Kurz vor Mitternacht weckten starke Bauchschmerzen Olivia. Sie wand sich und jammerte schlimm, bis sie sich endlich durch Erbrechen von dem Schmerz und der Übelkeit erlösen konnte.

Nur wer solch sinnlose Qualen seines Kindes selbst miterlebt hat, kann unsere Ohnmacht ermessen!

Den Rest der Nacht konnte sie durchschlafen. Am Morgen, gegen 7:30 Uhr, platzten Putzfrauen ins Zimmer, rissen die Vorhänge auf und verließen wieder laut diskutierend das Zimmer.

Durch den Lärm aufgeschreckt, drehte sich Olivia auf die Seite, schlief aber wieder ein. Ich war wach, denn durch den Schrecken schlug mein Herz schneller. Das war wirklich eine Unverschämtheit und bei nächster Gelegenheit nahm ich mir diese Bettenfrau vor. Diese behauptete allen Ernstes, Olivia wäre bereits wach gewesen, und deshalb hätte sie sich erlaubt, ins Zimmer zu kommen. Sie war wirklich eine falsche Schlange und tat sofort beleidigt. Auch ihrer Kollegin erklärte ich, dass man auf andere, rücksichtsvollere Art und Weise das Zimmer eines schlafenden Kindes betreten könne.

Später erklärte mir Erika, dass diese Bettenfrau eigentlich die einzige unfreundliche Person im Pflegepersonal der Station sei. Wir vermuteten, dass sie wohl alleinstehend sein musste.

Gegen 9:00 Uhr wandte ich den Fernsehtrick an, dem kein Kind, vor allem aber derzeit nicht Olivia widerstehen konnte. Schließlich bekam ich Olivia wach. Nach weiteren 15 Minuten war sie bereits in der Schule. Ihr Lieblingsgegenstand war Basteln. Nach der Schule stand die Physiotherapie im Turnsaal am Plan. Bei verschiedenen Übungen war Olivias schwache körperliche Verfassung stark erkennbar. Ohne Beinschienen und ohne zusätzlichen Halt war sie nicht imstande zu gehen. Ihr Vorderfuß hing um 30 Grad nach vorne herunter, so dass sie immer mit den Zehenspitzen zuerst auftrat. Der seitliche Halt war überhaupt nicht gegeben. Diese Lähmungserscheinung machten sich aber auch an den Händen bemerkbar. Abgesehen von ihrer Kraftlosigkeit in den Fingern hielt sie diese eigenartig nach oben gebogen. Der eingeschlossene Winkel zwischen Handrücken und dem ersten Fingerglied war kleiner als 180 Grad. Gegenstände ergriff sie durch diese vergiftungsbedingte Behinderung oft automatisch mit beiden Händen. Gymnastikübungen hielt sie oft nur wenige Minuten durch und verlangte dann nach einer Pause.

Das Frühstück sowie das Mittagessen ließ sie vollständig aus. Erst als Erika am Nachmittag eine selbstgemachte Lasagne mitbrachte, aß sie mehrere Bissen.

Erika hatte heute die vom Anwalt angekündigte Vorladung vom Gericht für den 23.11.95 erhalten. Meine hatte der Postbote wieder mitnehmen müssen. Die Vorladung betraf Fragen über unseren Verbleib im Zeitraum 5.7. bis 13.7.95, über das onkologische Gutachten und, jetzt kommt der Hammer, Psychiater Franz-Blasius Pazl sollte ebenfalls anwesend sein!

Da wir den Einladungen der verschiedenen Psychiater nicht Folge leisteten, versuchten man es eben über eine gerichtliche Vorladung. Würden wir diese verweigern, käme es wirklich zu einer Zwangsvorführung. Das System schlug schärfer zurück.

Wie schon des Öfteren angedeutet, las ich während des Verlaufes unserer Geschichte immer wieder Bücher, welche mir „zufällig“ in die Hände fielen.

„Zufällig“ deshalb in Anführungszeichen, weil ich seit längerem, vor allem aber seit dem Buch „Die Prophezeiungen von Celestine“ von James Redfield, nicht mehr so Recht an Zufälle glauben konnte. Nun möchte ich einen kleinen Auszug aus dem Buch „Geheimgesellschaften 2“ von Jan van Helsing wiedergeben.

