beglaubigte Übersetzung aus dem Spanischen

Institut Catalá de la Salut
Cuitat Sanitaria I Universitaria
Vall d’Hebron

10.07.95

An dem Kind Olivia Pilhar

am 19., 22., 23. Mai und 13. Juni in einem österreichischen Krankenhaus durchgeführte Untersuchung.

Diagnostischer Eindruck, gewonnen anhand der Computertomographie des Abdomens und des Schädels;

Es wird ein Ausbreitungsvorgang festgestellt; dieser betrifft den oberen, rechten Nierenpol und weist tomodensitometrische Merkmale unterschiedlicher Dichte auf.
Aufgrund der Größe der Läsion und des Wachstums derselben, herrscht eine Kompression im Leberbereich mit einer Verschiebung der Strukturen, jedoch ohne Infiltration derselben vor.

In Anbetracht des Alters der Patientin und des Bildes der hinteren Schädelgrube, das klassisch als Zerebralmetastase definiert wird, lautet die Diagnose erstens auf Wilms-Tumor und zweitens auf Neuroblastoma, welche die Niere infiltrieren.

Da mir die Regel der Neuen Medizin bekannt sind, muß ich hinzufügen, daß der Zerebralscanner gemäß dieser Theorie drei Arten der Läsion visualisiert, die mit drei verschiedenen Arten von Läsionen übereinstimmen müssen. Daher ist das tatsächliche Vorhandensein aller dieser Bilder zu überprüfen und zu bestätigen.

Dr. Jose M. Rius
Leiter der Röntgendiagnoseabteilung,
Universitätsklinik Valle de Hebrón, Barcelona

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