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	<title>Laufendes Ohr aus Sicht der Germanischen Heilkunde</title>
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	<description>von Helmut Pilhar</description>
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	<title>Laufendes Ohr aus Sicht der Germanischen Heilkunde</title>
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		<title>Mittelohrentzündung wegen Besuch &#8211; Erfahrungsbericht der Germanischen Heilkunde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Pilhar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Mar 2017 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte Der Germanischen Heilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte Der Germanischen Heilkunde - Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Laufendes Ohr]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelohrentzündung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Vater berichtet &#8230; Nachdem wir immer wieder am eigenen Leib feststellen dürfen dass die GNM jedes mal stimmt, möchte ich nun auch mal eine unserer neuesten Erfahrungen berichten. Tag 1: Um ca. 19:30 kam unser Nachbar zu uns, um kurz mit uns zu reden. Dabei ging es um Themen, die noch nicht für Kinderohren [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Ein Vater berichtet &#8230;</h2>
<p>Nachdem wir immer wieder am eigenen Leib feststellen dürfen dass die GNM jedes mal stimmt, möchte ich nun auch mal eine unserer neuesten Erfahrungen berichten.</p>
<p>Tag 1: Um ca. 19:30 kam unser Nachbar zu uns, um kurz mit uns zu reden. Dabei ging es um Themen, die noch <strong>nicht für Kinderohren bestimmt</strong> sind. Wir wollten unsere zwei Kinder gerade ins Bett legen. Wir gingen in die Küche. Unsere Tochter (8) wollte bei unserem Gespräch dabei sein. Wir haben dies abgelehnt, sie zu Ihrem Bruder hoch ins Kinderzimmer geschickt und die Küchentür zu gemacht. Sie ging dann, wenn auch nur mit Widerwillen, hoch ins Kinderzimmer. Ca. eine halbe Stunde später haben wir die Kinder dann hingelegt und beide Kinder sind sehr schnell eingeschlafen.</p>
<p>Tag 2: Wir hatten Besuch von Freunden, bis in den späten Abend rein. Alles war in Ordnung&#8230; Abends durften die Kinder sich Decken holen und sich an den Kachelofen legen. So konnten Sie bei uns sein, <strong>unseren Gesprächen lauschen</strong> und sind dabei beide eingeschlafen.</p>
<p>Tag 3: Um ca. 11 Uhr begann bei unserer Tochter das <strong>rechte Ohr merklich weh</strong> zu tun. Bis Mittag wurde es immer schlimmer. Wir machten ihr einen Kamillen Tee und steckten etwas in Schwedenbitter (nach Maria Treben) getränkte Watte in ihr Ohr. Beim Wechseln der Watte meinte sie, das hört sich ohne Watte genauso an wie mit. <strong>Das Ohr stand also von innen unter Druck</strong>. Am späten Nachmittag bekam sie auch noch etwas Fieber. Ihr rechtes Auge wurde etwas rot und glasig und fing an zu tränen. Auch die rechte Wange war leicht gerötet. Sie wollte sich nicht mehr viel bewegen, weil jede Bewegung im Ohr weh tat. Sie zuckte leicht zusammen, sobald man das Ohr berührte.</p>
<p>Wir kennen die GNM erst seit ca. 2 Jahren und lernen immer weiter dazu. Noch vor wenigen Jahren wären wir direkt zum Arzt und hätten vermutlich (mal wieder) Antibiotika und Schmerzmittel bekommen. Dank dieser komplett neuen Sichtweise und dem Wissen, <strong>dass hier das Ohr gerade am Heilen ist,</strong> sind wir nicht mehr besetzt von Angst. Also erlaubten wir den Kindern einen Film zu schauen, da dies unsere Tochter ablenkt und somit die Situation erträglicher für sie ist. Während die Kinder den Film schauten kümmerten wir uns um das Abendessen. Wir brachten unserer Tochter ein bisschen vom Salat, weil sie den auch gerne roh ißt. Um 19:33 kam unsere Tochter hüpfend und grinsend in die Küche und wollte noch Salat haben. Bei Nachfrage meinte sie dann, das Ohr würde nicht mehr weh tun. Jippie! Ab dem Zeitpunkt <strong>lief Eiter aus dem Ohr</strong> und schon wenigen Minuten später sagte sie, das Ohr wäre wieder auf.</p>
<p>Damit hätten wir so schnell nicht gerechnet. Was war geschehen? Da es sich bei dem<strong> rechten Ohr</strong> um einen <strong>„Etwas nicht hören können“-Konflikt</strong> handelt, fragte meine Frau sie bereits am Mittag, ob sie was nicht hören konnte, aber unbedingt wollte. Sie sagte direkt „<strong>das Gespräch mit dem Nachbar</strong>“ am Tag 1. Das passte perfekt!</p>
