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	<title>ANTONOVSKY Aaron - aus der Sicht der Germanischen Heilkunde</title>
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	<description>von Helmut Pilhar</description>
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	<title>ANTONOVSKY Aaron - aus der Sicht der Germanischen Heilkunde</title>
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		<title>Dr.Dr. Erich Schott an Hessisches Landesprüfungsamt &#8211; Stellungnahme</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Pilhar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2016 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Antonovsky Aaron]]></category>
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		<category><![CDATA[Hamer - Approbation]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorwurf Antisemitismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dr. Dr. Erich SchottFacharzt für Psychotherapeutische Medizin/Homöopathie – PraxisklinikPsychologischer Psychotherapeut/ Dipl. Psych., Klinischer Psychologe (BDP)Bahnhofstr. 187509 ImmenstadtTel. 08323/9696012Fax: 08323/9696013 30.6.16 Zu meinen Ausführungen vom 11.6.16 nehme ich nach Kenntnis der Ablehnung des Antrags auf Wiedererteilung der Approbation im Sinne eines Widerspruchs Stellung zu den Ablehnungsgründen BETREFF: Antrag auf Wiedererteilung der Approbation für Dr. Ryke Geerd [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://germanische-heilkunde.at/dr-dr-erich-schott-an-hessisches-landespruefungsamt-stellungnahme/">Dr.Dr. Erich Schott an Hessisches Landesprüfungsamt &#8211; Stellungnahme</a> erschien zuerst auf <a href="https://germanische-heilkunde.at">Akademie für Germanische Heilkunde</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dr. Dr. Erich Schott</strong><br />Facharzt für Psychotherapeutische Medizin/Homöopathie – Praxisklinik<br />Psychologischer Psychotherapeut/ Dipl. Psych., Klinischer Psychologe (BDP)<br />Bahnhofstr. 1<br />87509 Immenstadt<br />Tel. 08323/9696012<br />Fax: 08323/9696013</p>
<p style="text-align: right;">30.6.16</p>
<p>Zu meinen Ausführungen vom 11.6.16 nehme ich nach Kenntnis der Ablehnung des Antrags auf Wiedererteilung der Approbation im Sinne eines Widerspruchs Stellung zu den Ablehnungsgründen</p>
<p><strong>BETREFF:</strong></p>
<h3>Antrag auf Wiedererteilung der Approbation für Dr. Ryke Geerd Hamer</h3>
<p><strong>BEZUG:</strong></p>
<p>gutachterliche Stellungnahme von Herrn Dr.med. Michael K.H. Elies vom 25.03.2016 sowie erneuter Ablehnungsbescheid vom 09.06.2016</p>
<p> </p>
<p><strong>Sehr geehrte Damen und Herren vom Hessischen Landesprüfungsamt!</strong></p>
<p>Die vorgebrachten Gründe für die erneute Ablehnung des Antrags auf Wiedererteilung der Approbation sind für mich nicht überzeugend. Die Ablehnung basiert u.a. auf dem fehlerhaften und lückenhaften Gutachten von Dr. Elies.</p>
<p>Insofern kann ich die Ablehnung nicht als berechtigt ansehen.</p>
<p>Großer Schmerz und Wut, verbunden mit Ohnmachtsgefühlen erfassen mich, wenn ich mitbekomme, wie einem großen Entdecker und Wohltäter der Menschheit mitgespielt wird und ihm die Krönung seines Lebenswerks entzogen wird.</p>
<p>Immer wieder produzieren wir Märtyrer, denen wir nach ihrem Tod ein Denkmal setzen, statt ihnen zu Lebzeiten den Nobelpreis zu verleihen, den manche anderen unberechtigt bekommen.</p>
<p>Sollte die &#8222;Medizin der Zukunft&#8220; weiterhin nur eine Vision bleiben und das große Sterben sich fortsetzen? Sollen aufgeschlossene Ärzte weiterhin vergeblich darauf warten, dass Dr. Hamer endlich rehabilitiert wird, um als Lehrer und Vorbild ärztlichen Handelns verfügbar zu sein? Nein: Resignation führt nicht weiter. Es ist bewundernswert, dass Dr. Hamer trotz aller Widrigkeiten nicht aufgibt für eine bessere Zukunft zu kämpfen.</p>
<p><strong>Nun zur Antragsablehnung im Einzelnen:</strong></p>
<p>1.<br />Es drängt sich der Eindruck auf, dass hier ein Bild von charakterlicher Unzuverlässigkeit, das Bild des unverbesserlichen Wiederholungstäters geprägt und festgeschrieben wird, der noch weniger als ein Schwerverbrecher jemals die Chance einer Rehabilitation bekommen darf. Es kann nicht sein, was nicht sein darf.</p>
<p>Die Falle für die nächsten gerichtlichen Verurteilungen durch Handeln ohne Gesetzesgrundlage ist bereits aufgestellt und zum Zuschlagen bereit: Was kann man von Dr. Hamer anderes erwarten, als dass er sich gemäß seiner absoluten Zuverlässigkeit selbst treu bleibt und weiter für seine Sache kämpfen wird? Er wird auch weiterhin ein offenes Herz für Hilfesuchende haben und sie nicht vor den Kopf stoßen. &#8211; Ein Teufelskreis wahrhaft diabolischer Art!! Man bedenke, dass ihm gegenüber die Justiz bisher in einem scheinbar vorprogrammierten Wiederholungszwang echte Beweisangebote ignorierte und Gewissensgründe nicht gelten ließ.</p>
<p>2.<br />Der Gutachter Dr. Elies ist der Meinung, dass die von Dr. Hamer entdeckten biologischen Naturgesetze 3 &#8211; 5 nicht zum anerkannten Wissensstand der Ganzheitsmedizin gehören. Dem ist zu widersprechen: Ob eine Theorie von Bestand und von wissenschaftlichem Wert ist, bemisst sich m.E. nicht daran, ob Theorien anderer Methoden der Ganzheitsmedizin das gleiche besagen, sondern daran, ob sie aus Erkenntnissen besteht, die im Einzelfall zu voraussagbaren und überprüfbaren, von der Eindeutigkeit her falsifizierbaren Aussagen führt, d.h. naturwissenschaftlich sind. In diesem Sinne sind Dr. Hamers Gesetze 3 &#8211; 5 bisher niemals widerlegt worden. Sie sind in sich logisch, sinnvoll aufeinander bezogen, überprüfbar und spezifizieren die Gesetze 1 und 2.</p>
<p>Dennoch seien hier ein paar Bezüge zur sonstigen Ganzheitsmedizin, insbesondere der Homöopathie und Antonovsky’s Salutogenese hergestellt:</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Bezug zum 3, Naturgesetz:</span></p>
<p>Dieses bringt durch die keimblattspezifische Zuordnung von Tumoren und krebsäquivalenten Erkrankungen eine nachvollziehbare Ordnung in das System von Krankheiten.</p>
<p>Hier besteht eine direkte Verbindung zur Homöopathie. Georgos Vithoulkas z.B. &#8211; einer ihrer prominentesten zeitgenössischen Lehrer &#8211; weist in seinem Lehrbruch &#8222;<em>Die wissenschaftliche Homöopathie, Theorie und Praxis naturgesetzlichen Heilens</em>&#8220; auf die Bedeutung der Embryologie mit ihren drei Keimblattzellschichten für das Verständnis und die Erforschung der Verlaufsbahnen des dynamischen Abwehrmechanismus der selbstregulativen Lebenskraft hin (s. 1. Auflage 1986).</p>
<p>Das 3. Naturgesetz fand inzwischen auch Eingang in die Chirurgie:</p>
<p>An der Universität Leipzig gab es einen Durchbruch für die Operation des Gebärmutterhalskrebses. Dadurch, dass die Hamer’sche Erkenntnis der keimblattspezifischen Ausbreitung von Tumoren beachtet wird, können jetzt wesentliche Komplikationen der Wertheim-Operationstechnik vermieden werden. Außerdem kann jetzt auch auf eine postoperative Bestrahlungstherapie verzichtet werden. Nach der neuen Operationstechnik gibt es eine Heilungsrate von 97 % (vgl. Dr. Bärbel Adams, Pressestelle der Universität Leipzig).</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Bezug zum 4. Naturgesetz:</span></p>
<p>Die Bedeutung der körpereigenen Mikroorganismen (Pilze, Bakterien, Mykobakterien etc.) für Reparaturmaßnahmen im Rahmen von Heilungsvorgängen ist eine voraussagbare, überprüfbare These, zu der es Anknüpfungspunkte zur übrigen Ganzheitsmedizin gibt.</p>
<p>Nach den Erfahrungen der Homöopathie z.B. gehört die Behandlung mit Antibiotika zu den &#8222;unterdrückenden&#8220; Maßnahmen. Diese schieben entgegen den natürlichen Heilungsabläufen den vitalen Abwehrmechanismus der Selbstregulation auf eine zentralere Ebene. Dadurch wird das Selbstheilungspotential geschädigt. Im Anschluss an eine Behandlung mit Antibiotika kommt es deshalb vermehrt zu Rückfällen, entwickeln sich schwerwiegendere Erkrankungen bzw. Chronifizierungen. Dies ist eine direkte Bestätigung der aktiven Beteiligung der körpereigenen Mikroorganismen in der Heilungsphase.</p>
<p>Auch die von Prof. Enderlein zu Beginn des 20. Jahrhunderts entdeckte Zyklogenie und Polymorphie von Mikroorganismen je nach Nährbodenmilieu ist zu übertragen auf analoge Differenzierungsvorgänge von Mikroorganismen im Wirtsorganismus, abhängig von den cerebralen Steuerungsimpulsen bei Heilungsvorgängen.</p>
<p>Ähnlich hat Dr. Rosanow 1910 nachweisen können, dass alle Mikroben imstande sind, ihre Struktur den Nährböden anzupassen. Es ist heute möglich, einen Pneumococcus in einen Streptococcus oder Staphylococcus umzuwandeln, indem man im Labor nur den Nährboden verändert. Entscheidend ist also das Milieu, das den Keim bestimmt und entstehen lässt. Dies stellt eine Verbindung her zu Dr. Hamers 4. Naturgesetz, wonach die Mikroben erst in der vagotonen Heilungsphase und nach der Konfliktlösung cerebral gesteuert mit ihren Aufräum- bzw. Aufbauarbeiten je nach Keimblattzugehörigkeit in Erscheinung treten.</p>
<p>Die dem Körper eigenen Mikroben unterstützen diesen bei der Wiederherstellung seiner Gesundheit. Die dabei auftretenden Entzündungsvorgänge werden oft als Infektion missgedeutet und mit Antibiotika fehlbehandelt. Der Zeitpunkt, ab wann sie &#8222;arbeiten&#8220; dürfen, hängt nicht etwa &#8211; wie bisher angenommen &#8211; von äußeren Faktoren ab, sondern wird von unserem Zentralcomputer Gehirn bestimmt.</p>
<p>Die Mikroben haben also ihren Sinn und eine physiologische Aufgabe. Sie sind nicht auszurotten, sondern verschwinden automatisch, wenn ein eutoner Zustand und damit das regulative Gleichgewicht wieder hergestellt ist.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Bezug zum 5. Naturgesetz:</span></p>
<p>Die &#8222;Quintessenz&#8220; besagt, dass Krankheiten &#8222;sinnvolle biologische Sonderprogramme&#8220; (SBS) darstellen. Dr. Elies behauptet, dass dies nicht dem Forschungsstand der etablierten Ganzheitsmedizin entspreche. Zwei wesentliche Methoden der Ganzheitsmedizin &#8211; nämlich die Homöopathie und die Salutogenese &#8211; widersprechen der Behauptung von Dr. Elies.</p>
<p>Die Homöopathie &#8211; das Fachgebiet von Dr. Elies &#8211; ist eine energetische Schwingungsmedizin, die von einer kybernetischen Selbstregulation der Lebensenergie ausgeht, welche immer nach Ganzheit, Organisation und Kontinuität strebt. Die Biokybernetik arbeitet nach einem ökonomischen Grundprinzip der Natur: Der Organismus reagiert auf eine Belastung (&#8222;Stress&#8220; oder Konfliktschock) stets mit der best möglichen Antwort (&#8222;Response&#8220; Tendenz zur Konfliktlösung), die ihm zu diesem Zeitpunkt verfügbar ist. Zu dieser Antwort gehört auch die Gesamtheit der Symptome, d.h. &#8222;<em>selbst die ‚krankhaftesten’ und unangenehmsten Zeichen und Symptome sind im Grunde genommen nichts anderes als der Versuch des Organismus, sich selber zu helfen</em>&#8220; (Vithoulkas 1986). Sie sind Versuche der natürlichen Selbstregulation, wie sie im Laufe der stammesgeschichtlichen Entwicklung entstanden ist: eine im dynamischen Feld sich ausdrückende Störung auf bestmögliche Art und Weise zu heilen. Die Homöopathie betrachtet also die Krankheitssymptomatologie als äußerst sinnvollen Ausdruck einer naturgesetzlichen Kybernetik. Dies ist selbstverständlich auch auf das Verständnis von Krebs zu übertragen.</p>
