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	<title>Nierenkarzinom aus Sicht der Germanischen Heilkunde</title>
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	<description>von Helmut Pilhar</description>
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		<title>Nierenkrebs &#8211; Erfahrungsbericht der Germanischen Heilkunde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Pilhar]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Sep 1995 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte Der Germanischen Heilkunde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Hamer-Patient schreibt &#8230; Am Sonntag, den 30 Juli wurden in der Tageszeitung EL PAIS, verschiedene Artikel unter der Überschrift NEUE KURPFUSCHEREI veröffentlicht. In einem dieser Artikel erscheint meine Zeugenaussage: Der nämliche &#8222;Alternativ-Mediziner&#8220; Hamer hat ungefähr 3.000 Krebspatienten in Spanien. Ich bin einer von ihnen und somit ein mit einbegriffenes Opfer der Psychopathie des Dr. [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://germanische-heilkunde.at/nierenkrebs-erfahrungsbericht-der-germanischen-heilkunde/">Nierenkrebs &#8211; Erfahrungsbericht der Germanischen Heilkunde</a> erschien zuerst auf <a href="https://germanische-heilkunde.at">Akademie für Germanische Heilkunde</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Ein Hamer-Patient schreibt &#8230;</h2>
<p>Am Sonntag, den 30 Juli wurden in der Tageszeitung <strong>EL PAIS</strong>, verschiedene Artikel unter der Überschrift NEUE KURPFUSCHEREI veröffentlicht. In einem dieser Artikel erscheint meine Zeugenaussage: Der nämliche &#8222;<em>Alternativ-Mediziner</em>&#8220; Hamer hat ungefähr 3.000 Krebspatienten in Spanien. Ich bin einer von ihnen und somit ein mit einbegriffenes Opfer der Psychopathie des Dr. Hamers.</p>
<p>Bis zum heutigen Tage freue ich mich darüber. Vor etwa sechs Jahren rieten mir die Ärzte des <strong>Hospital Clinico aus Granada</strong> zu einer sofortigen Entfernung eines <strong>Nierenkarzinoms</strong>. Vor fünf Jahren diagnostizierten sie außerdem <strong>Metastasen im Gehirn</strong>. Ich habe mich gegen diesen Vorschlag entschieden und habe weiterhin meinen Tumor in der Niere, <strong>ohne die geringsten Beschwerden</strong>. Bis jetzt habe ich mir die Chemotherapie, die Radiotherapie, die chirurgischen Eingriffe, Krankenhausabhängigkeit, das Leiden, die Verwirrung bei meinen Angehörigen und die Kosten (meine eigenen sowohl als auch die der Versicherung) erspart. Ich habe auch gelernt mit der Angst fertig zu werden und habe dafür das Vertrauen erlangt, den Umständen mit Gelassenheit gegenüber zu stehen und das in einem so hohen Maße, daß ich vor eineinhalb Jahren mein achtes Kind zur Welt brachte. Der Krebs war für mich eine Warnung auf die ich gehört habe und die mir die Möglichkeit (zumindest bis jetzt) <strong>weiterer sechs ausgefüllter Lebensjahre geschenkt hat.</strong> Eine Bilanz die ich nicht negativ bewerten kann, nicht einmal in dem Falle, wenn ich morgen sterben würde. Wer könnte das sagen, daß ich mich geirrt habe?</p>
<p>In Spanien kenne ich verschiedene Fälle, die meinem eigenen gleichen. Es erstaunt mich, daß <strong>EL PAIS</strong> sich dazu hergegeben hat, dieses Thema in einer derart abwertigen und fast ausschließlichen Art und Weise in diesem und darauffolgenden Artikeln, behandelt zu haben. Es existieren Daten, die für gute Resultate der von Dr. Hamer angewendeten Therapie stehen. Meine eigene klinische Geschichte, vollständig dokumentiert, beweist es.</p>
<p>Was hat es für einen Sinn die positiven Aspekte zu unterschätzen und fanatisch die Aussagen, deren Boshaftigkeit an ihrer Objektivität zweifeln lassen, auszunutzen?</p>
