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	<title>Ohrenschmerzen aus Sicht der Germanischen Heilkunde</title>
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	<description>von Helmut Pilhar</description>
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	<title>Ohrenschmerzen aus Sicht der Germanischen Heilkunde</title>
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		<title>Lunge, Auge, Ohr wegen Beinahesturz von Treppe &#8211; Erfahrungsbericht der Germanischen Heilkunde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Pilhar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Feb 2013 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Augenleiden]]></category>
		<category><![CDATA[Bluthusten]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte Der Germanischen Heilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte Der Germanischen Heilkunde - Erwachsene]]></category>
		<category><![CDATA[Husten]]></category>
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		<category><![CDATA[Ohrenschmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schwächeanfall]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsdenken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kind drohte wegen fehlendem Geländer ein Stockwerk tief zu fallen Ich bin weiblich, 43 Jahre jung und Rechtshänderin. In unserer Dachgeschoß-Wohnung haben wir in den Kinderzimmern eine zweite Ebene, die wir Spielebene nennen. Diese Spielebenen konnten von unseren Kindern jedoch noch nicht genutzt werden, da noch einige Schreinerarbeiten zur Absicherung und der Aufgang gemacht werden [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Kind drohte wegen fehlendem Geländer ein Stockwerk tief zu fallen</h2>
<p>Ich bin weiblich, 43 Jahre jung und Rechtshänderin.</p>
<p>In unserer Dachgeschoß-Wohnung haben wir in den Kinderzimmern eine zweite Ebene, die wir Spielebene nennen. Diese Spielebenen konnten von unseren Kindern jedoch noch nicht genutzt werden, da noch einige <strong>Schreinerarbeiten zur Absicherung</strong> und der Aufgang gemacht werden mußten.</p>
<p>Mein Mann ist selbst Schreiner und hat unseren Kindern versprochen, alles in diesem Winter fertig zu machen. Gegen Ende Januar war alles fertig, bis auf eine Sache: <strong>Der Treppenaufgang hat kein Geländer!</strong></p>
<p>Die Treppe besteht aus einem Wandregal in Stufenform und zwei zusätzlichen, etwas breiteren Stufen vom Regal zur Spielebene. Ich hatte von Anfang an die Sorge, daß es <strong>ohne Geländer zu gefährlich</strong> ist, aber mein Mann meinte die Kinder sollen lernen damit umzugehen und vorsichtig zu sein.</p>
<p>Am Mittwoch den 30. Januar ereignete sich dann folgendes:</p>
<p>Ich ging mit meiner 4½ jährigen Tochter auf ihre Spielebene. Als wir diese wieder verließen, ging sie voraus. Beim Übergang auf die erste, also die oberste Stufe, blieb sie mit ihrem Fuß oben hängen und stolperte auf die Stufe runter. Ich war zu weit weg um sie zu halten und <strong>konnte nur einen Schrei von mir geben, weil ich dachte sie fällt runter.</strong></p>
<p>In dem Moment erlitt ich ein DHS. Ich dachte, <strong>das war’s jetzt, sie fällt kopfüber runter und ist tot.</strong></p>
<p>Zum Glück hatte sie das Gleichgewicht schnell wieder gefunden und ging vorsichtig die restlichen Stufen runter.</p>
<p><strong>Der Schock saß ziemlich tief</strong>. Ich wollte gleich meinen Mann anrufen, daß er beim Baumarkt irgendetwas für die Absicherung der Stufen besorgen sollte, ließ es aber sein und wartete bis er nach Hause kam. Als ich ihm dann erzählte was passiert war und daß da so schnell wie möglich ein Geländer hin müsse, sagte er wieder, das wäre nicht nötig und daß die Kinder lernen müssen aufzupassen.</p>
<p><strong>Das war natürlich absolut nicht das, was ich hören wollte!</strong></p>
<p>In den nächsten Tagen <strong>drehten sich meine Gedanken</strong> nur um die Absicherung der Treppe. Wenn meine Tochter rauf und runter ging, hatte ich furchtbare Angst um sie.</p>
<p>Ich konnte schließlich meinen Mann davon überzeugen, daß wenigstens an die oberen Stufen ein Geländer hin muß.</p>
<p>Eine Woche nach dem Ereignis, kam die Haupt-Fasnet und meine Tochter war so beschäftigt damit, daß sie die Spielebene vergaß und diese die ganzen Tage nicht mehr betrat. Ich weiß nun nicht, ob ich deswegen in die pcl-Phase kam oder weil mein Mann mir versprach, daß die Treppe so schnell wie möglich abgesichert wird.</p>
<p>Jedenfalls kam ich am Rosenmontag in die Heilungsphase: Schon am Morgen fühlte ich mich <strong>fiebrig</strong> und ich spürte einen <strong>Druck in der Lunge</strong>. Ich ging trotzdem mit meiner Familie auf die Fasnet. Als wir am Nachmittag nach Hause kamen, ging es mir zunehmend schlechter, da ich dann erst zur Ruhe kam. Das <strong>Fieber</strong> stieg auf über 39,5° (genau weiß ich es nicht mehr), ich bekam <strong>Kopfschmerzen</strong> und fühlte mich immer <strong>schwächer</strong>.</p>
<p>Die weiteren Symptome waren dann folgende: Heftige <strong>Schmerzen</strong> und <strong>Druck</strong> im <strong>Kopf</strong>; <strong>das linke Auge tat weh, tränte fürchterlich und ich konnte die Augen kaum offen halten</strong>; <strong>Ohrenschmerzen</strong> auf beiden Seiten, jedoch links mehr; Druck im unteren Lungenbereich hinter dem unteren Teil des Brustbeins; leichter <strong>Husten</strong>, anfangs noch ohne Auswurf; <strong>extreme Schwäche</strong>; <strong>erschwerte Atmung</strong> mit dem Gefühl nicht genug Sauerstoff in den Körper zu bekommen; <strong>Appetitlosigkeit</strong>; <strong>Schweißausbrüche</strong>.</p>
<p>Am Dienstag verschwand mein Fieber, ich hatte nur noch leicht erhöhte Temperatur, die anderen Symptome (außer dem Husten) waren sehr heftig. Nachts hatte ich <strong>Nachtschweiß,</strong> jedoch kein Fieber. Ich konnte trotz <strong>Erschöpfung</strong> kaum schlafen.</p>
<p>Am Mittwoch wurden die <strong>Symptome im Kopf</strong> schwächer. Es tat nur noch die linke Gehirnseite weh, das Auge tränte nicht mehr so stark. Die <strong>Ohrenschmerzen</strong> waren noch sehr intensiv. Abends stieg meine Temperatur wieder auf über 39° und ich fror fürchterlich. Mein Mann legte mir noch zwei Teppiche auf meine Bettdecke. Im Laufe der Nacht mußte ich die Teppiche entfernen, mein Fieber war verschwunden. Am Donnerstag waren die Symptome im Kopf verschwunden. Mir tat inzwischen von der Hüfte abwärts alles weh und ich wußte nicht mehr wie ich liegen soll. Sitzen ging wegen der extremen Schwäche und Atemnot aber auch nicht. Am Freitag mußte ich viel husten und hatte den ganzen Tag <strong>blutigen Auswurf</strong>. Ich fühlte mich aber schon ein bisschen besser und konnte länger sitzen oder auf den Füßen bleiben. Appetit war noch keiner da, ich hab aber trotzdem ein bisschen gegessen. Am Samstag konnte ich schon meinen Kindern etwas zu essen kochen (mein Mann war den ganzen Tag nicht zu Hause), hatte aber noch ziemlich Atembeschwerden und Schwäche. Täglich wurde es ein bisschen besser, ich konnte mich immer länger auf den Füßen halten. Am Donnerstag, also <strong>nach 10 Tagen</strong>, fühlte ich mich wieder fast hergestellt. Ich war den ganzen Tag auf den Füßen und erledigte einiges im Haushalt. Der Hustenreiz mit leichtem Auswurf und leichtem Druck hinter dem Brustbein hielt noch bis Samstag an, dann war auch dieser verschwunden.</p>
