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	<title>Ulrich Abel - Personen rund um die Medizin oder Germanische Heilkunde</title>
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	<description>von Helmut Pilhar</description>
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	<title>Ulrich Abel - Personen rund um die Medizin oder Germanische Heilkunde</title>
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		<title>Samstag, 12.08.1995 &#8211; Chemostudie von Ulrich Abel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Pilhar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Aug 1995 14:53:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abel Ulrich]]></category>
		<category><![CDATA[Schulmedizin - Chemo]]></category>
		<category><![CDATA[Schulmedizin - Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Treffen mit Herrn Benedetto: Ich erzählte Herrn Benedetto von der gestrigen Begegnung mit dieser mysteriösen Person. Auch er war sehr misstrauisch. Er ermahnte mich eindringlich, mich mit dem Juristischen auseinanderzusetzen. Nur so hätte ich eine Chance. Sein Freund hatte bereits mit seiner Kanzlei geklärt, unseren Pflegschaftsfall zu übernehmen. Ich war überglücklich. Anschließend fuhr ich ins [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://germanische-heilkunde.at/12-08-1995-chemostudie-von-ulrich-abel/">Samstag, 12.08.1995 &#8211; Chemostudie von Ulrich Abel</a> erschien zuerst auf <a href="https://germanische-heilkunde.at">Akademie für Germanische Heilkunde</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Treffen mit Herrn Benedetto:</h3>
<p>Ich erzählte Herrn Benedetto von der gestrigen Begegnung mit dieser mysteriösen Person. Auch er war sehr misstrauisch. Er ermahnte mich eindringlich, mich mit dem Juristischen auseinanderzusetzen. Nur so hätte ich eine Chance.</p>
<p>Sein Freund hatte bereits mit seiner Kanzlei geklärt, unseren Pflegschaftsfall zu übernehmen. Ich war überglücklich.</p>
<p>Anschließend fuhr ich ins AKH und traf Dr. Langer im Cafe. Er war leicht grippig.</p>
<h3>Telefonat mit Herrn Hofrat Marady:</h3>
<p>Wir vereinbarten für Mittwoch, 16.8.95, einen Gesprächstermin. Ich bat Herrn Hofrat Marady um Auskunft, wie das Sorgerecht nun weiter gehandhabt würde. Herr Hofrat Marady teilte mit, dass die BH solange Vormund bliebe, bis das Gericht anders entschiede. Herr Hofrat Marady wusste nichts von dem Telex, welches Herr Dr. Heinz Zimper uns nach Spanien sandte. Ich solle bei Gericht beantragen, die Vormundschaft wieder zu erhalten. Betreffend das Sorgerecht für die beiden anderen Kinder, erteilte mir Herr Hofrat Marady die Auskunft, läge seitens der BH und des Gerichts nichts vor. Das Gutachten des Herrn Friedrich kam durch den Antrag auf Besuchsrecht zustande (speziellen Dank an die Rechtsanwaltskanzlei Wegrostek) Tags zuvor war Herr Hofrat Marady das letzte Mal bei Olivia, würde sich aber jeden Tag telephonisch über ihren Gesundheitszustand informieren. Viel wichtiger sei es, meinte er, wenn Olivias Vater bei ihr sei.</p>
<p>Als ob das an mir gelegen hätte!</p>
<h3>Gespräch mit Herrn Nowak:</h3>
<p>Die Gründung der „Patientenkammer“ stand im Mittelpunkt. Empfohlen wurde mir die Studie von Dr. Dr. habil. Abel über die Chemotherapie. Diese Studie ist für die Chemotherapie wirklich vernichtend.</p>
<p>Abel, Ulrich, Priv.-Doz. Dr. rer. nat. Dr. biol. hum. habil., geb. 1952. 1970 bis 1979 Studium der Mathematik, Physik, Philosophie und Betriebswirtschaft an den Universitäten Düsseldorf, Hannover, Aix-en-Provence und Bielefeld. 1977 Promotion an der TU Hannover in Mathematik, 1986 Promotion in Humanbiologie an der Medizinischen Hochschule Hannover; 1989 Habilitation in Epidemiologie und Biometrie an der Fakultät für Theoretische Medizin der Universität Heidelberg. 1977 bis 1980 tätig als wissenschaftlicher Assistent an der Fakultät für Angewandte Mathematik der Universität Bielefeld, 1980 bis 1993 als Biometriker des Tumorzentrums Heidelberg/Mannheim am Deutschen Krebsforschungszentrum, seit 1993 am Institut für Medizinische Biometrie der Universität Heidelberg, Hauptarbeitsgebiete: Planung und Auswertung klinischer und labormedizinischer Studien, Epidemiologie des Krebses. Ulrich Abel ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Artikel und Bücher und Träger mehrerer Wissenschaftspreise.</p>
<div class="text-center"><div class="is-divider divider clearfix" ></div></div>
<blockquote>
<p><strong>Auszug aus dem Vorwort der Studie:</strong></p>