<p>Meiner Meinung nach paßt es nicht zu der Philosophie dieser Tageszeitung, sich darauf zu beschränken, das Echo von sensationslustigen Anklagen, die einer Hexenjagd gleichkommen, zu sein. Mit dieser Handlungsweise kann ein Leser, der diese Zeitung als Informationsmittel wegen ihrer verantwortlichen und demokratischen Richtlinie ausgewählt hat, sich beleidigt fühlen. Ich hoffe, daß der Sinn für Ethik, der in der Redaktion von <strong>EL PAIS</strong> noch eine der wenigen Herbergen gefunden hat, genügend Triebfeder ist, um die vertretene Meinung mit einer seriösen Analyse dieses Themas auszugleichen.</p>
<p>Der folgende Kommentar über Herrn Dr. Hamer hat mich schwer erschüttert:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>&#8222;Er braucht dringend ärztliche Hilfe, denn er selbst glaubt an seine gefährlichen Ideen.&#8220; (30 Juli, am Ende der 5. Spalte). </em></p>
<p>Dieser Satz ist weder ein Auszug aus einem Werk von Soljenitin, noch die Meinung eines ehemaligen KGB-Verantwortlichen, nein, der Schein trügt. Er ist das Urteil von Peter <strong>Pfitzer</strong>, früherer Dekan der medizinischen <strong>Fakultät Düsseldorf</strong> &#8230;! Ein Europäer mit gesundem Verstand, genau wie in den guten alten Zeiten. Ich vermute, daß hinter dem Geschrei von einigen Verteidigern der körperlichen und geistlichen Gesundheit der Bürger, etwas mehr als Selbstlosigkeit steckt. Es ist Angst, Angst die das ärztliche &#8222;<em>Establishment</em>&#8220; fühlt, in dem Moment wo die Grundlage ihres &#8222;<em>modus operandi</em>&#8220; &#8211; oder sollen wir vielleicht sagen ihres komfortablen &#8222;<em>modus vivendi</em>&#8222;, in Frage gestellt wird. Denn wenn es Tatsache ist, daß Krebs &#8222;<em>tödliche Zellen</em>&#8220; hervorbringt, ist es aber auch Tatsache, daß die Industrie, die die Waffen für diesen Kampf liefert, gewaltige Verdienste einbringt. Es wäre ja wirklich zu Schade, wenn der &#8222;<em>Kampf</em>&#8220; nun mit einigem Nachdenken und dem Willen des Patienten gewonnen werden könnte.</p>
<p>In Österreich war die Reaktion klar und deutlich. Die Eltern eines Kindes wurden als <strong>Entführer der eigenen Tochter</strong> angeprangert, als sie das Kind nach Spanien brachten, um somit dem Kind die Behandlung, nicht die Chemotherapie, angedeihen zu lassen, die sie für richtig hielten. Schließlich wurde das Kind den österreichischen Behörden ausgeliefert und zur Chemo in einem Wiener Krankenhaus gezwungen. <strong>Das ist ein ernstes Thema, eine Frage der Freiheit.</strong> Natürlich könnten die Eltern sich irren, aber das ist nicht so absolut sicher zu behaupten.</p>
<p>Wir haben also erfahren, daß es in einem Teil Europas eine &#8222;<em>Staatsmedizin</em>&#8220; gibt und die demokratische Presse nimmt das auf die leichte Schulter mit der billigen Entschuldigung, daß Hamer ein Psychopath sei. Sie nennt ihn &#8222;<em>Sektenführer</em>&#8222;, warum nicht gleich &#8222;<em>Hexer</em>&#8222;? Die, die den schlechten Geschmack haben, bei guter Gesundheit zu sein, obwohl ihnen vor Jahren Krebs diagnostiziert wurde, werden &#8222;<em>Anhänger</em>&#8220; genannt (Anhänger des Lebens ist wohl damit gemeint?). Ich hoffe nur, daß ich nicht eines Tages mit Handschellen in den Operationssaal geführt werde!</p>
<p>Die These von Herrn Dr. Hamer ist genauso fragwürdig, wie die von <strong>Galileo</strong> oder von jedem anderen, aber hysterische Verdammungen sind ganz gewiß nicht mehr in Mode. Auch die Schulmedizin ist fragwürdig. Die Rolle der Forscher beschränkt sich nicht ausschließlich auf die Erweiterung von schon vorhandenen Kenntnissen, sondern sie soll auch auf der Suche nach neuen Ansatzpunkten sein. Nachdem die Resultate des Kampfes gegen den Krebs trotz des hohen menschlichen und finanziellen Einsatzes traurigerweise weit von der Lösung entfernt sind, sollte doch mit wissenschaftlichem Interesse die Möglichkeiten geprüft werden, die auf einer nennenswerten Erfolgsquote (15.000 Hamer) basieren. Es wäre sicherlich interessant eine Studie der Statistiken auszuführen, um zu sehen, wie dabei Methoden (das Verhältnis Qualität-Kosten mit einbegriffen) abschneiden.</p>