<p>Dr. Hamers Ausdruck &#8222;<em>sinnvolle biologische Sonderprogramme</em>&#8220; im Rahmen seiner &#8222;<em>Quintessenz</em>&#8220; besagt im Grunde genommen dasselbe. Seine Aussage ist allerdings noch differenzierter, indem er Bezüge zur Stammesgeschichte und zur embryologischen Entwicklung herstellend die Sonderprogramme je nach Erlebnis-, Konflikt-, Schockinhalt keimblattspezifisch bestimmten Hirnrelais’ und Organen zuordnet. Die ebenfalls keimblattspezifischen Mikroorganismen im Körper vermehren sich in der Konfliktphase, um in der Konfliktlösungsphase cerebral gesteuert ihre Helferfunktion ausüben zu können.</p>
<p>Trotz dieser &#8211; keineswegs abwegigen, die Gedanken der Ganzheitsmedizin vervollkommnenden &#8211; weiterführenden Differenzierung bleibt doch das Verbindende zur Auffassung der Homöopathie das Walten eines tieferen Sinnes bei den Vorgängen der natürlichen Selbstregulation im Krankheitsverlauf.</p>
<p>Dr. Hamers &#8222;<em>Quintessenz</em>&#8220; beinhaltet den eigentlichen Paradigmenwechsel für die Erforschung und Behandlung von Krankheit. Am Beispiel der Krebsforschung und -therapie wird dies am deutlichsten. Die bisherige Onkologie betrachtet unseren Organismus offenbar als unberechenbares Chaos. Jederzeit kann das Unheil in Form einer heimtückischen Krankheit uns überfallen und es bleibt dann nur noch die exorzistische Behandlung mit Stahl, Strahl und Chemo. Der Teufel muss mit dem Beelzebub ausgetrieben werden, ohne Rücksicht auf Verluste. Dem unterstellten Chaos entsprechend glauben Onkologen auch nicht an eine dem Organismus zugrunde liegende natürliche Ordnung. Deshalb haben sie bisher auch keine Gesetzmäßigkeiten gefunden. Überlebenschancen lassen sich nur mathematisch in 5-Jahres-Statistiken ausdrücken. Der betroffene Patient wird bei dem verbreiteten Bild von Krebs als bösartige, destruktive Krankheit mit der Krebsdiagnose quasi einem dem <strong>Voodo-Zauber gleichenden Todesurteil</strong> ausgesetzt. Die in Aussicht gestellte geringe Überlebenswahrscheinlichkeit ist für ihn ein makabres Lotteriespiel, ob er unter der geringen Zahl der Überlebenden sein wird. Er wird überleben, wenn er den Krieg überlebt, der &#8222;für ihn&#8220; mit seinem Körper veranstaltet wird. Durch das unbewiesene, aber wie eine selbstverständliche Wahrheit betrachtete Metasasenkonzept wird für das Erleben des Patienten der Krankheitsdämon zur vielköpfigen Hydra. Schlägt man dieser an einer Stelle den Kopf ab, wachsen an mehreren anderen Stellen erneute Köpfe nach &#8211; ein schreckliches Ungeheuer. Solche unterschwelligen Bilder lösen im Patienten eine grenzenlose Angst aus, die seine <strong>Moral untergräbt, und ihn zum willenlos Leidenden</strong> machen, der alles über sich ergehen lässt, was ihm an Behandlung zuteil wird. Dieses Chaoskonzept mit Diagnoseschock, Vergiftung und Verstrahlung und ggf. Verstümmelung erzeugt in der Tat arztbedingt eine lebensgefährliche Krankheit.</p>
<p>In dem Quintessenzkonzept von Dr. Hamer hingegen ist der Organismus ein geordneter Kosmos, in welchem Naturgesetze walten, die er aufgrund einer grundsätzlichen Erwartung von sinnhaltiger Ordnung auch entdecken konnte. <strong>Die von ihm entdeckten Gesetze erklären Krankheiten in ihrer Entstehung und sagen deren Verlauf voraus.</strong> Sie stehen im eindeutigen Zusammenhang mit spezifischen Konflikt-Erlebnisschocks als Ausgangspunkt. Sie kommen in die Heilungsphase in dem Maße, wie der zugrundeliegende biologische Konflikt vom Patienten gelöst wird. Sog. Metastasen sind Zweitkrebse, die durch weitere Diagnoseschocks ausgelöst, jedoch von einem verständigen Arzt vermieden werden können.</p>
<p>Auf diesem Hintergrund braucht der Patient keine Angst zu haben. Er kann voll Vertrauen in die klaren Heilungsgesetze seinen aktiven Beitrag zur Heilung leisten. Er kann auf seinen Orgnismus vertrauen, den er nicht als Feind betrachten muss. Für ihn strukturiert sich die aktuelle Krankheit bereits als Heilungsphase im Rahmen eines &#8222;<em>sinnvollen biologischen Sonderprogramms</em>&#8222;, das die Natur für ihn seit der Steinzeit eingerichtet hat. Er erkennt, was er tun kann und tun muss, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen, nämlich aktiv die Konfliktlösung anzugehen.</p>
<p>Hier berührt sich Dr. Hamers Quintessenzkonzept mit dem von Antonovsky beschriebenen Salutogenese-Konzept. Durch die positive Strukturierung von Krankheit als sinnvolles biologisches Sonderprogramm wird der sog. &#8222;Spannungsmanagementprozess&#8220; optimiert.</p>
<p>Das Gefühl des Vertrauens des Patienten initiiert durch eine Verinnerlichung von Dr. Hamers Quintessenz berührt sich mit dem &#8222;sense of coherense&#8220; (Vertrauen in Sinnhaftigkeit) im Salutogenese-Konzept:</p>
<p>Die wachsende Sicherheit des Patienten, dass</p>
<ol>
<li>sein Organismus auch im Krankheitsfalle strukturiert, vorhersehbar und erklärbar ist;</li>
<li>seinem Organismus einprogrammierte Ressourcen zur Verfügung stehen, um den Konfliktlösungsanforderungen genügen zu können;</li>
<li>die Konfliktanforderungen Herausforderungen sind, deren Lösung zum erfolgreichen Abschluss des SBS führen.</li>
</ol>
<p>Das verinnerlichte Wissen um das Walten voraussagbarer Heilungsgesetze beinhaltet wichtige Komponenten des Kohärenzgefühls (sense of coherense):</p>
<ol>
<li>das Gefühl der Verstehbarkeit (sense of comprehensibility) der eigenen Situation;</li>
<li>das Gefühl der Handhabbarkeit / Machbarkeit (sense of managebility), d.h. die Überzeugung, mit seinen Schwierigkeiten, hier Krankheit, zurecht zu kommen:</li>
<li>das Gefühl der Bedeutsamkeit / Sinnhaftigkeit (sense of meaningfulness), beruhend auf der zunehmenden Gewissheit, dass das Sein etwas Gutes ist, für das es sich lohnt, Energie zu investieren.</li>
</ol>
<p>Es wird klar, dass Antonovsky’s Koherensgefühls-Ressource zur Bewältigung schwieriger Lebenssituationen und Dr. Hamers Quintessenz naturgesetzlichen Heilens sich voll entsprechen. Schwierige Lebenssituationen und schwierige Krankheiten lassen sich durch diese zentrale Ressource bewältigen.</p>
<p>In seinem 5. Naturgesetz hat Dr. Hamer diese Quintessenz-Ressource übergreifend als ausschlaggebende Heilungsgesetzlichkeit formuliert. Dadurch unterscheidet er sich wesentlich von den inzwischen seitens der Schulmedizin eingeräumten Zugeständnissen an der Beteiligung der Psyche an Krankheitsverläufen, nämlich der sog. <strong>Psycho-Onkologie</strong> und der sog. <strong>Psycho-Neuroimmunologie</strong>. Letztere liefern den Patienten nach wie vor einem &#8211; wenn auch modifizierten &#8211; Chaosmodell aus, das für ein eigenverantwortliches und ausschlaggebendes Beteiligtsein des Patienten am Heilungsverlauf nach wie vor wenig Spielraum lässt und die primäre Notwendigkeit der Behandlungsmethoden der derzeitigen Onkologie betont.</p>
<p>2.<br />Dass die mit dem Begriff &#8222;Germanische Heilkunde&#8220; beschriebene Anwendung der 5 Naturgesetze seriös und effektiv ist, sei kurz umrissen: Dr. Hamers System beruht nicht nur in seiner vielfach als naturgesetzlich begründeten, bewiesenen und dokumentierten Diagnostik, sondern auch in der Therapie auf naturwissenschaftlichen Grundlagen.</p>
<p>1.<br />Dies hat Dr. Hamer in seinen Vorträgen, in seinen Lehrbüchern durch ausführliche Falldokumentationen demonstriert und zeigt sich laufend in seiner Internet-Homepage bzw. von Herrn Pilhar. Dort berichten Menschen, welche zunehmend die Naturgesetze von Dr. Hamer bei sich wiederfinden können, von ihren eigenen Beobachtungen und Erfahrungen bei sich selbst, Verwandten und Bekannten. Wo die Schulmedizin oft ratlos dasteht, entdecken sie in ihrem Kranksein sinnvolle Bezüge zu ihrer Lebenssituation, gefolgt von überraschenden Heilungen aufgrund dieser Erkenntnisse und der daraus folgenden Verhaltenskonsequenzen.</p>
<p>2. Es wurde bereits darauf hingewiesen, dass die enormen Differenzen in der Statistik der Krebssterberaten des Staates Israel im Vergleich zu den anderen Staaten auf die offizielle Anerkennung der von Dr. Hamer entdeckten Naturgesetze durch israelische Forscher und den israelischen Staat mit den darin implizierten Folgen für die Gesundheitspolitik und ärztliche Praxis zurückzuführen ist: <strong>Die Krebssterberate in Israel ist um den Faktor 100 geringer als in den übrigen Staaten und liegt somit bei nahezu 0%.</strong></p>
<p>3. Die österreichische Staatsanwaltschaft musste unfreiwillig feststellen, wie wirksam die Anwendung der Heilkunde nach Dr. Hamer sein kann:</p>
<p>Im österreichischen <strong>Burgau</strong> (Steiermark) wurde 1989 bis 1995 ein sog. <strong>Zentrum für Neue Medizin</strong> betrieben. Bereits zuvor war die Frau des Bürgermeisters an Krebs erkrankt. Sie gesundete allein durch die Lektüre von Dr. Hamers Buch &#8222;Die eiserne Regel des Krebs&#8220; und die Beachtung seiner Empfehlungen, Über Vorträge und Seminare von Dr. Hamer waren einige schulmedizinische Kollegen in der Handhabung der Hamer’schen Naturgesetze unterwiesen worden. Diese Ärzte haben das Wissen genutzt zur Anwendung ihrer Krebspatienten, die schulmedizinisch bereits &#8222;austherapiert&#8220; waren. Diese Vorgänge waren der österreichischen Ärztekammer ein Dorn im Auge. Im Zuge der Presse-Hetzkampagne im Zusammenhang mit dem Fall Olivia konnte die Schließung des Zentrums durchgesetzt werden, weil Dr. Hamer in Deutschland bereits die Approbation entzogen worden war. Die eingeschaltete Staatsanwaltschaft konnte keine der Anschuldigen gegen Dr. Hamer bestätigen. Um weiteres Beweismaterial gegen ihn zu sammeln, wurden über 5000 Patienten angeschrieben und befragt. Es stellte sich heraus, dass von diesen Patienten nach 10 Jahren noch über 90% am Leben waren. Das ist ein enormer Kontrast zu den onkologischen 5-Jahres-Überlebensstatistiken, wonach die durchschnittliche Überlebensrate nur 5% beträgt.</p>
<p>Leider scheint die Justiz diese Erkenntnis im gerichtlichen Umgang mit Dr. Hamer niemals als Beweisdokument gewertet zu haben.</p>
<p>3.<br />Zum angeblichen Ausschließlichkeitsanspruch der &#8222;Germanischen Heilkunde&#8220; ist folgendes auszuführen:</p>
<p>Dr. Elies meint mit seinen Ausführungen speziell zum fünften Naturgesetz von Dr. Hamer nahelegen zu wollen, dass Dr. Hamer hier ein relativ isoliertes Hirngespinst in die Welt gesetzt hat mit nur wenig Bezug zum Stand der sonstigen Ganzheitsmedizin und schon allein aufgrund seiner theoretischen Geschlossenheit einen quasi autistischen Ausschließlichkeitsanspruch begründe. Dieser Behauptung und Interpretation muss jedoch entschieden widersprochen werden, weil sie das Prüfungsamt zu falschen Schlussfolgerungen veranlasst hat.</p>
