Dieser Erfahrungsbericht zeigt eindringlich wie wichtig es ist, eine Schwangere vor Streß zu schützen

Liebe Germanische Heilkunde Lernenden und Lehrenden,

Ich möchte gerne einen Erfahrungsbericht mit euch allen teilen und einen Appell an alle (werdenden) Mütter (und selbstverständlich auch allen anderen lieben Menschen) aussprechen.

Doch nun erst einmal zu meinem Erlebnis.

Mein Mann und ich waren auf Hochzeitsreise und genossen unsere Zweisamkeit. Wir hatten eine stressige Vorhochzeitszeit hinter uns und waren froh, davon eine Auszeit zu haben. Es war eine wunderbare Zeit und wir waren wie in einer Blase. Am letzten Tag der Reise machten wir einen eigentlich nicht notwendigen Schwangerschaftstest. Er fiel, wie mir vorher eigentlich schon klar war, sehr schnell positiv aus.

Da es meine erste Schwangerschaft war, viele Freundinnen von mir jedoch auch gerade schwanger sind oder mittlerweile schon ein Kind haben, waren mir einige Merkmale bekannt und im Internet findet man ja auch allerhand zu diesem Thema.

Da mein Mann und ich unser Leben mit der Germanischen Heilkunde leben, und schon im Vorfeld viel über Kinder bekommen und Schwangerschaft gesprochen haben, freuten wir uns total, dass es so schnell geklappt hatte. Wir wollen viele Kinderchen und wir hatten das Gefühl, dass das so immer ein wesentlicher Lebensbestandteil von uns sein würde.

Nun kamen wir wieder nach hause und schnell hatte uns der Alltag wieder.

Am Ende der ersten Woche wieder zuhause, kam meine Mama zu Besuch. Sie vereinbarte mit mir, dass sie am Freitag Mittag kommen würde und etwas mit mir bereden möchte. Meine Eltern befinden sich momentan in einer Scheidung, die allmählich immer weiter in einen Rosenkrieg ausartet. Kommunikation zwischen den beiden funktioniert nur noch über einen Anwalt, Aussagen werden verdreht wiedergegeben und es werden sich die Sahnestücken rausgepickt. Ich habe das Gefühl, dass mein Papa sich aus der Affäre zieht und nur fordert und meine Mama „nackig“ machen möchte. Er ist damals ausgezogen und wohnt mittlerweile bei seiner neuen Freundin. Nun wohnt meine Mama mit meinen beiden jüngeren Geschwistern noch im Haus meines Vaters, und nebenan auf dem gleichen Grundstück die Eltern meines Vaters. Dazu kommt, dass mein Opa sich auf die Seite meines Vaters stellt und alle Dinge, die meine Mama macht, in Frage stellt. Angenommen sie macht Gartenarbeiten, erscheint mein Opa wenige Minuten später nachdem sie begonnen hat neben ihr und verlangt Rechtfertigung, z.B. weshalb sie jetzt die Pflanze entfernt. Die Liste ist endlos erweiterbar. Zum Glück weiß ich nur einen Bruchteil.

Nun kam also meine Mutter an jenem Freitag und wir redeten. Im Speziellen, was sich während der Hochzeitsvorbereitungszeit und unserer Flitterwochen zugetragen hatte. Im Vorfeld hatte ich meinem Mann erzählt, dass sie etwas mit mir besprechen wollte und er meinte zu mir: „Achte bitte auf dich und das Kind, so wie deine Mama sich angekündigt hat, kann es nur mit deinem Vater oder dem Opa zu tun haben. Willst du das wirklich wissen? Du weißt, wie es dir immer danach ging, nachdem sie dir was gesagt hat. (Jedes Mal nach so einem Gespräch, war ich immer wie vor den Kopf gestoßen und weinte viel, weil ich das als sehr ungerecht empfand – jedes Mal.) Es ist das Wichtigste, dass du auf dich achtest, und besonders jetzt, da du ein Kind austrägst.“ Ich sagte nur, dass ich sie damals ja gebeten hatte, nicht mit mir, sondern mit ihren Freundinnen oder ihrer Schwester über alles, was mit meinem Papa zu tun hat, zu sprechen. Und falls es doch zu viel werden würde, könne ich ja immer noch das Gespräch abbrechen.