<p>Tag 1: Der Nachbar kam unerwartet (HOCHAKUT). Sie konnte uns bei dem Gespräch weder sehen noch hören und dachte wir reden vielleicht auch über sie (DRAMATISCH). Da sie nicht mit uns darüber sprach (ISOLATIV), erlitt Sie einen „Etwas nicht hören können“ (Hörbrocken) Konflikt und einen leichten „Nicht sehen können“-Konflikt.</p>
<p>Tag 2: Sie durfte bis spät in den Abend bei uns Erwachsenen sein und den Gesprächen lauschen. Sie konnte uns die ganze Zeit hören und sehen. Damit wurde der Konflikt vom Vortag gelöst und die Heilung begann.</p>
<p>Tag 3: An diesem Tag befanden sich Ohr und Auge in der Heilung. Unglaublicher Weise genau 2 Tage nach Konfliktanfang (wieder Abends zwischen 19 und 20 Uhr) hörte das Ohr auf weh zu tun und <strong>der Eiter kam heraus.</strong></p>
<p>Es ist so einfach!</p>
<p>Danke für diese wunderbare und von Angst befreienden neue Sichtweise. Danke an Sie, Hr. Pilhar für all Ihre Bemühungen uns die GNM näher zu bringen. Danke an Dr. Hamer für dieses wunderbare Geschenk. Ich wünsche allen eine gute Zeit!</p>
<p>Herzliche Grüße AV</p>
<hr />
<h3>Anmerkung von H.Pilhar</h3>
<p>Ja, im Grunde ist es einfach, wenn man die Organsymptome &#8222;auszudeutschen&#8220; versteht. Und das kann man lernen &#8230;</p>
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		<title>Mittelohrentzündung links wegen gehörter Unglaublichkeit &#8211; Erfahrungsbericht der Germanischen Heilkunde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Pilhar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jul 2013 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte Der Germanischen Heilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte Der Germanischen Heilkunde - Erwachsene]]></category>
		<category><![CDATA[Laufendes Ohr]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelohrentzündung]]></category>
		<category><![CDATA[Taubheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hallo Herr Pilhar, da ich die Germanische leider erst seit etwa 1,5 Jahren kenne, brauche ich noch eine ganze Weile, um die verschiedenen kleinen täglichen &#8222;Wehwechen&#8220; und erst recht die großen Diagnosen richtig zuordnen zu können&#8230; Bei einer Geschichte jedoch blickte ich sehr schnell (leider im Nachhinein natürlich erst) durch, und diese möchte ich hier [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Hallo Herr Pilhar,</h2>
<p>da ich die Germanische leider erst seit etwa 1,5 Jahren kenne, brauche ich noch eine ganze Weile, um die verschiedenen kleinen täglichen &#8222;Wehwechen&#8220; und erst recht die großen Diagnosen richtig zuordnen zu können&#8230; Bei einer Geschichte jedoch blickte ich sehr schnell (leider im Nachhinein natürlich erst) durch, und diese möchte ich hier kurz erzählen (gerne zum Veröffentlichen): Ich selbst bin 39 Jahre, weiblich und Rechtshänderin</p>
<p>Problematik damals: <strong>akute Mittelohrentzündung links</strong></p>
<p>Es fing damit an, dass ich (selbst Heilpraktikerin) zu einem 1-wöchigen Seminar in den Norden Thailands reiste, wo die sog. russischen Heilmethoden nach Grabovoi, Petrov usw. näher gebracht werden, jedoch natürlich auch viele Wahrheiten über unsere &#8222;wunderbaren&#8220; Erkenntnissunterdrückungen im Bereich Medizin, Politik und allgemeinem Weltgeschehen teilweise enthüllt werden &#8230; Für mich damals vor 2 Jahren teilweise eine völlig neue und auch überraschende (gleichzeitig auch bittere) Erkenntnis.</p>
<p>Das Seminar dauerte genau 6 Tage und am 7. Tag gegen abends stellte sich bereits eine <strong>starke Hörminderung</strong> und langsam <strong>zunehmende Schmerzen im linken Ohr</strong> und <strong>Gehörgang</strong> ein. Dies steigerte sich täglich weiter bis am 8./9. Tag bereits eine komplette <strong>Anschwellung des gesamten Ohres</strong> zu sehen war, Schmerz, Entzündung und fast komplette &#8222;<strong>Taubheit</strong>&#8220; auf diesem <strong>linken Ohr</strong>. Leider bekam ich dann (aus Unwissenheit, die Germanische kannte ich damals noch nicht &#8230;) etwas Panik wegen meines anstehenden Heimfluges (Langstrecke über etwa 13 Std.), der für den 13. Tag bereits fest gebucht war &#8230; und so nahm ich mitten im Dschungel dann aus meiner Reiseapotheke ein Antibiotikum über 5 Tage ein, damit ich irgendwie an dem besagten Tag evtl. fliegen kann &#8230; (es ging dann auch &#8211; jedoch war ich dann für weitere 2 Wochen <strong>halbtaub</strong> zuhause durch die <strong>angesammelte Flüssigkeit im Mittelohr</strong> in Verbindung mit dem Druck im Flugzeug).</p>