Auf die Frage: „Was geschieht normalerweise mit Autoren, die die Machenschaften der Illuminati aufdecken?“, zitiert Jan van Helsing einen Arthur Trebisch in „Der Telegraf“, Wien, Nov. 1920:

§1
Nichts wäre verfehlter und schädlicher für das Heil unseres Volkes, als mit der Vernichtung eines Gegners zu warten, bis er bei unseren Feinden anerkannt und berühmt geworden ist, so dass sie auf seine Worte hören und ihm folgen, wenn er zu ihnen spricht. So müssen wir denn über die heranwachsende Jugend unserer Feinde scharf Wache halten, und wenn wir einen Keim des Aufruhrs und des Widerstandes gegen unsere Macht erblicken, so muss er vernichtet werden, bevor er unserem Volke gefährlich werden könnte.

§2
Da wir aber die Presse beherrschen und Macht haben über den Erfolg, so ist es die wichtigste Aufgabe, dass gefährliche Leute nicht zu den Stellen Zugang finden, von denen sie in lauten Worten und gedruckten Buchstaben aus sprechen könnten, um Einfluss auf unsere Feinde zu gewinnen. So muss denn völliges Schweigen und Achtsamkeit herrschen, wenn sich ein Gefährlicher in der Mitte unserer Feinde erhebt. Die meisten werden schon in frühester Jugend durch die Erfolglosigkeit ihrer ersten Schritte von weiterem Bestreben abgehalten und müssen, um ihr tägliches Brot zu gewinnen, sich einem Berufe zuwenden, der sie von gefährlichen Gedanken und Taten gegen das auserwählte Volk ablenkt.

§3
Wenn aber doch einer bei schädlichem Tun verharrt, trotz Schweigen und mangelnder Beachtung, so ist die Zeit gekommen, schärfer auf ihn einzuwirken, seine Pläne zu vereiteln und sein gefährliches Werk zu verhindern. Dann wollen wir ihm in unseren Kreisen Arbeit bieten und reichen Lohn, wenn er nur von seinem falschen Bemühen ablässt und sich für unsere Sache ablenken lässt. Und wenn er lange einsam war und hat leiden und hungern müssen, so wird das plötzliche Gold und die schönen Worte, die wir ihm geben, von seinen falschen Gedanken ablenken und hinlenken auf unsere Pfade. Und wenn er plötzlich Erfolg und Reichtum und Glanz und Ehre sehen wird, wird er seine Feindschaft vergessen und auf unserer Weide weiden lernen, die wir für alle bereithalten, die unsere Wege gehen und sich der Herrschaft des auserwählten Volkes fügen.

§4
Wenn aber auch das nichts nützt und einer weiter in starrer Auflehnung wider unser Gebot beharrt, dann wollen wir durch unsere Leute dafür sorgen, dass über ihn alles Böse geredet werden soll, und die, für die er kämpfen will und sich wider uns aufopfern, sich in Gehässigkeit und Verachtung von ihm abwenden. Dann wird er einsam werden und die Fruchtlosigkeit seines Tuns sehen und am unmöglichen Kampf gegen unser Volk verzweifeln und zugrunde gehen.[…]

§6
Wenn er aber unser Tun durchschauen und unsere Schlingen vermeiden sollte und sein widerspenstiger Geist in unseren Feinden Anhang und Glauben finden sollte, dann muss er aus dem Leben verschwinden, auf dass unser Ziel nicht gefährdet werden sollte. Der Tod aber ist das unvermeidliche Ziel aller Menschen. Daher ist es besser, dieses Ende für diejenigen zu beschleunigen, die unserer Sache schaden, als zu warten, bis es auch uns, die Schöpfer des Werkes, trifft.

In den Freimaurerlogen vollziehen wir die Strafen in einer Weise, dass niemand außer den Glaubensbrüdern den geringsten Verdacht schöpfen kann, nicht einmal die Todesopfer selber: sie alle sterben, wenn es nötig ist, scheinbar eines natürlichen Todes. Da das den Glaubensbrüdern bekannt ist, wagen sie es nicht, irgendwelchen Einspruch zu erheben. Mit solchen unerbittlichen Strafen haben wir innerhalb der Logen jeden Widerspruch gegen unsere Anordnung im Keime erstickt. Während wir den Nichtjuden den Freisinn predigen, halten wir gleichzeitig unser Volk und unsere Vertrauensmänner in strengstem Gehorsam.