<p>Das fünfte Naturgesetz von Dr. Hamer ist im Gegensatz zu der Behauptung von Dr. Elies von seiner Bedeutung her durchaus nicht im Widerspruch zum Forschungsstand der Ganzheitsmedizin. Dies wurde am Beispiel der Homöopathie und dem Salutogenesekonzept verdeutlicht. Dr. Elies meint, dass Dr. Hamer, indem er das fünfte Naturgesetz als Quintessenz versteht, <strong>eine ausschließende Geschlossenheit der Theorie</strong> erkennbar macht, die in der Konsequenz automatisch eine Zusammenarbeit mit anderen Methoden verhindere. Dem muss entgegengehalten werden:</p>
<p>Dr. Hamers Entdeckung der fünf biologischen Naturgesetze führte zu einem in sich stimmigen theoretischen Gesamtsystem, bei dem die einzelnen Naturgesetze in sich logisch aufeinander aufbauen und bezogen sind. Daraus lässt sich entgegen der Auffassung von Dr. Elies kein Hindernis für die Wiedererteilung der Approbation ableiten. Ein in sich logisches und geschlossenes Theoriegebäude ist dann nicht geschlossen, wenn es aus naturwissenschaftlich ermittelten Thesen besteht, die überprüfbar und so formuliert sind, dass ihre Aussagen falsifizierbar sind. <strong>Bei Dr. Hamers biologischen Naturgesetzen handelt es sich um jederzeit am Einzelfall auch von anderen Wissenschaftlern überprüfbaren Voraussagen.</strong> Dr. Hamer hat sein System ständig der &#8222;scientific community&#8220; zur Überprüfung angeboten.</p>
<p>Dies zeugt von großer Offenheit zur Infragestellung und Diskussion seines Systems.</p>
<p>Hingegen praktizieren seine Ansprechpartner der Schulmedizin eine bemerkenswert dogmatische Geschlossenheit, indem sie sich bisher &#8211; seit 35 Jahren &#8211; einer solchen offenen Überprüfung des Systems von Dr. Hamer entzogen haben, wie in meinen Ausführungen vom 11.6.16 schon deutlich geworden sein dürfte. Dr. Elies verschweigt diesen Zusammenhang, obwohl er Medizinhistoriker ist und sich mit diesem wissenschaftswissenschaftlich relevanten Aspekt beschäftigt haben müsste. <strong>Er setzt sich mit seiner Unterlassung und Unterstellung selbst dem Verdacht aus, die Heilkunde von Dr. Hamer in Konkurrenz zu seiner eigenen Fachdisziplin Homöopathie zu betrachten.</strong> Der Status des Etabliertseins ist schließlich für letztere sehr mühsam erworben. Es lohnt sich aber, das System der Homöopathie in Theorie und Praxis vergleichsweise ebenfalls unter dem Aspekt des sog. Ausschließlichkeitsanspruchs zu betrachten, weil dies Schlussfolgerungen nahelegt, die zu einem grünen Licht der Wiedererteilung der Approbation führen müssten: Inzwischen ist nämlich die Homöopathie weitgehend etabliert und anerkannt, obwohl sie mit ihrer Simile-Heilgesetzlichkeit nach dem Prinzip der Resonanz im Rahmen ihres bioenergetischen Ansatzes ihr ausschließliches Wirkprinzip der Heilung darstellt. Dieses ist mit vielen Ansätzen der sog. &#8222;allopathischen&#8220; Medizin (weitgehend identisch mit Schulmedizin) unverträglich, soweit diese der Auffassung ist, man müsse einzelnen Symptomen und Syndromen entgegenwirken ohne die Gesamtsymptomatik zu berücksichtigen. Wenn dem Resonanzgesetz nicht Rechnung getragen wird, können nach homöopathischer Auffassung auch Psychotherapie, Gruppendynamik, Phytotherapie sowie Akupunktur kontrainduziert sein.</p>
<p><strong>Hahnemann, der Begründer der Homöopathie</strong>, wandte sich mit Abscheu gegen die zu seiner Zeit üblichen allopthischen Behandlungen: Aderlass, Schröpfköpfe, Blutegel und toxische Chemikalien. Im Zusammenhang mit den Segnungen der heutigen Pharmakologie würde er &#8211; wie auch die heutige Auffassung der Homöopathie &#8211; die Verwendung von Antibiotika, Tranquilizern, Psychopharmaka, Kontrazeptiva und andere Hormonpräparate, nicht zuletzt auch Cytostatika als &#8222;<em>allopathische Unheilkunst</em>&#8220; bezeichnen, deren durch sie bewirkte &#8222;<em>Verhunzungen des menschlichen Befindens … unter allen chronischen Krankheiten die traurigsten, unheilbarsten</em>&#8220; darstellen.</p>
<p>Zu den sog. &#8222;unterdrückenden&#8220; Maßnahmen gehören u.a. insbesondere alle Impfungen, weil sie zu einer schweren Minderung der natürlichen Heilkraft führen können.</p>
<p>Wie man sieht, zeigt sich gerade die von Dr. Elies praktizierte und als Medizinhistoriker vertretene Therapieform in Theorie und Praxis nur wenig kompatibel mit anderen Methoden der Medizin. Sie tritt mit einem <strong>kompletten</strong><br /><strong>Ausschließlichkeitsanspruch</strong> auf, deren Begründer gegenüber seinen allopathischen Gegnern in der Verwendung seiner Begriffe sich kein Blatt vor den Mund nahm. Dennoch hat sich die Schulmedizin inzwischen mit der Homöopathie arrangiert und diese konnte sich weitgehend anerkannt etablieren.</p>
<p>Insofern sollten Sie &#8211; vom Hessischen Prüfungsamt &#8211; den Gesichtspunkt der sog. <strong>Ausschließlichkeit</strong>, der &#8211; wie ausgeführt &#8211; im System von Dr. Hamer gar nicht vorliegt, nicht zum Maßstab für die Ablehnung des vorliegenden Antrags machen.</p>
<p>Wie bereits ausgeführt, ist die Heilkunde von Dr. Hamer verstehbar als <strong>biokybernetische Energiemedizin</strong>. Diese ist durchaus mit anderen Formen der Energiemedizin prinzipiell kompatibel, für welche die Selbststeuerung wesentliche Grundlage ist: für Homöopathie und Akupunktur, wenn diese von Spezialisten mit langjähriger Ausbildung und Erfahrung betrieben werden. Berührungspunkte gibt es auch mit bestimmten Formen von Psychotherapie, soweit diese die Selbststeuerung unterstützen und den grundsätzlichen Unterschied von biologischem und psychologischem Konflikt verstanden haben.</p>
<p>4.<br />Auch in der Vorgehensweise seiner Therapie- oder Beratungspraxis zeigt sich entgegen des <strong>behaupteten Ausschließlichkeitsanspruchs</strong> die absolute Offenheit von Dr. Hamer: Wer die Literatur von Dr. Hamer &#8211; seine Fallberichte &#8211; genau studiert, kann feststellen, dass hier ein Forscher und engagierter Arzt die Zusammenarbeit mit anderen Spezialisten bzw. die Kommunikation mit Kollegen sucht. Er hat als ehemaliger Oberarzt reichlich Erfahrungen von der Inneren Medizin, der Psychiatrie und der Chirurgie. Er weiß in voraussagbaren Heilungskrisen den Einsatz gezielter Pharmakotherapie zu schätzen, dasselbe gilt für die Chirurgie, für welche Dr. Hamer wertvolle Instrumente erfunden und entwickelt hat (Hamer-Skapell, Hamer-Knochensäge etc.). Er hat im Rahmen nötiger chirurgischer Maßnahmen, die sich auch in der &#8222;Germanischen Heilkunde&#8220; gelegentlich ergeben, des öfteren den Kontakt zu Chirurgen mit der Bitte um kollegiale Zusammenarbeit hergestellt. Leider gab es dabei des öfteren Ablehnungen, wohl unter dem Vorzeichen, Dr. Hamer scheitern zu lassen.</p>
<p>Wenn Sie, verehrte Damen und Herren vom Hessischen Prüfungsamt, meine biographischen Ausführungen aufmerksam gelesen haben, werden sie erkannt haben, mit welcher Sorgfalt und großer Mühe Dr. Hamer vorgegangen war, seine Entdeckungen zur Krebsforschung insbesondere auch Onkologen zu vermitteln. Sie werden zustimmen müssen, dass die Zusammenarbeit nicht an Dr. Hamer, sondern an der <strong>Missgunst und der Abwehr</strong>, eigene Fehler einzugestehen, bei den Beteiligten Schiedsgerichtskollegen gescheitert ist.</p>
<p>Über die Motive und Hintergründe für ein solches feindseliges und abwehrendes Verhalten können Sie sich, nachdem Sie meine Ausführungen (vom 11.6.16) über die Defizite des Ausbildungssystems und über die Eigendynamik von Krebsforschungsgesellschaften gelesen haben, durchaus ein passendes Bild machen.</p>
<p>5.<br />Zur Frage der &#8222;<strong>Unwürdigkeit</strong>&#8220; oder &#8222;<strong>Unzuverlässigkeit</strong>&#8220; nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 der BÄO zur Ausübung des Arztberufs ist aus meiner Sicht Folgendes zu sagen:</p>
<p>Vom Hessischen Prüfungsamt wurde ausgeführt, das ordnungsgemäße Ausführen des Arztberufs ergibt sich … &#8222;<em>insbesondere daraus, dass ein Arzt … auch die Grundlagen und Entwicklungen der medizinischen Wissenschaft insgesamt zu berücksichtigen hat.</em>&#8220; Sein ärztliches Handeln habe er an der Einsicht in alle ärztlichen Gegebenheiten auszurichten.</p>
<p>Meines Erachtens findet sich der oberste Maßstab für ein ordnungsgemäßes ärztliches Handeln bereits im <strong>hippokratischen Eid</strong> u.a. als &#8222;<em>das Gebot, dem Kranken nicht zu schaden</em>&#8222;. Im <strong>Genfer Ärztegelöbnis</strong> heißt es u.a.: &#8222;<em>Bei meiner Aufnahme in den ärztlichen Berufsstand gelobe ich feierlich, mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen.</em>&#8220; Dazu gehört auch: &#8222;<em>Die Gesundheit meines Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein</em>.&#8220;</p>
<p>Wenn man diesen Gelöbnissen Priorität einräumt, weil sie auf das Ziel ärztlichen Handelns ausgerichtet sind, dann sind folgende, auf Lehrer und Kollegen bezogene Gelöbnisse von untergeordneter Bedeutung, insofern diese &#8222;<em>die schuldige Achtung und Anerkennung</em>&#8220; verdienen und wie &#8222;<em>Schwester und Brüder sein sollen</em>&#8220; auch nur in dem Maße, wie diese selbst sich an die vorrangigen patientbezogenen Gelöbnisse halten und hierin ein Vorbild sind. &#8222;<em>Die Ehre und die edle Überlieferung des ärztlichen Berufes aufrecht zu erhalten</em>&#8222;, ist auch nur möglich, soweit diese Tradition dem Gebot, dem Kranken nicht zu schaden bzw. im Dienste der Menschlichkeit und der <strong>Gesundheit des Patienten als oberstes Gebot</strong> dient.</p>
<p>Dr. Hamer hat selbst sehr wesentliche Entdeckungen gemacht, die im naturwissenschaftlichen Sinne überprüfbar sind und bisher nicht falsifiziert wurden. Sie stellen einen bedeutenden Fortschritt in der Medizinwissenschaft dar, was nicht nur seine eigene Meinung ist. Dies dürfte aus meinen bisherigen Ausführungen deutlich geworden sein. Ein bedeutender Fortschritt bemisst sich an dem Ziel &#8222;<em>im Dienste der Menschlichkeit</em>&#8222;, die &#8222;<em>Gesundheit des Patienten als oberstes Gebot</em>&#8220; zu betrachten, sie zu erhalten und zu verbessern. Die von ihm entdeckten biologischen Naturgesetze erlauben eines weitgehend schadensfreie Diagnostik und Therapie im Dienste der Gesundheit des Patienten, denn es sind naturwissenschaftlich ermittelte natürliche Heilungs-Verlaufsgesetze, deren Beachtung Dr. Hamer empfiehlt.</p>
<p>Wenn Sie die Geschichte der Hamer’schen Entdeckungen über die vergangenen 35 Jahre und deren Aufnahme bei den Kollegen Revue passieren lassen, dann müssen Sie feststellen, dass hier ein Großteil der ehemaligen Lehrer und die Kollegen von Dr. Hamer sich permanent nicht ordnungsgemäß im Sinne des § 3 der BÄO verhalten haben.<strong> Ignorant (bewusst nicht wissen und überprüfen wollen) haben sie sich geweigert, einen bedeutenden Medizinfortschritt im oben definierten Sinne zur Kenntnis zu nehmen und sich anzueignen.</strong> Sie hielten fest an einer &#8211; gelinde gesagt &#8211; weit weniger schadensfreien Behandlung von Patienten. <strong>Dies dient offensichtlich anderen Interessen als dem Wohl der Patienten.</strong></p>
