischen Schulmedizin und neuen Wegen

Anstatt den Universitätsärzten hat die Familie Pilhar den Studien des Dr. med. Ryke Geerd Hamer geglaubt. Diesem Namen steht inzwischen kaum einer der Schulmediziner neutral gegenüber. Das „Pro“ und „Kontra“, was seine Theorien hinsichtlich der Entstehung von Krankheiten, insbesondere von Krebs, angeht, wurde tausendfach diskutiert. Grundsatz der Hamer-Theorie ist der psychische Schock als Ursache für die Krankheiten.

Dabei formulierte Dr. Hamer die fünf Prinzipien der so genannten Neuen Medizin. Helmut Pilhar gehört jetzt zu einem internationalen Informationsnetz, das über die Neue Medizin berichtet. Er betont vor den Zuhörern in Bad Salzuflen:

„Das Schlimmste beim Krebs sind Panik und Angst. Und diese Panik können Sie nur dann verlieren, wenn Sie wissen wie ihr Körper funktioniert. Wer kann heilen? Der Körper. Heilen können wir uns selbst. Ich will aber nicht behaupten, man solle nichts tun und einfach auf Genesung warten.“

Dabei könne man jedoch die Schulmedizin nicht streichen, meinte Olivias Vater.

„Ich empfehle Ihnen eines: Beschäftigen Sie sich mit der Medizin, solange Sie gesund sind. Informieren Sie sich über Schulmedizin und die Neue Medizin. Über eines sollten Sie sich bewusst sein: Nur Sie, nicht die Ärzte, tragen die Verantwortung für Ihre Gesundheit. Deshalb ist in der Neuen Medizin der Arzt nur ein Helfer. Chef ist der Patient selbst.“

Nach dem Vortrag beantwortet Helmut Pilhar zahlreiche Fragen, die seine Zuhörer bestimmt auch mit ihren Hausärzten diskutieren werden, um sich eine eigene Meinung bilden zu können.

Das Programm des Homöopathischen Arbeitskreises Bad Salzuflen bietet weitere interessante Treffen mit verschiedenen Themen. Homöopathie am Sterbebett, die Bach-Blüten-Therapie, ferner wild wachsende Kräuter im Umweltzentrum Heerser Mühle. Alle Interessenten erhalten darüber hinaus gehende Informationen unter Tel 05222 580225.

Anmerkung von H. Pilhar

Ein Artikel ohne Untergriffe seitens der Journalisten! Beachtenswert!

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