§7
Da wir aber heute in unsicheren Zeiten leben und überall das Land durch Mord und Totschlag, durch Plünderung und Raub unsicher gemacht wird, so wird es unseren Brüdern leicht fallen, den gefährlichsten Feind durch zufälligen Überfall aus dem Weg zu räumen. Denn haben wir in unseren Diensten nicht ein Heer von Gedungenen aus dem Volke unserer Feinde, die bereit sind zu tun, was immer wir wollen, für gutes Geld und gewahrtes Geheimnis? Und wenn wir den Feind beseitigen wollen, so lassen wir Gerüchte verbreiten, da, wohin sein Weg führt und wo er seinen Wohnsitz hat, Unsicherheit und Gefahr herrscht, und die Bedrohung des Lebens ein alltägliches Ereignis ist. Und wenn wir ihn vernichten wollen, so lassen wir die Tat durch Raub und Plünderung am Orte, wo er wohnt, vorbereiten oder lassen die Gerüchte von Gefahr und Überfall in seinem Bereiche ausstreuen. Und wenn der Tag gekommen sein wird, an dem er verschwinden soll, werden die Leute trefflich zusammenarbeiten, die wir bezahlen und wenn er getötet werden wird, werden sie ihm das Geld nehmen und die Leiche ausplündern und nie soll der Täter gefunden werden, und es soll alle Welt glauben, dass er ein Opfer von Raub und Totschlag geworden ist, wie das Volk sie um die geforderte Zeit gewohnt sein wird. Und nie sollen die Feinde erfahren, dass er durch den Willen unserer Brüder entschwunden ist, auf dass der Name unseres Gottes nicht entheiligt werde.

§8
Damit aber der Name unseres Gottes nicht entheiligt wird, haben die Weisesten unseres Volkes seit Jahrhunderten Fürsorge getroffen. Namentlich unsere russischen Brüder haben Mittel gefunden und die Wissenschaft erforscht, unsere Feinde zu vernichten, ohne dass sie es merkten. Haben sie nicht ein Gas gefunden, das den Feind sofort tötet, und ein zweites Gas gefunden, das dem ersten nachgeschickt wird, sich mit ihm vereinigt und also alle Spuren vernichtet? Und kennen wir nicht die Eigenschaften der drahtlosen Ströme, die die Geisteskraft des Gefährlichen vernichten und die Denkkraft des Gehirns zerstört? Und haben unsere Ärzte nicht die Wirkung unsichtbarer Gifte mit dem Mikroskop erforscht und wissen das Gift in die Wäsche des Feindes einzuschmuggeln, das ihm zu Gehirne steigt und seine Stirn vereitert, um seinen Geist zu zerstören? Und können wir nicht selber durch das Amt der Forschung die Untersuchung der Leiche des Feindes übernehmen, damit niemand die Ursache des Todes erfahre? Und haben wir nicht gelernt, ihm durch die Magd, die ihn bedient, nahezukommen, durch den Nachbar an seiner Mauer und den Gast in seinem Haus? Und sind wir nicht allgegenwärtig und allmächtig, miteinander in geheimen Einverständnissen aller Unsrigen bis zur Vernichtung des Feindes zusammenzuarbeiten? Und wenn wir kommen mit freundlichem Wort und harmloser Rede, ist es je noch den Völkern der Erde gelungen, unsere Pläne zu durchschauen und unsere Entschlüsse zu durchkreuzen?