<p>Im Nachhinein ist das ein klarer Fall von &#8222;<em><strong>Hörbrocken nicht loswerden können</strong></em>&#8222;! Es war mir einfach zuviel, was ich im Seminar alles für unglaubliche Wahrheiten gehört hatte und ich wollte/konnte es einfach nicht mehr hören. Am 7. Tag dann nach Ende des Kurses die Heilung mit heftiger <strong>Gehörgangs- und Mittelohrentzündung</strong>. Hätte ich damals die Germanische schon gekannt, hätte ich gewusst, dass die Heilungsphase genausolange dauert wie die konflikt-aktive Phase &#8211; somit wäre die Entzündung ziemlich sicher ebenfalls (auch ohne Antibiotika) am 13. Tag vorbei gewesen.</p>
<p>Verbessern Sie mich gerne, falls ich etwas falsch daran verstanden habe, aber für mich machte das gleich absolut keinen Sinn, wie &#8222;Mitkollegen etc.&#8220; das Ganze damals erklärten: kommt vom Wasser beim Duschen (weshalb dann nur linke Seite entzündet? Und das Wasser war übrigens Bergquellwasser und wurde auch getrunken&#8230;), kommt vom Windzug auf dem Boot (ich saß allerdings mit dem rechten Ohr damals im Windzug&#8230;) uvm. &#8211; heute weiß ich es besser!</p>
<p>Vielen Dank Dr. Hamer für diese wunderbare Erkenntniss! Und vielen Dank Herrn Pilhar für die kompetenten Seminare und Vorträge!</p>
<p>Grüsse G. D.</p>
<hr />
<h3>Anmerkung von H. Pilhar</h3>
<p>Ja, ja! Dieser böse Windzug und diese bösen Mikroben! In fernen Länder ist dies alles ja noch viel böser &#8230; Selbst eingefleischte Alternativmediziner argumentieren sehr häufig schulmedizinisch. In ihrem Denken ist die Schul(d)medizin Basis, nur ihre alternativen &#8222;Heil&#8220;-Methoden weichen von ihr ab. Unbeweisbare Hypothesen verwenden sie im gleichem Maß.</p>
<p>Das Problem der Germanische Heilkunde ist es, daß sie auf weiter Flur alleine gegen Aberglaube und übermächtiger Tyrannei anzukämpfen hat und das gleichzeitig auf vielen Fronten, auch an nicht-medizinischen.</p>
<p>Wir müssen Geduld haben. Der stäte Tropfen hölt den Stein.</p>
<p>Zum Erfahrungsbericht</p>
<ul>
<li>Mittelohr links = Hörbrocken (eine bestimmte Information) nicht loswerden</li>
<li>Mittelohr rechts = Hörbrocken (eine bestimmte Information) nicht bekommen</li>
</ul>
<p>&#8222;Entzündung&#8220; ist immer Heilungsphase.</p>
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		<title>Mittelohr &#8211; Erfahrungsbericht der Germanischen Heilkunde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Pilhar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 1999 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte Der Germanischen Heilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte Der Germanischen Heilkunde - Erwachsene]]></category>
		<category><![CDATA[Laufendes Ohr]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelohrentzündung]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelohrkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Ohrenschmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schulmedizin - ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Schulmedizin - Diagnoseschock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Naturärztin (Schweiz) an Schulmediziner Bitte um Schädel-CTPraxis für biologische HeilverfahrenArlette Büchelkant. appr. NaturärztinSonnhaldenweg 18CH-9100 Herisau CH-9100 Herisau, 5.5.99 DRINGEND 1 Hirn-CT parallel zur SchädelbasisPatientin: C.G., 10.4.1966 Sehr geehrter Herr Doktor Ich bitte Sie, von obenerwähnter Patientin dringendst ein Standard-Hirn-CT-Aufnahme parallel zur Schädelbasis ohne Kontrastmittel im Doppel zu erstellen und die Bilder direkt der Patientin mitzugeben. [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://germanische-heilkunde.at/mittelohr-erfahrungsbericht-der-germanischen-heilkunde/">Mittelohr &#8211; Erfahrungsbericht der Germanischen Heilkunde</a> erschien zuerst auf <a href="https://germanische-heilkunde.at">Akademie für Germanische Heilkunde</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Naturärztin (Schweiz) an Schulmediziner</h2>
<p>Bitte um Schädel-CT<br />Praxis für biologische Heilverfahren<br /><strong>Arlette Büchel</strong><br />kant. appr. Naturärztin<br />Sonnhaldenweg 18<br />CH-9100 Herisau</p>
<p style="text-align: right;">CH-9100 Herisau, 5.5.99</p>
<p><strong>DRINGEND</strong></p>
<p>1 Hirn-CT parallel zur Schädelbasis<br />Patientin: C.G., 10.4.1966</p>
<p>Sehr geehrter Herr Doktor</p>
<p>Ich bitte Sie, von obenerwähnter Patientin dringendst ein Standard-Hirn-CT-Aufnahme parallel zur Schädelbasis ohne Kontrastmittel im Doppel zu erstellen und die Bilder direkt der Patientin mitzugeben.</p>
<p>Es geht ihr gegenwärtig sehr schlecht und ich bitte Sie, so rasch als möglich mit Frau G. einen Termin zu vereinbaren. Es ist ihr morgen, Donnerstag, 6.5.99, möglich quasi auf Abruf zu Ihnen zu kommen.</p>