<p>Liebe Grüße,<br />Dagmar aus Sigmaringen</p>
<hr />
<h3>Anmerkung von H. Pilhar</h3>
<p>Das war ein heftiges Ereignis mit mehreren Konflikten;</p>
<ul>
<li>blutiger Husten = Heilungsphase von Lungenrundherd (Lungen-Tb) wegen Todesangst um Kind (extreme Schwäche, Erschöpfung)</li>
<li>Nachtschweiß = tuberkulöse Heilung</li>
<li>Ohrenschmerzen links = Heilungsphase von Mittelohr, Hörbrocken nicht loswerden (wir bauen kein Geländer)</li>
<li>Ohrenschmerzen rechts = Heilungsphase von Mittelohr, Hörbrocken nicht bekommen (wir bauen ein Geländer)</li>
<li>Auge links = Heilungsphase Aderhaut, visueller Brocken nicht loswerden (Kind stürzt das Stockwerk runter)</li>
<li>Hüfte = nicht durchsetzen können (Hüfte), nicht durchstehen können (Schenkelhals)</li>
<li>Muskulatur Beine = motorischer Konflikt (zu weit weg, um stürzendes Kind aufzufangen)</li>
</ul>
<p>Das ging ja gerade nochmal gut. Hoffentlich wird rasch das fehlende Geländer gebaut zum Schutz der Kinder, aber auch um Rezidive bei der Mutter zu vermeiden.</p>
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		<title>Mittelohrentzündung Spielplatz &#8211; Erfahrungsbericht der Germanischen Heilkunde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Pilhar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 May 2012 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte Der Germanischen Heilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte Der Germanischen Heilkunde - Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelohrentzündung]]></category>
		<category><![CDATA[Ohrenschmerzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Mutter schreibt &#8230; Nach einem Wochenendurlaub zurückgekehrt, schreit meine Jüngste (7 Jahre) abends vor Schmerz. Einen Konflikt konnte sie mir nicht benennen. In dem Zustand war sie auch nicht zu einem Gespräch in der Lage. Ich behandelte sie homöopathisch. Sie schlief unter Jammern ein, war aber nach einer halben Stunde durch die Schmerzen wieder [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Eine Mutter schreibt &#8230;</h2>
<p>Nach einem Wochenendurlaub zurückgekehrt, schreit meine Jüngste (7 Jahre) abends vor <strong>Schmerz</strong>. Einen Konflikt konnte sie mir nicht benennen. In dem Zustand war sie auch nicht zu einem Gespräch in der Lage. Ich behandelte sie homöopathisch. Sie schlief unter Jammern ein, war aber nach einer halben Stunde durch die Schmerzen wieder wach, genauso am Schreien. Die Wahl fiel auf ein anderes homöopathisches Mittel, das ihr den ersehnten Schlaf brachte &#8211; morgens erwachte sie schmerzfrei (was so blieb, auch wenn das <strong>Trommelfell</strong> noch zwei Wochen gerötet blieb). Dann wollte ich aber doch den Konflikt herausbekommen.</p>
<p>Fehlanzeige.</p>
<p>Da fragte ich sie einfach, was denn am Wochenende das Schönste gewesen sei. Promt kam die &#8211; für mich nicht erwartete &#8211; Antwort: &#8222;<strong><em>Der Spielplatz!</em></strong>&#8222;</p>
<p>Meine Gedanken waren auf ganz falschen Bahnen unterwegs gewesen: Wir haben meine Mutter besucht, die sie seit ca. zwei Jahren nicht gesehen hatte, wir waren auf einem Fest, auf das sie sich sehr gefreut hatte, und wir waren im &#8222;<em>Miniatur-Wunderland</em>&#8220; (riesige Modelleisenbahnlandschaft) in Hamburg gewesen. Ich hätte gedacht, daß jedes dieser Dinge, auf die sie sich auch richtig gefreut hat, eine Ursache hätte gewesen sein können. Aber im Nachhinein ist es klar.</p>
<p>Wir wohnen auf dem Land, zwar mit Garten und eigenem &#8222;<em>Spielplatz</em>&#8222;, aber normale Spielplätze besuchen wir selten, auch wenn die Kleine hin und wieder danach fragt. Der Spielplatz in Hamburg (am Dammtor) mit den großen Kunststoffbergen zum Klettern ist einfach einmalig &#8211; ich habe da schon als Kind gespielt. Darum sagte ich vorher schon zu meinem Mann, daß ich es für wichtig hielte, mit den Kindern dorthin zu gehen. Er meinte allerdings, daß er lieber länger im Miniaturwunderland bleiben wolle und dafür dann vermutlich keine Zeit mehr bleibe. Außerdem war es klar, daß wir nur dahin gehen würden, wenn es nicht regnet. Durch unser ständige Gerede über unsere Wochenendplanung wird sie den <strong>Spielplatz als Hörbrocken</strong> empfunden haben. Daß wir dann tatsächlich auf den Spielplatz gingen, war für meine Tochter erst klar, als es wirklich soweit war. Direkt danach fuhren wir nach Hause &#8211; und schon auf der Rückfahrt, wie sie nachher erzählte, fingen die <strong>Ohrschmerzen</strong> an.</p>
<p>Tja, andere Leute hätten jetzt den Fahrtwind dafür verantwortlich gemacht, aber das wäre unlogisch, denn die Fenster waren &#8211; wetterbedingt &#8211; nur auf der Hinfahrt offen gewesen. Dann hätte man die Ohrschmerzen wohl einen Tag früher erwartet. Und warum dann <strong>nur rechts</strong>? Durch Hamer ist das alles kein Rätsel mehr.</p>
<hr />
<h3>Anmerkung von H. Pilhar</h3>
<ul>
<li>Mittelohr rechts = einen bestimmten Informationsbrocken nicht bekommen</li>
<li>Mittelohr links = einen bestimmten Informationsbrocken nicht loswerden</li>
<li>aktive Phase: Zell +</li>
<li>Heilungsphase: tuberkulöser Abbau, Mittelohrentzündung, Schmerzen</li>
</ul>
<p>Das Kind wollte konflikt zu hören bekommen, dass die Familie diesen Spielplatz besuchen wird! Ein recht klares Fallbeispiel.</p>
<p>PS: Globulis wirken in Heilungsphasen &#8222;immer&#8220; <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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		<title>Mittelohrentzündung, eitriger Schnupfen &#8211; Erfahrungsbericht der Germanischen Heilkunde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Pilhar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte Der Germanischen Heilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte Der Germanischen Heilkunde - Erwachsene]]></category>
		<category><![CDATA[Laufende Nase]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelohrentzündung]]></category>