<p>Die zytostatische Therapie gilt als feste Säule in der Behandlung maligner Erkrankungen. Ihre Erfolge bei manchen Krebsformen wie Leukämie oder Lymphomen sind bekannt und unbestritten. Wie sieht es aber in ihrem Hauptanwendungsgebiet, den fortgeschrittenen Karzinomen, aus?<br />Dieser Frage geht das vorliegende Buch &#8211; verfasst von einem seit 15 Jahren in der Krebsforschung tätigen Biometriker &#8211; nach. <strong>Die Analyse der bis heute durchgeführten wissenschaftlichen Studien mündet in den ernüchternden Schluss, dass bei den meisten Organkrebsen keinerlei Belege dafür existieren, dass die Chemotherapie</strong> &#8211; speziell auch die immer mehr um sich greifende aggressive Hochdosistherapie &#8211; <strong>die Lebenserwartung verlängert oder die Lebensqualität verbessert.</strong> Vieles spricht eher gegen solche Effekte, eine Tatsache, die heute von namhaften Onkologen unverblümt zugegeben wird. Ausführlich geht das Buch auf zahlreiche in der Onkologie verbreitete Fehlschlüsse ein. Auch werden die Fragen diskutiert, wie es kommt, dass Onkologen die Therapie im Bewusstsein der Erfolglosigkeit dennoch anwenden, und welche Auswirkungen das Dogma „Chemotherapie“ in der Onkologie hatte und hat.<br />&#8230;<br />Die vorliegende Schrift ist das Resultat einer langjährigen Auseinandersetzung mit dem Thema. In ihr hat sich, was anfänglich nur Verdacht war, zur Gewissheit verdichtet: Auch heute noch, nach mehreren Dekaden intensiver klinischer Therapieforschung an zytostatischen Substanzen, fehlt für die allermeisten Krebse jegliche Evidenz dafür, dass die mit diesen Substanzen durchgeführte Krebsbehandlung, überhaupt einen günstigen Einfluss auf Lebenserwartung ausübt. Die gemeinhin verbreiteten Erfolgsmeldungen sind, was die epithelialen Krebse anbetrifft, zumindest irreführend. Sie beruhen in der Regel auf falschen Schlüssen aus unzulänglichem Datenmaterial.<br />&#8230;<br />Einstweilen erscheint jedoch in dieser von Erfolglosigkeit geprägten Situation die derzeitige starke Konzentration der Studienkapazitäten auf die Chemotherapie schwerlich gerechtfertigt. Und auch die Vorwürfe, die die Schulmedizin, sicherlich meistens zu Recht, den „Außenseitern“ der Medizin macht, dass sie nämlich außerstande seien, ihre Erfolgsbehauptungen wissenschaftlich zu untermauern, fallen auf sie selbst zurück. Ein Umdenken in Krebstherapie und Krebsforschung erscheint nicht nur aus wissenschaftlichen Gründen, sondern vor allem im Interesse der Patienten dringend erforderlich&#8230;</p>
</blockquote>
<div class="text-center"><div class="is-divider divider clearfix" ></div></div>
<p>Doktor Abel möge mir verzeihen, seine Studie vielleicht unterschwellig als Werbung für die Neue Medizin zu verwenden. Dies liegt aber nicht wirklich in meiner Absicht. Die Neue Medizin benötigt keine Werbung. Die Wahrheit wird sich über kurz oder lang immer durchsetzen. Nur Lügen und Halbwahrheiten benötigen laufend Reklame. Vielmehr beabsichtige ich, gegen das Dogma „Chemotherapie“ aufzutreten.</p>
<p>Zur Erinnerung: Wir verließen das St. Anna-Kinderspital aus intuitiver Angst vor dieser Pseudotherapie, ohne noch eine wirkliche Alternative in Aussicht gehabt zu haben. Hätten wir nicht die Neue Medizin gefunden, wären wir damals aller Voraussicht nach zu einem Alternativarzt, Homöopathen oder Naturheiler gegangen.</p>
<h3>Gespräch mit Ingeborg:</h3>
<p>Ich übergab ihr eine Kopie meiner Tagebücher. Sie riet mir, leisezutreten. Es sollten Patientengeschichten von Geheilten der Neuen Medizin gesammelt werden.</p>
<h3>Besuch bei Familie D.:</h3>
<p>Auch ihnen gab ich einen Abzug meiner Tagebücher.</p>
<div class="text-center"><div class="is-divider divider clearfix" ></div></div>
<h3 style="text-align: center;"><a href="http://germanische-heilkunde.at/category/tagebuch/">Liste mit allen Tagebucheinträge, chronologisch sortiert, aufrufen</a></h3>
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<h2 class="uppercase" style="text-align: center;">Olivas tagebuch als PDF-Datei</h2>
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<p>Der Beitrag <a href="https://germanische-heilkunde.at/12-08-1995-chemostudie-von-ulrich-abel/">Samstag, 12.08.1995 &#8211; Chemostudie von Ulrich Abel</a> erschien zuerst auf <a href="https://germanische-heilkunde.at">Akademie für Germanische Heilkunde</a>.</p>
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		<title>Biostatistiker DDr. Ulrich Abel &#8211; Chemotherapie fortgeschrittener Karzinome</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Pilhar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 1994 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abel Ulrich]]></category>
		<category><![CDATA[Blogartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Schulmedizin - Anerkannt]]></category>
		<category><![CDATA[Schulmedizin - Aufklärungsflicht]]></category>
		<category><![CDATA[Schulmedizin - Chemo]]></category>
