Leukämiekranke Alonka: Über 2000 kamen zur Blutabnahme

exp Mechernich – Die Schlange der Blutspender in Mechernich (Eifel) nahm gestern kein Ende: Über 2000 Menschen kamen in die Aula der St.-Barbara-Schule, um der leukämiekranken Alonka (14) aus Tschernobyl zu helfen. Rund 40 Ärzte aus dem Kreis Euskirchen waren im Dauereinsatz, um den Spendern jeweils zehn Milliliter Blut zu entnehmen. Die Proben wurden noch gestern abend zum Köln-Bonner Flughafen gebracht, von wo aus sie nach Greensboro in North Carolina geflogen wurden. Dort werden die Blutproben typisiert. Stimmen die Gewebemerkmale des Spenders mit denen von Alonka überein, kann es zu einer Knochenmark-Übertragung kommen.

Auf eine solche Transplantation ist die 14jährige Alonka unbedingt angewiesen. Wird innerhalb der nächsten zwei Jahre kein geeigneter Spender gefunden, muß das Mädchen sterben.

Auch Dr. Martin Friedrichs, Arzt der Deutschen Botschaft in Moskau, kam nach Mechernich und ließ zahlreiche Spender zur Ader.

Neben den Blutspenden ist die Eifeler Hilfsgruppe, die die Hilfsaktion organisiert, auch auf Geldgaben für die Behandlung Alonkas und für den Ferienaufenthalt von insgesamt 34 Tschernobyl-Kindern angewiesen.


Anmerkung von HPilhar

Wird das Knochenmark radioaktiv kaputtbestrahlt, liegt Anämie vor. Hört man mit dieser Kaputtbestrahlung auf, versucht sich das Knochenmark zu regenerieren und es liegt Leukämie vor – gerade so wie beim SBS Knochen mit seinem Selbstwerteinbruch.

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