		<category><![CDATA[Ohrenschmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schnupfen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schöne Grüße, Herr Pilhar! Ich bin 34 Jahre jung, männlich, rechtshändig und habe folgende Erfahrung gemacht. Seit ungefähr 9 Jahren bekam ich jährlich 1-2 mal eine Mittelohrentzündung, vorwiegend am linken Ohr (Informationsbrocken nicht loswerden. Das, was man hört, möchte man nicht mehr hören) und ebenfalls alljährlich einen Schnupfen. Jedes mal starke Schmerzen, ab zum Arzt [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://germanische-heilkunde.at/mittelohrentzuendung-eitriger-schnupfen-erfahrungsbericht-der-germanischen-heilkunde/">Mittelohrentzündung, eitriger Schnupfen &#8211; Erfahrungsbericht der Germanischen Heilkunde</a> erschien zuerst auf <a href="https://germanische-heilkunde.at">Akademie für Germanische Heilkunde</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Schöne Grüße, Herr Pilhar!</h2>
<p>Ich bin 34 Jahre jung, männlich, rechtshändig und habe folgende Erfahrung gemacht.</p>
<p>Seit ungefähr 9 Jahren bekam ich jährlich 1-2 mal eine <strong>Mittelohrentzündung</strong>, vorwiegend am linken Ohr (<strong>Informationsbrocken nicht loswerden</strong>. Das, was man hört, möchte man nicht mehr hören) und ebenfalls alljährlich einen <strong>Schnupfen</strong>. Jedes mal starke Schmerzen, ab zum Arzt und Salbestreifen rein. Vor zwei Jahren waren die <strong>Ohrschmerzen</strong> so stark, dass auch kein Streifen oder Tropfen halfen und erst nach einwöchiger Behandlung eine Probe (Teststreifen) entnommen worden war und man mir sagte, dass die Viren oder Bakterien schon resistent gegen die jahrelang genommene Salbe sei und man jetzt eine Salbe mir gebe, die helfe, aber ich besser auf meine Ohren im Arbeitsbereich aufpassen solle, da man in Falle einer erneuten Resistenz gegen diese Salbe nur noch operativ handeln könne.</p>
<p><strong>Soviel zur Schulmedizin.</strong></p>
<p>Jetzt arbeite ich seit 11 Jahren in der Aluminiumherstellung und habe seit 9 Jahren immer wieder Ärger mit meinem Schichtführer und unseren Vorarbeiter gehabt.</p>
<p>Immer wieder war es die schiere <strong>Unmenschlichkeit</strong> dieser zwei Personen gegenüber ihrer Schichtkollegen. Immer wieder sagte ich mir, wenn das Fass überlief: &#8222;<strong><em>Ich kann das nicht mehr hören!</em></strong>&#8220; Vor zwei Jahren hatte ich so dann den Höhepunkt des <strong>nicht mehr Hören Wollens erreicht</strong> und wie oben beschrieben die bislang <strong>stärksten Ohrschmerzen</strong> und beschloss von da an Ohrstöpsel zu tragen, was ich bis dato nicht tat. Ich trug sie auch Aufgrund der Aussage einer Resistenz der Viren bei erneuter Mittelohrentzündung. Ich sagte mir OK, durch den Wetterzug heiß und kalt an den bis zu 1000 Grad heißen Öfen, bekommt das Ohr schnell eine Entzündung.</p>
<p>Wie naiv von mir dies zu Glauben, sage ich heute. Warum? Seit knapp 11 Monaten beschäftige ich mich mit der Germanische Heilkunde® und dem schöpferischen Prozess im Geiste.</p>
<p>Vor zwei Monaten erlitt ich <strong>trotz Ohrstöpsel</strong> wieder eine Mittelohrentzündung am linken Ohr, nur diesmal saß ich in der Küche und dachte nach was geschehen war und warum. Peng!!!! Wieder war es der <strong>Ärger mit den zwei genannten Personen</strong>.<br />In der Regel hatte ich nach 5 bis 7 Tagen durch den Arzt die Beschwerden weg bis zu dem schweren Konflikt vor zwei Jahren, wo es 2 Wochen dauerte. Bei dem Konflikt vor zwei Monaten hatte ich die Schmerzen in zwei Tagen weg. Was geschah?</p>
<p>Am zweiten Tag der Schmerzen und der Erkenntnis in der Küche über den Konflikt, tat ich Folgendes: Ich ging zum Arzt im Wissen, dass ich ja schon in der Heilungsphase bin und achtete darauf, ob er mir die neue Salbe gab, da die alte Salbe ja schon resistent war. Ich wusste, dass die neue Salbe R1 hieß und tatskraft gab er mir einen Streifen mit der alten Salbe. Da ich mir aber sicher war, den Konflikt mental schon gelöst zu haben, geschah am Morgen des 3 Tages ein Wunder; <strong>Keine Ohrschmerzen mehr!</strong> Heute ärgere ich mich nicht mehr drum, sondern gehe die Dinge anders an.</p>
<p><strong>Schnupfen und linker Nasengang verengt.</strong></p>
<p>Beim selben Arzt fragte ich auch nach was man tun könne, um den linken Nasengang wieder auf Normalgröße zu erweitern. Natürlich ginge dies nur &#8222;operativ&#8220;.</p>
<p>Jetzt bin ich, wie gesagt, ein Erwachter auf diesem Planeten und in den letzten zwei Jahren <strong>stank</strong> mir auf diesem Planeten so einiges. Vor zwei Wochen lag ich abends im Bett und sagte zu mir, wofür die ganze Mühe und der Ärger? Es hört doch nur der, der hören will. Zwinge niemandem deinen Glauben auf, auch wenn es gutgemeint ist. In vielen Dingen hat die Bibel Recht!</p>
<p><strong>Am nächsten Tag fing die Nase an zu laufen und bis zur Stunde kommt immer wieder gelbes Sekret aus der linken Nase und was schön zu beobachten ist, Tag für Tag erweitert sich der linke Nasengang.</strong></p>
<p>Ein großes Dankeschön an alle der Germanische Heilkunde®. Viel Licht und Liebe braucht der Planet und deren Bewohner. Tag für Tag stehen wir auf und beschreiten den Weg ins Licht und es werden immer mehr Menschen aufwachen.</p>
<p>Dirk K.</p>
<hr />
<h3>Anmerkung von H. Pilhar</h3>
<p>Bei beiden Sonderprogrammen handelt es sich um den Brocken, den man nicht los wird.</p>
<p>Mittelohr = <strong>Informationsbrocken</strong> und Nase = <strong>Riechbrocken</strong>. Beides stinkt in der Heilungsphase (tuberkulös). Die Händigkeit ist hierbei ohne Bedeutung.</p>
<p>Lernen kann man bekanntlich an jedem Erfahrungsbericht. Hier z.B., dass durch <strong>Änderung der inneren Einstellung</strong> einem die Sache nunmehr &#8222;am Arsch vorbei&#8220; gehen kann. Eine solche Lösung ist einerseits sehr elegant, andererseits sehr schwierig und nicht immer machbar.</p>
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		<title>Ohrenschmerzen Ehefrau &#8211; Erfahrungsbericht der Germanischen Heilkunde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Pilhar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte Der Germanischen Heilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte Der Germanischen Heilkunde - Erwachsene]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelohrentzündung]]></category>