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		<category><![CDATA[Schulmedizin - Weltbild]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Analyse der bis heute durchgeführten wissenschaftlichen Studien mündet in den ernüchternden Schluß, daß bei den meisten Organkrebsen keinerlei Belege dafür existieren, daß die Chemotherapie &#8211; speziell auch die immer mehr um sich greifende aggressive Hochdosistherapie &#8211; die Lebenserwartung verlängert oder die Lebensqualität verlängert. Vieles spricht eher gegen solche Effekte, eine Tatsache, die heute von [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://germanische-heilkunde.at/biostatistiker-ddr-ulrich-abel-chemotherapie-fortgeschrittener-karzinome/">Biostatistiker DDr. Ulrich Abel &#8211; Chemotherapie fortgeschrittener Karzinome</a> erschien zuerst auf <a href="https://germanische-heilkunde.at">Akademie für Germanische Heilkunde</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Analyse der bis heute durchgeführten wissenschaftlichen Studien mündet in den ernüchternden Schluß, daß bei den meisten Organkrebsen keinerlei Belege dafür existieren, daß die Chemotherapie &#8211; speziell auch die immer mehr um sich greifende aggressive Hochdosistherapie &#8211; die Lebenserwartung verlängert oder die Lebensqualität verlängert. Vieles spricht eher gegen solche Effekte, eine Tatsache, die heute von namhaften Onkologen unverblümt zugegeben wird. Ausführlich geht das Buch auf zahlreiche in der Onkologie verbreitete Fehlschlüsse ein. Auch werden die Fragen diskutiert, wie es kommt, daß Onkologen die Therapie im Bewußtsein der Erfolglosigkeit dennoch anwenden, und welche Auswirkungen das Dogma &#8222;Chemotherapie&#8220; in der Onkologie hatte und hat.</p>
[&#8230;]
<p>Wir haben gesehen, daß für die meisten fortgeschrittenen Krebse keine Evidenz für eine lebensverlängernde Wirkung der Chemotherapie existiert. Oder, um es schärfer auszudrücken, die Onkologie hat es bisher verabsäumt, eine einwandfreie wissenschaftliche Grundlegung für die zytostatische Therapie in der heute vorherrschenden Form zu schaffen. Ja schlimmer noch: Es scheint inzwischen fast unmöglich geworden zu sein, diese fehlende Grundlegung und Prüfung nachzuholen, denn Onkologen werden aus ethischen Gründen Vergleiche mit unbehandelten oder verzögert behandelten Patienten kaum noch planen, oder aber die Planungen werden auf die Ablehnung von Ethikkommissionen stoßen. Die in der Konvention von Tokio festgeschriebene und an sich berechtigte Forderung, Patienten die beste Therapie nicht vorzuenthalten, führt hier dazu, daß notwendige wissenschaftliche Untersuchungen nicht vorgenommen werden. Auf diese Weise erhält die These von der Wirksamkeit der Chemotherapie den Charakter eines Dogmas, ein Fall der in der Medizin zwar vielleicht nicht einzigartig dasteht, der mit dem Anspruch auf Wissenschaftlichkeit aber schwerlich vereinbar ist.</p>
<p>Die Konzentration von 90% der Kräfte und Patienten in Chemotherapiestudien könnte sich als einer der folgenschwersten Irrwege der Medizin erweisen.</p>

  
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         </div></div>
<h3>Anmerkung von H.Pilhar</h3>
<p>Die Schul(d)medizin umschreibt Menschenversuche mit dem Begriff &#8222;STUDIE&#8220;!</p>
<p>Es gibt keine Untersuchung, die zeigen würde, was mit Krebspatienten passiert, wenn man sie nicht &#8222;therapiert&#8220;! Eine solche Untersuchung widerspricht dieser Schul(d)medizinischen &#8222;ETHIK&#8220;!</p>
<p>Für sich selbst aber, lehnen diese Onkologen die Chemo ab! Auch diesen Hinweis findet man in Abels Buch.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://germanische-heilkunde.at/biostatistiker-ddr-ulrich-abel-chemotherapie-fortgeschrittener-karzinome/">Biostatistiker DDr. Ulrich Abel &#8211; Chemotherapie fortgeschrittener Karzinome</a> erschien zuerst auf <a href="https://germanische-heilkunde.at">Akademie für Germanische Heilkunde</a>.</p>
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		<title>Transparent &#8211; Chemotherapie im Abseits</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Pilhar]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Dec 1990 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abel Ulrich]]></category>
		<category><![CDATA[Blogartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Schulmedizin - Chemo]]></category>
		<category><![CDATA[Tierversuch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Transparent Eigentümer, Herausgeber, Verleger:Bundeszentrale der TierversuchsgegnerA-l030 Wien Derzeit gibt es eine kaum überschaubare Zahl von verschiedenen Zytostatika auf dem Markt. Jährlich kommen Zehntausende weitere &#8211; im Tierversuch erprobte hinzu. Mit diesen &#8222;Zellkillern&#8220; werden krebskranke Patienten behandelt, doch die Aussichten auf Heilung sind gering: Nach einer amerikanischen Erhebung liegt die Zahl der durch Chemotherapie und Bestrahlung [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://germanische-heilkunde.at/transparent-chemotherapie-im-abseits/">Transparent &#8211; Chemotherapie im Abseits</a> erschien zuerst auf <a href="https://germanische-heilkunde.at">Akademie für Germanische Heilkunde</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><em>Transparent</em></h2>