Nun saß ich also meiner Mama gegenüber und sie berichtete mir, dass sie es nicht mehr zuhause in dem Haus aushalte und ausziehen will. Sie fühlt sich nur noch kontrolliert von meinem Opa. Er habe letztens die Schlüssel zur Werkstatt ohne ihr Wissen, jedoch in Absprache mit meinem Vater ausgetauscht und verlange nun, dass sie und meine Geschwister für alles zu ihm kämen, um nach dem Schlüssel zu fragen. Logistisch ist das schwer, da meine Großeltern einen ganz anderen Tagesablauf haben und ungerecht in jedem Fall, da sich in der Werkstatt ebenso auch Mamas finanzierte Werkzeuge und andere ihrer Utensilien befinden. Meine Geschwister haben auch ihre guten Fahrräder dort drinnen stehen. Die habe mein Opa allerdings heraus genommen und in seinen anderen verkramten Schuppen gestellt. Nun sind an den Fahrrädern viele Kratzer und meine Schwester hat darüber auch geweint.

Und zack: DHS auf ganzer Linie. Wie sich später herausstellte, ein hässlicher halbgenitaler Konflikt. Also ein Konflikt, die Gebärmutterkörperschleimhaut betreffend. Von nun an befand sich die Schleimhaut sowohl aufgrund meiner Schwangerschaft als auch wegen des Konflikts im Wachstum.

Meine Geschwister habe ich früher viel „betreut“, da meine Eltern in jeder freien Minute das Haus um- und fertig gebaut haben. Jedes Problem oder jede Ungerechtigkeit, die ihnen widerfährt und von denen ich erfahre, machen mich absolut manisch und sehr aufbrausend. Auch zu meiner Mama habe ich eine sehr enge Bindung, wir verstehen uns blind und rufen uns manchmal parallel an, weil wir zeitgleich aneinander denken.

Ich war so wütend auf meinen Opa und als meine Mama weitersprach, dass es meinem Vater egal wäre, dass die Schlösser ausgetauscht wurden und ihn ja nichts angehen würde, weil er ja nicht mehr dort wohnt, war ich noch mehr im Zwangsdenken, wie ich den beiden mein Missfallen der Situation kundtun könnte. Ich wäre in dem Moment am liebsten zu den beiden hingefahren und hätte sie angeschrien, wie sie es wagen können, so zu meinen Geschwistern und meiner Mama zu sein.

Ich sagte meiner Mama gleich, dass mich das in höchstem Maße wütend macht und wir sprachen auch gleich darüber. Ich dachte auch, ich hätte dann schnell eine entspanntere Denkweise bekommen (mein Opa ist ja alt, hat viel durchgemacht, man kann ihn eh nicht mehr ändern…), aber ganz abgearbeitet war es für mich noch nicht. Es schwelte relativ unbemerkt weiter. Schon bevor sie mir diese neuen Geschichten erzählte, dachte ich noch: „Sag ihr, dass du es nicht hören willst.“ Aber die Neugier hatte gesiegt.

Am Dienstagabend (4 Tage später) als mein Mann und ich den freitäglichen Besuch noch einmal Revue passieren ließen, kam die Erzählung meiner Mama, zusammen mit meiner Kindheitserinnerung meinen Opa betreffend, wieder in mein Bewusstsein. Damals war ich noch die jüngste Enkelin und spielte viel mit meinen beiden älteren Cousinen, die damals noch im Nachbargrundstück wohnten. Meistens bekam ich dann das Donnerwetter für irgendwelche Missetaten ab, da die anderen beiden gut der Situation entschlüpfen konnten. So kam ich mir immer als das etwas ungeliebtere Enkelkind vor, denn ich wurde von meinem Opa auch offensichtlich weniger umarmt und geknuddelt. Damals mochte ich sowieso nicht von ihm geherzt werden, weshalb ich immer nur etwas erstaunt war, wenn meine Cousinen einen Abschiedskuss auf die Wange bekamen und ich nur einen Händedruck.