		<category><![CDATA[Ohrenschmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Taubheit]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsdenken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es schreibt ein Ehemann &#8230; Meine Frau und ich haben vereinbart, dass ich zweimal wöchentlich so früh nach Hause komme, dass sie Zeit für sich hat. Dafür habe ich großes Verständnis und nehme dieses Anliegen mittlerweile sehr ernst, weil sie mit unseren sechs Kindern ohnhin 24 Stunden pro Tag mit Arbeit eingedeckt ist. Deshalb versuche [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://germanische-heilkunde.at/ohrenschmerzen-ehefrau-erfahrungsbericht-der-germanischen-heilkunde/">Ohrenschmerzen Ehefrau &#8211; Erfahrungsbericht der Germanischen Heilkunde</a> erschien zuerst auf <a href="https://germanische-heilkunde.at">Akademie für Germanische Heilkunde</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Es schreibt ein Ehemann &#8230;</h2>
<p>Meine Frau und ich haben vereinbart, dass ich zweimal wöchentlich so früh nach Hause komme, dass sie Zeit für sich hat. Dafür habe ich großes Verständnis und nehme dieses Anliegen mittlerweile sehr ernst, weil sie mit unseren sechs Kindern ohnhin 24 Stunden pro Tag mit Arbeit eingedeckt ist. Deshalb versuche ich, diese beiden privaten Termine bestmöglich einzuhalten, was leider nicht immer gelingt. In solchen Fällen rufe ich meine Frau an, regelmäßig mit schlechtem Gewissen, weil häufig ich selbst meine Verspätung verursacht habe.</p>
<p>Meistens handelt es sich um den Dienstag und den Freitag; von Mittwoch bis Freitag Nachmittag bin ich beruflich häufig auswärts. Am Mittwoch Nachmittag war ich auswärts und habe erfahren, dass ich am Freitag um 14 Uhr einen Termin einzuhalten hätte. Diesen Freitag hatte ich mir vollständig frei gehalten und nun war mit einer Heimkehr vor 18 Uhr nicht zu rechnen. Es war mir bewusst, dass ich diesmal mein Terminversäumnis gegenüber meiner Frau nicht selbst verursacht hatte. Ich rief sie also an in der Erwartung, zumindest ein wenig Verständnis zu erfahren.</p>
<p>Bei solchen Gesprächen erwarte ich stets ihren Ärger und lasse diesem auch freien Lauf. Dieses mal allerdings war meine Erwartungshaltung wie geschildert etwas anders. Die geballten Vorwürfe meiner Frau haben mir allerdings <strong>die Sprache verschlagen</strong> und ich habe das Gespräch nach mehreren Versuchen auch etwas zu sagen, durch Auflegen beendet. <strong>Dieses Gespräch hat mich die beiden nächsten Tage intensiv beschäftigt.</strong> Mit meiner Frau habe ich bis auf Freitag ganz kurz nicht telefoniert.</p>
<p>Noch am selben Mittwoch habe ich zwei Stunden später erfahren, dass der Termin ins Wasser fallen würde, weil eines der erforderliche Unternehmen am Freitag Nachmittag keine Mitarbeiter mehr beistellen würde. Damit war das Problem <strong>real gelöst.</strong></p>
<p>Am Freitag war ich gegen 16 Uhr zu Hause und fand meine Frau mit meiner nun doch frühen Heimkehr zufrieden und liebevoll vor. Ich war jedoch unnahbar, denn es nagte das Telefongespräch vom Mittwoch Nachmittag an mir. Ich habe meine Frau noch am selben Abend darauf angesprochen und wir konnten das Ärgernis über das Gespräch vom Mittwoch in Güte und Liebe bereinigen.</p>
<p>Noch am selben Abend hatte ich das Gefühl, an <strong>einem Ohr schlecht zu hören</strong>. Am Samstag Vormittag war ich mir sicher, an einem Ohr schlecht zu hören. Gegen Mittag war der &#8222;normale&#8220; Lärm der Kinder unerträglich <strong>schmerzhaft im Ohr</strong> und wurde mir klar, dass ich einen Gehörsturz haben musste und zuvor etwas gehört haben müsste, bei dem ich dachte, ich würde meinen Ohren nicht trauen. Beim Mittagessen war mir bereits klar, dass das Telefongespräch vom Mittwoch Nachmittag das DHS ausgelöst haben muß.</p>
<p>Nun rechnete ich: Nachdem ich etwa zwei Tage konflik-taktiv war, musste die pcl-Phase auch etwa zwei Tage dauern, also spätestens am Montag Abend mein Gehör wieder normal funktionieren. So war es dann auch.</p>
<p><strong>Nachsatz:</strong></p>
<p>Ich konnte allein aufgrund der wahrnehmbaren Einschränkung meiner Hörfähigkeit und meiner Ohrschmerzen nicht feststellen, welches Ohr betroffen war. Es muß aber die Partnerseite gewesen sein. (Ich bin männlicher Rechtshänder).</p>
<hr />
<h3>Anmerkung von H. Pilhar</h3>
<p>Ob es sich hierbei nicht um einen Informations-Brocken-Konflikt (Mittelohr, Stammhirn, gelbe Gruppe) handelt, eventuell beidseitig?</p>
<ul>
<li>Rechts: eine bestimmte Information nicht bekommen.</li>
<li>Links: eine bestimmte Information nicht loswerden.</li>
</ul>
<p>Was mich etwas irritiert ist, dass der Schreibende die Seite nicht wirklich zuordnen kann, keinen Tinnitus beschreibt und Ohrenschmerzen hatte.</p>
<div class="text-center"><div class="is-divider divider clearfix" ></div></div>

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		<title>Krank wegen Fukushima &#8211; Erfahrungsbericht der Germanischen Heilkunde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Pilhar]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte Der Germanischen Heilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte Der Germanischen Heilkunde - Erwachsene]]></category>
		<category><![CDATA[Husten]]></category>
		<category><![CDATA[Kopfschmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Ohrenschmerzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lieber Herr Pilhar, auch von mir ein kurzer Bericht, weil man dadurch die Konflikte und ihre Ausheilung so gut versteht. Freitag in den Nachrichten wurde von Fukushima berichtet. Erst die Naturkatastrophen und dann auch noch das Reaktorunglück. Bei mir läuteten alle Glocken. Ich bin &#8218;Tschernobyl-geschädigt&#8216;. Meine Tochter kam am 30.04.1986 zur Welt, als die Wolke [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Lieber Herr Pilhar,</h2>
<p>auch von mir ein kurzer Bericht, weil man dadurch die Konflikte und ihre Ausheilung so gut versteht.</p>
<p>Freitag in den Nachrichten wurde von Fukushima berichtet. Erst die Naturkatastrophen und dann auch noch das Reaktorunglück. Bei mir läuteten alle Glocken. Ich bin &#8218;Tschernobyl-geschädigt&#8216;. Meine Tochter kam am 30.04.1986 zur Welt, als die Wolke an einem wunderschönen Sommertag über Baden-Württemberg hing. Ich hing im Bett an Schläuchen und konnte nichts machen. Mein damals 4-jähriger Sohn wurde von den Großeltern betreut. Meinen Mann beauftragte ich, Vorräte für ein Jahr anzuschaffen und im Keller zu horten.</p>
<p>Was passiert mit den Reaktoren in Fukushima?? Kommt es zum Supergau? Was passiert danach?</p>
<p>Mein heute 28-jähriger Sohn arbeitet für zwei Jahre in Shanghai, 1800 km entfernt. Ich spürte eine totale Ohnmacht. Wind, Wasser, Regen &#8211; ein neues Erdbeben, eine neue Welle, alles kann eine Rolle spielen. Drei Tage beschäftigte ich mich ununterbrochen mit Japan. Mit meinem Mann konnte ich nicht so intensiv sprechen, da er meinte, ich wäre hysterisch.</p>