<p><em>Eigentümer, Herausgeber, Verleger:</em><br /><strong><em>Bundeszentrale der Tierversuchsgegner</em></strong><br /><em>A-l030 Wien</em></p>
<p><em>Derzeit gibt es eine kaum überschaubare Zahl von verschiedenen Zytostatika auf dem Markt. Jährlich kommen Zehntausende weitere &#8211; im Tierversuch erprobte hinzu. Mit diesen &#8222;Zellkillern&#8220; werden krebskranke Patienten behandelt, doch die Aussichten auf Heilung sind gering: <strong>Nach einer amerikanischen Erhebung liegt die Zahl der durch Chemotherapie und Bestrahlung Geheilten unter zwei Prozent (!).</strong> In der BRD erkranken jährlich 270.000 Menschen an Krebs, pro Jahr sterben 166.000. Viele leiden in den Wochen vor ihrem Tod unter den schrecklichen Nebenwirkungen der Krebsmedikamente: <strong>Übelkeit, Brechreiz, Haarausfall, Impotenz, Blut- und Organschäden, schwere psychische Symptome.</strong> Während ihr Nutzen für die Betroffenen mehr als fraglich ist, liegt er für Pharmafirmen und Ärzte auf der Hand: Die Behandlung mit Zytostatika ist bei allem Bemühen um die Heilung Krebskranker &#8211; immer noch <strong>ein gutes Geschäft.</strong></em></p>
<p><em>Der letzte Onkologenkongreß in Hamburg (Sommer 1990) brachte eine Sensation: Erstmals in der Geschichte der Krebsforschung übten namhafte Wissenschaftler Kritik an der generellen Anwendung der Chemotherapie bei Krebskranken. Wissenschaftler, die wie Prof. Dieter <strong>Hossfeld</strong> zu den Männern der ersten Stunde auf dem Gebiet der Chemotherapie zählen. Voll Optimismus Anfang der siebziger Jahre aus den USA zurückgekehrt, hat Prof. <strong>Hossfeld</strong> sich in der BRD intensiv mit der Chemotherapie auseinandergesetzt und in der Folgezeit &#8222;nicht nur den Segen, sondern auch mehr und mehr die Grenzen dieser Behandlungsart erfahren&#8220; (&#8222;Der Spiegel&#8220; 35/1990). Heute meint er, <strong>die Krebsmedizin habe zu lange gebraucht. um zu erkennen, daß Chemotherapien nur selten heilen können</strong>; die Zellgifte seien in der Vergangenheit zu oft und häufig falsch angewendet worden.</em></p>
<p><em>Zu einem noch vernichtenderen Urteil über Zytostatika kommt der Arzt und Biostatistiker DrDr. Ulrich <strong>Abel</strong> vom <strong>Deutschen Krebsforschungsinstitut in Heidelberg</strong> in seinem Buch &#8222;Die zytostatische Chemotherapie fortgeschrittener epithelialer Tumoren&#8220;. Zehn Jahre lang hat Abel sein Methodenwissen zur Verfügung gesteilt und bei der Durchführung von Krebsstudien geholfen. Bis zur Veröffentlichung seines Buches war sein Verhältnis zu den Krebsexperten ungetrübt, doch jetzt haben seine provozierenden Thesen zu heftigen öffentlichen Diskussionen geführt. Und das ist gut so, denn gibt man <strong>Abel</strong> recht, so steht die Chemotherapie bei der Tumorbehandlung, was Erfolgsnachweise betrifft, auf ausgesprochen wackeligen Beinen.</em></p>
<p><em>Ein Jahr lang hat sich Abel mit allen veröffentlichten Großstudien beschäftigt, die zum Thema Chemotherapie zur Verfügung stehen. Durch das Studium dieser mehreren tausend Untersuchungen sowie dem gezielten Erfassen von noch nicht publizierten Arbeiten ist <strong>Abel</strong> zu dem Schluß gekommen, daß sich die Anwendung von Zytostatika &#8222;in weiten Bereichen&#8220; der Krebsmedizin &#8222;<strong>als Fehlschlag erwiesen</strong> haben&#8220;. Die geringe Wirksamkeit der Antitumortherapie ist seiner Ansicht nach &#8222;in dieser Schärfe weder der Öffentlichkeit noch der Mehrzahl der behandelnden Ärzte bewußt&#8220;.</em></p>
<h3><em>Die zwei wichtigsten Erkenntnisse seiner Arbeit:</em></h3>
<p><em>Bei den am weitesten verbreiteten Krebsarten, den Organkrebsen (solide Tumore), können Chemotherapien das Leben der Patienten laut Statistik kaum verlängern.</em></p>
<p><em>Abels Kritik richtet sich nicht gegen den zeitweiligen Einsatz von Zellgiften vor und nach Operationen und die mit guten Erfolgen durchgeführte medikamentöse Therapie von <strong>Lymphkrebsarten, Morbus Hodgkin, Leukämien, Sarkome und Keimzellentumoren</strong> bei Männern. Sie machen allerdings nicht einmal zehn Prozent der Krebsfälle aus. Die verbleibenden 90 Prozent sind Organkrebse, die auch durch Operationen nicht mehr zu heilen sind, da sie bereits Metastasen gebildet haben oder weil die Geschwulst nach einem Eingriff erneut aufgetreten ist. Auch wenn unter dem Einfluß der Chemotherapie der Tumor zunächst kleiner wird oder vorübergehend ganz verschwindet, muß das laut <strong>Abel</strong> nichts Gutes bedeuten. Gegen das Medikament resistent gewordene Resttumorzellen wachsen oft umso schneller wieder nach. Der Rückgang des Tumors sagt auch nichts über die Lebensdauer des Patienten aus. Das Studium der Untersuchungen zeigte <strong>Abel</strong>, daß in überwiegend vielen Fällen gerade die Patienten am längsten leben, bei denen der Tumor auf die Chemotherapie nicht angesprochen hat.</em></p>