<p>Beim Blick auf das <strong>angeblich</strong> <strong>nicht ordnungsgemäße Verhalten</strong> von Dr. Hamer sollte der Korrektheit halber von der zeitlichen Abfolge her nicht Ursache und Wirkung vertauscht werden: Während Dr. Hamer starke Impulse an den Tag legte, seinen Kollegen wertschätzend seine Erkenntnisse zu vermitteln, haben diese sich geweigert, die eindeutig als zutreffend erkannte &#8222;<em>Eiserne Regel des Krebs</em>&#8220; vereinbarungsgemäß anzuerkennen und schriftlich zu bestätigen. Anschließend wurde ihm auf Betreiben dieser Kollegen &#8211; wie bekannt &#8211; <strong>wegen Nichtabschwörens seine Approbation entzogen</strong>. Würden Sie, verehrte Damen und Herren des Hessischen Prüfungsamtes, sich an die Stelle von Dr. Hamer versetzend von diesen Kollegen noch eine gute Meinung haben?, von Kollegen, die wider besserer Erkenntnismöglichkeit wissentlich nach wie vor Patienten mit einer hochgiftigen Chemotherapie (abgeleitet von Giftgasabkömmlingen), die eine hohe Sterberate bedingt, behandeln?, von Kollegen, die alle ihre Möglichkeiten und Verbindungen ausschöpfen und damit einen bisher 30-jährigen Approbationsentzug bewirkt haben? Meines Wissens beträgt das Höchstmaß für einen Approbationsentzug 10 Jahre.</p>
<p>Welche Meinung soll Dr. Hamer von diesen Kollegen haben? Versetzen Sie sich doch in seine Lage anhand einer analogen Situation, die Sie betreffen würde: Nach einer völlig korrekten, ja nahezu wegweisenden rechtlichen Entscheidung Ihrerseits würde Ihnen über Jahrzehnte hinweg Ihre Berechtigung, den Rechtsberuf auszuüben, entzogen werden. Würden Sie im Gebrauch der Worte für die Drahtzieher eines solchen skandalösen Verhaltens noch gemäßigt sein, wie es sich Kollegen oder Vorgesetzten gegenüber &#8222;<em>berufsordnungsgemäß</em>&#8220; gehören würde?</p>
<p>Der richtigen Reihenfolge halber wäre es doch wohl korrekt, den Betreibern der Diskriminierung bis hin zur Kriminalisierung und Psychiatrisierung. soweit dies Ärztefunktionäre zu verantworten haben, <strong>die rote Karte zu zeigen</strong> bzw. per Approbationsentzug das &#8222;<em>unwürdige</em>&#8220; oder &#8222;<em>unzuverlässige</em>&#8220; ihres Verhaltens zu ahnden. Nach 30 Jahren sind auf deren Seite &#8222;<em>weitere schwerwiegende Verstöße gegen Berufspflichten ernsthaft zu besorgen</em>&#8222;.</p>
<p>Wenn Sie sich in Dr. Hamers Schicksal hinein versetzen, könnte Ihnen das, was Sie ihm als &#8222;<em>unversöhnliche Stellung gegenüber erheblichen Teilen der Schulmedizin einnehmen</em>&#8220; vorwerfen, als seinen reaktiven Ärger aufgrund der erlittenen Frustrationen nachvollziehen. Je stärker und länger die erfahrene Frustration durch Approbationsentzug und Verfolgung ist, desto massiver ist die reaktive Aggression. Eine Abhilfe könnte sein, wenn Dr. Hamer &#8211; entgegen aller unberechtigten Widerstände &#8211; endlich zu seinem Recht verholfen wird; wenn er das, was er entdeckt hat, auch offiziell lehren und in der Patientenbehandlung anwenden dürfte. Diese Rehabilitation wäre geeignet, eine versöhnliche Haltung einzuleiten. <strong>Man kann nicht einseitig auf seine Versöhnung pochen, ohne selbst einen Schritt in diese Richtung zu tun.</strong></p>
<p>Im übrigen: Die Onkologie, um die es hier vor allem geht, ist zwar innerhalb der Medizin ein erheblicher Machtfaktor mit großen finanziellen Ressourcen, macht aber keineswegs den größten oder wichtigsten Teil der Schulmedizin aus. Dies würde ein oberflächlicher Blick in die Studienfächerordnung lehren. Vom Wissenschaftsaspekt her nimmt die Onkologie eher eine schwache Position im Vergleich zu Dr. Hamers Heilkunde ein:</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Internisten im Netz definieren &#8222;Schulmedizin&#8220; so:</span></p>
<p><em>1. &#8222;Alle diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen …, die dem Denkansatz von Ursache und Wirkung folgen. Ursache und Wirkung sind mit wissenschaftlichen Methoden objektiv nachweisbar&#8220; (insofern naturwissenschaftlich orientiert).</em><br /><em>2. Die Schulmedizin ist vom Denkansatz her primär krankheitsorientiert.</em><br /><em>3. Isolierte Faktoren stehen als Krankheitsursachen im Vordergrund.&#8220;</em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Im Gegensatz dazu wird Naturheilkunde so definiert:</span></p>
<p><em>1. &#8222;Die Naturheilkunde betrachtet die Gesundheit von Körper, Seele und Geist in einem ganzheitlichen Ansatz, d.h. sie denkt vernetzt.</em><br /><em>2. Der Mensch wird primär als gesund betrachtet.</em><br /><em>3. Eine naturheilkundliche Behandlung dient der Anregung der Selbstheilungskräfte, der Wiederherstellung des inneren Gleichgewichts oder der Vorbeugung von Gesundheitsstörungen, d.h. die Behandlung ist gesundheitsorientiert.&#8220;</em></p>
<p>Es wird leicht erkennbar, dass die Hamer’sche Heilkunde einerseits durch ihre exakte naturwissenschaftliche Reproduzierbarkeit mit vorhersagbaren Aussagen ein wichtiges Kriterium der Schulmedizin (vgl. Punkt 1.) erfüllt, andererseits zur Naturheilkunde gehört, insofern sie deren Punkte 1 &#8211; 3 entspricht.</p>
<p><strong>Die Hamer’sche Medizin eignet sich deshalb als Brücke zwischen Schulmedizin und Naturheilkunde.</strong></p>
<p>Des weiteren schreiben die &#8222;Internisten im Netz&#8220;:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>&#8222;Während die Schulmedizin die Naturheilkunde infolge ihrer technischen und pharmazeutischen Möglichkeiten ab etwa Mitte des 20. Jahrhunderts aus der Medizin nahezu verdrängt hatte, ist seit ca. 15 Jahren international eine Umorientierung spürbar. Die medizinische Fachwelt erkennt zunehmend den Nutzen der Naturheilkunde, d.h. dass ein Miteinander der beiden Richtungen sehr erfolgreich sein kann, da sie sich ergänzen….</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Die gewachsene Bedeutung lässt sich auch an der Tatsache ablesen, dass die Naturheilkunde seit Anfang der 90er Jahre an deutschen Universitäten gelehrt wird und Eingang in das medizinische Staatsexamen gefunden hat. Immer mehr niedergelassene Ärzte erwerben seitdem eine Zusatzqualifikation für naturheilkundlche Verfahren.&#8220;</em></p>
<p>Wenn also Schulmedizin das ist, was an Universitäten gelehrt wird und dazu inzwischen auch die Naturheilkunde gelehrt wird, wird erkennbar, dass schon aufgrund dieser Tatsache sowie zusätzlich durch die oben abgeleitete Brückenfunktion die Hamer’sche Medizin keineswegs einem monolithischen Block von Schulmedizin gegenübersteht. Wenn Schulmediziner i.e.S. angefangen haben umzudenken, wird es genug Möglichkeiten des gegenseitigen Verständnisses geben, sobald Dr. Hamer die Approbation wieder erhalten hat. Man darf nicht vergessen, dass die 30 Jahre Approbationsentzug einen gewaltigen Rückstand an Erfahrung in Punkto möglicher kollegialer Zusammenarbeit in der legalen Anwendung der Hamer’schen Heilkunde erzeugt hat.</p>
<p>Insofern die Onkologie mit ihren Begründungen für Chemotherapie und Bestrahlung genau genommen dem Definitionskriterium Nr. 1 für Schulmedizin, der naturwissenschaftlichen Ausrichtung nach Ursache und Wirkung nicht genügt, weil sie trotz jahrzehntelanger Verfügung über Milliarden Forschungsgelder nach wie vor nicht die Ursache für Krebs weiß bzw. Dr. Hamers reproduzierbare Ursachenerkenntnisse weder beachtet noch überprüft hat. Weil die Onkologie folglich lediglich &#8222;<em>experimentell</em>&#8220; orientiert ist, gehört sie im engeren Sinne nicht zu den echten &#8222;<em>Grundlagen und Entwicklungen der medizinischen Wissenschaft&#8220;</em>, denn eine solche müsste nach obiger Definition der &#8222;<em>Internisten im Netz</em>&#8220; eine ursachenorientierte Behandlung sein, was jedoch nicht der Fall ist. Im Gegensatz dazu ist die Heilkunde von Dr. Hamer im strengen Sinne eine Naturwissenschaft, weil ihre Thesen falsifizierbar und an jedem Einzelfall überprüfbar sind. Die Wissenschaft der Onkologie genügt nicht diesen Kriterien einer Naturwissenschaft, weil sie nur statistische, aber keine überprüfbaren Aussagen für den Einzelfall erlaubt und auch von der Empirie her, was Überlebens- bzw. Sterberaten betrifft, zu bekanntermaßen desolaten Ergebnissen kommt und in ihrer <strong>festgefahrenen Forschung seit Jahrzehnten stagniert.</strong></p>
<p>Obwohl man der Onkologie vom Status der Wissenschaftlichkeit her nur eine untergeordnete Bedeutung beimessen dürfte und sich daraus kein lege-artis-Primat ableiten lässt, ist es jedoch aufgrund der enormen Macht- und Kapitalanhäufung möglich geworden, dass <strong>nicht die Vernunft, sondern eine Zunft</strong> praktisch ein solches Primat durchgesetzt hat mit der Folge einer weltweit desolaten Entwicklung des Gesundheitswesens.</p>
<p>6.<br />Dass den Arzt bei der Behandlung von Patienten eine umfassende Aufklärungs- und Abwägungspflicht trifft, ist für Herrn Dr. Hamer als sozialisiertem Schulmediziner selbstverständlich. Nachdem er 20 Jahre unbescholten als Schulmediziner tätig war und deren Methoden kennengelernt und praktiziert hatte, verblieben ihm nach seinen Entdeckungen und deren Bekanntgabe in der spannungsreichen und aufgeheizten Atmosphäre nur noch weitere vier Jahre, diese Erkenntnisse in seiner Praxis umzusetzen. Auch in der kurzen Zeitspanne bis zum Entzug der Approbation ist er der verinnerlichten Aufklärungs- und Abwägungspflicht weiterhin gerecht geworden. In den 30 nachfolgenden Jahren hatte er nicht die Gelegenheit, Patienten zu behandeln. Insofern kann ihm auch nicht der Vorwurf einer Verletzung der Aufklärungs- und Abwägungspflicht gemacht werden.</p>
<p>Aufgrund der in dieser durch den Approbationsentzug diskriminierten Position war es naheliegend, dass sich an Dr. Hamer Menschen gewandt haben, die ihrerseits bereits durch negative Erfahrungen mit der Schulmedizin geprägt waren und deshalb Dr. Hamer aufsuchten, nachdem sie die allgemein geschürten Vorurteile gegen ihn überwunden hatten. Dies mag für die erstbehandelnden Ärzte eine Absage gewesen sein, die sie nur schwer verkraften konnten, was sich in evtl. falschen Anschuldigungen gegen Dr. Hamer niedergeschlagen hat.</p>
<p>Es kamen zu ihm überwiegend Menschen, die sich bereits selbst informiert und ein eigenes Bild gemacht sowie eine eigenständige Entscheidung getroffen haben. Darunter waren viele sog. schulmedizinisch austherapierten Fälle. In dieser Situation wäre es naturgemäß unangebracht gewesen, <strong>diese von der Schulmedizin bereits aufgeklärten und aufgegebenen Patienten nochmals über die Schulmedizin aufzuklären.</strong></p>
<p>Eine andere Situation ergäbe sich, wenn Dr. Hamer durch die Wiedererteilung der Approbation rehabilitiert wäre. Ab da wäre zu erwarten, dass auch andere noch unerfahrene Patienten zu ihm kämen, von denen man mit Recht sagen kann, dass sie weder bezüglich Schulmedizin noch bezüglich der Hamer’schen Methode bereits ausreichende Kenntnisse haben. Für diese Fälle kann Dr. Hamer einer umfassenden Aufklärungs- und Abwägungspflicht durch ausführliche Darstellung der Methoden und deren Diskussion gerecht werden. Im übrigen sei verwiesen auf meine Ausführungen in den Punkten 3. und 4. sowie im Schreiben vom 11.6.16 zur grundsätzlichen Theorieoffenheit und grundsätzlichen Kooperationsbereitschaft von Dr. Hamer.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Im Ablehnungsschreiben zur Wiedererteilung der Approbation vom 09.06.16 wird Herrn Dr. Hamer sinngemäß unterstellt:</span></p>