<p>Diagnose: unerträgliche Kopfschmerzen, Strabismus, Schwindel, Doppelsehen, <strong>Otitis media mit Eiterausfluß</strong></p>
<p>Für Ihre Bemühungen danke ich Ihnen auch im Namen der Patientin.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />Arlette Büchel</p>
<hr />
<h3>Schulmediziner an Patient</h3>
<p><strong>Medizinisches Radiologisches Zentrum</strong></p>
<p>KLINIK STEPHANSHORN<br />Konventionelle Radiologie<br />Computertomographie<br />Magnetresonanz<br />Angiographie / Interventionelle Radiologie<br />Dr. med. Ph. Lampe<br />Dr. med. P. Schmid<br />Dr. med. Ch. Strittmatter<br />FMH med. Radiologie</p>
<p><strong>EINGESCHRIEBEN</strong></p>
<p>Frau<br />G. C.</p>
<p style="text-align: right;">Datum: 11. Mai 1999/ mg</p>
<p><strong>Sehr geehrte Frau G.</strong></p>
<p>Wir haben am 06.05.1999 bei Ihnen die Schädel-Computertomographie-Untersuchung durchgeführt und dabei die schwerwiegende Diagnose einer <strong>eitrig einschmelzenden Entzündung des rechten Ohres, Mittelohres, Innenohres und auch der knöchernen Schädelbasis</strong> gefunden. Diese Entzündung ist bereits soweit fortgeschritten, dass es zu einer entzündlichen Reizung der Hirnhaut gekommen ist.</p>
<p>Falls sich diese Erkrankung weiter entwickelt, kann sich unverhofft eine lebensbedrohende Situation einstellen. Unserer Ansicht nach müsste eine derart schwerwiegende eitrige Entzündung von einem entsprechenden Fachspezialisten beurteilt und auch behandelt werden. Dabei würde sicher eine hochdosierte entsprechende antibiotische Therapie eine wichtige Rolle spielen.</p>
<p>Wegen dieser möglicherweise schwerwiegenden Folgen Ihrer Erkrankung fühlte ich mich auch verpflichtet intravenöses Kontrastmittel zu geben, um das effektive Ausmass der Entzündungsreaktion erfassen zu können.</p>
<p>Da Sie laut Auskunft von Frau B. nachträglich mit der intravenösen Kontrastmittelgabe nicht einverstanden sind, wollen wir in diesem speziellen Fall auf die Verrechnung dieses Kontrastmittels verzichten und die Kosten selber tragen. Ich fühle mich aber verpflichtet, Sie auf die schwere Ihrer Erkrankung aufmerksam zu machen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüssen<br />Dr. med. P. Schmid</p>
<p>Kopie an:<br />Frau B.</p>
<hr />
<h3>&#8218;Medizinische Aufklärung&#8216; der Patientin</h3>
<p>Dr. med. J. Riedi</p>
<p>FMH ORL<br />Grabenstr. 9<br />7000 Chur<br />Tel.-Nr. 081/252 94 16<br />Fax.-Nr.081/253 36 44</p>
<p>Frau G. C., geb. 10.4.66, [Anm.: Original liegt vor]
<p>Ich wurde aufgeklärt, dass es sich um eine lebensbedrohliche Krankheit handelt, welche zu einer Gehirnentzündung und zu einem plötzlichen Tod führen kann.</p>
<p style="text-align: right;">Chur, den 17.Mai 1999</p>
<p>G. C.<br />Unterschrift der Patientin</p>
<hr />
<h3>Anmerkung von H.Pilhar</h3>
<p>Wie muß sich die Patientin wohl gefühlt haben, als sie diesen Zettel unterschrieb? Mit welchen Mitteln versucht man die medizinisch nicht bewanderten Hilfesuchenden in Angst und Panik einerseits und andererseits in Abhängigkeit zu bringen?</p>
<p>Das ist Voodoo! und hat mit Wissenschaftlichkeit nichts mehr zu tun!</p>
<hr />
<h3>Patient an Schulmediziner</h3>
<p>C. G.</p>
<p>Herr Dr. P. Schmid<br />Klinik Stephanhom<br />Brauerstrasse 95<br />9016 St. Gallen</p>
<p style="text-align: right;">Chur, 18. Mai 99</p>
<p><strong>Sehr geehrter Herr Dr. Schmid</strong></p>
<p>Ich möchte mich für Ihren Brief vom 11. Mai 99 und Ihre Sorge um meine Gesundheit, die darin zum Ausdruck kommt, bedanken. Ob Ihre Diagnose Anlass zur Sorge ist, darauf möchte ich nicht näher eingehen.</p>
<p>Allerdings weise ich Sie darauf hin, dass ich von Anfang an gegen die Kontrastmittelgabe war und nicht erst nachträglich.</p>
<p>Die mich behandelnde Krankenschwester teilte mir nach meiner Ablehnung mit, wenn ich das Kontrastmittel nicht wolle, werde es eben ein Gespräch mit dem Arzt geben, und dann werde mir das Kontrastmittel sowieso verabreicht. Ich war über diese Aussage schockiert, doch um mich zu wehren, fehlte mir einfach die Kraft.</p>
<p>Die allergische Reaktion blieb nicht bei einer geschwollenen Lippe, Jucken und etwas Schwindel. Einige Stunden später setzten Kopfschmerzen ein, die sich bis zum Abend ins schier Unerträgliche steigerten. Hatte ich in den vergangenen Wochen nur Nachts unter Kopfschmerzen gelitten, so musste ich sie nun den ganzen Tag aushalten. Eine Woche lang hoffte ich auf Besserung. Schliesslich besuchte ich auf Anraten von Frau A. B. einen Hals-Nasen-Ohren Spezialisten, um mich nochmals gründlich untersuchen zu lassen.</p>
