Ein Vater schreibt …

Im letzten Jahr wurde mein größerer Sohn 5 Jahre alt. Zu seinem Geburtstag sind wir zu viert, also mit Mutter und kleinerem Bruder, in ein Spielwarengeschäft gegangen. Der Große hat sich ein Kett-Car (Vierrad mit pedalem Kettenantrieb) ausgesucht. Der Kleine sieht das Kett-Car, rast darauf zu und wollte damit fahren.

Meine Frau – noch nicht so fit mit Germanischen Heilkunde® – hat ihn zurückgehalten mit den Worten: „Das ist für den Geburtstag Deines Bruders.“ Der Kleine brach in Tränen aus, war sehr enttäuscht, weil gerade die Hauptbezugsperson ihm gerade den Boden unter den Füßen weggerissen hatte.

Es kam wie es kommen musste … Scharlach-Symptome. Hätte ich nicht gewusst, worum es geht, wäre ich natürlich sofort zum Arzt gelaufen, Anitbiotika und den restlichen Dreck. So habe ich aber meine Frau aufgeklärt, was gerade abläuft.

Darauf kam ihr die Idee, dass wir im Keller noch einen alten Bobby-Car haben. Wir also in den Keller, das Ding holen. Gleich darauf bekam der Kleine dies vor die Nase gestellt mit den Worten: „Das gehört ganz alleine Dir. Nur mit Deiner Erlaubnis darf der Große damit spielen. Ihm gehört dafür das Kett-Car. Wenn Du damit fahren willst, musst Du ihn dafür fragen.“ Damit waren die Kinderaugen wieder strahlend, die Symptome verschwanden, kein Fieber mehr, alles in Ordnung.

Michael T.


Anmerkung von H.Pilhar

Scharlach ist eine leichte Heilungsphasenform der generalisierten Vitiligo = häßlicher, brutaler Trennungskonflikt von einem geliebten oder verehrten Menschen, in diesem Fallbeispiel offenbar von der Mutter (Mutter/Kind-Seite) und Bruder (Partner-Seite).

Die aktive Phase fällt bei den verschiedenen Sonderprogrammen im Allgemeinen weniger häufig auf als die Heilungsphase. Der Vater hat eigentlich erst in der Heilungsphase „eingegriffen“, indem er dem „Kleinen“ das alte Bobby-Car überreichte. Schaden tut seine „verspätete“ Maßnahme nicht. Dadurch wurden sicherlich Rezidive vermieden.

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