Um 7:00 Uhr rief ich Herrn Rilk wie vereinbart an und wir einigten uns auf die Raststation Bad Fischau als Drehort für den Filmvorspann. Dann machten wir uns auf den Weg nach Maiersdorf, um die eingetroffene Post und sonstiges abzuholen.

Um 11:00 Uhr waren wir auf der vereinbarten Raststation. Wenig später traf Frau Stöckl ein. Das durchgeführte Interview war sehr ungewohnt für mich. Erika tat sich anscheinend leichter und hatte ein selbstbewusstes Auftreten. Das Team fuhr danach weiter nach Maiersdorf, um den Großvater zu interviewen.

Termin mit Dr. Herz:

Er machte einen sehr sympathischen Eindruck. Er bestätigte Dr. Hamers Diagnosen und machte mich auf Dr. Hejdas „erscheint“ im Befund aufmerksam, das das Tumorwachstum gemeint hatte. Der im CT gemessene Tumor konnte auch das Leberkarzinom gewesen sein!

Es wurde mir zum ersten Mal bewusst, dass das Lesen eines CTs eine gewisse Erfahrung voraussetzte und selbst dann noch nicht einfach war. Die Schulmedizin ist ja rein nur auf diese Bilder der Organe angewiesen. Dr. Hamers Technik dagegen ist überdeterminiert. Sie schließt Bilder des Gehirns mit ein. Somit können Fehlerquellen ausgeschlossen werden. Das Gehirn besitzt sogenannte Organrelais. Das gesamte Gehirn kann in diese dreidimensional unterteilt werden.

Erleidet der Patient nun ein isolatives Schockerlebnis, so ist sofort, innerhalb von Sekunden oder Minuten, in dem betroffenen, vom Konflikt abhängigen Organrelais im Kopf ein schießscheibenartiges Muster erkennbar. Das Organrelais ist gestört, das Krebsgeschehen nimmt seinen Lauf. Ab diesem Zeitpunkt sendet das Gehirn „Fehlsignale“ an das korrelierende Organ. Streng genommen darf man dies nicht als Fehler betrachten, denn wie bereits erwähnt ist dieses Verhalten des Organismus ein sinnvolles Notprogramm, das dem Menschen hilft zu überleben und aus dem er bei Konfliktbewältigung gestärkt hervorgehen kann. Tritt nun tatsächlich eine Konfliktbewältigung ein, so ändert sich das „Schießscheibenmuster“ im Gehirn und wird zu den so genannten Hamerschen Herden, die bisher irrtümlich von der Schulmedizin als Gehirntumore interpretiert und chirurgisch entfernt wurden. In Wirklichkeit sind dies nichts weiter als relativ harmlose Ödem-Einlagerungen, die allerdings bei einer überschließenden Heilung zu Kopfschmerzen und bis hin zu einem Überdruck im Kopf führen können. Ein Arzt, der diese Vorgänge verstanden hat, kann dies aber voraussehen und den Heilungsverlauf mit Cortison entsprechend verlangsamen.

Das Herz und das Gehirn sind die beiden einzigen Organe, die keinen Krebs entwickeln können. Somit ist es der Neuen Medizin möglich, zwischen einem aktiven Krebs und einem Krebs in der Heilung zu unterscheiden. Aber Dr. Hamers Neue Medizin hat noch einen weiteren Anhaltspunkt, um das Krebsstadium zu bestimmen. Dies ist der Patient selbst. Hat dieser kalte Hände, so ist er wahrscheinlich konfliktaktiv, sind sie dagegen warm, so befindet er wahrscheinlich in der Heilung. Somit besitzt die Neue Medizin drei Anhaltspunkte, wogegen die Schulmedizin lediglich die CTs des Körpers zur Verfügung hat. Diese CTs werden noch dazu in einem Schichtverfahren aufgenommen. Dazu wird der menschliche Körper sozusagen scheibchenweise geröntgt. Zwischen diesen Schichtaufnahmen liegt aber oft noch 1 cm nicht erfasstes Gewebe. Somit ist die Gefahr groß, einen Tumor mit weniger als 1 cm Durchmesser nicht erfasst zu haben. Nach Dr. Herz’ Meinung hätte das nächste CT in drei Monaten erstellt werden können.

Homöopathische Mittel sollten wir weiter verabreichen. Es entwickelte sich ein angenehmes, vertrautes Gespräch. Olivia vertrieb sich die Wartezeit mit Malen. Die Zeichnungen schenkte sie dann Dr. Herz. Elisabeth schaltete bald überhaupt ab und schlief friedlich auf der Couch zwischen ihren Geschwistern ein.

Telefonat mit Herrn Rilk, „help-tv“:

Er beabsichtigte, den Beitrag nun wie folgt zu gestalten: Filmvorspann von Dr. Hamer gefolgt von einem Vorspann über uns. Dann sollte ein Diskussionsgespräch zwischen Frau Dr. Petrovic und Prof. Jürgenssen stattfinden, das durch ein kurzes Telefonat mit mir unterbrochen werden sollte. Ob die Sendung live sein werde, wusste er noch nicht. Die Dauer war nun mit 30 Minuten geplant, normalerweise wären die Beiträge um die 15 Minuten.


Die Nacht verbrachten wir in Maiersdorf.

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