<p>Am Donnerstag drauf konnte ich dann mit meinem Sohn skypen, der mich beruhigte und meinte, sie würden laufend informiert und bekämen Nachrichten von sämtlichen westlichen Sendern mit. Er war relativ entspannt.</p>
<p>Am nächsten Tag bekam ich extremstes <strong>Kopfweh</strong> (Frontalangst), <strong>Halsweh</strong> auf beiden Seiten (Den Brocken musste ich schlucken, ich konnte nichts dagegen tun), <strong>Husten</strong> (Überforderung), der ganze Kiefer tat höllisch weh (?), <strong>Ohrenweh</strong> (Ich konnte die Nachrichten nicht mehr hören?), <strong>Schnupfen</strong> (Stinkekonflikt). Das ging genau eine Woche, nämlich bis Freitag drauf. Seit Samstag und auch noch heute am Sonntag habe ich hauptsächlich nachts Ohrenweh links und Halsweh links. Ist das, weil ich den Brocken jetzt los wurde?</p>
<p>Ich war übrigens auch beim Arzt, habe aber das Antibiotikum abgelehnt, da ich weiß, dass der Heilungsprozess sich nur verzögert. Wegen der Krankheit war ich sehr gelassen.</p>
<p>Ich hatte schon viele Konflikte, deren Heilung wie von Dr. Hamer beschrieben, abliefen. Dank des Wissens um die Germanische Heilkunde®, war ich dabei sehr entspannt.</p>
<p>Dr. Hamer und auch Ihnen Herr Pilhar herzlichen Dank. Ich hoffe, dass ich noch viel mehr darüber lernen kann.</p>
<p>Herzliche Grüße<br />Eva S.</p>
<hr />
<h3>Anmerkung von H. Pilhar</h3>
<p>Man kann sich vor Konflikten nicht schützen. Wenn es einem erwischt, erwischt es einem eben am falschen Fuß.</p>
<p>Man kann aber aufgrund dem Wissen um diese biologischen Zusammenhängen gelassen seine Heilungsphase abwarten und gerät nicht so leicht in Panik.</p>
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		<title>Mittelohr &#8211; Erfahrungsbericht der Germanischen Heilkunde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Pilhar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 1999 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte Der Germanischen Heilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte Der Germanischen Heilkunde - Erwachsene]]></category>
		<category><![CDATA[Laufendes Ohr]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelohrentzündung]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelohrkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Ohrenschmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schulmedizin - ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Schulmedizin - Diagnoseschock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Naturärztin (Schweiz) an Schulmediziner Bitte um Schädel-CTPraxis für biologische HeilverfahrenArlette Büchelkant. appr. NaturärztinSonnhaldenweg 18CH-9100 Herisau CH-9100 Herisau, 5.5.99 DRINGEND 1 Hirn-CT parallel zur SchädelbasisPatientin: C.G., 10.4.1966 Sehr geehrter Herr Doktor Ich bitte Sie, von obenerwähnter Patientin dringendst ein Standard-Hirn-CT-Aufnahme parallel zur Schädelbasis ohne Kontrastmittel im Doppel zu erstellen und die Bilder direkt der Patientin mitzugeben. [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Naturärztin (Schweiz) an Schulmediziner</h2>
<p>Bitte um Schädel-CT<br />Praxis für biologische Heilverfahren<br /><strong>Arlette Büchel</strong><br />kant. appr. Naturärztin<br />Sonnhaldenweg 18<br />CH-9100 Herisau</p>
<p style="text-align: right;">CH-9100 Herisau, 5.5.99</p>
<p><strong>DRINGEND</strong></p>
<p>1 Hirn-CT parallel zur Schädelbasis<br />Patientin: C.G., 10.4.1966</p>
<p>Sehr geehrter Herr Doktor</p>
<p>Ich bitte Sie, von obenerwähnter Patientin dringendst ein Standard-Hirn-CT-Aufnahme parallel zur Schädelbasis ohne Kontrastmittel im Doppel zu erstellen und die Bilder direkt der Patientin mitzugeben.</p>
<p>Es geht ihr gegenwärtig sehr schlecht und ich bitte Sie, so rasch als möglich mit Frau G. einen Termin zu vereinbaren. Es ist ihr morgen, Donnerstag, 6.5.99, möglich quasi auf Abruf zu Ihnen zu kommen.</p>
<p>Diagnose: unerträgliche Kopfschmerzen, Strabismus, Schwindel, Doppelsehen, <strong>Otitis media mit Eiterausfluß</strong></p>
<p>Für Ihre Bemühungen danke ich Ihnen auch im Namen der Patientin.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />Arlette Büchel</p>
<hr />
<h3>Schulmediziner an Patient</h3>
<p><strong>Medizinisches Radiologisches Zentrum</strong></p>
<p>KLINIK STEPHANSHORN<br />Konventionelle Radiologie<br />Computertomographie<br />Magnetresonanz<br />Angiographie / Interventionelle Radiologie<br />Dr. med. Ph. Lampe<br />Dr. med. P. Schmid<br />Dr. med. Ch. Strittmatter<br />FMH med. Radiologie</p>
<p><strong>EINGESCHRIEBEN</strong></p>
<p>Frau<br />G. C.</p>
<p style="text-align: right;">Datum: 11. Mai 1999/ mg</p>
<p><strong>Sehr geehrte Frau G.</strong></p>
<p>Wir haben am 06.05.1999 bei Ihnen die Schädel-Computertomographie-Untersuchung durchgeführt und dabei die schwerwiegende Diagnose einer <strong>eitrig einschmelzenden Entzündung des rechten Ohres, Mittelohres, Innenohres und auch der knöchernen Schädelbasis</strong> gefunden. Diese Entzündung ist bereits soweit fortgeschritten, dass es zu einer entzündlichen Reizung der Hirnhaut gekommen ist.</p>
<p>Falls sich diese Erkrankung weiter entwickelt, kann sich unverhofft eine lebensbedrohende Situation einstellen. Unserer Ansicht nach müsste eine derart schwerwiegende eitrige Entzündung von einem entsprechenden Fachspezialisten beurteilt und auch behandelt werden. Dabei würde sicher eine hochdosierte entsprechende antibiotische Therapie eine wichtige Rolle spielen.</p>
<p>Wegen dieser möglicherweise schwerwiegenden Folgen Ihrer Erkrankung fühlte ich mich auch verpflichtet intravenöses Kontrastmittel zu geben, um das effektive Ausmass der Entzündungsreaktion erfassen zu können.</p>
<p>Da Sie laut Auskunft von Frau B. nachträglich mit der intravenösen Kontrastmittelgabe nicht einverstanden sind, wollen wir in diesem speziellen Fall auf die Verrechnung dieses Kontrastmittels verzichten und die Kosten selber tragen. Ich fühle mich aber verpflichtet, Sie auf die schwere Ihrer Erkrankung aufmerksam zu machen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüssen<br />Dr. med. P. Schmid</p>
<p>Kopie an:<br />Frau B.</p>
<hr />
<h3>&#8218;Medizinische Aufklärung&#8216; der Patientin</h3>
<p>Dr. med. J. Riedi</p>
<p>FMH ORL<br />Grabenstr. 9<br />7000 Chur<br />Tel.-Nr. 081/252 94 16<br />Fax.-Nr.081/253 36 44</p>
<p>Frau G. C., geb. 10.4.66, [Anm.: Original liegt vor]
<p>Ich wurde aufgeklärt, dass es sich um eine lebensbedrohliche Krankheit handelt, welche zu einer Gehirnentzündung und zu einem plötzlichen Tod führen kann.</p>
<p style="text-align: right;">Chur, den 17.Mai 1999</p>
<p>G. C.<br />Unterschrift der Patientin</p>
<hr />
<h3>Anmerkung von H.Pilhar</h3>