§9
Wenn aber einer immer noch allen Fallen des geheimen Todes und aller List unserer Brüder entgehen sollte, und sollte er wissen und unsere Pläne verstehen um das Werk der Vernichtung zu durchkreuzen, sollt ihr nicht verzagen und in Angst vor dem hellen Blicke des einen Gefährlichen erzittern. Denn wenn er es wagt, zu den Ahnungslosen im Lande von unserem geheimen Tun und der drohenden Vernichtung zu sprechen, ist es nicht unsere alte Kunst, alle Menschen mit denen er spricht zu bewachen und seine Pläne vorauszuahnen, wenn er unseren Netzen entronnen ist? Und noch bevor er zu unseren Feinden spricht, werden wir selber durch unsere Leute mit denen sprechen, die ihm vertraut sind und werden vor der Verstörtheit seines Geistes warnen und der traurigen Verwirrung seiner Sinne. Und wenn er kommen wird, um sein Leid zu erzählen und die überstandene Gefahr zu schildern, werden ihm die Gewarnten mit Lächeln und misstrauischer Überlegenheit zuhören und werden überzeugt sein, dass sein Geist verwirrt ist und zerstört seine Seele. Und wir werden miteinander Schritt für Schritt arbeiten, bis sich hinter ihm die Pforten des Irrenhauses schließen werden, und wenn er wieder herauskommen wird, und versucht weiter zu wirken, um vor unserer Macht zu warnen, werden wir ihm den Glauben der Seinen genommen haben und er wird geächtet sein und verfemt und nutzlos wird das Wort sein, das er spricht und der Gedanke, den er druckt.

§10
Wenn aber alles nichts nützt und der Feind sich wider den Willen unseres Gottes all diesen Gefahren entringt, dann verzagt noch immer nicht, ihr Kinder Israels, wenn einer machtlos ist und die anderen sind überall um seinen bösen Anschlag zu vernichten und zu verhindern, dass die Goyim das Joch abschütteln, das ihnen auferlegt war von unserem Gotte. Haben wir nicht alle Mittel in der Hand, den Schritt des Feindes zu belauern und den Atem seines Mundes wirkungslos zu machen? Und wenn die Seinen an ihn zu glauben beginnen und ihm nahen wollen, werden wir dieses Nahen zu verhindern wissen und zerschneiden die Fäden, die sich vom gefährlichen Feinde aus in die Welt knüpfen könnten. Und die Briefe, die ihm geschrieben werden, sollen geprüft und von unseren Leuten gelesen werden und dass ihm nur falsche Freundschaft und heimtückische Verbindung zustieße; dahinter verborgen stehen die Kinder des auserwählten Volkes. Und wenn er den Draht verwenden will, der das Wort hinaus in die Welt trägt, so werden wir sein Wort belauschen und seine Pläne hören, und wenn die Feinde zu ihm sprechen wollen, werden wir die Wirkung vereiteln oder verhindern, da wir den Feind umzingelt halten, dass kein Hauch seiner Seele in die Welt dringen kann, den wir nicht belauschen. Und er wird sich wehren wollen und wird glauben zu wirken und sein Tun wird wie das Laufen des Tieres hinter den Gitterstäben des Käfigs sein.

§11
Und wenn trotz allem der Glaube bei den wenigen Klugen an den gefährlichen Feind wächst, dann werden wir doch zu verhindern wissen, dass seine Macht vordringt und sein Gedanke auf die große Masse der Feinde einwirkt. Und wenn sein Name guten Klang gewinnt, so werden wir einen von unseren Leuten ausschicken und ihm seinen Namen geben und der soll entlarvt werden als Feind unserer Feinde, als Verräter und Betrüger und wenn der verhasste Name genannt werden wird, so werden wir dem Volke sagen, dass er der Verräter ist und das Volk wird unserem Worte glauben und sein Wort wird ins Leere verhallen und sein Gedanke wird verflucht sein durch die Allmacht unseres Gottes. Und wir werden seinen Lebenswandel verdächtigen und nehmen den Kot von der Straße und beschmutzen sein Gewand und die Menschen werden den Kot auf seinem Mantel sehen und den Schmutz auf seinem Kleide und werden sich von ihm wenden und nicht sein Antlitz schauen und nicht auf seine Stimme hören. Und er wird verzweifeln und am Volke irre werden, das ihm schändlich scheinen wird und undankbar, und er wird von seinem Werke in Verbitterung und Verzweiflung ablassen und Israel wird über ihn hohnlachen und die Macht unseres Gottes über ihn triumphieren.