<p>Die Schulmedizin, so wie sie im allgemeinen praktiziert wird, schenkt den emotionalen Problemen und den Lebensumständen der Patienten, die zu seiner Krankheit geführt haben, wenig Beachtung. Hamer hingegen tut genau das Gegenteil. Er zeigt den Ursprung des Krebs im emotionalen Bereich. Diese Theorie muß denen, die den menschlichen Körper als Maschine betrachten, die man reparieren kann wenn sie kaputt geht, sehr extrem erscheinen, aber andere wissen, <strong>daß der Mensch eine Einheit darstellt</strong> und daß seelische Faktoren eine entscheidende Rolle in der Gesundheit des Einzelnen spielen. Es scheint mir sehr bedenklich, daß die Medien mit einer solchen Leichtigkeit, denen die diesem Antagonismus durch Lynchen ein Ende machen wollen, die geeignete Arena zur Verfügung stellen.</p>
<p>Die Presse sollte lieber ein Forum für Intelligenz an Stelle von Zorn sein und ein Mittel durch das sich beide Stellungen ausdrücken können und analysieren lassen. Die enorme Kraft, die im Kampf gegen den Krebs aufgewandt wird und die Unmenge von Leiden, die diese Krankheit heutzutage verursacht, sind doch sicherlich Grund genug, um andere Möglichkeiten zu erforschen.</p>
<hr />
<h3>Anmerkung von H. Pilhar</h3>
<p><strong>EL PAIS</strong> steht in einem Naheverhältnis zu Minister <strong>Bartenstein</strong> (Letzterer ordnete die Zwangstherapie für Olivia an).</p>
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		<title>Onkologie entronnen &#8211; Erfahrungsbericht der Germanischen Heilkunde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Pilhar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 1995 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte Der Germanischen Heilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte Der Germanischen Heilkunde - Erwachsene]]></category>
		<category><![CDATA[Hamer - Patienten]]></category>
		<category><![CDATA[Nierenkarzinom]]></category>
		<category><![CDATA[Nierenkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Schulmedizin - Chemo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Hamer-Patientin schreibt &#8230; (Original dieser Abschrift liegt vor) 27.07.1995 AnAmici di Dirk Verlagsges.Sülzburgstr. 2950937 Köln   Sehr geehrte Damen und Herren! Seit Tagen verfolge ich im ORF die &#8222;Olivia&#8220;-Geschehnisse und bin sehr aufgewühlt. Wie kann man Dr. Hamer helfen? Obwohl es mir Angesichts der Bilder von Olivia Angst wird, ob die Konfliktlösung vielleicht schon zu [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Eine Hamer-Patientin schreibt &#8230;</h2>
<p>(Original dieser Abschrift liegt vor)</p>
<p style="text-align: right;">27.07.1995</p>
<p>An<br /><strong>Amici di Dirk Verlagsges.</strong><br />Sülzburgstr. 29<br />50937 Köln</p>
<p> </p>
<p><strong>Sehr geehrte Damen und Herren!</strong></p>
<p>Seit Tagen verfolge ich im <strong>ORF</strong> die &#8222;Olivia&#8220;-Geschehnisse und bin sehr aufgewühlt. Wie kann man Dr. Hamer helfen? Obwohl es mir Angesichts der Bilder von Olivia Angst wird, ob die Konfliktlösung vielleicht schon zu spät war.</p>
<p>Ich selbst las &#8211; bereits im Krankenhaus &#8211; den Artikel aus raum&amp;zeit 51/91 von Dr. <strong>Helmrich</strong> über Dr. Hamer am 27.3.1992.</p>
<p>Am 28.3.1992 waren ich und mein Mann in Köln bei Dr. Hamer. Am 29.3.1992 war die Operation geplant. Ich hatte einen <strong>Nierentumor</strong> (der mir nie Schwierigkeiten machte und nur zufällig entdeckt wurde).</p>
