Ein Vater schreibt …

Wir leben seit Jahren auf unserem Segelschiff. Unser Sohn – biologischer Linkshänder – wurde vor vier Jahren als Hausgeburt an Bord geboren. Er kennt es nicht anders und für ihm ist es das Selbstverständlichste auf einem Schiff zu leben.

Vor etwa zwei Monaten beobachteten wir, das seine Fußstellung beim Stehen und Laufen an Land und auch an Bord verändert war und er seinen linken Fuß nach innen stellt. Es kommt ab und an vor, dass er beim Laufen und Spielen auf dem Deck mit den Zehen gegen etwas stößt. Wir vermuteten also erst einmal ein solches Erlebnis und maßen dem noch nicht all zu viel Bedeutung zu, sicherlich würde es sich bald wieder von alleine geben.

Wenige Tage später waren diese Symptome aber nicht nur nicht weg, wir bemerkten auch, dass er auf der Treppe vom Schiff hinauf in das Cockpit oder auch in die andere Richtung, jedes Mal auf der obersten der vier Stufen sitzen blieb und seinen linken Fuß mit beiden Händen hielt. Nach der obersten Stufe kommt noch eine etwa 40 cm hohe Barriere, um Wasser am Eindringen ins Schiff zu hindern. Er schaffte es nicht mehr seinen linken Fuß über diese Barriere zu heben, stattdessen verbogen sich seine linken Zehen und der ganze Fuß nach unten.

Über diese Treppe krabbelte er schon lange bevor er laufen konnte und sie war nie ein Hindernis. Man kommt auch nicht darum herum, wenn man sich auf dem Schiff bewegt.

Wir beobachteten ihn also noch ein oder zwei Tage wie er jeweils vergeblich versuchte seinen linken Fuß über diese Barriere zu heben, schließlich auf der obersten Treppe sitzen blieb und versuchte mit seinen Händen seinen Fuß und die Zehen wieder zurück in die Normalstellung zu bringen. Schmerzen hatte er keine, allerdings konnte man seine Verzweiflung deutlich sehen, das sein Fuß nicht machte, was er soll und schließlich begann er auch mit „Miami Fuß“ um Hilfe zu suchen.

Weiter’s beobachten wir, dass, wenn er einmal die Treppe hinter sich gebracht hatte, er wie unter Zwang nochmals zurück ging und die Treppe mit einer Hand berühren musste.

Spätestens an dieser Stelle war für uns klar, dass er sich einmal ernsthaft den Fuß gestoßen haben musste und die Treppe jetzt Schiene ist. Da alles nur harmlos begann und nach wenigen Tagen nicht mehr zu übersehen war, befürchteten wir, dass er generalisiert und sich die Lähmungen und die Verkrampfungen immer weiter ausbreiten werden, je öfter er auf die Schiene kommt und er läuft täglich vielleicht 50 mal über diese Treppe.

Wir kennen die Germanische Heilkunde seit vielen Jahren bestens und uns war klar, dass wir etwas tun mussten, aber was? An die Schulmedizin ist gar nicht erst zu denken, wahrscheinlich würden sie MS diagnostizieren oder/und ihm den Stempel Epileptiker aufdrücken. Was sollten wir aber machen? Die Schiene zu meiden ist unmöglich und er kann sich jederzeit wieder stoßen.

Sollten wir eine Wohnung mieten und das Schiff, welches unser Lebensraum ist – unser jahrelanges Zuhause und auch Fortbewegungsmittel (wir sind damit schon zwei Mal über den Atlantik gesegelt) – aufgeben. Uns vielleicht ein anderes Schiff kaufen? In meiner ersten Ratlosigkeit habe ich Marius einige male über die Treppe gehoben, dabei reagierte er nicht auf die Schiene, aber das ist kein Dauerzustand.
Wir kauften für ihm Bordschuhe, in der Hoffnung so die Schiene zu umgehen. Allerdings ist Marius gewohnt an Bord immer Barfuß zu sein. So oft wir ihm also die Schuhe anzogen, zog er sie hinter uns wieder aus. Sollten wir vielleicht einen Teppich über die Treppen verlegen? Damit würden sie aber erst recht gefährlich werden, auch für uns.