§12
Aber es war prophezeit, dass in unserem Volke immer wieder Menschen entstehen werden, die nicht unseres Blutes sein und nicht mit unserem Geiste denken werden. Und sie werden dem Siege unseres Volkes vor allen anderen gefährlich sein, denn sie werden die Schliche unseres Volkes verstehen und unsere Netze vermeiden und allen Gefahren entrinnen. Aber fürchtet euch nicht, ihr Brüder, vor diesen Verfluchten, denn wenn sie heute kommen, ist es schon zu spät und zu sehr ist die Macht über die ganze Erde bereits in unsere Hände gegeben, denn wo unsere Feinde beisammensitzen und wider uns beraten, wo wäre nicht mitten unter ihnen einer von unseren Leuten oder aber einer von ihnen, der unser geworden ist, durch den Glanz unseres Goldes und den Reiz unserer Frauen und Überredungskunst unserer Leute. Und wenn der Abtrünnige zu unseren Feinden wird sprechen wollen, so werden unsere Abgesandte in ihren Reihen wider ihn das Wort der Entrüstung erheben und sie werden Liebe und Vertrauen finden, wenn sie diesen als geheimen Feind ihres Volkes abweisen. Und wo er mit Liebe und Aufopferung kommen wird, und wird retten wollen die Feinde vor der Macht unseres Volkes, da werden sie ihn von sich stoßen und seinem Worte misstrauen und sein Tun wird nutzlos werden und wirkungslos abprallen von dem Misstrauen und Unglauben, die die Abgesandten unseres Volkes in den Reihen unserer Feinde zu schaffen wissen.

Und so wird es unsere Kunst sein und unsere größte Aufgabe, zu verhindern, dass von vielen das Wort der Erkenntnis und Aufklärung über unsere geheimsten Ziele gehört werde. Denn wenn viele die Stimme der Wahrhaftigkeit wider unsere Macht hören werden, dann würde all unsere Abwehr zunichte und die Gefahr wäre nahe, dass alle Völker das Joch unseres Volkes abschütteln würden. Darum haltet Wache, ihr Brüder, und wirket allgegenwärtig, betöret die Feinde, verwirrt ihren Sinn, verschließt ihr Ohr und machet blind ihr Auge, dass niemals komme der Tag, da das Weltreich Zions zusammenbreche, das wir aufgetürmt haben zu Höhe und Vollendung und das zu spätem Sieg sichtbar ragen soll und endlicher Rache über den geknechteten Völkern der ganzen Erde.

So weit ein kleiner Blick hinter die Kulissen der Illuminati und Freimaurer und nachfolgend eine kleine Erklärung meiner Sichtweise:

Vor gut 15 Jahren begann ich intuitiv zu verstehen, dass hinter der Oberfläche unserer Gesellschaft viel Verborgenes vorhanden war. Ich erkannte, dass der Fernseher, im Sinne von George Orwells Roman „1984“, ein sehr wichtiges Werkzeug gewisser Kreise darstellte. Man brauchte nur das, im Roman erklärte allsehende Auge in der Wirkung invers darzustellen, aus dem beobachtenden Auge das vorzeigende Bild sich vorzustellen, um erkennen zu können, dass diese schriftstellerisch prophezeite Gesellschaftsform tatsächlich Realität ist.

Tatsächlich ist die Waffe Fernseher effektiver als eine ständige Überwachung. Überwachen ist passiv, man sieht was der andere tut. Zeigen ist aktiv, man führt vor, was der andere tun soll.

Ich begann sehr vieles zu hinterfragen. Was wäre, wenn z.B. die Weltnachrichten bewusste Falschdarstellungen beinhalten, wenn Unterhaltungsserien gezielte Botschaften an das Unterbewusste der zu Unterhaltenden richten, wenn in Kindersendungen versteckt Gewalt und falsche Weltanschauungen verpackt waren, wenn bestimmte Themen einfach überhaupt nicht veröffentlicht werden?

Umfragen ergaben damals, dass 98% aller Haushalte in Österreich mindestens einen Fernseher besitzen.

Ich erkannte, wie weit wir Menschen durch Medien fernsteuerbar waren. Als Alexander schließlich mit zwei Jahren gebannt vor dem Fernseher stand, warfen wir diesen kurzerhand raus. Unsere Kinder entwickelten eine große Begeisterung für Bücher, Malen und Basteln, und wir Eltern gewannen für unser Familienleben neue Zeit. Bücherlesen war schon immer eines meiner Laster. Für ganze Tage konnte ich mich mit einem Buch zurückziehen, zum Leidwesen meiner Frau. Themen wie Psychologie, Esoterik aber auch zeit- und gesellschaftskritische Bücher finden sich in meiner kleinen Bibliothek wieder. Aber mit so brisanten Themen wie Geheimgesellschaften und Freimaurerlogen hatte ich zuvor keinen Kontakt, wohl aber einen sechsten Sinn. Als ich den obigen Text das erste Mal durchlas, glaubte ich die Geschichte Dr. Hamers und die unsere vor mir liegen zu haben und ein weiterer Mosaikstein war gefunden, um das Geschehene der vergangenen Monate erklären zu können.