<p><strong><em>Auch ihre Wirkung hinsichtlich Schmerzerleichterung, besserer Lebensqualität der Patienten steht wissenschaftlich auf unsicherem Boden.</em></strong></p>
<p><em>Bis heute gibt es laut <strong>Abel</strong> keine verläßlichen Studien, die diese Annahme für die Mehrzahl der Patienten bestätigen könnten. Untersuchungen älteren Datums aus den siebziger Jahren kommen zu einem negativen Schluß. Bei zu früh und zu hoch dosierten Zytostatika ging es beispielsweise Lungenkrebskranken schlechter als anderen Patienten, die Chemotherapie später und in geringeren Dosen bekamen. Auffallend ist auch, daß bis heute in den USA noch kein Krebsmedikament aufgrund seiner Wirkung in bezug auf Gewinn an Lebensqualität zugelassen wurde, weil so <strong>ein Nachweis bisher nicht erbracht</strong> werden konnte. Das ist das Ergebnis jahrzehntelanger Forschung am Tier, waren es doch die Therapieerfolge im Tierversuch, die uns die Zytostatika beschert haben.</em></p>
<p><em>Auch Prof. Dr. A. <strong>Landsberger</strong> vom <strong>Anatomischen Institut der Universität Heidelberg</strong> kommt zu einem ähnlich vernichtenden Urteil über die Chemotherapie wie <strong>Abel</strong>: </em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>&#8222;Die Geschichte der Chemotherapie des Krebses ist eine Aneinanderreihung von Leid, Qual und Erfolgsarmut, die nach Jahrzehnten zum Teil rücksichtslosen Experimentierens mit dem Menschen einige Erfolge, die zu respektieren sind, zu verbuchen hat&#8220; </em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>(&#8222;Emd Organica&#8220; 14. Jg./1 }.</em></p>
<p><em>Schließlich kommen beide Wissenschaftler zur übereinstimmenden Erkenntnis, daß beim Einsatz der Zellgifte kommerzielle Überlegungen eine nicht unwesentliche Rolle spielen. So werden zum Beispiel Kranke, die noch keine Schmerzen haben, bereits verfrüht chemotherapeutisch behandelt, weil der Arzt sie in eine Studie miteinbezieht. Manche Krebsforscher erhalten für jede dokumentierte Behandlung eines Patienten <strong>von der Pharmaindustrie bis zu 1000 Mark.</strong> Die Hersteller von Antitumorpräparaten können sich diese Prämien leisten, machen sie doch mit den Mitteln jährlich eine halbe Milliarde Mark Umsatz. Dazu der Onkologe Prof. <strong>Martz</strong> (Zürich): </em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>&#8222;Seit einigen Jahren steigt der weltweite Verkauf von Zytostatika jährlich um zirka 20 Prozent an. Diese Umsatzsteigerung kann sicher nicht nur bedingt sein durch eine Zunahme von wirksamen Substanzen, eine Zunahme diagnostizierter Krebspatienten oder eine Zunahme der Therapieindikationen.&#8220;</em></p>
<h3><em>Neue Wege?</em></h3>
<p><em><strong>Eine Kursänderung in der Krebsbehandlung ist im Interesse der Patienten dringend notwendig</strong>, wirft aber eine Reihe von Problemen auf. Rund 90 Prozent der Forschungsgelder sind durch die laufenden Chemotherapiestudien gebunden. Sie fehlen für die Erforschung alternativer Behandlungsmethoden, wie beispielsweise Immuntherapien. Studienvorschläge in dieser Richtung finden bei neuen Forschungsvorhaben kaum Gehör. Dazu kommt, daß es vielen Medizinern an Wissen darüber fehlt. Das größte Übel aber ist, so Prof. <strong>Landsberger</strong>, wenn der Arzt &#8222;den Krebsleidenden zu beschimpfen beginnt, falls dieser in seiner Not ihn nach biologischen Mitteln auch nur zu fragen wagt. Hierbei ist hervorzuheben, daß Ärzte, auch aus Tumorzentren, bei eigener Krebserkrankung oder ihrer Angehörigen sich um Hilfe an mich wenden mit dem immer wiederkehrenden Satz: <strong>&#8222;Sie wissen doch genau, daß wir hier nichts haben!&#8220;</strong></em></p>
<p><em>Noch gibt es keine Untersuchung, die einen Vergleich zwischen der Wirkung von Zytostatika am Menschen mit der biologischer Krebsmittel zulassen würde. Solange um Positionen gestritten wird, um <strong>Dogmen</strong>, um Profite, so lange wird dem Patienten fehlen, was er in seiner Situation dringend braucht: das Vertrauen in den Arzt und in die von ihm angewandte Therapie.</em></p>
<p><strong><em>Von Doris Steiner</em></strong></p>
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		<title>Der Spiegel &#8211; Stumpfe Waffe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Pilhar]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Aug 1990 11:20:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abel Ulrich]]></category>
