Herzliche willkommen zur Germanischen Heilkunde von Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer

Unser Thema: Fieberblase

Um die Ursache eines Symptoms dingfest zu machen, müssen wir zuerst das Gewebe bestimmen, das hier reagiert. Weiß man das Gewebe, weiß man, nach welchen Konflikt man zu suchen hat. Bei der Fieberblase reagiert die äußere Haut – also Plattenepithel, rote Gruppe. Die äußere Haut hat immer als Ursache einen Trennungskonflikt. Die Lokalisation des Symptoms Fieberblase besagt, dass man diesen Trennungskonflikt an der Lippe assoziiert hat. Nun gibt es zwei Arten von Trennungskonflikten. Entweder wollte man konfliktiv getrennt werden, z.B. wenn man sich vor einem Kuss ekelt oder man wollte konfliktiv nicht getrennt werden, z.B. bei einem Abschiedskuss.

In der aktiven Phase ulceriert das Plattenepithel und ist sensorisch taub. Die aktive Phase fällt in der Regel nicht auf. Die Heilungsphase hingegen verläuft schmerzhaft mit Entzündung und Schwellung. Wir haben an den Lippen eine hohe Sensibilität und können die leiseste Berührung registrieren. An den Lippen befinden sich also viele Nerven, weshalb die Heilungsphase oft recht schmerzhaft ist. Die Heilungsphase der äußeren Haut verläuft ohne Fieber. Liegt zusätzlich Fieber vor, dann muss noch ein zusätzliches anderes SBS in Lösung gegangen sein. In der Krise haben wir die Absence, die meist übersehen wird und am Ende der Heilungsphase ist das Symptom verschwunden.

Selbstverständlich ist bei der äußeren Haut die Händigkeit entscheidend. Unabhängig davon gibt es aber auch die lokale Trennung. Wenn ich also rechts an den Lippen einen z.B. Kotspritzer abbekomme, habe ich die Fieberblase rechts an der Stelle, unabhängig davon ob ich links- oder rechtshändig bin und unabhängig davon, ob der Kotspritzer mit einem Partner oder der Mutter oder Kinder zu tun hat.

Wie immer bei der äußeren Haut mit dem Trennungskonflikt, geht es um etwas Lebendiges von dem man getrennt werden möchte oder nicht getrennt werden möchte.

Beispiel für nicht getrennt werden wollen – der Abschiedskuss

Ein Kind war krank und wurde von der Mutter gepflegt. Seit längerer Zeit war geplant, dass alle Kinder zu Besuch zu den Großeltern für mehrere Tage fahren sollen. Als die Kinder verabschiedet wurden und die Mutter ihrem nun hoffentlich gesunden Kind einen Abschiedskuss gab, dachte die Mutter, ob es richtig sei, das Kind wegfahren zu lassen. Das war die assoziierte Trennung der Mutter an ihren Lippen. Als am nächsten Tag das Kind anrief und der Mutter mitteilte, dass alles in Ordnung sei und es ihm gut bei den Großeltern gefalle, ging die Mutter mit einer Fieberblase in Lösung.

Beispiel für getrennt werden wollen

Eine Frau schwamm im Schwimmbecken gemütlich ihre Runden. Sie beobachtete, wie ein älterer Herr aus dem Becken steigt, sich in seine Hand schneutzt und mit einer Schleuderbewegung seiner Hand den Rotz zurück ins Becken schleudert. Der Rotz schwamm auf der Wasseroberfläche auf der Höhe, wo sie mit ihren Lippen durch das Wasser streichte. Sie hat in der Folge einen heftigen Herpes und stieg nie wieder in dieses Pool.

die immer wieder kehrende Fieberblase

Die immer wiedergehrende Fieberblase setzt eine Schiene voraus. Ein typisches Beispiel ist das schmutzige Glas im Gasthaus. Man trinkt vom Glas und plötzlich bemerkt man am Glasrand die Speisereste oder den Lippenstift vom Vorbenutzer. In dem Moment möchte man vom Vorbenutzer des Glases getrennt werden. Gleichzeit programmiert sich die Schiene mit ab: In diesem Gasthaus sind die Gläser schmutzig! Und immer nach dem Besuch dieses Gasthauses hat man eine Fieberblase.

An so kleinen Symptomen wie der Fieberblase kann man sehr schön den Konflikt, die Konfliktlösung und die Konfliktmasse studieren. Also, dran bleiben. Das nächste konfliktive Erlebnis kommt bestimmt!

Tschüss bis zum nächsten Video

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