Es gibt Schriften, welche bereits vor hundert Jahren alle Weltkriege, den europäischen Einheitsstaat und die Einheitswährung vorhersagten. Man kann davon ausgehen, dass die Verfasser dieser Schreiben nicht in die Zukunft schauen, diese aber sehr wohl lenken konnten.

Viele von Ihnen, verehrte Leser, mögen dies nicht für möglich halten. Nun, ich hielt es schon für möglich, jetzt aber bin ich mir ziemlich sicher.

Im Verlaufe unserer Geschichte musste ich auf viele Ungereimtheiten eine Antwort finden. Wieso dürfen wir nicht unseren gewählten Weg gehen? Wieso polemisieren wirklich fast alle Medien? Wieso wird die Neue Medizin unterdrückt? Wieso halten Politiker nicht ihre Versprechen? Wieso dürfen andere Schulmediziner nicht die orthodoxe Onkologie kritisieren? Wieso so viele Lügen und Widersprüche? Wieso so viel Druck und Machtdemonstration?

Ich war regelrecht über die Freimaurer gestolpert. Ich hatte sie nicht gerufen!

Ich las und hörte viel von Nichtfreimaurern über die Freimaurerei, aber auch von Freimaurern über sich selbst. Eines musste ich erkennen: Die Freimaurerei ist eine Glaubensvereinigung! Um sie mit ihren eigenen Polemiken zu bezeichnen: Sie ist eine Sekte! Und sie ist erschreckend groß. Ihre Wurzeln reichen weit über Jahrtausende in die Vergangenheit zurück. Immer hatte sie die Überzeugung, die Menschen lenken und führen zu müssen. Wenn man jetzt in die Welt hinausblickt, kann man ihre Werke nur schwerlich übersehen.

Aber ich bin bei weitem kein Fachmann auf diesem Gebiet der Logen und Brüderschaften, will es auch gar nicht sein. Es wäre sinnlos und reine Energieverschwendung sich gegen diese Wand der Sektiererei zu stellen. Wozu auch? Sie führen sich selbst in ihren eigenen Abgrund.

Jeder muss für sich selbst entscheiden, sich auf die gleiche Stufe mit den Logenbrüdern hinab zu begeben und einen offenen Kampf zu führen, oder aber seiner inneren Bestimmung gehorchend nach einer Vervollkommnung seiner Seele zu trachten.

Von einer völligen Ignoranz beider Seiten würde ich allerdings als ehemaliger Atheist abraten. Man kann nicht den Schlüssel zu einer persönlichen Weiterentwicklung mit verschlossenen Augen finden.

Man muss im Leben immer eins und eins zusammenzählen können und die Kontrolle der Rechnung muss das Ergebnis bestätigen. Alle gesetzten Schritte und alle getroffenen Entscheidungen muss man bedingungslos selbst verantworten können. Niemals sollte oder kann man eine selbst verursachte Schuld, anderen zuschieben. Dem göttlichen Gesetz von Ursache und Wirkung kann sich niemand, auch kein Freimaurer entziehen. Und hier liegt auch deren großer Irrtum, aber auch die göttliche Gerechtigkeit.

Nicht nur nach außen darf man horchen, die innere Stimme aus dem Herzen ist es, der wir folgen müssen. Das Heil außen zu suchen, ist müßig, wahres Heil kann man nur durch sich selbst erfahren. Das gleiche gilt selbstverständlich auch für die körperliche Heilung. Den Schlüssel finden wir in uns selbst. Niemals werden wir wegen unserer Sünden, wir werden durch unsere Sünden bestraft.

Erikas Tagebuchnotizen:

Olivia klagt über schmerzende Mundwinkel. Sie kostet ein wenig von meiner mitgebrachten Lasagne. Elisabeth und Alexander spielten mit Olivia im Zimmer.

Liste mit allen Tagebucheinträge, chronologisch sortiert, aufrufen

Olivas tagebuch als PDF-Datei

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