		<category><![CDATA[Blogartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Der Spiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Schulmedizin - Chemo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Spiegel, Nr. 33, 13.08.1990 Bei der Behandlung fortgeschrittener Organkrebse bringt Chemotherapie fast nichts – provozierende Thesen zum Krebskongreß in Hamburg Zehn Jahre lang diente Ulrich Abel, 38, den westdeutschen Krebsmedizinern als, wie er selbst sagt, „Rechenknecht“. Der promovierte Mathematiker und Dr. med. habil. (Epidemiologie) half den Klinikern bei der Durchführung von Krebsstudien. Sein Methodenwissen [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Spiegel, Nr. 33, 13.08.1990</p>
<h2>Bei der Behandlung fortgeschrittener Organkrebse bringt Chemotherapie fast nichts – provozierende Thesen zum Krebskongreß in Hamburg</h2>
<p>Zehn Jahre lang diente Ulrich Abel, 38, den westdeutschen Krebsmedizinern als, wie er selbst sagt, „Rechenknecht“. Der promovierte Mathematiker und Dr. med. habil. (Epidemiologie) half den Klinikern bei der Durchführung von Krebsstudien. Sein Methodenwissen war gefragt, das Verhältnis zu den Krebsexperten bestens.</p>
<p>Im Frühjahr dieses Jahres hat der Heidelberger Biostatistiker selbst zur Feder gegriffen und ein schmales Büchlein vorgelegt. Titel des Werks: „<em><strong>Die zytostati- sche Chemotherapie fortgeschrittener epithelialer Tumoren. Eine kritische Be- standsaufnahme</strong></em>“. Seit dieser Zeit ist für manche westdeutsche Krebsmediziner aus dem Abel ein Kain geworden. Er könne sich vorstellen, meint Abel, daß er zu neuen Studien in einzelnen Fällen „nicht mehr zugezogen“ werde.</p>
<p>Ein Jahr lang hatte der am Tumorzentrum Heidelberg/Mannheim arbeitende Wissenschaftler so gut wie „alle Literatur“ gesichtet, die sich mit der Chemotherapie beschäftigt („mehrere tausend Untersuchungen&#8220;).</p>
<p>Die Ergebnisse der internationalen Chemotherapieforschung hat sich Abel eben- so unerbittlich angelesen wie die der westdeutschen Onkologen. Zusätzlich adressierte er Kuverts an 350 Krebsexperten und Krebszentren in aller Welt, um auch an Erfahrungen mit den Anti-Tumor-Medikamenten heranzukommen, die noch nicht in den Zeitschriften der Krebsmediziner (Onkologen) veröffentlicht worden sind.</p>
<p>Das Fazit seiner Recherchen faßt Abel in ein Wort: „Niederschmetternd“.</p>
<p>Der „Glaube an die Wirksamkeit der Chemotherapie“, in manchen Medizinergehirnen nach Abels langjährigen Erfahrungen offenbar „dogmengleich festgeschrieben“, hält einer strikten wissenschaftlichen Nagelprobe nicht stand.</p>
<p>Was für den Angestellten am Heidelberger Tumorzentrum „anfänglich nur ein Verdacht war“, hat sich am Ende der einjährigen Puzzlearbeit „zur Gewißheit verdichtet“: Die Waffe der Chemotherapie ist in den Händen der Krebsbekämpfer stumpf geblieben, auch nach Jahrzehnten klinischer Anwendung und Therapieforschung haben sich die Zellgifte (Zytostatika) „in weiten Bereichen“ der Krebsmedizin „als Fehlschlag erwiesen“.</p>
<p>Enttäuschend ist die für die Patienten meist nebenwirkungsreiche Krebstherapie nach Erkenntnissen des Wissenschaftlers gleich in zweierlei Hinsicht:</p>
<ul>
<li>Chemotherapien können das Leben der Kranken bei den am weitesten verbreiteten Organkrebsen nicht nennenswert verlängern.</li>
<li>Auch die palliative, das heißt lindernde, die Lebensqualität der Patienten verbessernde Wirkung der Krebsmedikamente steht wissenschaftlich auf unsicherem Boden.</li>
</ul>
<p>Der Heidelberger Renegat müßte sich leichtfertig nennen lassen, wäre sein Verriß der Chemotherapie nicht entsprechend differenziert ausgefallen. Denn nichts ist für die Mediziner im Klinikalltag schwieriger, als die ohnehin vorhandenen Ängste der Patienten vor der Chemotherapie zu zerstreuen. Doch dieser Vorwurf, von einigen westdeutschen Krebspäpsten bereits vor Erscheinen des Buches erhoben, trifft den Tumorforscher nicht:</p>
<ul>
<li>Abels Verdikt gegen die medikamentöse Therapie gilt ausdrücklich nicht für Lymphkrebsarten, Morbus Hodgkin, Leukämien, Sarkome und Keimzelltumoren bei Männern (Hodenkrebs). Malignome dieser Art können durch die Chemotherapie mit hoher Wahrscheinlichkeit, vor allem auch bei Kindern, geheilt werden – ein unbestreitbarer Erfolg. Sie machen allerdings nur einen kleinen Teil der jährlich neu diagnostizierten Krebsfälle aus.</li>
<li>Abels Zweifel richten sich nicht gegen Chemotherapien, die zur Unterstützung bei kurativen Operationen eingesetzt werden, um die Geschwulst, noch vor der Operation, zu verkleinern, und auch nicht gegen Chemotherapien, die nach der kurativen Operation prophylaktisch eingesetzt werden, um ein Rezidiv zu vermeiden (adjuvante Chemotherapien).</li>
</ul>