<p>Ich bin über die Antibiotika, die ich nun einnehmen muss, nicht sehr glücklich. Doch zumindest bin ich die Schmerzen los, die ich ohne Kontrastmittel nicht gehabt hätte.</p>
<p>Dies soll keine Anklage sein, sondern nur eine Hoffnung, dass Sie vielleicht das nächste Nein! respektieren, auch wenn es nur rein instinktiv kommt.</p>
<p>Nun zu meinem eigentlichen Grund des Schreiben. Wie ich von Frau A. B. vernommen habe, nehmen Sie, nachdem ich bei Ihnen war, keine Patienten mehr von ihr. Wie sie zu dieser Entscheidung gekommen sind, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen, da meine Zahlungsablehnung in keinem Zusammenhang zu Frau B. und oder ihren andern Patienten steht.</p>
<p>Als ich telefonisch um einen Termin bat, teilte mir die Dame am Telefon mit, dass sie mir diesen nur geben könne, wenn sie eine Bestätigung meiner Krankenkasse erhalte, dass diese die Behandlung bezahle.</p>
<p>Meine Frage, ob es ihr nur ums Geld gehe, wurde nach einigem Zögern bejaht. Also erklärte ich mich bereit, die Behandlung selber zu bezahlen und das mit der Krankenkasse später zu regeln. Ich bekam meinen Termin mit der Aufforderung, das Geld, ca. CHF 400.-, gleich mitzubringen.</p>
<p>Als ich schliesslich eine Rechnung von CHF 1017.- vorgelegt bekam, war ich ziemlich erschrocken. Die Mehrkosten entstanden, weil Sie, ohne vorher Rücksprache mit mir zu nehmen, zusätzliche Aufnahmen machten. Aufnahmen, die zu machen, Sie sich verpflichtet fühlten; aus was für Gründen auch immer.</p>
<p>Sie erhielten am 5.5.99 ein Faxschreiben von Frau A. B. mit der Bitte, eine Standard-Him-CT-Aufnahme ohne Kontrastmittel anzufertigen, die, wie ich später herausfand, CHF 299.60 kostet. Wobei ich also CHF 100.- zu viel bezahlt habe.</p>
<p>Mehr wurde nicht gewünscht. Die zusätzlichen Kopien lagen nicht in meinem Interesse, sondern in Ihrem. Also lag es auch an Ihnen, dafür aufzukommen, was Sie schliesslich auch getan haben. Danke.</p>
<p>Ich wollte also nicht bezahlen, was ich nicht verlangt hatte. Darum geht es hier und um nichts anderes. Nicht um Frau B. oder darum, dass jemand Sie öffentlich zerreissen oder zur Verantwortung ziehen will.</p>
<p>Ich möchte Sie sehr darum bitten, Ihren Beschluss nochmals zu überdenken.</p>
<p>Mit freundlichen Grüssen</p>
<p>G.C.</p>
<p>Kopien an:<br />Frau A. B.<br />Herrn Dr. Med. E. Taverna, Kantonsarzt A-R, Dorf 152, 9107 Umäsch<br />Herrn Dr. Med. F. Jungi, Kantonsarzt SG, Vadianstrasse 31, 9000 St. Gallen<br />Herrn A. Widmer, Verwalter Klinik Stephanshorn, St. Gallen</p>
<hr />
<h3>Patient an Gesundheitsamt</h3>
<p>C.G.</p>
<p><strong>Gesundheitsamt</strong><br />Poststrasse 22<br />7000 Chur</p>
<p style="text-align: right;">Dübendorf, 7.10.99</p>
<p><strong>Sehr geehrte Damen und Herren</strong></p>
<p>Wegen einer <strong>Mittelohrentzündung</strong> war ich vom 6.4.99-21.5.99 arbeitsunfähig.</p>
<p>Da ich seit vielen Jahren nicht zum Arzt gehe, da ich der Meinung bin, dass sich der Körper selber heilt, wodurch ich mit der Neuen Medizin in meinem Glauben verstärkt wurde, rief ich nur kurz bei meiner Naturheilpraktikerin an, um mir einen Rat wegen der Schmerzen zu holen.</p>
<p>Die Krankheit begann am 6.4.99 mit einer starken Erkältung. Nach einer Woche bekam ich eine <strong>Mittelohrentzündung</strong>. Ich rief meine Naturheilpraktikerin an und bat sie um Rat wegen der Ohrenschmerzen. Knoblauch schaffte Abhilfe. Nach einer weiteren Woche war die Erkältung abgeklungen. Manchmal waren die <strong>Ohrenschmerzen</strong> &#8211; und auch die Nacken/Kopfschmerzen (setzten erst gegen Abend ein) &#8211; sehr stark und liessen mich kaum schlafen.. Meine Augen waren sehr lichtempfindlich.</p>
<p>In der dritten Woche begann <strong>Eiter aus dem Ohr</strong> zu fliessen. Die Ohrenschmerzen verschwanden und kamen nur, wenn der Eiterfluss blockiert war. Die Nacken/Kopfschmerzen nahmen allerdings zu, setzten aber immer erst gegen Abend ein und dauerten bis in die frühen Morgenstunden.</p>
<p>Am 29.4.99 begann ich mit dem <strong>rechten Auge gegen innen zu schielen</strong>.</p>
<p>Am 6. Mai liess ich in der Klinik Stephanshom in St. Gallen ein Native-Gehirn-CT parallel zur Schädelbasis anfertigen. Genaueres siehe Brief an Dr. Schmid. Das CT brauchte ich für die Neue Medizin.</p>
<p>Da die Schmerzen danach unerträglich wurden und nun 24h dauerten, ging ich schliesslich am 12.5.99, nach einer Woche &#8222;auf die Zähne beissen&#8220;, zu einem HNO-Spezialisten in Chur, Dr. med. J. Riedi. Seine Ferienvertretung stellte ausser einer starken <strong>Mittelohrentzündung</strong> allerdings nichts weiteres fest. Sie verschrieb mir Antibiotika, auf welche ich zu nehmen ich bis jetzt verzichtet hatte. Grund: Der Körper heilt sich selber, und jede chemische Behandlung verhindert oder verzögert diesen Prozess.</p>