<p>1. dass er sich über die Erfahrungen der Schulmedizin hinwegsetzen würde;<br />2. dass er nicht über die verschiedenen Behandlungsmethoden einschließlich der Schulmedizin aufklären würde;<br />3. &#8222;dass eine umfassende Aufklärung und Behandlung auch unter Einbeziehung der Schulmedizin von Ihnen (Dr. Hamer) nicht zu erwarten ist&#8220;;</p>
<p>Dies sind haltlose Unterstellungen für eine Situation in der sich Dr. Hamer 30 Jahre nicht befunden hat. Wie oben dargestellt, würde sich die umfassende Aufklärungs- und Abwägungspflicht erst nach Wiedererteilung der Approbation mit der erst dann eintretenden veränderten Behandlungssituation ergeben.</p>
<p>Im übrigen wäre es angemessen, wenn auch der onkologischen Schulmedizin nahegelegt wird, ihre Patienten umfassend auch über die Möglichkeit der Therapie bei Dr. Hamer zu informieren. Wahrscheinlich ist aufgrund der bisherigen Aufnahme der Hamer’schen Entdeckungen durch Onkologen &#8211; vgl. Ausführungen im Schreiben vom 11.06.2016 &#8211; bei der Realisierung dieser Empfehlung mit großen Widerständen zu rechnen, was Dr. Hamer wohl nicht hindern würde, weiterhin den Dialog mit ihnen zu suchen.</p>
<p>7.<br />Noch einmal zum Thema &#8222;Unversöhnlichkeit&#8220;:</p>
<p>Dr: Hamer ist aus Gründen der Wissenschaftlichkeit gegenüber der derzeitigen Onkologie skeptisch eingestellt, was m.E. aufgrund obiger Ausführungen auch berechtigt ist. Man kann nicht sagen, dass Dr. Hamer gegen erhebliche Teile der Schulmedizin unversöhnlich sei, <strong>weil wissenschaftstheoretisch die Onkologie kein wesentlicher Bestandteil medizinischer Wissenschaft ist</strong>, wie bereits ausgeführt wurde. Psychologische Gründe, warum Dr. Hamer gelegentlich eine gewisse Schärfe in seiner Wortwahl hat, sind ausgeführt worden. Es wurde auch ausgeführt, dass die Wiedererteilung seiner Approbation ein institutioneller Beitrag zum Abbau von unversöhnlich wirkendem Verhalten wäre. Es wäre ein Beitrag zur Glaubwürdigkeit des Hessischen Prüfungsamts, wenn es Versöhnlichkeit nicht nur einfordern bzw. angebliche Unversöhnlichkeit nicht zum Grund für eine weitere Ablehnung machen würde, sondern selbst einen ersten Schritt in die richtige Richtung tun würde.</p>
<p>Ich persönlich glaube nicht, dass &#8222;Unversöhnlichkeit&#8220; ein Charakterzug von Dr. Hamer ist. Aus psychologischer Sicht werden Sie, wenn Sie die biographischen Zusammenhänge &#8211; wie ich sie in meinen Ausführungen vom 11.6.16 gerafft wiedergegeben habe &#8211; auf sich wirken lassen, folgendes erkannt haben: <strong>Dr. Hamer ist ein Mensch mit hoher ärztlicher Ethik, großer Kreativität und einem hohen Potential, die Medizinwissenschaft entscheidend voranzubringen.</strong> Er ist neben seinem ganz persönlichen tragischen Schicksal von Ärzteorganisationen, Kollegen bis hin zu Krebsforschungsgesellschaften und Gesundheitspolitikern sowie einer konzertierten Hetzpresse in äußerst unfairer Weise ausgegrenzt worden. Seiner existentiellen Grundlagen beraubt, ist er diskriminiert, kriminalisiert und psychiatrisiert worden, durch ganz Europa gehetzt, jetzt schließlich im norwegischen Exil lebend. <strong>Insgesamt ist ihm schreiendes Unrecht widerfahren.</strong></p>
<p>Als Theologe weiß Dr. Hamer natürlich, dass die Versöhnung ein wichtiges Überlebensprinzip ist. Er weiß auch, dass er nicht der Richter ist. Jeder von uns trägt in sich ein Gewissen, dem er nicht entfliehen kann, auch wenn er alle Register der Verleugnung, der Verdrängung, der Projektion auf andere, des Angriffs auf Dritte bis hin zu deren Vernichtung zieht. Jedem schlägt irgendwann die Stunde, wo alle psychische Abwehr zusammenbricht, und jeder erstmal das erntet, was er gesät hat. Davon bin ich überzeugt.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen bei Ihrer Entscheidung bzw. Überprüfung Ihrer Ablehnungsgründe als Ergebnis ein gutes Gewissen.</p>
<p>Dr.Dr. Erich Schott</p>
<h3>Versicherung zur persönlichen Unabhängigkeit</h3>
<p>Ich versichere, weder in einer verwandtschaftlichen noch freundschaftlichen Beziehung zu Dr. Hamer zu stehen. Bisher war ich auch nicht näher bekannt mit Dr. Hamer;</p>
<p>Die Stellungnahme ist weder bestellt noch bezahlt, noch aus Gefälligkeit geschrieben.</p>
<p>Sie erfolgte einzig aufgrund eigenen Gewissens, ohne Einfluss einer Partei oder Lobby, noch aus einer Abhängigkeit oder Begehrlichkeit.</p>
<p>Sie ist bestimmt von dem Motiv, durch psychologisches Hineinversetzen in Dr. Hamers Situation, einen Beitrag zur Neubewertung von Entscheidungsgründen &#8211; die Approbation betreffend &#8211; zu liefern, aus dem Gefühl einer großen Bedeutung von Dr. Hamers Entdeckungen für das Gesundheitswesen weltweit, dessen Entwicklung für mich besorgniserregend ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://germanische-heilkunde.at/dr-dr-erich-schott-an-hessisches-landespruefungsamt-stellungnahme/">Dr.Dr. Erich Schott an Hessisches Landesprüfungsamt &#8211; Stellungnahme</a> erschien zuerst auf <a href="https://germanische-heilkunde.at">Akademie für Germanische Heilkunde</a>.</p>
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		<title>Dr. Michael Elies &#8211; gutachterliche Stellungnahme</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Pilhar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2016 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Antonovsky Aaron]]></category>
		<category><![CDATA[Blogartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Elies Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Germanische Heilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Merrick Joav]]></category>
		<category><![CDATA[Schulmedizin - ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Verifikationen Der Germanischen Heilkunde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dr. med. Michael K.H. EliesFacharzt für AllgemeinmedizinNaturheilverfahrenAkupunktur — HomöopathieLehrbeauftragter für Geschichte und Entwicklung der Homöopathie an der Heinrich-Heine-Universität, DüsseldorfTel.:06405/950623Fax.:06405/950624Erlenweg 3135321 Laubach Betr.: 1II/1/snc/scs R 1901/2015   &#8222;Stellungnahme zu biologischen Naturgesetzen&#8220; (Ihr Schreiben vom 11.1.2016)   I. Behauptung: &#8222;die von ihm aufgestellten &#8222;biologischen Naturgesetze&#8220; seien etablierte Prinzipien der ganzheitlichen Medizin&#8220; (Anschreiben der Rechtsabteilung der Landesärztekammer Hessen [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://germanische-heilkunde.at/dr-michael-elies-gutachterliche-stellungnahme/">Dr. Michael Elies &#8211; gutachterliche Stellungnahme</a> erschien zuerst auf <a href="https://germanische-heilkunde.at">Akademie für Germanische Heilkunde</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dr. med. Michael K.H. Elies</strong><br />Facharzt für Allgemeinmedizin<br />Naturheilverfahren<br />Akupunktur — Homöopathie<br />Lehrbeauftragter für Geschichte und Entwicklung der Homöopathie an der <strong>Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf</strong><br />Tel.:06405/950623<br />Fax.:06405/950624<br />Erlenweg 31<br />35321 Laubach</p>
<p>Betr.: 1II/1/snc/scs R 1901/2015</p>
<p> </p>
<h2>&#8222;Stellungnahme zu biologischen Naturgesetzen&#8220; (Ihr Schreiben vom 11.1.2016)</h2>
<p> </p>
<h3>I. Behauptung:</h3>
<p>&#8222;die von ihm aufgestellten &#8222;biologischen Naturgesetze&#8220; seien etablierte Prinzipien der ganzheitlichen Medizin&#8220; (Anschreiben der Rechtsabteilung der <strong>Landesärztekammer Hessen</strong> vom 11.1.2016)</p>
<p>Bewertet werden soll in diesem Zusammenhang der Artikel von <strong>Ventegodt</strong> et al. 2005 (12.).</p>
<h3>II. Bewertungsmethodik</h3>
<p>Literaturrecherche in (komplementär-) medizinischen Standardwerken, wissenschaftlichen Datenbanken der <strong>Karl und Veronica Carstens-Stiftung</strong> und im Internet (s.Literatur) sowie eigene Erfahrung aus 34 Jahren ärztlicher Tätigkeit, Fort- und Weiterbildung, Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Komplementärmedizin.</p>
<h3>III. Definitionen</h3>
<h4>III.1. Definition &#8222;biologische Grundgesetze&#8220;</h4>
<p>Die zu beurteilenden fünf Biologischen Grundgesetze wurden von dem deutschen Arzt Dr. med. Ryke Geerd Hamer ab 1981 entwickelt und publiziert (4.,11.,12.). Sie bezogen sich zu Anfang auf Krebserkrankungen und bilden die Grundlage seines Systems der (Germanischen) Neuen Medizin (11.) als eines Modells für alle Krankheiten. Sie werden auf der website &#8222;http://www.neue-medizin.de/html/5 naturgesetze.html&#8220; (26.2.2015, 11.50 Uhr) wie folgt dargestellt (11.) [&#8222;kursiv&#8220; = Original-Text]:</p>
<p><strong><em>1. DIE EISERNE REGEL DES KREBS</em></strong></p>
[= erstes biologisches Grundgesetz, A.d.V.]
<p>&#8222;sie hat 3 Kriterien“</p>
<p>1. Kriterium<br />Jede Sinnvolle Biologische Sonderprogramm (SBS) entsteht mit einem DHS (Dirk-Hamer- Syndrom), d.h. mit einem allerschwersten, hochakut-dramatischen und isolativen Konflikt-Erlebnisschock, gleichzeitig bzw. auf 3 Ebenen: in der Psyche, im Gehirn und am Organ.</p>
<p>2. Kriterium:<br />Der Biologische Konflikt bestimmt im Augenblick des DHS sowohl die Lokalisation des SBS im Gehirn als sog. Hamerschen Herd, als auch die Lokalisation am Organ als Krebs- oder Krebsäquivalent. (Alles was nicht Krebs ist, ist Krebsäquivalent &#8211; damit sind alle sog. Krankheiten gemeint)</p>
<p>3. Kriterium:<br />Der Verlauf des SBS auf allen drei Ebenen (Psyche &#8211; Gehirn &#8211; Organ), vom DHS bis zur Konfliktlösung (Conflictolyse = CL) und epileptischer / epileptoider Krise auf dem Höhepunkt der pcl-(Heilungs)phase und Rückkehr zur Normalisierung (Normotonie), ist SYNCHRON!&#8220;</p>
<p><strong><em>2. Das Gesetz von der Zweiphasigkeit aller Sinnvollen Biologischen Sonderprogramme (SBS), sofern es zur Konfliktlösung (CL) kommt</em></strong></p>
[= zweites biologisches Grundgesetz, A.d.V.]
<p style="padding-left: 40px;"><em>&#8222;Jede Erkrankung der gesamten Medizin ist ein zweiphasiges Geschehen, sofern es zu einer Lösung des Konfliktes kommt. Wir hatten früher einige hundert &#8222;kalte Krankheiten&#8220; in unseren medizinischen Lehrbüchern beschrieben und ebenso einige hundert &#8222;heiße Krankheiten&#8220;. &#8222;Jede Erkrankung die eine Konfliktlösung hat, hat auch eine konflikt-aktive Phase und eine Heilungsphase. Und jede Heilungsphase &#8211; sofern sie nicht durch ein konflikt-aktives Rezidiv unterbrochen wird, hat auch eine epileptoide Krise, d.h. einen Umschlagpunkt der Heilungsphase, am tiefsten Punkt der Vagotonie.&#8220;</em></p>
<p><strong><em>3. Das ontogenetisch bedingte System der Sinnvollen Biologischen Sonderprogramme (SBS) der Krebs- und Krebsäquivalente (Krebs-SBS und Krebsäquivalent-SBS)</em></strong></p>
[= drittes biologisches Grundgesetz, A.d.V.]
<p style="padding-left: 40px;">&#8222;ordnet alle sog. Krankheiten nach Keimblattzugehörigkeit Denn zu jedem dieser Keimblätter gehört, entwicklungsgeschichtlich bedingt, ein spezieller Gehirnteil, eine bestimmte Art von Konfliktinhalt, eine bestimmte Lokalisation im Gehirn&#8220;</p>
<p><strong><em>4. Das ontogenetisch-bedingte System der Mikroben</em></strong></p>
[= viertes biologisches Grundgesetz,A.d.V.]