An diesem Dienstagabend kam nun alles hoch. Mein Mann nahm mich in die Arme und hörte meinen Schluchzern zu und sagte mir, dass er alles daran setzen wird, dass es unseren Kindern niemals so gehen wird und er mich, wenn ich das will, zu jedem Treffen mit meinem Opa begleiten wird und mich verteidigt, wenn er mir jemals wieder irgendeine Ungerechtigkeit oder Bösartigkeit, wenn auch unbewusst, angedeihen lassen will. Er ist eben ein alter Mann mit einer blöden Kindheit, und er hat auch seine Schienen und kommt da aus seinem Zwangsdenken nicht mehr raus. Mit diesem Gespräch konnte ich den Konflikt lösen und schlief erleichtert, aber immer noch traurig über all das ein.

Am nächsten Tag war ich sehr erschöpft und musste einen Termin absagen, weil es mir irgendwie komisch im Bauch war (typische Heilungsphasensymptome für diesen Fall). Ich hatte etwas Angst, legte mich dann aber ins Bett und wartete, dass es besser wurde. Gegen Nachmittag bemerkte ich eine Schmierblutung nach dem Toilettengang. Ich bekam noch mehr Angst, und durchforstete das Internet nach glücklich verlaufenen Schmierblutungen während der Schwangerschaft und war wieder einigermaßen zuversichtlich.

Am Donnerstag und Freitag hatte mein Mann freie Tage und musste nicht auf Arbeit gehen. Wir wollten das lange Wochenende für einige Aktionen nutzen, so auch eine Kleiderschrankentrümpelungsaktion, die ich schon lange machen wollte. Zwischenzeitlich spürte ich ein menstruationsähnliches Gefühl von rinnender Flüssigkeit, ging auf die Toilette und sah plötzlich eine dunkelrotbraune Blutung. Ich zitterte sofort und hatte gleich das Gefühl, dass das wohl das Ende für mein Baby war. Ich hatte riesige Angst, dass es sich bewahrheiten würde und ging mit weiten Augen zu meinem Mann zurück ins Wohnzimmer. Ich erzähle ihm alles, er sprach mir Mut und Hoffnung zu und begann das Studentenmädchen abzuspielen. (Von nun an, lief es 24/7 – allerdings etwas leiser, wenn wir uns mit einem Film ablenkten.) Es kamen nun auch menstruationsartige Bauchschmerzen hinzu und die Blutung wurde flüssiger und mehr. Ich ging ins Bett und wollte nur noch liegen und nichts tun. Mein Mann nahm nun den anstehenden Einkauf und Gassirunden in die Hand und ich lag im Bett, dachte nach oder versuchte zu schlafen. Allmählich sah man kleine Schleimhautfetzen und ich dachte mir, na wenn es nur so kleine Fetzen sind, besteht ja noch eine Chance, dass alles gut wird.

Am Freitag hatte ich schon positivere Gedanken und auch die Blutung war mengenmäßig stagnierend und später am Tag sogar rückläufig. Ich fasste wieder echten neuen Mut für mein Baby. Zwischendurch riefen wir zwar mal eine Hebamme an, um zu fragen, was sie von dieser Situation hielt und sogar eine Frauenärztin, die uns aber sagte, jetzt würde man auf einem Ultraschallbild sowieso noch nichts sehen, und da alle Termine ausgebucht seien, könne sie mir lediglich einen Termin für in 8 Monaten anbieten, selbst jetzt in einer offensichtlichen Notfallsituation… Wie absolut unnütz. So entschlossen wir uns einfach dazu abzuwarten und die Zeit entspannt im Bett zu verbringen. Das war rückblickend die absolut einzig richtige Entscheidung. Eigentlich auch logisch. In der Heilungsphase braucht man Ruhe.

Der Samstag verlief auch ruhig, ich stand auch mal wieder für andere Sachen als den Toilettengang auf und räumte ein paar der Kleidungsstücke, die seit Donnerstag noch dalagen weg. Sobald das abgeschlossen war, spürte ich einen leichten Schmerz in der Harnröhre. Ich hatte mein Revier (die Ordnung im Haus wieder herstellen und keine herumliegende Kleidung mehr) also wieder markiert und einen weiteren Konflikt gelöst. Dieser Schmerz war auch nach wenigen Stunden wieder ganz verschwunden.