<p>Wie muß sich die Patientin wohl gefühlt haben, als sie diesen Zettel unterschrieb? Mit welchen Mitteln versucht man die medizinisch nicht bewanderten Hilfesuchenden in Angst und Panik einerseits und andererseits in Abhängigkeit zu bringen?</p>
<p>Das ist Voodoo! und hat mit Wissenschaftlichkeit nichts mehr zu tun!</p>
<hr />
<h3>Patient an Schulmediziner</h3>
<p>C. G.</p>
<p>Herr Dr. P. Schmid<br />Klinik Stephanhom<br />Brauerstrasse 95<br />9016 St. Gallen</p>
<p style="text-align: right;">Chur, 18. Mai 99</p>
<p><strong>Sehr geehrter Herr Dr. Schmid</strong></p>
<p>Ich möchte mich für Ihren Brief vom 11. Mai 99 und Ihre Sorge um meine Gesundheit, die darin zum Ausdruck kommt, bedanken. Ob Ihre Diagnose Anlass zur Sorge ist, darauf möchte ich nicht näher eingehen.</p>
<p>Allerdings weise ich Sie darauf hin, dass ich von Anfang an gegen die Kontrastmittelgabe war und nicht erst nachträglich.</p>
<p>Die mich behandelnde Krankenschwester teilte mir nach meiner Ablehnung mit, wenn ich das Kontrastmittel nicht wolle, werde es eben ein Gespräch mit dem Arzt geben, und dann werde mir das Kontrastmittel sowieso verabreicht. Ich war über diese Aussage schockiert, doch um mich zu wehren, fehlte mir einfach die Kraft.</p>
<p>Die allergische Reaktion blieb nicht bei einer geschwollenen Lippe, Jucken und etwas Schwindel. Einige Stunden später setzten Kopfschmerzen ein, die sich bis zum Abend ins schier Unerträgliche steigerten. Hatte ich in den vergangenen Wochen nur Nachts unter Kopfschmerzen gelitten, so musste ich sie nun den ganzen Tag aushalten. Eine Woche lang hoffte ich auf Besserung. Schliesslich besuchte ich auf Anraten von Frau A. B. einen Hals-Nasen-Ohren Spezialisten, um mich nochmals gründlich untersuchen zu lassen.</p>
<p>Ich bin über die Antibiotika, die ich nun einnehmen muss, nicht sehr glücklich. Doch zumindest bin ich die Schmerzen los, die ich ohne Kontrastmittel nicht gehabt hätte.</p>
<p>Dies soll keine Anklage sein, sondern nur eine Hoffnung, dass Sie vielleicht das nächste Nein! respektieren, auch wenn es nur rein instinktiv kommt.</p>
<p>Nun zu meinem eigentlichen Grund des Schreiben. Wie ich von Frau A. B. vernommen habe, nehmen Sie, nachdem ich bei Ihnen war, keine Patienten mehr von ihr. Wie sie zu dieser Entscheidung gekommen sind, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen, da meine Zahlungsablehnung in keinem Zusammenhang zu Frau B. und oder ihren andern Patienten steht.</p>
<p>Als ich telefonisch um einen Termin bat, teilte mir die Dame am Telefon mit, dass sie mir diesen nur geben könne, wenn sie eine Bestätigung meiner Krankenkasse erhalte, dass diese die Behandlung bezahle.</p>
<p>Meine Frage, ob es ihr nur ums Geld gehe, wurde nach einigem Zögern bejaht. Also erklärte ich mich bereit, die Behandlung selber zu bezahlen und das mit der Krankenkasse später zu regeln. Ich bekam meinen Termin mit der Aufforderung, das Geld, ca. CHF 400.-, gleich mitzubringen.</p>
<p>Als ich schliesslich eine Rechnung von CHF 1017.- vorgelegt bekam, war ich ziemlich erschrocken. Die Mehrkosten entstanden, weil Sie, ohne vorher Rücksprache mit mir zu nehmen, zusätzliche Aufnahmen machten. Aufnahmen, die zu machen, Sie sich verpflichtet fühlten; aus was für Gründen auch immer.</p>
<p>Sie erhielten am 5.5.99 ein Faxschreiben von Frau A. B. mit der Bitte, eine Standard-Him-CT-Aufnahme ohne Kontrastmittel anzufertigen, die, wie ich später herausfand, CHF 299.60 kostet. Wobei ich also CHF 100.- zu viel bezahlt habe.</p>
<p>Mehr wurde nicht gewünscht. Die zusätzlichen Kopien lagen nicht in meinem Interesse, sondern in Ihrem. Also lag es auch an Ihnen, dafür aufzukommen, was Sie schliesslich auch getan haben. Danke.</p>
<p>Ich wollte also nicht bezahlen, was ich nicht verlangt hatte. Darum geht es hier und um nichts anderes. Nicht um Frau B. oder darum, dass jemand Sie öffentlich zerreissen oder zur Verantwortung ziehen will.</p>
<p>Ich möchte Sie sehr darum bitten, Ihren Beschluss nochmals zu überdenken.</p>
<p>Mit freundlichen Grüssen</p>
<p>G.C.</p>
<p>Kopien an:<br />Frau A. B.<br />Herrn Dr. Med. E. Taverna, Kantonsarzt A-R, Dorf 152, 9107 Umäsch<br />Herrn Dr. Med. F. Jungi, Kantonsarzt SG, Vadianstrasse 31, 9000 St. Gallen<br />Herrn A. Widmer, Verwalter Klinik Stephanshorn, St. Gallen</p>
<hr />
<h3>Patient an Gesundheitsamt</h3>
<p>C.G.</p>
<p><strong>Gesundheitsamt</strong><br />Poststrasse 22<br />7000 Chur</p>
<p style="text-align: right;">Dübendorf, 7.10.99</p>
<p><strong>Sehr geehrte Damen und Herren</strong></p>
<p>Wegen einer <strong>Mittelohrentzündung</strong> war ich vom 6.4.99-21.5.99 arbeitsunfähig.</p>
<p>Da ich seit vielen Jahren nicht zum Arzt gehe, da ich der Meinung bin, dass sich der Körper selber heilt, wodurch ich mit der Neuen Medizin in meinem Glauben verstärkt wurde, rief ich nur kurz bei meiner Naturheilpraktikerin an, um mir einen Rat wegen der Schmerzen zu holen.</p>
<p>Die Krankheit begann am 6.4.99 mit einer starken Erkältung. Nach einer Woche bekam ich eine <strong>Mittelohrentzündung</strong>. Ich rief meine Naturheilpraktikerin an und bat sie um Rat wegen der Ohrenschmerzen. Knoblauch schaffte Abhilfe. Nach einer weiteren Woche war die Erkältung abgeklungen. Manchmal waren die <strong>Ohrenschmerzen</strong> &#8211; und auch die Nacken/Kopfschmerzen (setzten erst gegen Abend ein) &#8211; sehr stark und liessen mich kaum schlafen.. Meine Augen waren sehr lichtempfindlich.</p>
<p>In der dritten Woche begann <strong>Eiter aus dem Ohr</strong> zu fliessen. Die Ohrenschmerzen verschwanden und kamen nur, wenn der Eiterfluss blockiert war. Die Nacken/Kopfschmerzen nahmen allerdings zu, setzten aber immer erst gegen Abend ein und dauerten bis in die frühen Morgenstunden.</p>
<p>Am 29.4.99 begann ich mit dem <strong>rechten Auge gegen innen zu schielen</strong>.</p>
<p>Am 6. Mai liess ich in der Klinik Stephanshom in St. Gallen ein Native-Gehirn-CT parallel zur Schädelbasis anfertigen. Genaueres siehe Brief an Dr. Schmid. Das CT brauchte ich für die Neue Medizin.</p>
<p>Da die Schmerzen danach unerträglich wurden und nun 24h dauerten, ging ich schliesslich am 12.5.99, nach einer Woche &#8222;auf die Zähne beissen&#8220;, zu einem HNO-Spezialisten in Chur, Dr. med. J. Riedi. Seine Ferienvertretung stellte ausser einer starken <strong>Mittelohrentzündung</strong> allerdings nichts weiteres fest. Sie verschrieb mir Antibiotika, auf welche ich zu nehmen ich bis jetzt verzichtet hatte. Grund: Der Körper heilt sich selber, und jede chemische Behandlung verhindert oder verzögert diesen Prozess.</p>