<p>Laut Dr. Hamer war es ein abgeschlossener <strong><em>Wasserkonflikt</em></strong>. Totgeburt mit Fruchtwasser in der Lunge. Bei der nächsten Schwangerschaft: die letzten 3 Monate nicht mehr zugenommen, nachts mehrere Stunden wach gelegen. Nach der Geburt einer gesunden Tochter nur geschlafen (6.3.91).</p>
<p>Laut einer bekannten Krankenschwester gaben mir die Klinikärzte nach dem 29.3.1992 noch ½ Jahr zu leben. Schreiben des Chefarztes liegt bei.</p>
<p>Ergebnis:</p>
<p><strong>Ich lebe immer noch!</strong><br /><strong>Der Tumor ist nicht gewachsen!</strong><br /><strong>Ich fühle mich wohl!</strong></p>
<p>Mit freundliche Grüßen</p>
<hr />
<h3>Anmerkung von H. Pilhar</h3>
<p>Bitte anschnallen! Ein typischer Angst-Mache-Brief!</p>
<hr />
<h3>Schreiben des Chefarztes</h3>
<p><strong>Zentralklinikum Augsburg<br /></strong>Urologische Klinik<br />Prof. Dr. Rolf <strong>Harzmann</strong></p>
<p style="text-align: right;">01.04.1992</p>
<p>An<br />Frau X</p>
<p>nachrichtlich:[an zwei Vertrauensärzte der Patientin]
<p> </p>
<p><strong>Sehr geehrte Frau X,</strong></p>
<p>mehrere Ärzte haben den Verdacht darauf geäußert, daß bei Ihnen ein <strong>bösartiger Nierentumor</strong> links vorliegt. Sie sind dementsprechend mit der Absicht, sich adäquat behandeln zu lassen, am xx.03.1992 in die Urologische Klinik des Zentralklinikums gekommen und sollten dort am xx.03.1992 operiert werden. An dem dazwischenliegenden Wochenende haben Sie sich &#8211; wie man mir sagte &#8211; dann auswärts im Rahmen einer entsprechenden Veranstaltung näher über den <strong>Nierentumor</strong> und seine Behandlung informiert. Konsequenz daraus war, daß Sie die hier vorgesehene operative Behandlung abgelehnt haben.</p>
<p>Ich schreibe Ihnen nicht, um Sie unter Druck zu setzen, sondern wegen der aus der jetzt eingetretenen Situation sich für mich ableitenden Verpflichtung, Sie nochmals über den Sachverhalt zu informieren, <strong>gleichzeitig auf die Gefährlichkeit dessen hinzuweisen, was Ihnen durch Herrn Dr. Hamer geraten wurde</strong>. Da Sie <strong>Mutter von vier Kinder</strong> und für diesen Tumortyp doch ungewöhnlich jung sind, meine ich, daß es meiner Fürsorgepflicht entspricht, Sie auf die Gefahren des von Ihnen jetzt eingeschlagenen Weges hinzuweisen.</p>
<p>Herr Dr. Hamer ist mir persönlich aus meiner Tübinger Zeit bekannt. Auch kenne ich die von ihm herausgegebenen Schriften zumindest zum Teil. Daher darf ich mir wohl auch unter Berücksichtigung des eigenen Fachwissens erlauben, festzustellen, daß Herr Dr. Hamer unverantwortlich handelt mit seinen Ratschlägen an Sie, da deren Folge ist, daß die einzig wirksame Behandlung bei Ihnen unterlassen wird.</p>
<p>Beim <strong>bösartigen Nierentumor</strong> existiert nur dann eine wirkliche Heilungschance, wenn dieser Tumor möglichst komplett entfernt wird. Für den Fall, daß dieser Krebs Tochtergeschwulste im Lauf der Zeit ausbildet, besteht keine weitere aussichtsreiche Behandlungsmöglichkeit, da Strahlen und Chemotherapie völlig wirkungslos sind. Aus diesem Grund muß man, was sich hunderttausendfach bewährt hat, einen solchen bösartigen Tumor operativ entfernen, um dann eben wirkliche Überlebenschancen zu haben. Dabei besteht bei der Verdachtssituation bei Ihnen die durchaus günstige Situation, daß bisher kein Nachweis von Tochterabsiedlungen vorliegt.</p>
<p>Auch wenn man dies Ihnen möglicherweise anders dargestellt hat, ist der <strong>bösartige Nierentumor</strong> sehr wohl und sehr häufig in der Lage, Tochtergeschwulste zu bilden, wobei dies die Lymphknoten neben der Niere betrifft, vor allem aber die Knochen und die Lunge. Wenn man Ihnen diesbezüglich &#8211; wo auch immer &#8211; anderes erzählt, dann ist dies allenfalls auf Unwissen zurückzuführen, wobei es dann eben unverantwortlich ist, dieses Nichtwissen zum Maßstab zu machen.</p>