<p style="padding-left: 40px;">&#8222;ordnet die Mikroben wiederum den drei Keimblättern zu und (diese,A.d.V.) sind für die SBS nützlich&#8220;</p>
<p><strong><em>5. Das Gesetz vom Verständnis einer jeden sog. Krankheit als Teil eines (entwicklungsgeschichtlich verstehbaren) Sinnvollen Biologischen Sonderprogramms der Natur</em></strong></p>
[= fünftes biologisches Grundgesetz, A.d.V.]
<p style="padding-left: 40px;"><em>&#8222;Mit dem 5. Biologischen Naturgesetz ist die Germanische Neue Medizin endlich komplett geworden. Es ist die Quintessenz oder quinta essencia. Wir Menschen können in aller Bescheidenheit nun zum ersten mal sehen und sogar verstehen, daß nicht nur die gesamte Natur geordnet ist, sondern daß auch jeder einzelne Vorgang in der Natur sinnvoll ist, sogar im Rahmen des Ganzen. Und daß die Vorgänge, die wir bisher &#8222;Krankheiten&#8220; genannt hatten, nicht etwa sinnlose Störungen waren, die von Zauberlehrlingen wieder repariert werden mußten, sondern wir sehen voller Staunen, daß das alles gar nichts Sinnloses, Bösartiges und Krankhaftes war.&#8220;</em></p>
<h4>III.2. Definition &#8222;Ganzheitliche Medizin&#8220; oder &#8222;Ganzheitsmedizin&#8220;</h4>
<p>Der folgenden Bewertung wird die — sehr weit gefaßte — wikipedia-Definition &#8222;Ganzheitliche Medizin&#8220; (3.) zugrunde gelegt [&#8222;kursiv&#8220; = Original-Text]:</p>
<p>Sie &#8222;bezeichnet Konzepte und Methoden im Bereich der Medizin, die die Natur und den kranken Menschen in umfassenden Zusammenhängen betrachten und behandeln. Hinter dem Begriff &#8222;ganzheitlich&#8220; stehen unterschiedliche naturphilosophische, religiöse, mystische, esoterische, systemtheoretische, psychosoziale, ökologische oder politische Ideen. Die WHO hat seit 1946 eine ganzheitliche Sichtweise für die Definition von Gesundheit, indem Sie als &#8222;Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen&#8220; bezeichnet wird.&#8220;</p>
<p>&#8222;Die neueren Konzepte sehen (etwas verallgemeinert) den Menschen als ein strukturiertes, nach außen offenes System, dessen Teile in wechselseitiger Beziehung zueinander, zur Gesamtheit und zur Außenwelt stehen. Faktoren, die hier einwirken, seien die eigene Person (verstanden als Einheit von Körper, Seele und Geist), die soziale Umwelt (Mitmenschen, Gesellschaft), die natürliche Umwelt (Wasser, Boden, Luft, Klima), die künstliche Umwelt (Technik und Wissenschaften) und Übersinnliches (Religion, Glaube).&#8220;</p>
<p>&#8222;Typisch für &#8222;ganzheitliche&#8220; medizinische und pflegerische Konzepte seien weniger konkrete Handlungsanweisungen als Visionen und Ideale die einem &#8222;Bedürfnis nach einer neuen &#8222;Übersichtlichkeit&#8220; entsprächen (Kühn 1989) beziehungsweise ideologische Denkweisen &#8222;als Versuche, eine Antwort auf die Sinnkrise des naturwissenschaftlich-rationalen Denkens zu finden&#8220; (Rekittke 2006)&#8220;</p>
<p>&#8222;Medizin und Pflege&#8220;</p>
<p>&#8222;In der Medizin und in der Pflegewissenschaft lassen sich grob zwei Typen &#8222;ganzheitlicher&#8220; Ansätze unterscheiden:• holistische Theorien, welche die Auffassung vertreten, dass die Eigenschaften des Ganzen nicht durch&#8216; die Eigenschaften der isolierten Teile erklärt werden können und deshalb Ganzheiten zur Erklärung komplexer Systemen herangezogen werden müssen — hier wird der Mensch als &#8222;bio-psycho-soziales Wesen&#8220; mit den weiteren &#8222;Systembestandteilen (&#8230;) Umwelt, Geist/Spiritualität und kosmische Energien sowie (&#8230;) entwicklungsspezifischen Variablen” angesehen;</p>
<p>• pragmatischere Betrachtungsweisen, welche versuchen, mehrere Problembereiche mit ihren Verknüpfungen zu sehen und eine einseitige Betonung einzelner Aspekte zu vermeiden. Als Ziel der Betreuung und Behandlung wird &#8222;die umfassende Berücksichtigung aller Aspekte des Krankseins unter Beachtung der Lebensbedingungen des Patienten, seiner Vorstellung von Krankheit und Gesundheit sowie seiner Wünsche, am Behandlungsprozess teilzunehmen oder sich in ihm passiv zu verhalten&#8220;, gefordert. Ganzheitlichkeit habe &#8222;also wesentlich den kranken Patienten, das Kranksein&#8220; im Blick, nicht in erster Linie &#8220; die Krankheit&#8220;.</p>
<p>Es gibt demnach zwei Richtungen: eine, welche mystische, spirituelle und kosmische Energien einschließt, dabei von einem vorwissenschaftlich, religiös-weltanschaulichen Menschenbild ausgeht und eine, die den Menschen als &#8222;nicht-reduzierbare Einheit&#8220; ansieht, welche mit der Umwelt verwoben ist und hierbei sich die Erkenntnisse der Psychologie, Soziologie, Ethnologie oder allgemein der Anthropologie nutzbar macht. Beide Denkrichtungen berufen sich auf die Systemtheorie von Bertalanffy und gehen von der Vorstellung aus, dass der Mensch ein offenes System ist, d. h. ein System, dessen Grenzen zur Umwelt hin durchlässig ist, das auf die Umwelt wirkt und gleichzeitig von ihr beeinflusst ist.&#8220;</p>
<p>&#8222;Die Spannbreite ganzheitlicher Therapien ist wie ihr theoretischer Grund äußerst vielfältig. Sie reicht von der Psychosomatischen Medizin über verschiedene alternative Heilmethoden wie die traditionelle chinesische Medizin bis hin zu Modellen, die weit über dies hinausgehen und ein in sich geschlossenes Gedankengebilde darstellen, wie das der Esoterik zugehörige Geistheilen oder das Heilen mit Kristallen. Es eint die unterschiedlichen Ausrichtungen der ganzheitlichen Medizin, die den Menschen als Einheit, als vernetztes System zu sehen verspricht, die Sehnsucht nach dem &#8222;Guten, Wahren, Schönen&#8220;, die Sehnsucht nach einem einheitlichen und geschlossenen Weltbild, nach einer harmonischen Einbettung des Einzelschicksals in einen größeren Zusammenhang, nach Sinn, Wert und Bedeutung des eigenen Lebens.&#8220;</p>
<h4>III.3. Definition &#8222;etablieren&#8220;</h4>
<p>Der folgenden Bewertung wird die Duden-Definition &#8222;etablieren&#8220; (2.) zugrunde gelegt [&#8222;kursiv&#8220; = Original-Text]:&#8220;einen sicheren Platz innerhalb einer Ordnung oder Gesellschaft gewinnen, festen Bestand erlangen, sich festsetzen und breitmachen&#8220;.</p>
<h3>IV. Bewertung</h3>
<p>In der Dokumentation der besonderen Therapierichtungen und natürlichen Heilweisen in Europa (Essen,VGM 1992) wird Dr.med. Hamer in Band 5, 2.Halbband, unter &#8222;weitere Therapieverfahren&#8220; im Kapitel &#8222;Neuere Mentaltherapie&#8220; mit dem Stichwort &#8222;seelische Konfliktlösungen&#8220; bei Krebserkrankungen erwähnt (13.). Die biologischen Grundgesetze erscheinen nicht. Folgende weitere Hinweise zu Dr.med. Hamer und seinen biologischen Grundgesetzen ergaben sich in den Datenbanken der Karl und Veronica Carstens-Stiftung:</p>
<p>Im Ratgeber unkonventionelle Krebstherapien (Münstedt 2003) wird Die Neue Medizin von R. von Georgi unter &#8222;Magische, esoterische und andere Konzepte&#8220; dargestellt und dabei die 5 Naturgesetze beschrieben (9.),In der 3. aktualisierten und erweiterten Auflage (mit dem Titel &#8222;Komplementäre und alternative Krebstherapien&#8220;, Münstedt 2012) wird sie vom gleichen Autor (R. von Georgi) unter &#8222;Weitere Therapieverfahren zur Entgiftung” mit der neuen Überschrift &#8222;Die Germanische Neue Medizin&#8220; wie in der ersten Auflage dargestellt. Auch die Bewertung (&#8222;sie ist zur alternativen Behandlung nicht geeignet&#8220;) bleibt gleich (10.). Diese konstante Bewertung spricht gegen eine fortschreitende Etablierung.</p>
<p>Dr.med. Jutta Hübner erwähnt 2008 in ihrem Übersichtswerk &#8222;Komplementäre Onkologie. Supportive Maßnahmen und evidenzbasierte Empfehlungen&#8220; Dr.med. Hamer und seine Biologischen Grundgesetze nicht (6.). 2011 bewertet die gleiche Autorin in ihrem Werk &#8222;Diagnose Krebs&#8230;was mir jetzt hilft. Komplementäre Therapien sinnvoll nutzen&#8220; die Germanische Neue Medizin nach Dr. Hamer (7.). Dies könnte als Indiz für eine zunehmende Verbreitung gelten, allerdings findet von den fünf Biologischen Grundgesetzen nur das erste Erwähnung und die Entstehungstheorie für Krebs wird als wissenschaftlich falsch bewertet. Der Begriff &#8222;etabliert&#8220; ist damit im Sinn der obigen Definition nicht erfüllt.</p>
<p>Im aktuellen Buch (2011) des Lehrstuhlinhabers für Naturheilkunde und Integrative Medizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen, Prof.Dr.G.Dobos, zum Thema Onkologie (1.) erscheinen die Stichworte &#8222;Hamer&#8220;, &#8222;fünf biologische Grundgesetze&#8220; oder &#8222;Neue (Germanische) Medizin&#8220; nicht.</p>
<p>Ein Kriterium für die etablierte Verbreitung einer Methode ist ihre Aufnahme in die Leistungsverzeichnisse zur Abrechenbarkeit/Erstattungsfähigkeit.In den einschlägigen Gebührenordnungen für Ärzte (GOÄ) und Heilpraktiker (GebüH) tauchen die Stichworte &#8222;Hamer&#8220; oder &#8222;(Germanische) Neue Medizin&#8220; als Leistungstexte nicht auf,auch das Hufeland-Leistungsverzeichnis der Besonderen Therapierichtungen (8.) gibt keine Hinweise darauf. Dies spricht gegen die Annahme etablierter Prinzipien.</p>
<p>Ein weiteres Kriterium ist die Nennung/Beschäftigung damit im Rahmen von wissenschaftlichen Kongressen. Hierzu stelle ich aufgrund eigener regelmäßiger Teilnahme fest, daß in den letzten 20 Jahren weder auf den größten regelmäßig stattfindenden ärztlichen Kongressen für Komplementärmedizin (Freudenstadt, ZAEN und Baden-Baden, Medizinische Woche) noch analogen Heilpraktikerkongressen (Karlsruhe, Düsseldorf) das Hamer&#8217;sche System der Neuen (Germanischen) Medizin und/oder seine fünf biologischen Grundgesetze in nennenswertem oder zunehmendem Umfang Gegenstand von Vorträgen, Kursen oder Seminaren waren oder eine Bezugnahme darauf im unter I. behaupteten Sinne stattfand.</p>
<p>Nach Form und Inhalt erfüllt die Beschreibung der fünf biologischen Grundgesetze auf der website der Neuen Medizin (11.) (gemäß Impressum verantwortlich für den Inhalt Dr.med.Mag.theol. Ryke Geerd Hamer) mit in sich geschlossenem Gedankengebilde, der Sehnsucht nach dem &#8222;Guten, Wahren, Schönen&#8220;, der Gewißheit eines einheitlichen und geschlossenen Weltbilds sowie der Einbettung des Einzelschicksals in einen größeren Zusammenhang wesentliche Kriterien eines ganzheitsmedizinischen Systems gemäß III.2. Dieses System wird seit einigen Jahren von Dr.med. Hamer als &#8222;Neue Germanische Medizin&#8220; bezeichnet. Ursprünglich auf Krebserkrankungen bezogen versteht sich die Neue Germanische Medizin als umfassende Theorie für alle Krankheiten (11.).</p>
<p>Der in diesem Zusammenhang zu bewertende Artikel von <strong>Ventegodt</strong> et al (12.) nimmt Bezug auf die Behandlung metastasierender Krebserkrankungen. Der Titel des Artikels bestätigt einerseits obige Bewertung als ganzheitsmedizinisches Konzept (&#8222;Ryke Geerd Hamer&#8217;s system for holistic treatment&#8220;), er bringt andererseits zum Ausdruck, daß es sich nicht um ein vollständig anerkanntes System handelt (&#8222;rationality and irrationality&#8220;). Bezogen auf die fünf biologischen Grundgesetze kommen die Autoren zu folgenden Schlußfolgerungen:</p>
<ul>
<li>Das erste biologische Grundgesetz (iron law of cancer) steht in Einklang mit dem anerkannten Salutogenese-Konzept von Aaron <strong>Antonovsky</strong> (1923 — 1994).</li>
