Gegen 11:00 Uhr kam Herr Sellin von „bild am Sonntag“ mit einem Fotografen. Sie hatten einen kleinen Tannenbaum im Dorf gekauft und brachten auch Christbaumschmuck, sowie Geschenke für Olivia mit. Während sie den Baum schmückten, erhielt ich jede Menge Telefonanrufe.

Telefonat mit Herrn Rebasso:

Er las mir die Vereinbarung zwischen uns und der BH vor und empfahl mir, so rasch als möglich zum Bezirkshauptmann, Herrn Hofrat Marady, zu fahren und diese Vereinbarung zu unterzeichnen. Herr Hofrat Marady fühle sich nicht wohl und sei allein unseretwegen im Amt.

Nun gut, ich machte mich auf den Weg. Sicherheitshalber sperrte ich sämtliche wichtigen Unterlagen und Gegenstände, wie Videos etc. weg und ließ die beiden Herren alleine.

Auf der Bezirkshauptmannschaft, Herr Hofrat Marady:

Herr Hofrat Marady schien wirklich kränklich zu sein. Er war überaus höflich und las mir die Vereinbarung sowie eine Genehmigung über eine finanzielle Unterstützung für Olivia vor. Hofrat Marady meinte, dass er den Gendarmerieposten wegen unserer Observierung verständigt hätte. Unsere Beschattung werde aber ohne Aufsehen und diskret erfolgen, versicherte er mir. Ich gab beide Reisepässe ab. Diese Reisepässe würde er am Gendarmerieposten hinterlegen, so dass ich sie jederzeit, auch feiertags, wiederbekommen könnte. Zuletzt wünschte er uns noch alles Gute, und ich ging.

Gegen 13:00 Uhr kam Herr Dr. Martin Zimper zwecks Arbeiten am Drehbuch. Etwas später brachte Großvater Erika und Olivia von einem Theaterstück in Wr. Neustadt nach Hause. Nachdem genügend Fotos gemacht worden waren, brachten die Zeitungsherren Erika und Olivia noch nach Wr. Neustadt zur Bahn. Ich konnte mit Herrn Martin Zimper das erste Gespräch über das Drehbuch führen.

Drehbucharbeit mit Dr. Martin Zimper:

Er machte sich Notizen in einem kleinen Heftchen und stellte verschiedene Fragen über den Beginn der Geschichte. So gut ich mich erinnern konnte, gab ich sie wahrheitsgetreu wieder. Bis gegen 20:00 Uhr saßen wir beisammen, und Herr Zimper war über das Ergebnis recht zufrieden.

Interessant war seine Vermutung, dass „orf“ und „news“ gemeinsam den Jet der Airambulanz bestellt hatten. Es schien, als hätten die beiden Medien hier unsere Geschichte gesteuert.

Für den 26. Dezember vereinbarten wir den nächsten Termin.

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