<p>Da die Entzündung nun aber schon so lange gedauert hatte und langsam zu Ende ging, ich also mit der Antibiotika nicht mehr gross stören, sondern das Ende nur ein wenig hinauszögern würde, war ich mit der Einnahme einverstanden.</p>
<p>Die Kopfschmerzen verschwanden gegen Abend. Der Eiter floss spärlicher, das Schielen blieb.</p>
<p>Am 17.5.99 ging ich zu einer Nachuntersuchung wieder in die Praxis. Diesmal war der Arzt selber anwesend. Er erkundigte sich nach dem Krankheitsverlauf. Meine Einstellung zu meinem Der-Körper-heilt-sich-selber-Glauben irritierte ihn offensichtlich. Meinen Erklärungen und Erläuterungen zur Neuen Medizin schenkte er kaum Gehör. Daher konnte er auch nicht verstehen, warum ich ein Gehirn-CT hatte machen lassen. Er verlangte den Namen der Klinik, in der ich es hatte anfertigen lassen und den des behandelnden Arztes.</p>
<p>Am Abend des gleichen Tages mussten meine Mutter und ich nochmals zu ihm in die Praxis.</p>
<p>Hier folgt der ungefähre Ablauf des Gesprächs, soweit ich mich noch erinnern kann, in der direkten Rede:</p>
<p>Dr. Riedi: Ich habe heute Nachmittag mit Dr. Schmid in St. Gallen telefoniert. Die Situation ist folgende: Sie haben eine sehr schwere <strong>Mittelohrentzündung</strong>, welche sich anstatt gegen aussen &#8211; gegen innen ausgebreitet hat, was zu einer <strong>Innenohrentzündung</strong> geführt hat.</p>
<p>Carol: Wie kann das sein, anstatt gegen aussen? <strong>Es fliesst seit Wochen sehr viel Eiter aus dem Ohr!</strong></p>
<p>Dr. Riedi: Ja, ja, aber es ist vor allem gegen innen gegangen. Ihr Ohr ist etwas anders gebaut als normalerweise. Des weiteren ist das Felsenbein zerfressen. Die Entzündung hat sich weiter gegen oben ausgedehnt, und Sie leiden noch zusätzlich an einer <strong>Hirnhautentzündung</strong>. Wenn da nicht etwas gemacht wird, kann es <strong>ins Hirn explodieren</strong>, und Sie können schon morgen tot sein.</p>
<p>Carol: Explodieren?</p>
<p>Dr. Riedi: Ähm, ja eben&#8230;</p>
<p>Meine Mutter bekommt einen Schock. Mich lässt seine Aussage kalt, da ich nicht seiner Meinung bin.</p>
<p>Mutter: Was kann man da machen?</p>
<p>Dr. Riedi: Man muss sofort operieren, am besten schon gestern. Ich melde Sie morgen gleich in der Uni-Klinik in Zürich an.</p>
<p>Mutter: Was für eine Operation ist denn das?</p>
<p>Dr. Riede: Das kann ich nicht so genau erklären (geht zu einem Bild an der Wand). Also, hier oben wäre das Felsenbein (auf dem Bild ist keines zu sehen). Das ist voller Löcher. Der Chirurg wird den Knochen aushöhlen und somit die Entzündung mit rausnehmen.</p>
<p>Carol: Wie sind die Erfolgschancen?</p>
<p>Dr. Riedi: Das ist eine schwierige und nicht sehr häufig gemachte Operation. Es ist wie über ein Seil gehen: Entweder kommen Sie auf der andern Seite an oder nicht.</p>
<p>Mutter sieht aus wie ein Häufchen Elend.</p>
<p>Dr. Riedi: Sie dürfen sich jetzt nicht zu viel bewegen, nicht rennen oder springen. Jede Bewegung könnte ein Ausbrechen auslösen.</p>
<p>Carol: Das hätten Sie mir heute morgen sagen sollen. Ich bin nämlich ein Stück nach Hause gerannt.</p>
<p>Dr. Riedi: Schulterzucken.</p>
<p>Carol: Was, wenn ich mich nicht operieren lasse?</p>
<p>Dr. Riedi: Wenn Sie sich nicht operieren lassen, dann sind sie nachher ein grosser Krüppel (macht eine Krüppelbewegung), oder Sie sind tot. Sonst bleiben Sie nur ein kleiner Krüppel.</p>
<p>Mutter: Bis wann müssen wir uns entscheiden?</p>
<p>Dr. Riedi: Je länger Sie warten, desto schwieriger wird die Operation, da immer mehr rausgenommen werden muß. Die Chancen werden somit immer kleiner.</p>
<p>Carol: Kann ich Ihre Diagnose schriftlich haben, bitte?</p>
<p>Dr. Riedi: Nein, das wäre viel zu viel Arbeit. Ich müsste das alles diktieren.</p>
<p>Carol: Kein Kommentar.</p>
<p>Carol: Wenn&#8217;s so schlecht um mich steht, warum fühle ich denn nichts davon? Warum geht&#8217;s mir so gut?</p>
<p>Dr. Riedi: Ja, es wundert mich auch, dass Sie überhaupt noch in meine Praxis laufen können, Es ist ein Glück, dass Sie von der Schwere Ihrer Krankheit nichts bemerkt haben. So wie es steht, müss&#8230;</p>
<p>Carol: Ein Glück?!</p>
<p>Dr. Riedi: Hm, hm&#8230;</p>
<p>Carol: Sagen Sie mal, Dr. Riedi. Wie kommt es, dass ich mich überhaupt nicht aufrege? Wer hier den Schock bekommen hat, ist meine Mutter. Aber ich?</p>
<p>Dr. Riedi: Ja, sehen Sie. <strong>Ein Teil Ihres Hirns ist schon so in Mitleidenschaft gezogen, so dass Sie gar nicht mehr begreifen können, was los ist, Und dadurch können Sie es auch nicht mehr richtig beurteilen. Darum scheinen Sie so gleichgültig,</strong></p>
<p>Carol: Der hat sie wohl nicht mehr alle!!</p>
<p>Mutter: Nickt traurig.</p>
<p>Carol: Darf ich Ihnen erklären, warum es den Anschein macht, ich sei unbeteiligt?</p>
<p>Dr. Riedi: Wenn Sie wollen.</p>
<p>Carol: Ich erkläre ihm die Grundzüge der Neuen Medizin von Dr. G. Hamer. Des Weiteren meine Einstellung zu Krankheiten und deren Genesung. Auch, dass ich seit einigen Jahren nicht mehr zu Schulärzten sondern zu einer Naturheilpraktikerin gehe.</p>
<p>Dr. Riedi: Sein Kommentar: Ich kenne diese Neue Medizin nicht und habe auch kein Interesse. Alles Humbug. (Er wollte bei meiner Erklärung auch gar nicht richtig zuhören). Woher kommt dieser Arzt eigentlich. Aus Deutschland? Damit haben wir hier nichts zu tun. Ihre Naturheilpraktikerin ist keine Ärztin! Aus Herisau ist sie? Im Kanton Appenzell kann jeder ein Schild &#8218;raushängen und sich Heilpraktiker nennen. Das sind alles Scharlatane. Bei uns würde man diese Leute vor Gericht bringen. Und wenn das alles stimmt, was Sie sagen, dann bräuchte es ja gar keine Ärzte mehr!</p>
<p>Carol: Na, wenigstens etwas haben Sie begriffen.</p>
<p>Mutter: Kann man denn nichts Anderes machen? Mit Antibiotika?</p>
<p>Dr. Riedi: Nein. Die Entzündung ist zu weit drinnen. So weit reicht keine Antibiotika. Es macht auch keinen Sinn, wenn ich Ihnen noch das alte Rezept verlängere.</p>
<p>Wir stehen auf und gehen vor das Praxiszimmer.</p>
<p>Carol: Aber es muss doch nicht immer das Schlimmste sein! Es gibt doch sicher etwas für Menschen wie mich, mit so einer Konstitution. Schauen Sie mich doch &#8218;mal genauer an! Abgesehen von meinem Schielen (hatte sich bis dahin nicht verbessert) sieht man mir nichts an. Ich schlafe wie ein Baby, habe einen riesigen Appetit, bin fit, fühle mich ausgezeichnet.</p>
<p>Dr. Riedi: Ja, ich sehe Sie. Sie schielen.</p>
<p>Carol: Ja, und?</p>
<p>Dr. Riedi: Das ist das erste Anzeichen der Schwere Ihrer Krankheit! Es zeigt, wie weit sie schon fortgeschritten ist.</p>
<p>Carol: Der Typ spinnt.</p>