Wir machten uns abends bettfertig. Hier entdeckte ich dann nach dem Toilettengang eine frisch rote Blutung und einen verhältnismäßig großen Schleimhautfetzen, ein paar Sekunden später sogar noch einen weiteren, so groß, wie noch nie vorher. Da hatte ich sofort das Gefühl: Das wars, das ist mein Baby. Ich ging zu meinem Mann und rief ihn, es sich auch anzusehen. Wir konnten nichts finden, das aussah, wie ein größerer embryoartiger Zellhaufen, aber ich fühlte mich einfach anders. Die vorher 1-2 Tage ignorierten Merkmale, wie anderes Brustgefühl und irgendwie eine Leere im Unterbauch waren nun offensichtlich. Mein Mann beschwichtige mich weiterhin, dass es vorbei sein kann, aber wenn nicht, bräuchte mich das Baby nun mehr denn je. Aber ich fühlte es einfach nicht mehr.

Als ich mir das eingestand, empfand ich unendliche Trauer. Ich weinte viele Tränen in die Schulter meines Mannes und konnte noch gar nicht fassen, dass es jetzt schon wieder vorbei sein sollte. Ich gab unserem Baby einen Namen und verabschiedete mich von seiner Seele und lud sie ein, uns bei unserem hoffentlich bald nächsten Kind erneut zu besuchen und uns dann kennen zu lernen.

Damit und mit einem Vertrauen in Mutter Natur, dass alles schon seinen Sinn haben würde, ging es mir besser.

Vielleicht war es jetzt einfach „notwendiger und wichtiger“, zu lernen immer auf das Gefühl zu hören. Denn nur so kann ich auch später meine Kinder schützen, wenn sie dann mal in meinen Armen liegen. Hier ist ein gesunder Egoismus an der passenden Stelle nach außen sehr wichtig und genau richtig. Und das ist auch mein lieber Rat an alle Muttis und Schwangeren und auch natürlich sonst alle, denen es schwer fällt ihrem Gefühl zu vertrauen und auszusprechen, auch wenn ich selbst mit der Durchführung noch meine Probleme habe:

Es gibt nichts wichtigeres in einer Sache, als euer Gefühl für die Situation. Ihr wisst am besten, was ihr braucht und worauf ihr verzichten könnt. Für jede Situation gibt es einen guten Weg (der oft auch umständlicher, aber in dem Moment das kleinere Übel ist) und es ist unser gutes Recht, uns Zeit zu nehmen, diesen guten Weg zu finden und zu gehen. Das ist unser freier Wille. Lasst ihn uns ganz bewusst nutzen und so unsere Liebsten schützen. Viele unschöne Dinge passieren aus der Kälte heraus, aber zu einigen Situationen hat man vorher schon ein mulmiges Gefühl. Wir sollten viel mehr dieses Gefühl zulassen und ihm nachgehen, um den vermeidbaren unschönen Dingen aus dem Weg zu gehen. Und da man mit seinem mulmigen Gefühlen oft auch nicht allein ist, erfährt man gelegentlich auch wunderbare Erlebnisse, wenn man sein Unbehagen kundtut und dann gemeinsam nach einer Lösung sucht. Deshalb wünsche ich euch allen viel Mut und Zuversicht, dass ihr nie allein seid und es immer richtig ist, auf das Gefühl zu hören.

Am Sonntag kamen noch einige Schleimhautfetzen, aber im Großen und ganzen war ich wieder ziemlich fit und verbrachte Teile des Tages mal nicht im Bett. Mittlerweile wussten wir auch den genauen Konfliktinhalt und beobachteten nun noch mehr gelassen, was passieren würde. Wie schön, dass einem dieses wunderbare Wissen um die SBSe so eine Ruhe verspüren lassen kann. Am Montag ging es dann wieder bergab mit dem Wohlbefinden. Mein Mann ließ sich krankschreiben, um bei mir zu sein und den Haushalt zu schmeißen. Ich hatte wieder deutliche Bauchschmerzen und spät abends auch mit intervallartigen Schmerzspitzen zu tun. Das waren wohl Wehen, zwar noch relativ schwach, aber doch typisch. Ich war die ganze Zeit hochkonzentriert, hatte kalte Hände und jede Berührung, Ansprache oder Geräusch störte massiv. Alle 30 Minuten ging ich auf Toilette, und jedes Mal kam ein großer Schleimhautfetzen. Als ich dann am frühen Dienstagmorgen wieder nach einer „Wehe“ auf die Toilette ging, kam ein Teil der Plazenta. Später im Verlauf des Vormittags gebar ich ein weiteres Plazentastück. Damit war ich mir dann endgültig sicher, dass es sich hier neben dem gelösten Konflikt und den selbst für eine Schwangerschaft übermäßig vielen Schleimhautfetzen, auch um eine Fehlgeburt handelte.

