Das Mädchen möchte bald in die Schule gehen / Nach der Operation auf dem Weg der Genesung

Ein Bett, in dem Kuscheltiere, Bücher, Spielsachen liegen. Und ein vergnügtes Kind. Was wie eine Szene aus einem normalen Kinderzimmer wirkt, ist aber eigentlich so etwas wie ein Bild aus einem Märchenbuch. Denn das Mädchen heißt Olivia und war dem Tode geweiht. Die ersten Fotos auf dem Weg zur Genesung.

Die langen, dunklen Haare sind durch die Chemotherapie schütter geworden, die Augenbrauen fehlen auch – aber das Lächeln, das Olivia so hübsch macht, das ist wieder da. In der deutschen „Bild am Sonntag“ lächelt sie sogar von Seite 1.

Der Krebstumor ist samt der befallenen Niere aus ihrem Körper entfernt. Und das Mädchen kann’s offensichtlich gar nicht erwarten, wieder ganz gesund zu werden. Denn obwohl sie sich inmitten ihrer Kuscheltiere und Spielsachen ganz wohl fühlt in der Kinderabteilung des Wiener AKH im 9. Stock, so locken doch Sonnenschein und freier Himmel. Deshalb bittet sie ihre Mutti auch oft, den Kopfteil ihres Bettes so zu stellen, dass sie wenigstens rausschauen kann. Rausgehen darf sie vorläufig noch nicht. Der Weg wäre doch noch zu anstrengend, denn Olivia hat an Gewicht verloren, und die Operationsnarbe am Bauch zwickt und zwackt. „Aber nur noch ein bisschen“, sagte das tapfere Mädchen.

Das Zwicken wird auch bald der Vergangenheit angehören. Wie lange Olivia aber noch im AKH wird bleiben müssen, ist noch nicht geklärt. Medizinisch gesehen könnte sie in wenigen Wochen zu ihrer Familie nach Hause zurückkehren, wenn die notwendige Nachbehandlung gesichert wäre. Genau darin liegt die Unsicherheit der Ärzte. Zumindest Vater Pilhar steht noch immer unter Einfluss des „Wunderheilers“ Hamer.

Deshalb bleibt der sehnlichste Wunsch Olivias vorerst noch unerfüllt: „Ich möchte so gerne ganz normal in die Schule gehen!“

Anmerkung von H. Pilhar

Die Kronenzeitung klaut einfach die Bilder von der BamS!

Wir Eltern haben der Kronenzeitung nach all dieser Hetze gegen uns, den Zutritt zu unserem Kind untersagt.

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