<li>Das zweite biologische Grundgesetz steht in Einklang mit dem anerkannten Salutogenese-Konzept von Aaron <strong>Antonovsky</strong> (1923 — 1994) und den Erkenntnissen der Schmerztherapie.</li>
<li>Das dritte biologische Grundgesetz erscheint auch in anderen ganzheitsmedizinischen Richtungen (z.B. 5.), ist aber nicht in Übereinstimmung mit den Forschungsergebnissen insgesamt.</li>
<li>Das vierte biologische Grundgesetz steht im Widerspruch zur gesamten Immunologie.</li>
<li>Das fünfte biologische Grundgesetz wird durch das zeitgenössische Wissen nicht unterstützt.</li>
</ul>
<h3>Zusammenfassende Bewertung</h3>
<p><strong>Das Hamer&#8217;sche System der (Germanischen) Neuen Medizin erfüllt die Kriterien eines ganzheitsmedizinischen Systems.</strong></p>
<p>Dieses System hat einen Ausschließlichkeitsanspruch und versteht sich als umfassende Theorie für alle Krankheiten. Es stellt sich als ein geschlossenes System dar.</p>
<p><strong>Von den 5 Grundgesetzen des Hamer&#8217;schen Systems entsprechen die ersten beiden dem etablierten Forschungsstand der/zur Ganzheitsmedizin.</strong> Das dritte Gesetz wird in Teilen der Ganzheitsmedizin (Richtungen, Schulen, Denkgebäuden, Therapiesystemen) diskutiert, kann aber nicht als allgemein etabliert betrachtet werden und entspricht auch nicht dem aktuellen Forschungsstand der/zur Ganzheitsmedizin. Für das vierte und fünfte Gesetz des Hamer&#8217;schen Systems lassen sich keine Belege finden, die auf eine allgemeine Etablierung in der Ganzheitsmedizin hinweisen. Sie entsprechen sicher nicht dem aktuellen Forschungsstand der/zur Ganzheitsmedizin. Die Behauptung, &#8222;die von ihm aufgestellten &#8222;biologischen Naturgesetze&#8220; seien etablierte Prizipien der ganzheitlichen Medizin&#8220;, ist somit nicht zutreffend, da nicht alle aufgestellten Naturgesetze als etabliert bewertet wurden. Insofern sich die fünf Hamer&#8217;schen Gesetze ausdrücklich aufeinander beziehen (und das fünfte Gesetz sogar als Quintessenz bezeichnet wird), kann auch das Gesamtsystem der (Germanischen) Neuen Medizin nicht als allgemein etabliert in der Ganzheitsmedizin bewertet werden.</p>
<h3>V. Literatur</h3>
<p>1. Dobos, G.; Kümmel, S.: Gemeinsam gegen Krebs. Naturheilkunde und Onkologie — Zwei Ärzte für eine menschliche Medizin. München,Zabert Sandmann, 2011<br />2. Etablieren: http://www.duden.de/rechtschreibumdetabliereneedeutunac (24.2.2016, 18.49 Uhr)<br />3. Ganzheitliche Medizin: https://de.wikipedia.ordwiki/Ganzheitliche Medizin (24.2.2016, 18.45 Uhr)<br />4. Hamer, R.G.: Das ontogenetische System der Tumoren mit Krebs, Leukämie, Psychosen, Epilepsie Vermächtnis einer Neuen Medizin; Bd. 1 Köln,Amici di Dirk, 1991<br />5. Hay, L.: Heile Deinen Körper 44.AufL,Freiburg,Lüchow,1999<br />6. Hübner, J.: Komplementäre Onkologie. Supportive Maßnahmen und evidenzbasierte Empfehlungen Stuttgart,Schattauer, 2008<br />7. Hübner, J.: Diagnose Krebs&#8230;was mir jetzt hilft. Komplementäre Therapien sinnvoll nutzen Stuttgart,Schattauer, 2011<br />8. Hufelandgesellschaft (Hrsg): Hufeland-Leistungsverzeichnis der Besonderen Therapierichtungen 6. überarbeitete Auflage,Stuttgart,Haug,2012<br />9. Münstedt, K. (Hrsg.): Ratgeber unkonventionelle Krebstherapien Landsberg/Lech,ecomed, 2003<br />10. Münstedt, K. (Hrsg.): Komplementäre und alternative Krebstherapien 3., aktual. u. erw. Aufl. Landsberg/Lech,ecomed, 2012<br />11. Neue Medizin: http://www.neue-medizin.de/html/5_naturgesetze.html (26.2.2015, 11.50 Uhr)<br />12. Ventegodt,S; Andersen,NJ; Merrick,J: Rationality and irrationality in Ryke Geerd Hamer&#8217;s system for holistic treatment of metastatic cancer. ScientificWorldJournal. 2005 Jan 28;5:93-102<br />13. ZDN,FFB: Dokumentation der besonderen Therapierichtungen und natürlichen Heilweisen in Europa Band 5, 2.Halbband,Essen,VGM,1992<br />Laubach, 25.3.2016<br />Michael Elies</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://germanische-heilkunde.at/dr-michael-elies-gutachterliche-stellungnahme/">Dr. Michael Elies &#8211; gutachterliche Stellungnahme</a> erschien zuerst auf <a href="https://germanische-heilkunde.at">Akademie für Germanische Heilkunde</a>.</p>
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		<title>Rationality and Irrationality in Ryke Geerd Hamer&#8217;s System for Holistic Treatment of Metastatic Cancer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Pilhar]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jan 2005 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Antonovsky Aaron]]></category>
		<category><![CDATA[Blogartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Hamer - Rehabilitation]]></category>
		<category><![CDATA[Merrick Joav]]></category>
		<category><![CDATA[Verifikationen Der Germanischen Heilkunde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Scientific World JOURNAL Volume 5 (2005), Pages 93-102doi:10.1100/tsw.2005.16 Review Article Søren Ventegodt (1),(2),(4)Niels Jørgen Andersen (3),(4) and Joav Merrick (5) (1) The Quality of Life Research Center, Teglgårdstræde 4, DK-1452 Co, DK-1452 Copenhagen K, Denmark(3) Norwegian School of Management, Sandvika, Norway(4) The Scandinavian Foundation for Holistic Medicine, Sandvika, Norway(5) National Institute of Child Health [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://germanische-heilkunde.at/rationality-and-irrationality-in-ryke-geerd-hamers-system-for-holistic-treatment-of-metastatic-cancer/">Rationality and Irrationality in Ryke Geerd Hamer&#8217;s System for Holistic Treatment of Metastatic Cancer</a> erschien zuerst auf <a href="https://germanische-heilkunde.at">Akademie für Germanische Heilkunde</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>The Scientific World JOURNAL</h2>
<p>Volume 5 (2005), Pages 93-102<br />doi:10.1100/tsw.2005.16</p>
<p>Review Article</p>
<p>Søren <strong>Ventegodt</strong> (1),(2),(4)<br />Niels Jørgen <strong>Andersen</strong> (3),(4) and <br />Joav <strong>Merrick</strong> (5)</p>
<p>(1) The Quality of Life Research Center, Teglgårdstræde 4, DK-1452 Co, DK-1452 Copenhagen K, Denmark<br />(3) Norwegian School of Management, Sandvika, Norway<br />(4) The Scandinavian Foundation for Holistic Medicine, Sandvika, Norway<br />(5) National Institute of Child Health and Human Development, Division for Mental Retardation, Ministry of Social Affairs, Jerusalem and Zusman Child Development Center, Division of Pediatrics and Community Health, Ben Gurion University, Beer-Sheva, Israel</p>
<p>Received 16 November 2004; Revised 14 January 2005; Accepted 15 January 2005</p>
<p>Copyright © 2005 Soren Ventegodt et al.</p>
<p>The aim of this paper is to examine if the “medical laws” found by the German physician Ryke Geerd Hamer are substantiated by contemporary holistic medical theory. He developed a psychosomatic theory after a personal emotional trauma that he believed resulted in his subsequent development of a testicular cancer. From our analysis, it is clear that the two most fundamental principles of Hamer&#8217;s work, the psychosomatic “iron law of cancer” (Hamer&#8217;s first “law”) and the principle of pathogenesis being reversed into salutogenesis (Hamer&#8217;s second “law”), are well-established principles of holistic medicine today. Hamer&#8217;s understanding of symbols in medicine, virus and bacteria, and the evolutionary process itself (Hamer&#8217;s third, fourth, and fifth “law”) differs a great deal from both traditional and contemporary holistic medical theory and we did not find them substantiated. Hamer&#8217;s understanding of cancer metastasis was built on these failing principles and therefore not substantiated either. Altogether, it seems that Hamer&#8217;s thinking was basically sound as the most fundamental principles of his work were built on an understanding very similar to holistic medical thinkers of today. We found his postulate that metastatic cancer patients can be healed or their health improved by using his system of holistic medicine likely to be true, at least for some motivated patients. This must be tested scientifically, however, before being accepted. His presentation of his system and work has been idiosyncratic and highly provocative, which has alienated him from the whole medical community.</p>
<hr />
<h2>Übersetzung</h2>
<p>Original: Rationality and irrationality in Ryke Geerd Hamer’s system for holistic treatment of metastatic cancer.<br />The Scientific World Journal, VOL: 5, p. 93-102, 20050128</p>
<p>Rationalität und Irrationalität in Ryke Geerd Hamers Methode der ganzeitlichen Behandlung von metastasierendem Krebs</p>
<p>Das Ziel dieses Artikels ist zu untersuchen, ob die vom deutschen Arzt Ryke Geerd Hamer entdeckten „medizinischen Gesetze“ auf der Basis der heutigen ganzheitlichen Medizintheorie verifizierbar sind. Nach einem persönlich erlebten emotionalem Trauma, das seiner Meinung nach die Ursache seiner Hodenkrebserkrankung war, entwickelte er eine psychosomatische Theorie. Die beiden ersten Grundsätze von Hamers Arbeit, nämlich die psychsomatische „Eiserne Regel des Krebses“ (Hamers erstes „Gesetz“) und das Prinzip der Umkehrung der Pathogenese in Salutogenese (Hamers zweites „Gesetz“) gelten in der heutigen Ganzheitsmedizin als anerkannt. Hamers Verständnis von medizinischen Symbolen, von Viren und Bakterien, vom Evolutionsprozess (Hamers drittes, viertes und fünftes „Gesetz“) sowie von Krebsmetastasen, das deutlich von der traditionellen und zeitgenössischen Medizintheorie abweicht, können wir nicht verifizieren. Insgesamt scheint Hamers Denkweise korrekt, als seine Erkenntnisse auf einem der heutigen Ganzheitsmedizin ähnlichem Verständnis gründen. Das Postulat, daß Patienten mit Krebsmetastasen mithilfe seiner ganzheitlichen medizinischen Methode geheilt bzw. deren gesundheitlicher Zustand verbessert werden kann, ist wahrscheinlich richtig, zumindest für einige motivierte Patienten. Dies muß jedoch wissenschaftlich überpüft werden, bevor es akzeptiert wird. Die Präsentation seiner Methode wie seiner Arbeit sind eingenwillig und extrem provozierend, was ihn von der gesamten Medizingemeinde entfremdet hat.</p>
<h3>ZUSAMMENFASSUNG DES ARTIKELS</h3>
<p>Autoren: Soeren Ventegodt, Niels Jorgen Andersen, Joav Merrik (Mitgliedschaften siehe 1. Seite des Artikels)</p>
<p><strong>Ryke Geerd Hamer:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Allgemeine biographische Daten zu Dr. Hamer</span></p>
<p>in Österreich und Frankreich wurde gegen Anhänger von Hamer wegen Mordes ermittelt, nachdem Krebspatienten ihre Chemotherapie abgebrochen hatten, um der Hamerschen Heilmethode zu folgen</p>
<p>1981 hat Hamer seine Entdeckungen an der Universität Tübingen als Habilitation eingereicht. Die Universität hat die Evaluierung abgelehnt. 1994 verkündete die Universität Tübingen, daß eine Verifikation nicht geplant sei.</p>
<p>Hamer steht in enger Beziehung zu den rassistischen Schriften des New Age Verschwörungstheoretiker <strong>David Icke</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Kritische Bewertung der Arbeit Hamers</span></p>
<p>Unsere Medline Recherche (www.pubmed.gov) hat ergeben, daß überhaupt keine klinischen Untersuchungen zur Prüfung von Hamers Methode vorliegen.</p>