<p>Da die Entzündung nun aber schon so lange gedauert hatte und langsam zu Ende ging, ich also mit der Antibiotika nicht mehr gross stören, sondern das Ende nur ein wenig hinauszögern würde, war ich mit der Einnahme einverstanden.</p>
<p>Die Kopfschmerzen verschwanden gegen Abend. Der Eiter floss spärlicher, das Schielen blieb.</p>
<p>Am 17.5.99 ging ich zu einer Nachuntersuchung wieder in die Praxis. Diesmal war der Arzt selber anwesend. Er erkundigte sich nach dem Krankheitsverlauf. Meine Einstellung zu meinem Der-Körper-heilt-sich-selber-Glauben irritierte ihn offensichtlich. Meinen Erklärungen und Erläuterungen zur Neuen Medizin schenkte er kaum Gehör. Daher konnte er auch nicht verstehen, warum ich ein Gehirn-CT hatte machen lassen. Er verlangte den Namen der Klinik, in der ich es hatte anfertigen lassen und den des behandelnden Arztes.</p>
<p>Am Abend des gleichen Tages mussten meine Mutter und ich nochmals zu ihm in die Praxis.</p>
<p>Hier folgt der ungefähre Ablauf des Gesprächs, soweit ich mich noch erinnern kann, in der direkten Rede:</p>
<p>Dr. Riedi: Ich habe heute Nachmittag mit Dr. Schmid in St. Gallen telefoniert. Die Situation ist folgende: Sie haben eine sehr schwere <strong>Mittelohrentzündung</strong>, welche sich anstatt gegen aussen &#8211; gegen innen ausgebreitet hat, was zu einer <strong>Innenohrentzündung</strong> geführt hat.</p>
<p>Carol: Wie kann das sein, anstatt gegen aussen? <strong>Es fliesst seit Wochen sehr viel Eiter aus dem Ohr!</strong></p>
<p>Dr. Riedi: Ja, ja, aber es ist vor allem gegen innen gegangen. Ihr Ohr ist etwas anders gebaut als normalerweise. Des weiteren ist das Felsenbein zerfressen. Die Entzündung hat sich weiter gegen oben ausgedehnt, und Sie leiden noch zusätzlich an einer <strong>Hirnhautentzündung</strong>. Wenn da nicht etwas gemacht wird, kann es <strong>ins Hirn explodieren</strong>, und Sie können schon morgen tot sein.</p>
<p>Carol: Explodieren?</p>
<p>Dr. Riedi: Ähm, ja eben&#8230;</p>
<p>Meine Mutter bekommt einen Schock. Mich lässt seine Aussage kalt, da ich nicht seiner Meinung bin.</p>
<p>Mutter: Was kann man da machen?</p>
<p>Dr. Riedi: Man muss sofort operieren, am besten schon gestern. Ich melde Sie morgen gleich in der Uni-Klinik in Zürich an.</p>
<p>Mutter: Was für eine Operation ist denn das?</p>
<p>Dr. Riede: Das kann ich nicht so genau erklären (geht zu einem Bild an der Wand). Also, hier oben wäre das Felsenbein (auf dem Bild ist keines zu sehen). Das ist voller Löcher. Der Chirurg wird den Knochen aushöhlen und somit die Entzündung mit rausnehmen.</p>
<p>Carol: Wie sind die Erfolgschancen?</p>
<p>Dr. Riedi: Das ist eine schwierige und nicht sehr häufig gemachte Operation. Es ist wie über ein Seil gehen: Entweder kommen Sie auf der andern Seite an oder nicht.</p>
<p>Mutter sieht aus wie ein Häufchen Elend.</p>
<p>Dr. Riedi: Sie dürfen sich jetzt nicht zu viel bewegen, nicht rennen oder springen. Jede Bewegung könnte ein Ausbrechen auslösen.</p>
<p>Carol: Das hätten Sie mir heute morgen sagen sollen. Ich bin nämlich ein Stück nach Hause gerannt.</p>
<p>Dr. Riedi: Schulterzucken.</p>
<p>Carol: Was, wenn ich mich nicht operieren lasse?</p>
<p>Dr. Riedi: Wenn Sie sich nicht operieren lassen, dann sind sie nachher ein grosser Krüppel (macht eine Krüppelbewegung), oder Sie sind tot. Sonst bleiben Sie nur ein kleiner Krüppel.</p>
<p>Mutter: Bis wann müssen wir uns entscheiden?</p>
<p>Dr. Riedi: Je länger Sie warten, desto schwieriger wird die Operation, da immer mehr rausgenommen werden muß. Die Chancen werden somit immer kleiner.</p>
<p>Carol: Kann ich Ihre Diagnose schriftlich haben, bitte?</p>
<p>Dr. Riedi: Nein, das wäre viel zu viel Arbeit. Ich müsste das alles diktieren.</p>
<p>Carol: Kein Kommentar.</p>
<p>Carol: Wenn&#8217;s so schlecht um mich steht, warum fühle ich denn nichts davon? Warum geht&#8217;s mir so gut?</p>
<p>Dr. Riedi: Ja, es wundert mich auch, dass Sie überhaupt noch in meine Praxis laufen können, Es ist ein Glück, dass Sie von der Schwere Ihrer Krankheit nichts bemerkt haben. So wie es steht, müss&#8230;</p>
<p>Carol: Ein Glück?!</p>
<p>Dr. Riedi: Hm, hm&#8230;</p>
<p>Carol: Sagen Sie mal, Dr. Riedi. Wie kommt es, dass ich mich überhaupt nicht aufrege? Wer hier den Schock bekommen hat, ist meine Mutter. Aber ich?</p>
