Es schreibt die Tochter …

Meine Mutter, 76 Jahre alt, rechtshändig hat eine etwas jüngere Cousine, mit der sie sehr viel Kontakt hat. Vor etwas 2 Wochen war nun diese Cousine bei meiner Mutter zu Besuch. Die beiden spielten abends oft miteinander Gesellschaftsspiele.

Meine Mutter trägt gerne ausgeschnittene Dekolletees und hat zudem eine überdurchschnittliche Oberweite. Die Cousine, die ihr gegenüber am Tisch Platz genommen hat, sagt unvermittelt während des Spiels zu meiner Mutter: „So kannst Du Dich aber Deinen Enkeln nicht gegenüber setzen“. Auf die verständnislose Frage meiner Mutter warum, meinte die Cousine wortwörtlich: „Na, wegen des ekligen alten Fleisches, das man da zu sehen bekommt.“

Dies muss der Konfliktschock (DHS) gewesen sein. Er traf meine Mutter nicht nur völlig unvorbereitet auf dem falschen Fuß (wer denkt beim Rommée-Spiel an so etwas?), sondern war für sie auch hochakut-dramatisch (dies war im Grund eine unverschämte Beleidigung) und vor allem isolativ empfunden – sie war mit der Cousine ja alleine.

Die Cousine war einige Tage zu Besuch bei ihr und am Tag, als sie diese zur Bahn brachte, bemerkte sie ein leichtes Kribbeln im typischen Gürtelrosen-Feld, links unterhalb der Brust und zum Dekolletee hin. Sie bemerkte wohl in der Folgezeit kleine Pickelchen in diesem Bereich, doch am Abend der Abfahrt ihres Gasts begannen die Schmerzen und verstärkten sich. Seither ist sie schlapp und müde und hat Kopfschmerzen. Die Abreise der Cousine war für sie die Konfliktlösung.

Bei der Gürtelrose handelt es sich um einen Besudelungskonflikt, in der konflikt-aktiven Phase bilden sich winzige Tumoren unter der Epidermis, diese werden in der pcl-Phase unter Schmerzen abgebaut. Hierzu kommen die typischen Begleiterscheinungen der pcl-Phase, wie Nachtschweiß, Kopfschmerzen und Müdigkeit. All diese Symptome weist meine Mutter derzeit auf.

Die Gürtelrose gehört in die gelb-orange Gruppe, in das Mesoderm, älterer Teil. In der konflikt-aktiven Phase reagiert der Körper mit Zell+, um den entsprechenden Bereich zu verstärken – hier die winzigen Tumoren unter der Epidermis. In der konflikt-gelösten Phase wird dieses Zell+ tuberkulös-verkäsend abgebaut, dies zeigt sich in der Entzündung und den Schmerzen. Im Körper sind die Mikroben (hier Tbc-Bakterien) aktiv – dies hat der Schulmediziner, den sie sofort aufgesucht hat auch klar diagnostiziert: meine Mutter weist eine erhöhte Anzahl der sogenannten „Windpocken-Erreger“ auf, die seien die Ursache für die Gürtelrose. Ich habe einzuwenden versucht, dass es völlig unlogisch ist, dass diese Erreger nur an der betroffenen Stelle zu finden sind und dort zu solchen Folgen führen. Auf diesem Ohr ist sie allerdings leider taub. Kennt man aber die GHK so ist dies völlig logisch, denn der Körper reagiert mit vermehrter Bildung und Aktivität dieser Bakterien auf die konflikt-gelöste Phase der betroffenen Stelle und die Erfordernis das vorherige Zell+ an dieser Stelle wieder abzubauen, damit der Urzustand wieder hergestellt wird. Auch hier ist „die Feuerwehr (Mikrobe) nicht der Brandstifter (Krankheitsverursacher), sondern der notwendige Helfer in der Not“.

Leider ist meine Mutter der GHK nicht zugetan, sie hört mir zwar immer wieder zu und findet das alles recht interessant, findet aber keinen rechten Zugang und wenn etwas ist, dann geht sie zuerst mal zum Arzt, damit der ihr was verschreiben kann. Sie war allerdings recht verblüfft, als sie mir die Arztdiagnose mitteilte und ich sie sofort fragte, wer sie denn so besudelt habe, dass sie mit Gürtelrose reagieren muss. Ich fragte wo sie den Ausschlag hat und wann es begonnen hat. Als sie mir erzählte, dass es am Abend der Abreise ihrer Cousine war, war für mich klar, wo ich die Ursache suchen muss und mein Bohren hat dann die obige Geschichte zu Tage gefördert.

Meine Mutter meinte zwar, dass es ja wohl nicht sein könne, dass so eine kleine Bemerkung, die sie zwar geärgert habe, aber nicht weiter belastet, solche Folgen zeigen könne. Doch ich habe ihr deutlich zu machen versucht, dass dies für sie ein biologischer Konflikt war, der mit ihrem psychologischen Verständnis nichts zu tun hat. Dass dies der Fall war, zeigt das gestartete SBS Gürtelrose. Ich habe sie auch gewarnt, dass sie jedesmal, wenn sie nun mit der Cousine zusammentrifft auf die Schiene kommen kann – die Cousine könnte so was ja jederzeit wieder sagen. Die Folgen wären dann wieder dasselbe Sonderprogramm.

Ja, was denn da zu machen sei? Nun hier zu raten fällt mir schwer, da ich nicht weiß, was für meine Mutter die Gewissheit bedeutet, dass dies nicht mehr passieren kann: wenn sie das Zusammensein mit der Cousine meidet? Wenn sie im Beisein der Cousine hochgeschlossenere Kleidung trägt? Oder wenn sie der Cousine klar die Schranken zeigt und ihr solche Unverschämtheiten verbietet?
Ich hoffe, ich habe diesen kleinen Fall richtig gedeutet und verstanden. Es ist schon hochinteressant und für mich sehr beruhigend, wie man über die Kenntnis der GHK solchen Geschehnissen die Brisanz nehmen kann und beinahe noch ein Lächeln für den Ablauf aufbringt.

Viele Grüße
P.


Anmerkung von H.Pilhar

An so kleinen Beispielen kann man wunderbar studieren!

Wenn die Mutter am Dekolletè eine Gürtelrose hat, muss sie an dieser Stelle eine Besudelung erlitten und gelöst haben. Und diese Besudelung hat in der Tat auch stattgefunden. Dass das alles bloß Zufall sein soll, wäre lächerlich anzunehmen …

Studieren daran kann man nun z.B. was unter einer Besudelung zu verstehen ist! Man muß sich im Moment des DHS in die Person versetzen. Sehr schön beschrieben sind auch die Symptome der Heilungsphase.

Herzlichen Dank für diesen Erfahrungsbericht!

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