Bei uns machte sich also langsam Verzweiflung breit, da wir genau wussten was los ist und deshalb wussten wir auch, das wir eine Lösung finden müssen und zwar schnell. Aber welche?

Die Schul(d)medizin hat nicht nur keine Lösung, wir würden auch noch Benzin ins Feuer gießen.

Nach zwei Tagen in dieser Situation aus Ratlosigkeit und ansteigender Verzweiflung hatten wir die rettende Idee. Wir hatten seit längerem beide Versionen von „Mein Studentenmädchen“ jeweils auf einer CD gebrannt, also beschlossen wir die vom Chor gesungene Version tagsüber und die von Dr. Hamer gesungene Version die Nacht über laufen zu lassen und wir beobachteten Marius genau, jedes Mal, wenn er über die Treppe ging.

Am ersten Tag linderten sich die Symptome, er krampfte noch, aber nicht mehr so stark und er blieb nicht mehr so lange auf der obersten Treppe sitzen. Auch bat er nicht mehr um Hilfe (Miami Fuß), ein Ausruf, den er zuvor fast flehentlich ausrief.

Am zweiten Tag ging er die Treppen wieder ganz normal hinauf oder hinunter ohne zu krampfen. Wir beobachteten jede seiner Bewegungen genau und es waren keinerlei Anzeichen einer Lähmung oder Verkrampfung mehr zu erkennen, oder das er Schwierigkeiten haben würde, seinen Fuß über die oberste Barriere zu heben. Einzig der Tick nochmals umzukehren, wenn er die Treppe bereits hinter sich gebracht hatte und die Treppe nochmals mit der Hand berühren zu müssen, war noch geblieben. Nach weiteren zwei Tagen war dann auch dieser Tick weg und sein ganzes Verhalten war wie immer. Auch seine Fußstellung war wieder normal, er drehte also auch den linken Fuß nicht mehr nach innen, weder an Bord noch an Land.

Wir haben also „Mein Studentenmädchen“ über einen Zeitraum von 14 Tagen rund um die Uhr laufen lassen, nur wenn wir an Land waren, konnte Marius es nicht hören und er zeigte auch in der Folge keine Symptome mehr.

Nach 14 Tagen schalteten wir die CD ab und beobachteten gespannt, ob er wieder auf die Schiene kommen würde, was glücklicher Weise nicht der Fall war. Jetzt leben wir seit ca. 1,5 Monaten wieder ohne Studentenmädchen und alles ist ganz normal wie früher auch, so normal, dass wir fast darauf vergessen hätten diesen Erfahrungsbericht zu schreiben.

Früher hatte meine Frau oft Alpträume von Erlebnissen aus ihrer Schulzeit, dann haben wir für einige Nächte „Mein Studentenmädchen“ laufen lassen und dann waren die Alpträume für einige Monate weg. Aber die Schiene unseres Sohnes hätte für uns zu einen sehr realen Alptraum werden können, hätten wir nicht das Wissen der Germanischen Heilkunde.

Aber so wertvoll dieses Wissen auch ist, im gegenständlichen Fall hätte es uns nicht viel genutzt ohne der Zaubermelodie von Dr. Hamer, und ich verwende hier das Wort „Zaubermelodie“ ganz bewusst, kein anderes Wort könnte es besser beschreiben.

In tiefer Dankbarkeit für Dr. Hamer und jeden Menschen der aktiv mithilft dieses Wissen an andere Menschen weiter zu reichen, verbleiben wir mit sonnigen Grüßen.


Anmerkung von H.Pilhar

Ja! Zaubermelodie ist angebracht …

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