<p>Dr. Riedi: Ja, sehen Sie. <strong>Ein Teil Ihres Hirns ist schon so in Mitleidenschaft gezogen, so dass Sie gar nicht mehr begreifen können, was los ist, Und dadurch können Sie es auch nicht mehr richtig beurteilen. Darum scheinen Sie so gleichgültig,</strong></p>
<p>Carol: Der hat sie wohl nicht mehr alle!!</p>
<p>Mutter: Nickt traurig.</p>
<p>Carol: Darf ich Ihnen erklären, warum es den Anschein macht, ich sei unbeteiligt?</p>
<p>Dr. Riedi: Wenn Sie wollen.</p>
<p>Carol: Ich erkläre ihm die Grundzüge der Neuen Medizin von Dr. G. Hamer. Des Weiteren meine Einstellung zu Krankheiten und deren Genesung. Auch, dass ich seit einigen Jahren nicht mehr zu Schulärzten sondern zu einer Naturheilpraktikerin gehe.</p>
<p>Dr. Riedi: Sein Kommentar: Ich kenne diese Neue Medizin nicht und habe auch kein Interesse. Alles Humbug. (Er wollte bei meiner Erklärung auch gar nicht richtig zuhören). Woher kommt dieser Arzt eigentlich. Aus Deutschland? Damit haben wir hier nichts zu tun. Ihre Naturheilpraktikerin ist keine Ärztin! Aus Herisau ist sie? Im Kanton Appenzell kann jeder ein Schild &#8218;raushängen und sich Heilpraktiker nennen. Das sind alles Scharlatane. Bei uns würde man diese Leute vor Gericht bringen. Und wenn das alles stimmt, was Sie sagen, dann bräuchte es ja gar keine Ärzte mehr!</p>
<p>Carol: Na, wenigstens etwas haben Sie begriffen.</p>
<p>Mutter: Kann man denn nichts Anderes machen? Mit Antibiotika?</p>
<p>Dr. Riedi: Nein. Die Entzündung ist zu weit drinnen. So weit reicht keine Antibiotika. Es macht auch keinen Sinn, wenn ich Ihnen noch das alte Rezept verlängere.</p>
<p>Wir stehen auf und gehen vor das Praxiszimmer.</p>
<p>Carol: Aber es muss doch nicht immer das Schlimmste sein! Es gibt doch sicher etwas für Menschen wie mich, mit so einer Konstitution. Schauen Sie mich doch &#8218;mal genauer an! Abgesehen von meinem Schielen (hatte sich bis dahin nicht verbessert) sieht man mir nichts an. Ich schlafe wie ein Baby, habe einen riesigen Appetit, bin fit, fühle mich ausgezeichnet.</p>
<p>Dr. Riedi: Ja, ich sehe Sie. Sie schielen.</p>
<p>Carol: Ja, und?</p>
<p>Dr. Riedi: Das ist das erste Anzeichen der Schwere Ihrer Krankheit! Es zeigt, wie weit sie schon fortgeschritten ist.</p>
<p>Carol: Der Typ spinnt.</p>
<p>Dr. Riedl: Hören Sie! Sie müssen selber wissen, wer der Gescheitere ist und mehr weiss&#8230; Rufen Sie mich morgen früh an, und teilen Sie mir mit, wie Sie sich entschieden haben. Aber machen Sie schnell. Es muss nicht sein, dass Sie schon morgen tot sind, es kann sich auch noch drei Monate hinziehen. Aber je länger Sie warten&#8230; Wenn Sie meine Tochter wären, würde ich Ihnen einen Tritt in den &#8230;</p>
<p>Carol: Danke, angekommen.</p>
<p>Nach einem langen Gespräch zwischen mir und meiner Mutter, bei dem ich versuche ihr zu zeigen, was für Widersprüche bei dem eben stattgefundenen Gespräch aufgefallen sind, ruft sie noch am gleichen Abend Dr. Riedi zu Hause an.</p>
<p>Gesprächsverlauf:</p>
<p>Mutter: Dr. Riedi, meine Tochter schlägt vor, erneut ein Gehirn-CT zu machen. Da könne man ja sehen, ob sich etwas verändert habe. Seit dem letzten CT sind auch schon fast zwei Wochen vergangen.</p>
<p>Dr. Riedi: Das hat keinen Sinn. Ist nur herausgeworfenes Geld. So eine Krankheit wird nie besser, sondern immer schlimmer.</p>
<p>Mutter: Aber man könnte es doch versuchen, damit man ganz sicher ist.</p>
<p>Dr. Riedi: Bringt nichts.</p>
<p>Mutter: Meine Tochter und auch ich sind gegen die Operation. Es muss Alternativen geben!</p>
<p>Dr. Riedi: Keine Alternativen. Die Entscheidung liegt bei Ihnen.</p>
<p>In den folgenden Tagen folgten noch einige Telefongespräche mit seinen Angestellten. Durch sie liess Dr. Riedi mir mitteilen, dass er mich nicht weiter behandeln werde, da ich nicht gewillt sei, mich operieren zu lassen. Nun, allzu grosse Lust, nochmals dorthin zu gehen, hatte ich eigentlich auch nicht. Wozu auch? Einen andern Arzt in Chur zu finden werde allerdings schwierig werden, meinte eine der Damen. So eine schwierige Patientin, <strong>das spreche sich herum.</strong></p>
<p>Ich bat nochmals um eine schriftliche Diagnose, ohne Erfolg.</p>
<p>Dr. Riedi&#8217;s Angestellte waren sehr kooperativ. Besonders die eine war erschrocken über das Verhalten ihres Chefs und distanzierte sich davon in allen Bereichen.</p>
<p>Das Arztzeugnis wollte Dr. Riedi mir auch nur bis zum letzten Besuchstermin ausstellen, obwohl ich immer noch die von seiner Praxis verschriebene Antibiotika einnehmen musste, und ich wegen der Nebenwirkungen unmöglich zur Arbeit hätte gehen können.</p>