<p><strong>Da Sie für eine größere Familie verantwortlich</strong> sind und dies auch mit Sicherheit bleiben wollen, sollten Sie sich Ihre jetzige <strong>zweifellos falsche Entscheidung</strong> nochmals überlegen. Es geht mir wirklich nicht darum, daß Sie nun unbedingt in das Zentralklinikum nach Augsburg und hier in die Urologische Klinik kommen, sondern vielmehr darum, daß Sie adäquat und wirksam behandelt werden. Darauf zu hoffen, daß der Tumor, der dem Verdacht nach bei Ihnen zumindest vorliegt, ruhig bleiben wird, ist das Gegenteil von verantwortungsbewußtem Handeln sich selbst und anderen gegenüber.</p>
<p>Für den Fall, daß Sie dies wünschen, stehe ich Ihnen für ausführliche Besprechungen zu diesem Thema, auch zum Aussagenkomplex von Herrn Dr. Hamer, jederzeit zur Verfügung.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen, daß Sie trotz der Verunsicherung durch andere, die Kraft finden zu der einzig richtigen Entscheidung für Sie zu finden.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen, gleichzeitig hoffend, daß Sie dies Schreiben richtig einordnen, bin ich</p>
<p>Unterschrift</p>
<p>PS:<br />Falls Sie es wünschen, kann ich Ihnen die Adresse anderer urologischen Kliniken nennen, in denen Sie in dieser Sache nachfragen oder sich behandeln lassen können.</p>
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		<title>Kölnische Rundschau &#8211; Große Sorge um Johannes Rau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Pilhar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 1992 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Nierenkarzinom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NRW-Ministerpräsident wurde bösartiger Tumor entfernt Große Sorge um Johannes Rau Düsseldorf. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Johannes Rau ist schwer erkrankt. Dem 61jährigen SPD-Politiker mußte gestern morgen wegen eines bösartigen Tumors die linke Niere vollständig entfernt werden. Die dreistündige Operation wurde von zwei Spezialisten des Universitäts-Krankenhauses Hamburg-Eppendorf durchgeführt. Die Krebsgeschwulst sei unmittelbar vor Raus Sommerurlaub bei einer Ultraschall-Routineuntersuchung [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><em>NRW-Ministerpräsident wurde bösartiger Tumor entfernt</em></h2>
<h3><em>Große Sorge um Johannes Rau</em></h3>
<p><em><strong>Düsseldorf</strong>. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Johannes Rau ist schwer erkrankt. Dem 61jährigen SPD-Politiker mußte gestern morgen wegen eines <strong>bösartigen Tumors die linke Niere</strong> vollständig entfernt werden. Die dreistündige Operation wurde von zwei Spezialisten des <strong>Universitäts-Krankenhauses Hamburg-Eppendorf</strong> durchgeführt.</em></p>
<p><em>Die Krebsgeschwulst sei unmittelbar vor Raus Sommerurlaub bei einer <strong>Ultraschall-Routineuntersuchung</strong> festgestellt worden, erklärte Regierungssprecher Wolfgang <strong>Lieb</strong>. Der zuvor geheimgehaltene Eingriff sei komplikationslos verlaufen. Der Tumor war nach Aussagen der Mediziner auf die linke Niere beschränkt und frühzeitig erkannt worden. Beim Patienten seien zudem keine Metastasen festgestellt worden. Deshalb, so der Sprecher, sei auch <strong>eine Nachbehandlung von Johannes Rau nicht erforderlich.</strong> Die gesunde Niere werde die Funktion der entfernten mit übernehmen. Nach einem Krankenhausaufenthalt von einigen Tagen plane <strong>Rau</strong> die Fortsetzung seines Sommerurlaubs.</em></p>
<p><em>Ein <strong>Nierenkarzinom</strong> ist nach Angaben von Experten ein relativ seltener Tumor, bei dem der Patient eine gute Heilungschance besitze.</em></p>
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