<p>„Wissenschaftlich desolat“ hingegen ist in Abels Augen die Situation bei der Chemotherapie „fortgeschrittener epithelialer Malignome“. In diese Gruppe fal- len fast alle Organkrebse, bei denen eine potentiell heilende (kurative) Operation nicht mehr möglich ist, weil der Tumor bereits gestreut hat (Metastasen) oder die Geschwulst nach einem Eingriff erneut aufgetreten ist (Rezidiv). Tumoren dieser Art verursachen mindestens 80 Prozent der jährlich registrierten Krebs- Todesfälle.</p>
<p>Beim fortgeschrittenen kleinzelligen Lungenkrebs etwa können die Zellgifte das Leben verlängern. Der Gewinn ist gering. Er beträgt im Durchschnitt einige Monate.</p>
<p>Doch weder bei Brust- und Magenkrebs noch bei Darmkrebs, Blasen- oder Bauchspeichdrüsenkrebs ist ein ähnliches Ergebnis im fortgeschrittenen, also metastasierten Stadium zu verzeichnen. Die geringe Wirksamkeit der medikamentösen Anti-Tumor-Therapie ist nach Ansicht des Heidelberger Forschers „in dieser Schärfe weder der Öffentlichkeit noch der Mehrzahl der behandelnden Ärzte bewußt“.</p>
<p>Die Chemotherapie, so Abel, ist erkennbar nicht in der Lage, das Leben der Patienten deutlich zu verlängern. Zumindest fehlt dafür der wissenschaftlich schlüssige Beweis. Er ließe sich erbringen, wenn die Überlebensrate von chemotherapierten Patienten mit denen von unbehandelten Krebskranken im Rahmen kontrollierter Studien systematisch verglichen würden.</p>
<p>Doch ein solches Verfahren hat vor den Ethikkommissionen der Mediziner kei- ne Chance: „Man kann doch einen Patienten mit chemotherpierbarem Krebs nicht ohne weiteres unbehandelt lassen“, so die westdeutschen Tumorexperten Dieter Kurt Hossfeld und Albrecht Pfleiderer, „um auszuprobieren, ob er nicht vielleicht auch ohne Therapie gleich lange überlebt“ – der Nutzen der Chemotherapie wird axiomatisch vorgegeben, aber nicht bewiesen.</p>
<p>Auch die Tatsache, daß die Tumormasse unter dem Chemo-Angriff abnimmt oder vorübergehend völlig verschwindet (partielle oder komplette Remission), muß laut Abel nichts Gutes bedeuten. Unter der Medikamentenwirkung resistent gewordene Resttumorzellen wachsen mitunter um so schneller wieder nach.</p>
<p>Der Zusammenhang von „Response“, also dem Rückgang des Tumorgewebes, und Überlebensgewinn, von manchen Medizinern als Begründung für die Chemotherapie angeführt, läßt sich in der Literatur nicht belegen. „Überraschend häufig“, so fand der Heidelberger Biostatistiker, ist der umgekehrte Fall: Patienten, bei denen der Tumor unter der medikamentösen Behandlung keine Wirkung zeigt, überleben länger.</p>
<p>Auf wissenschaftlich dünnem Boden steht nach Abels Erkenntnissen auch das zweite Axiom der Chemotherapeuten: die schmerzlindernde (palliative) Wirkung der Zytostatika.</p>
<p>Verläßliche Studien, die diese Annahme für die Mehrzahl der Patienten (Ausnahmen sind möglich) untermauern könnten, gibt es laut Abel „bis heute nicht“. Zumindest ältere Untersuchungen aus den siebziger Jahren sind zu einem negativen Schluß gekommen: Bei allzu aggressiver und früher Chemotherapie hatten beispielsweise Lungenkrebskranke von der ihnen verbleibenden Zeit weniger als Mitpatienten, bei denen die Chemotherapie erst mit den Schmerzen einsetzte und milder ausfiel.</p>
<p>Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat bis heute kein Krebsmedikament aufgrund von Nachweisen eines Gewinns an Lebensqualität zugelassen – weil dieser Nachweis bisher nicht erbracht worden ist.</p>
<p>Dennoch werden Tumorpatienten nach den Beobachtungen des Heidelbergers häufig auch dann schon mit den Zellgiften bombardiert, wenn die Geschwulst im Körper noch stumm ist.</p>
<p>Einige der Gründe für den „routinemäßigen“ toxischen Beschuß gibt Abel an: Es könne, meint er, mit einem diffusem „Glauben“ der Mediziner an die Wirksamkeit der Therapie zu tun haben. Vor allem schlecht informierte Ärzte beginnen bei solcher Einstellung – oft auf Drängen ihrer verzweifelten Patienten – schon „in frühen Stadien“ und ohne daß der Kranke über „nennenswerte Schmerzen“ klagte, mit einer „nebenwirkungsreichen, aggressiven Therapie“.</p>
<p>Hinter dem Schnellschuß steht nicht selten auch der Forschungszwang der Kliniker: Schmerzfreie Kranke werden nur deshalb schon so früh in die Chemotherapiemühle gezerrt, weil ihre Behandlung im Rahmen klinischer Studien erfolgt, bei denen, so Abel, eine „individuelle, auf die Beschwerden des jeweiligen Patienten zugeschnittene Behandlung“ kaum möglich ist.</p>
<p>Aggressive Zytostatika-Gaben kommen überdies dem Legitimationsbedürfnis der Mediziner entgegen. Weil mit der Höhe der Dosis die Aussicht wächst, daß der Tumor unter der Wirkung der Zellgifte schrumpft, haben Maximaltherapien häufig den ersehnten Erfolg: Ein Sieg über die Geschwulst scheint mit der partiellen oder kompletten Remission errungen – auch wenn es am Ende für den Patienten gar keine war. „Bis heute“, so Abel, gibt es in der Krebsmedizin „keine erkennbare Tendenz, von den Versuchen mit Hochdosierungen abzurücken“.</p>