<p>Heute ist der 7. Oktober. Fast fünf Monate sind seit dem &#8222;Todesurteil&#8220; vergangen. Mir geht es ausgezeichnet. Bin auf dem gleichen Konditionslevel wie früher. Mein Auge ist wieder in der Mitte, und ich sehe nicht mehr doppelt. Habe vor langer Zeit wieder angefangen mit dem Gleitschirmfliegen, war fünf Wochen in der USA, habe stundenlange Wanderungen unternommen.</p>
<p>Hätte ich auf Dr. Riedi gehört, wäre ich jetzt vielleicht tot oder auf irgend eine Weise behindert.</p>
<p>Was mich am wütendsten macht ist die Angst und der Schock, den dieser für mich völlig inkompetente Arzt durch seine brutale und herzlose Art meiner Mutter zugefügt hat.</p>
<p>Worauf hat Dr. Riedi&#8217;s Diagnose eigentlich beruht? Er hat weder ein Röntgenbild noch die CTs gesehen. Mein Ohr konnte er nur bis zum Trommelfell und nicht weiter inspizieren.</p>
<p>Mein Auge hat er nicht angeschaut, geschweige denn untersucht.</p>
<p>Wie konnte er also behaupten, ich hätte eine tödlich verlaufende Krankheit? Nur aufgrund des Gesprächs mit Dr. Schmid? Also hat er nur nachgeplappert, was ein anderer Arzt ihm erzählt hat?!</p>
<p>Bevor ein Arzt eine solche Diagnose stellt, sollte er da nicht etwas gründlicher nachforschen? Erneut ein Röntgenbild oder CT machen, wie wir es ihm auch vorgeschlagen hatten, was er aber kategorisch ablehnte?</p>
<p>Warum hat dieser Mann die Tatsache, dass es mir in jeder Hinsicht ausgezeichnet ging, einfach ignoriert? Hat es nicht in sein Krankheitsbild gepasst, und wäre es ihm vielleicht lieber gewesen, ich hätte im Sterben gelegen?</p>
<p>Und warum wollte er mir seine Diagnose nicht schriftlich geben, wenn er doch so davon überzeugt war? Ich musste ein Papier (liegt bei) unterschreiben, auf dem stand, dass ich von meiner tödlich verlaufenden Krankheit von ihm unterrichtet wurde!</p>
<p>Dr. Riedi hat mir öfters zu verstehen gegeben, dass er alles weiss und ich nichts. Ich, dummer Patient, also unbedingt auf ihn hören müsse. Nun, dieses Mal &#8211; und wie viele Male vorher schon? &#8211; hat er sich gründlich geirrt. Und mit ihm auch Dr. Schmid.</p>
<p>Die Zeiten, in denen alle Patienten dumm waren und von nichts eine Ahnung hatten, sind vorbei. Dies scheint dem Herrn nicht zu passen. Und wenn &#8218;mal einer kritische Fragen stellt und nicht einfach alles hinnimmt, so wie ich, dann wird er einfach nicht mehr behandelt.</p>
<p>Mein Fall hat unter den Bekannten meiner Mutter und den meinen, Kreise gezogen. Dabei sind uns ähnliche Berichte im Zusammenhang mal Dr. Riedi zu Ohren gekommen.</p>
<p>Wie lange darf dieser Arzt den Menschen eigentlich noch &#8211; leider viel zu oft völlig unbegründet &#8211; Angst machen und Schmerzen zufügen? Pfuschen und dann vertuschen?</p>
<p>Ich hoffe, dass dieser Brief bei Ihnen auf offene Ohren stösst. Es geht hier nicht um Rachegelüste. Mir ist ja nichts weiter passiert. Vielmehr hoffe ich damit zu verhindern, dass Dr. Riedi in Zukunft weiterhin solche Pfuschdiagnosen stellt und damit Menschen zu seelischen und körperlichen Krüppeln macht!</p>
<p>Was und ob etwas unternommen werden muss, liegt in Ihrem Ermessen.</p>
<p>Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.</p>
<p>Mit freundlichen Grüssen</p>
<p>Beilagen:</p>
<p>Auftrag an Klinik Stephanshom für ein Him-CT von Frau A. Büchel<br />Bericht an Frau A. Büchel (Naturheilpraktikerin) von Dr. Schmid.<br />Eingeschriebener Brief von Dr. Schmid an mich von Dr. Riedi aufgesetztes und von mir unterschriebenes Papier über meine Krankheit<br />Kopien an:</p>
<p>Dr. Med. J. Riedi, Grabenstrasse 9, 7000 Chur<br />Frau A. Büchel, Sonnenhaldenweg 18, 9 1 00 Herisau<br />Herrn Kantonsarzt E. Tavema, Dorf 152, 9107 Umäsch<br />Herrn Kantonsarzt F. Jungi, Moosbruggstr. 1 1, 9000 St.Gallen<br />Gesundheitsdirektion, RR A. Scherrer, Kasemenstr. 17, 9102 Herisau<br />Dr. H. Heizer, Mitglied Gesundheitsdirektion, Rondellestr. 2, 9 1 00 Herisau<br />Widmer, Mitglied Gesundheitsdirektion, Wissegg 187, 9043 Trogen<br />Voneschen, Mitglied Gesundheitsdirektion, Thalerstr. 14, 941 0 Heiden<br />Bosislo, Mitglied Gesundheitsdirektion, Mühltobel 455, 9427 Zelg<br />Arnold, Mitglied Gesundheitsdirektion, , Kasemenstr. 17, 9 1 00 Herisau<br />Guerra, Mitglied Gesundheitsdirektion, , Kasemenstr. 17, 9 1 00 Herisau<br />Frau E. Aepli, Mitglied Gesundheitsdirektion, Ramsenburgweg 34, 9100 Herisau</p>
<p>Wer Ohren hat, der höre!<br />Wer Augen hat, der lese!<br />Wer Eigenverantwortung hat, der denke darüber einmal nach &#8230;</p>
<div class="text-center"><div class="is-divider divider clearfix" ></div></div>

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