Wir vereinbarten trotzdem noch einmal einen Termin bei einer anderen Gynäkologin, und bei diesem Ultraschall bestätigte mir sie die letzten 0,1% zur 100%igen Gewissheit, dass die Schwangerschaft leider vorbei war. Sie sah noch eine Schleimhautansammlung, die aber im Laufe der nächsten Tage und zur nächsten Regelblutung mit ausgeschieden werden würde. Auch wenn ich mir sicher war, dass die Schwangerschaft beendet war, brauchten ich und auch mein Mann dieses Gespräch und die Untersuchung, um endgültig damit abschließen zu können. Um eine sehr unwahrscheinliche Eileiterschwangerschaft auszuschließen, nahm sie Blut ab. Sie fragte noch nach meiner Blutgruppe und ich verschwieg, da ich wusste worauf sie hinaus wollte, dass ich Rhesus negativ bin. Die obligatorische Rhesus negativ Aufklärung fand statt, aber die werden wir nicht in Anspruch nehmen. Wir haben viele Erfahrungsberichte zum Thema „Rhesus negativ Impfung nicht erhalten und trotzdem viele gesunde Kinder bekommen“ gelesen und sind uns auch sicher, dass Frauen vor 1900 nicht automatisch ständig Fehlgeburten hatten, nur weil sie Rh- waren. Außerdem hat Dr. Hamer ebenfalls gesagt, diese Spritze wäre sinnlos und eine befreundete Arztfreundin bestätigte mir das überflüssigerweise auch noch einmal.

Die 2 folgenden Tage ging weiterhin Schleimhaut ab, aber es wurde langsam weniger. Ich hatte auch wieder das Bedürfnis, etwas außerhalb des Bettes zu machen, aber schon nach 5 Minuten ging mir die Puste aus und ich musste wieder ins Bett. Es ist eben auch hier ein Wochenbett.

Als einige Tage später die Arztschwester der Gynäkologin anrief und mir den Befund mitteilte, hatte ich es noch einmal schwarz auf weiß. Eine Blutvermischung zwischen Mutter und Kind hatte nicht stattgefunden (wie auch, es verlief ja alles völlig normal und natürlich), weshalb es auch aus schulmedizinischer Sicht nicht notwendig war, eine Impfung zu verabreichen. Lediglich der HCG-Wert sei noch hoch (568 U/l). Logisch, denn der Hormonhaushalt muss sich ja auch erstmal wieder regulieren. Wobei das schon ein echt guter Wert war. Denn bei einer normal verlaufenden Schwangerschaft befindet sich dieses Hormon in dieser Zeit auf dem fast höchstmöglichen Level. Ich stimmte trotzdem einem zweiten Test zur HCG-Bestimmung zu, der 2 Wochen später stattfand und einen Wert von 12 U/l ergab. Normal ist 2 U/l. Die Frauenärztin wollte solange weiter Blut abnehmen, bis ich wieder im Normbereich war, aber das verweigerte ich.

1,5 Wochen nach der Plazentageburt war die Blutung beendet und ich war wieder gut fit. Klar waren noch einige mehr Pausen notwendig als normal, aber das war ja normal. Die Frauenärztin riet uns, bis zur nächsten Regelblutung zu verhüten, um alle Schleimhautreste auszuscheiden. So viel wie ich aber Schleimhaut verloren habe, kann gar nix mehr übrig geblieben sein…

Wir vertrauen weiterhin auf uns und Mutter Natur. Das erwies sich bis jetzt nie als falsch.

Anmerkung von HPilhar

Herzlichen Dank für diesen detailreichen Erfahrungsbericht. Ich hoffe, dass Sie in Bälde viele Kinder kriegen werden.

Eine Idee zu “Gebärmutterkörperschleimhaut-Ca während Schwangerschaft – Erfahrungsbericht Germanische Heilkunde

  1. W. Kowalski sagt:

    Ich finde die Schilderung sehr gut und einleuchtend. Da ioch TCM praktiziere, ist für mich dieses „Hintergrundwissen“ über die seelischen Zusammenhänge wichtig. So wird meine Diagnostik noch eher abgerundet und seelische Konflikte mit einbezogen. Danke

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