<p>Die Chemotherapie der fortgeschrittenen Organkrebse steckt in einer „Sackgas- se“, aus der „ein Ausweg nur in kleinen Schritten und nicht ohne schmerzhafte Einsichten gelingen wird“, meint Abel. Die Onkologie, so der Forscher, habe es „bisher versäumt, eine einwandfreie wissenschaftliche Grundlegung für die zytostatische Therapie in der heute vorherrschenden Form zu schaffen“.</p>
<p>Die These von der Wirksamkeit der Zellgifte und die daraus herrührende „überwältigende Dominanz der Chemotherapieforschung“ könnte sich nach Abels Urteil künftig „als einer der folgenschwersten Irrwege der klinischen Onkologie erweisen“.</p>
<p>Eine Kursänderung, im Interesse der Patienten „dringend notwendig“, scheitert an den mittlerweile festgefahrenen Strukturen. Rund 90 Prozent der Forschungskapazität, so schätzt Abel, sind durch die laufenden Chemotherapiestudien gebunden. Die Umsätze der Pharmaindustrie mit den Anti-Tumor- Medikamenten belaufen sich auf jährlich eine halbe Milliarde Mark. Manche Krebsforscher werden für jede dokumentierte Behandlung eines ihrer Patienten von den Herstellern mit bis zu 1000 Mark entlohnt.</p>
<p>Alternative Behandlungsmethoden wie etwa Immuntherapie kommen in Therapievergleichen kaum zum Zug, weil es vielen Medizinern am Wissen darüber fehlt. „Studienvorschläge in dieser Richtung“, so mußte Abel in den Jahren seiner Beratungstätigkeit immer wieder erkennen, finden bei neuen Forschungsvorhaben kaum Gehör.</p>
<p>Doch auch die Gegenseite ist nur schwer an den Tisch zu kriegen. Die Verfechter von immuntherapeutischen Ansätzen oder bestimmten unkonventionellen Antikrebs-Methoden sperren sich zumeist dagegen, ihre Verfahren in kontrollierten klinischen Studien gegen die Chemotherapie testen zu lassen.</p>
<p>In einer wissenschaftlichen Grauzone bleiben dadurch die Fragen, deren Beantwortung für die Patienten wichtig wäre:</p>
<ul>
<li>Versprechen Chemotherapien bei der Behandlung fortgeschrittener Organkrebse mehr Erfolg als die weniger toxischen, weniger nebenwirkungsreichen Immuntherapien?</li>
<li>Schneiden untherapierte Patienten vielleicht sogar besser ab?</li>
<li>Reicht es, wenn die Zytostatika erst beim Auftreten starker Schmerzen verabreicht werden?</li>
<li>Können nicht grundsätzlich niedrigdosierte Chemotherapien das Los der Kranken erleichtern?</li>
</ul>
<p>Nur ein „Mangel an wissenschaftlicher Phantasie“, so glaubt Abel, habe bisher die Klärung solcher Fragen verhindert. Mit einem von ihm vorgeschlagenen Modell ließe sich der Grauschleier womöglich lüften. Patienten mit fortgeschrittenen Organkrebsen, die noch nicht unter tumorbedingten Schmerzen leiden, könnten dabei in zwei Gruppen behandelt werden: Eine Gruppe bekäme Zytostatika, die andere erhielte Mittel aus dem Behandlungsspektrum der Immuntherapie. Aus der Ethik-Zwickmühle gäbe es einen Ausweg, wenn auch Patienten der zweiten Gruppe mit Chemotherapeutiker behandelt würden, falls auftauchende Symptome dies erfordern.</p>
<p>Biostatistiker Abel steht dem rationalen Ideal seiner Zählwissenschaft zu nahe, als daß er sich mit seiner Kritik der Chemotherapie zum „Verfechter dubioser Krebstherapien“ machen lassen möchte. Zur Abrechnung haben ihn die dogmatische Starre und der „Überoptimismus“ der Chemotherapeuten getrieben. Abel: „Die lügen sich in die Tasche“.</p>
<p>Die Gescholtenen haben den ehemaligen Rechenknecht bisher kalt abfahren lassen. Spätestens bei dem von ihnen zwischen den Zeilen konstatierten Zynismus Abels, so die Onkologen Hossfeld und Pfleiderer, höre die „Dialogbereitschaft mit dem Autoren auf“.</p>
<p>Vielleicht ist die Offenheit für Gespräche unter ausländischen Tumorexperten größer. Beim 15. Internationalen Krebskongreß, der am Donnerstag dieser Woche in Hamburg vor rund 8000 Spezialisten aus aller Welt beginnt, gibt es das Kains-Werk in englischer Übersetzung.</p>
<hr />
<h3>Anmerkung von HPilhar</h3>
<p>Lymphknotenkrebs (Morbus Hodgkin), Leukämien, Sarkome &#8230; sind allesamt vagoton verlaufende Heilungsphasen nach einem Selbstwerteinbruch. Ersten ist hier die Krebsursache bereits ausgeräumt und eine wieder eintretende Gesundung nur eine Frage der Zeit. Das kann man also nicht als &#8222;Erfolg der Chemo&#8220; verbuchen. Zweitens kann man durch die stark sympathicotone Wirkung der Chemotherapie, vagotone Heilungsphasensymptome abschwächen. Dieser scheinbare kurzfristige Erfolg wird aber mit lebenslänglichen Nebenwirkungen erkauft.</p>
<p>Die Begründung diverser Ethikvereine, man könne doch bei Krebs nicht einfach nichts tun, man müsse doch Chemo geben, ist irreführend. Es gibt überhaupt keine Studie mit Krebspatienten, bei denen man gar nichts therapeutisch unternommen hat. Man behauptet einfach, dass unbehandelt der Krebs zwangsläufig zum Tode führe.</p>
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