<p>Einige von Hamers „medizinischen Gesetzen“ sind in Übereinstimmung mit den anerkannten Theorien der heutigen Ganzheitsmedizin, wie zum Beispiel mit der Theorie von Aaron <strong>Antonovsky</strong> (1923-1994), Abraham Harold <strong>Maslow</strong>, Victor <strong>Frankl</strong> und unsere eigene Arbeit, die das Heilen der Gesamtperson ins Auge fassen. Andere Grundsätze Hamers mangeln in bezug auf Inhalt und Struktur dem zu erwartendem medizinwissenschaftlichen Anspuch, da sie anerkanntes Wissen auf Gebieten der Immunologie, Toxikologie und anderer medizinischer Bereiche nicht einbeziehen (S.95)</p>
<p>Hamer war(!) ein guter Arzt (in Hinsicht auf das Vertrauen eines Patienten zu gewinnen und den Patienten in die Behandlung einzubeziehen), aber er war kein guter Theoretiker. Seine Arbeit mangelt an Erklärungen, die akademisch akzeptabel sind. Hamer hätte besser daran getan, sich <strong>Hippokrates</strong> und der ganzheitlichen Medizingeschichte des Hinduismus, Buddhismus und Islam zuzuwenden, als im Alleingang seine eigene Methode zu entwickeln (S.96)</p>
<p>Hamers Warnungen vor der schulmedizinischen Praxis (insb. die Chemotherapie abzulehnen), könnten ihn verantwortlich machen für den Tod von Patienten, die ansonsten überlebt hätten (S.96)</p>
<p>In dieser vorliegenden Arbeit wollen wir Hamers Methode nicht klinisch überprüfen, sondern von einem theoretischen Aspekt her analysieren (Grundlage für die Untersuchung ist eine Sammlung von Interviews mit Hamer: „Cancer. The Riddle That Does Not Exist“ an Stelle von Hamers umfassendem Gesamtwerk), S.96</p>
<p><strong>Erstes Gesetz: Hamers „Eiserne Regel des Krebs“</strong></p>
<p>Das erste Gesetz ist in Übereinstimmung mit der Arbeit von <strong>Antonovsky</strong> über Koheränz und unserer eigenen Lebensplan-Theorie (S.96)</p>
<p>Hamer lehnt genetische Gründe Krankheitsursache radikal ab, womit er eine ganze Generation von Genforschern vor den Kopf stößt (S.96)</p>
<p>Die „Eiserne Regel des Krebses“ (die den psychosomatischen Faktor hervorhebt) ist in Übereinstimmung mit den Arbeiten von <strong>Antonovsky</strong>, <strong>Frankl</strong> und unserer Arbeit. Theoretisch betrachtet können wir daher <strong>schlußfolgern, daß Hamers erstes Gesetz richtig ist (S.97)</strong></p>
<p><strong>Zweites Gesetz: Jede Krankheit hat eine Pathogenese und eine Salutogenese</strong></p>
<p>Aaron <strong>Antonovsky</strong> hat seine klinische Arbeit und seine Theorie über die Salutogenese zur selben Zeit wie Hamer entwickelt. Bedauerlicherweise hat Hamer ihn nicht gekannt. <strong>Antonovksy</strong> hat erklärt, was Hamer beobachtet hat, nämlich, daß die Pathogenese ein Heilungsprozess ist (S.97)</p>
<p>Hamers Erkenntnisse über den Schmerz sind in Überstimmung mit dem heutigen Verständnis von Schmerz als ein wesentlicher Teil des Heilungsvorgangs.</p>
<p>Von großer Wichtigkeit ist, daß Hamer die Bedeutung des Lösens existentieller Probleme im realen Leben – und nicht nur in der Psyche – betont. Den Heilprozess zu verstehen und den Patienten in den Heilprozess einzubeziehen, macht erst einen guten ganzheitlichen Arzt. Was Hamers Erfolg mit seinen Patienten betrifft, scheint ihm das gelungen zu sein.</p>
<p><strong>Drittes Gesetz: Die Krebsentwicklung folgt einem einfachen System von symbolischer Transformation von der Psyche zum Gehirn und zu den Organen des Körpers.</strong></p>
<p>Das dritte Gesetz mit Bezug auf Phylogenese und Ontogenese ist von unserem bisherigen Wissenstand betrachtet kaum als richtig zu betrachten. Wir geben zu, daß es möglicherweise so ein symbolisches<strong> psychosomatisches System in unserem Organismus geben könnte</strong>, aber mit einer Reihe von viel komplexeren Regeln, die jedoch bis heute noch nicht entdeckt wurden (S.97)</p>
<p><strong>Viertes Gesetz: Bakterien und Viren werden vom Körper gesteuert und unterstützen den Körper im Heilungsprozess</strong></p>
<p>Dieses Gesetz steht im völligen Widerspruch mit unserem derzeitigen Wissen im Bereich der Immunologie. Deshalb ist es <strong>wahrscheinlich falsch</strong> (S.98)</p>
<p><strong>Fünftes Gesetz: Alle Krankheiten sind vernünftig und zum Nutzen des Patienten</strong></p>
<p>Hamer argumentiert von einem evolutionären und wahrscheinlich theologischen Blickwinkel aus. Wir haben keine Erkenntnisse gefunden, die dieses Gesetz bestätigen (S.98)</p>
<h3>Erörterung</h3>
<p>Hamer wollte, daß seine Kollegen seine Entdeckungen als Wissenschaft anerkennen. Um diese Anerkennung zu erreichen, verwendete er Hirn CTs und fand konzentrische Kreismuster (bekannt als Artefakte), die wichtige Informationen hinsichtlich Erkrankung und Heilung enthalten &#8230; Die Wahrscheinlichkeit, daß der „Hamer Focus“ tatsächlich eine große neue wissenschaftliche Entdeckung ist, ist sehr gering. Es ist viel wahrscheinlicher, daß es sich um Artefakte handelt, denen Hamer aufgrund eines Mangels an wirklichen Beweisen für seine Theorie (die er dringend für seine Rehabilitation brauchte), zu viel Bedeutung zuschrieb (S.98)</p>
<p>Leider haben wir nicht die nötigen Mittel, diesen Teil von Hamers Arbeit zu testen (S.98)</p>
<p>Wir empfehlen, daß Ganzheitsmedizin so praktiziert und verstanden wird, daß CTs und andere moderne technische Geräte überflüssig sind, weil die direkte Kommunikation und der emotionale Kontakt mit dem Patienten alle wichtigen Informationen für die Amnese und die Behandlung liefern. Unserer Meinung nach war einer von Hamers Fehlern der, die hippokratische Tradition der Ganzheitsbehandlung mit den CT Bildern von Krebspatienten kombinieren zu wollen, was es seinen Kollegen leicht machte, sein „spiritistisches Lesen“ der CT Bilder lächerlich zu machen (S.98)</p>
<p>Die problematischste Folge seines Festhaltens am Dritten Gesetz und an den CTs war sein Glaube, daß Krebs nicht metastasieren kann. Er glaubte, daß Metastasen neue Krebsentstehungen seien, ausgelöst durch einen neuen Schock durch die Erfahrung mit der Schulmedizin („biomedicine“). Mit dieser Überzeugung hat er sich bei vielen Onkologen äußerst unbeliebt gemacht, da viele seiner Glaubensgenossen ermutigt wurden, die Schulmediziner abzulehnen. Unsere eigener Standpunkt ist gerade das Gegenteil. Wir denken, die moderne Ganzheitsmedizin sollte die gut dokumentierte wenn auch traurige Tatsache anerkennen, daß Krebse metastasieren, oft mit dem Tod des Patienten als Folge (S.98)</p>
<p>Es scheint uns, daß Hamer viel zu wenig in der Biologiewissenschaft verwurzelt war, um ausreichende Theorien über das überaus dynamische Bild von Krebs zu entwickeln (S.98)</p>
<p>Unsere Kritik von Hamers Arbeit führte zum selben Schluß wie die <strong>Schweizer Studiengruppe für komplementäre und alternative Krebsbehandlung (SCAC)</strong>, die für die meisten seiner Annahmen keinen Beleg ihrer Richtigkeit fanden, kein Fall einer Heilung wurde bisher publiziert, und eine Untersuchung von „<strong>Der Spiegel</strong>“ durch die deutschen Behörden hat ergeben, daß von 50 Krebspatienten, die von Hamer behandelt wurden, nur 7 überlebt haben (siehe Artikel Anm. 56). Dennoch sind wir der Meinung, daß eine Erfolgsquote von 15% mit einer rein psychosozialen Therapie bei einer Gruppe von todkranken Metastasen-Krebspatienten beachtenswert ist und zu weiterer Forschung anregt (S.99)</p>
<h3>Schlußfolgerung</h3>
<p>Unsere Untersuchung hat klar ergeben, daß <strong>die zwei wesentlichen Grundsätze von Hamers Arbeit (sein erstes und zweites Gesetz) als anerkannte Richtlinien der heutigen Ganzheitsmedizin gelten</strong>, die der jüdische Denker Aaron <strong>Antonivsky</strong> bestens formuliert hat, und die in Wirklichkeit bis zu <strong>Hippokrates</strong>, dem Vater der Medizin, zurückreichen. Hamers Verständnis von medizinischen Symbolen, von Viren und Bakterien, vom Evolutionsprozess sowie von Krebsmetastasen, das deutlich von der traditionellen und zeitgenössischen Medizintheorie abweicht, können wir nicht verifizieren. Es scheint, daß Hamer mit den Theorien der heutigen Ganzheitsmedizin insgesamt übereinstimmt, da seine wesentlichen Grundsätze auf einem Verständnis aufbauen, das dem heutigen und früheren ganzheitlichen medizinischen Denken sehr ähnlich ist. Das Postulat, daß Patienten mit Krebsmetastasen mithilfe seiner ganzheitlichen medizinischen Methode geheilt werden können, könnte für einige motivierte Patienten zutreffen. Dies muß jedoch wissenschaftlich überpüft werden, bevor es akzeptiert wird. Sollte der Beweis erbracht werden, <strong>müssen wir eine Rehabilitation des Namens und der Arbeit von Ryke Geerd Hamer befürworten.</strong> Klinische Tests einer Krebsheilung durch Hamers Methode muß es die Mühe wert sein. Wenn überhaupt möglich, muß dies von Ärzten, die von Hamer ausgebildet wurden, durchgeführt werden.</p>
<p>In der Forschungsklinik für Ganzheitsmedizin in Kopenhagen führen wir klinische Forschungen durch, um zu verstehen, wie Hamers zwei „Krebsgesetze“ angewendet werden könnnen: daß wir durch schmerzvolle Lebenserfahrungen anfällig sind für die Entstehung von Krebs und daß wir heilen können, indem wir den pathogenen Prozess in einen salutogenen umkehren, um das biologische Gleichgewicht wieder herzustellen. Es ist von größter Wichtigkeit, daß wir die Wirkung solcher experimenteller Behandlungen dokumentieren. Wir haben deshalb eine einfache, leicht anwendbare und preiswerte Strategie entwickelt, um ganzheitliches Heilen zu dokumentieren. Wir laden die medizinwissenschaftliche Gemeinde ein, mit uns auf diesem neuen Gebiet der evidenz-basierenden ganzheitlichen Medizin, erwachsen aus einem wissenschaftlichen Verständnis des Zusammenhangs zwischen Gesundheit, Lebensqualität und Bewußtsein, zusammenzuarbeiten. Wir möchten Regierungen und Forschungsstiftungen dazu anregen, der Finanzierung auf dem vielversprechenden Gebiet der ganzheitlichen Krebsbehandlung höchste Priorität einzuräumen; viele Patienten verlangen nach dieser immer beliebter werdenden Art von Behandlung. Theoretisch besteht für die Entwicklung einer Krebsheilung auf wissenschaftlich ganzheitlicher Basis eine gute Chance, und Hamers Arbeit hat uns eine Richtung gewiesen, auch wenn wir seine besondere Methode nicht anwenden wollen.</p>
<hr />
<h3>Anmerkung von H. Pilhar</h3>
<p>Weitere Hinweise zu Joav <strong>Merrick</strong>, MD, MMedSci, DMSc:</p>
<p><a href="https://sites.google.com/site/jmerrick50/home" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://sites.google.com/site/jmerrick50/home</a></p>
<p><a href="http://www.internetandpsychiatry.com/joomla/distinguished-guests/674-joav-merrick-md-mmedsci-dmsc.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.internetandpsychiatry.com/joomla/distinguished-guests/674-joav-merrick-md-mmedsci-dmsc.html</a></p>
<p><a href="http://ssteach2.cityu.edu.hk/~cswc/plenary/cv-merrick.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://ssteach2.cityu.edu.hk/~cswc/plenary/cv-merrick.pdf</a></p>
<p><strong>Hier anerkennt ein israelisches Regierungsmitglied OFFIZIELL die beiden ersten von Dr. Hamer entdeckten Naturgesetze!</strong></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://germanische-heilkunde.at/rationality-and-irrationality-in-ryke-geerd-hamers-system-for-holistic-treatment-of-metastatic-cancer/">Rationality and Irrationality in Ryke Geerd Hamer&#8217;s System for Holistic Treatment of Metastatic Cancer</a> erschien zuerst auf <a href="https://germanische-heilkunde.at">Akademie für Germanische Heilkunde</a>.</p>
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