<p>Dr. Riedl: Hören Sie! Sie müssen selber wissen, wer der Gescheitere ist und mehr weiss&#8230; Rufen Sie mich morgen früh an, und teilen Sie mir mit, wie Sie sich entschieden haben. Aber machen Sie schnell. Es muss nicht sein, dass Sie schon morgen tot sind, es kann sich auch noch drei Monate hinziehen. Aber je länger Sie warten&#8230; Wenn Sie meine Tochter wären, würde ich Ihnen einen Tritt in den &#8230;</p>
<p>Carol: Danke, angekommen.</p>
<p>Nach einem langen Gespräch zwischen mir und meiner Mutter, bei dem ich versuche ihr zu zeigen, was für Widersprüche bei dem eben stattgefundenen Gespräch aufgefallen sind, ruft sie noch am gleichen Abend Dr. Riedi zu Hause an.</p>
<p>Gesprächsverlauf:</p>
<p>Mutter: Dr. Riedi, meine Tochter schlägt vor, erneut ein Gehirn-CT zu machen. Da könne man ja sehen, ob sich etwas verändert habe. Seit dem letzten CT sind auch schon fast zwei Wochen vergangen.</p>
<p>Dr. Riedi: Das hat keinen Sinn. Ist nur herausgeworfenes Geld. So eine Krankheit wird nie besser, sondern immer schlimmer.</p>
<p>Mutter: Aber man könnte es doch versuchen, damit man ganz sicher ist.</p>
<p>Dr. Riedi: Bringt nichts.</p>
<p>Mutter: Meine Tochter und auch ich sind gegen die Operation. Es muss Alternativen geben!</p>
<p>Dr. Riedi: Keine Alternativen. Die Entscheidung liegt bei Ihnen.</p>
<p>In den folgenden Tagen folgten noch einige Telefongespräche mit seinen Angestellten. Durch sie liess Dr. Riedi mir mitteilen, dass er mich nicht weiter behandeln werde, da ich nicht gewillt sei, mich operieren zu lassen. Nun, allzu grosse Lust, nochmals dorthin zu gehen, hatte ich eigentlich auch nicht. Wozu auch? Einen andern Arzt in Chur zu finden werde allerdings schwierig werden, meinte eine der Damen. So eine schwierige Patientin, <strong>das spreche sich herum.</strong></p>
<p>Ich bat nochmals um eine schriftliche Diagnose, ohne Erfolg.</p>
<p>Dr. Riedi&#8217;s Angestellte waren sehr kooperativ. Besonders die eine war erschrocken über das Verhalten ihres Chefs und distanzierte sich davon in allen Bereichen.</p>
<p>Das Arztzeugnis wollte Dr. Riedi mir auch nur bis zum letzten Besuchstermin ausstellen, obwohl ich immer noch die von seiner Praxis verschriebene Antibiotika einnehmen musste, und ich wegen der Nebenwirkungen unmöglich zur Arbeit hätte gehen können.</p>
<p>Heute ist der 7. Oktober. Fast fünf Monate sind seit dem &#8222;Todesurteil&#8220; vergangen. Mir geht es ausgezeichnet. Bin auf dem gleichen Konditionslevel wie früher. Mein Auge ist wieder in der Mitte, und ich sehe nicht mehr doppelt. Habe vor langer Zeit wieder angefangen mit dem Gleitschirmfliegen, war fünf Wochen in der USA, habe stundenlange Wanderungen unternommen.</p>
<p>Hätte ich auf Dr. Riedi gehört, wäre ich jetzt vielleicht tot oder auf irgend eine Weise behindert.</p>
<p>Was mich am wütendsten macht ist die Angst und der Schock, den dieser für mich völlig inkompetente Arzt durch seine brutale und herzlose Art meiner Mutter zugefügt hat.</p>
<p>Worauf hat Dr. Riedi&#8217;s Diagnose eigentlich beruht? Er hat weder ein Röntgenbild noch die CTs gesehen. Mein Ohr konnte er nur bis zum Trommelfell und nicht weiter inspizieren.</p>
<p>Mein Auge hat er nicht angeschaut, geschweige denn untersucht.</p>
<p>Wie konnte er also behaupten, ich hätte eine tödlich verlaufende Krankheit? Nur aufgrund des Gesprächs mit Dr. Schmid? Also hat er nur nachgeplappert, was ein anderer Arzt ihm erzählt hat?!</p>
<p>Bevor ein Arzt eine solche Diagnose stellt, sollte er da nicht etwas gründlicher nachforschen? Erneut ein Röntgenbild oder CT machen, wie wir es ihm auch vorgeschlagen hatten, was er aber kategorisch ablehnte?</p>
<p>Warum hat dieser Mann die Tatsache, dass es mir in jeder Hinsicht ausgezeichnet ging, einfach ignoriert? Hat es nicht in sein Krankheitsbild gepasst, und wäre es ihm vielleicht lieber gewesen, ich hätte im Sterben gelegen?</p>
<p>Und warum wollte er mir seine Diagnose nicht schriftlich geben, wenn er doch so davon überzeugt war? Ich musste ein Papier (liegt bei) unterschreiben, auf dem stand, dass ich von meiner tödlich verlaufenden Krankheit von ihm unterrichtet wurde!</p>
<p>Dr. Riedi hat mir öfters zu verstehen gegeben, dass er alles weiss und ich nichts. Ich, dummer Patient, also unbedingt auf ihn hören müsse. Nun, dieses Mal &#8211; und wie viele Male vorher schon? &#8211; hat er sich gründlich geirrt. Und mit ihm auch Dr. Schmid.</p>
<p>Die Zeiten, in denen alle Patienten dumm waren und von nichts eine Ahnung hatten, sind vorbei. Dies scheint dem Herrn nicht zu passen. Und wenn &#8218;mal einer kritische Fragen stellt und nicht einfach alles hinnimmt, so wie ich, dann wird er einfach nicht mehr behandelt.</p>
<p>Mein Fall hat unter den Bekannten meiner Mutter und den meinen, Kreise gezogen. Dabei sind uns ähnliche Berichte im Zusammenhang mal Dr. Riedi zu Ohren gekommen.</p>
<p>Wie lange darf dieser Arzt den Menschen eigentlich noch &#8211; leider viel zu oft völlig unbegründet &#8211; Angst machen und Schmerzen zufügen? Pfuschen und dann vertuschen?</p>
<p>Ich hoffe, dass dieser Brief bei Ihnen auf offene Ohren stösst. Es geht hier nicht um Rachegelüste. Mir ist ja nichts weiter passiert. Vielmehr hoffe ich damit zu verhindern, dass Dr. Riedi in Zukunft weiterhin solche Pfuschdiagnosen stellt und damit Menschen zu seelischen und körperlichen Krüppeln macht!</p>
<p>Was und ob etwas unternommen werden muss, liegt in Ihrem Ermessen.</p>
<p>Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.</p>
<p>Mit freundlichen Grüssen</p>
<p>Beilagen:</p>
<p>Auftrag an Klinik Stephanshom für ein Him-CT von Frau A. Büchel<br />Bericht an Frau A. Büchel (Naturheilpraktikerin) von Dr. Schmid.<br />Eingeschriebener Brief von Dr. Schmid an mich von Dr. Riedi aufgesetztes und von mir unterschriebenes Papier über meine Krankheit<br />Kopien an:</p>
<p>Dr. Med. J. Riedi, Grabenstrasse 9, 7000 Chur<br />Frau A. Büchel, Sonnenhaldenweg 18, 9 1 00 Herisau<br />Herrn Kantonsarzt E. Tavema, Dorf 152, 9107 Umäsch<br />Herrn Kantonsarzt F. Jungi, Moosbruggstr. 1 1, 9000 St.Gallen<br />Gesundheitsdirektion, RR A. Scherrer, Kasemenstr. 17, 9102 Herisau<br />Dr. H. Heizer, Mitglied Gesundheitsdirektion, Rondellestr. 2, 9 1 00 Herisau<br />Widmer, Mitglied Gesundheitsdirektion, Wissegg 187, 9043 Trogen<br />Voneschen, Mitglied Gesundheitsdirektion, Thalerstr. 14, 941 0 Heiden<br />Bosislo, Mitglied Gesundheitsdirektion, Mühltobel 455, 9427 Zelg<br />Arnold, Mitglied Gesundheitsdirektion, , Kasemenstr. 17, 9 1 00 Herisau<br />Guerra, Mitglied Gesundheitsdirektion, , Kasemenstr. 17, 9 1 00 Herisau<br />Frau E. Aepli, Mitglied Gesundheitsdirektion, Ramsenburgweg 34, 9100 Herisau</p>
<p>Wer Ohren hat, der höre!<br />Wer Augen hat, der lese!<br />Wer Eigenverantwortung hat, der denke darüber einmal nach &#8230;</p>
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