Atemnot, Übelkeit und Schmerzen im Brustkorb – treten diese Beschwerden auf, schrillen bei Männern oft die Alarmglocken: Herzinfarkt. Frauen hingegen tun solche Symptome gerne mit einer Magenverstimmung oder leichter Bronchitis ab. Die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist bei Frauen nach den Wechseljahren jedoch nicht geringer als bei Männern: „Häufig unterschätzen Frauen aber das Risiko eines Herzinfarktes“, weiß die Kardiologin Christa Gohlke-Bärwolf, Oberärztin am Herzzentrum Bad Krozingen und Autorin einer Studie der Deutschen Herzstifung.

Lange Zeit wurde Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen generell nur wenig Beachtung geschenkt. In der Tat ist das Risiko eines Herzinfarktes bei Frauen in ihrer fruchtbaren Lebenszeit gering. „Nur rund fünf Prozent aller Frauen, die einen Herzinfarkt erleiden, sind unter 50“, so Gohlke-Bärwolf. Das weibliche Geschlechtshormon Östrogen wirke sich positiv auf die Cholesterinwerte und den Blutdruck aus. Die Hormone senken die Konzentration des Gefäß schädigenden so genannten LDL-Cholesterins und erhöhen gleichzeitig die Konzentration des HDL-Cholesterins, das vor arteriosklerotischen Ablagerungen schützt.

Erst mir dem Eintreten der Wechseljahre, wenn die körpereigene Produktion des Östrogens nachlässt, steigt das Infarktrisiko bei Frauen: „Sie sind nicht weniger gefährdet, sondern sie sind später – also im höheren Alter – davon betroffen“, sagt Horst A. Massing, niedergelassener Allgemeinmediziner in Ibbenbüren. Betroffene Frauen hätten im Durchschnitt etwa zehn bis 15 Jahre später als Männer einen Herzinfarkt.

Trotzdem bekämen auch immer mehr jüngere Frauen einen Infarkt, warnt Professor Jürgen Meyer, Direktor der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universität Mainz. „Grund dafür ist unter anderem die steigende Zahl rauchender Frauen.“ Gefährdet sind aber auch Zuckerkranke. Auslöser für den Infarkt könnte zudem Stress, der Verlust eines Angehörigen oder auch die seelischen Schmerzen etwa nach einem Treuebruch des Partners sein, sagt Allgemeinmediziner Massing.

Selten jedoch deuten Frauen in solchen Fällen die körperlichen Warnsignale richtig. Übelkeit und Erbrechen, ein Engegefühl am Hals oder Schmerzen im Oberbauch können bereits auf einen Herzinfarkt hindeuten.

Anmerkung von H.Pilhar

Fast schon Neue Medizin, was hier geschrieben steht. Tatsächlich haben die Hormone einen wesentlichen Einfluß auf die Revierbereiche der Großhirnrinde. Wenn man jetzt noch die Händigkeit berücksichtigen würde.

Allerdings hat nach Neuer Medizin ein erhöhter Blutdruck, Diabetes usw. nichts mit dem Herzinfarkt zu tun. Die Ursache des Herzinfarktes ist ein gelöster männlicher Revierverlust-Konflikt oder ein weiblich sexueller Frustrations-Konflikt, je nach Händigkeit und Hormonlage.

Und: Der Herzinfarkt hat auch nichts mit verschlossenen Herzkranzgefäßen zu tun, sondern ist wie jede andere Krise ein Gehirngeschehen.

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