Hallo Herr Pilhar,

Ich habe noch in Erinnerung, was Sie erzählten zum Thema Schwangerschaft und der Periode, daß z.B. die Periode ausbleibt, auch nach der Geburt bis zum Zeitpunkt der Zufütterung, wo der Körper merkt, ach es wird nicht mehr voll gestillt und man hat Platz wieder schwanger zu werden. Mit diesen Sätzen in Erinnerung, beobachtete ich den Verlauf der Elternzeit meiner Lebensgefährtin und den Beginn der Periode.

Als sie sich entschied zuzufüttern, bekam sie allerdings keine Periode. Ich war etwas irritiert, verfolgte aber die Zeit aufmerksam weiter und wurde letztendlich überrascht.

Hier eine kurze zeitliche Übersicht

Auch nach der Geburt 14.5.2019 hat sie noch keine Periode bekommen. Sie hat ihn von Anfang an voll gestillt.

Selbst mit Beginn der Zufütterung hat sie noch keine Periode bekommen.

Ihre Elternzeit endete geplanterweise am 14. Mai nach 2 Jahren.

Sie wollte notgedrungen ihren Job im  Restaurant wieder anfangen, mit den Arbeitszeiten wie früher, also nur vormittags, um ihren Sohn vom Kindergarten abholen zu können. Sie traf alle Absprachen und bereitet sich auch innerlich darauf vor, obwohl es ihr nicht gefällt, dort wieder anzufangen. Am liebsten hätte sie was anderes gemacht. 

Sie hat immer noch keine Periode.

Über Beziehungen erfuhr sie von einer neuen Möglichkeit, wo anders arbeiten zu können, auch im Ort und auch mit den gewünschten Arbeitszeiten und dabei noch gutes Gehalt. Da sie gern von ihrer alten Arbeitsstelle weg wollte, bemühte sie sich um ein Vorstellungsgespräch.

Noch immer hat sie nicht ihre Periode. 

Am 12.4. hat sie dort angerufen und ein Vorstellungstermin für Freitag 16.4.21 bekommen.

Sie hat noch immer keine Periode. 

Am 16.4. war sie beim Vorstellungsgespräch und konnte sich alles anhören und angucken was sie machen soll und war begeistert.

Sie hat noch immer keine Periode.

Wir redeten den ganzen Tag und Abend immer wieder darüber und wägten ab, wie es werden wird, alle Für und Wider. Sie soll eine Nacht drüber schlafen und sich überlegen, ob sie es wirklich machen möchte.

Am 17.4.21  hat sie plötzlich morgens früh ihre Periode wieder bekommen.


Sie muss sich innerlich für diesen neuen Lebensabschnitt entschieden haben, wodurch ihr Körper ihr gesagt (wo im Gehirn ein Schalter umgelegt wurde) hat: Oh, du hast Platz wieder schwanger zu werden, also wieder schwanger werden.

Ist das nicht so genial, wie die Natur und Biologie ist?? Ich bin gerührt. Es muss nicht nur das Zufüttern entscheiden, sondern kann auch die Arbeitsaufnahme nach der Elternzeit sein. Herrlich wie exakt das System funktioniert. Ein großen Dank an Dr. Hamer der das herausgefunden hat.

PS

Wir sind beide einverstanden, daß unsere Erfahrungen anonym veröffentlicht werden dürfen. Eine Ergänzung bitte ich noch hinzuzufügen (gern auch frei formuliert). Es ist nämlich so, daß die Periode trotz gleichbleibendem Weiterstillen auch durch die gesamte Nacht hindurch, gekommen ist. Unser Sohn nimmt zwar an unseren 3 Mahlzeiten teil (zufüttern) und isst sich auch satt, darf aber immer noch wann er will an die Brust, auch die gesamte Nacht und zum Einschlafen. Durch die kurzen Arbeitszeiten wird sich auch durch die Arbeitsaufnahme nichts ändern. Interessant ist, daß die Periode unabhängig vom Stillen gekommen ist.

Mit freundlichen Grüßen

Anmerkung von HPilhar

Solange die Mutter ihr Baby voll stillt, hat sie keinen Eisprung, keine Periode und kann auch nicht schwanger werden. In der Natur wären das bis zu vier Jahre, meinte Dr. Hamer.

Im obigen Erfahrungsbericht ist markant auffällig, dass die Biologie der Mutter bereits durch die in Aussicht stehende gute Arbeit (finanzielles Versorgtsein), für eine neue Schwangerschaft wieder bereit war.

In der Natur geht eine Mutter nicht arbeiten (auf die Jagt). Die Frau benötigt aber ihr Nest und eine soziale Sicherheit, um Kinder gebären zu können.

Ein sehr interessanter Erfahrungsbericht.

Herzlichen Dank.

 

 

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6 Idee über “Wiedereintreten der Periode nach Schwangerschaft – Erfahrungsbericht der Germanischen Heilkunde

  1. Kornelia Lischka-Spielvogel sagt:

    Wieder einmal ein genialer und sehr lehrreicher Beitrag. Je mehr wir uns vernetzen, umso weniger haben wir Angst vor Abläufen, die uns erst einmal unverständlich und verwirrend erscheinen. Und je mehr wir lernen, desto freier sind wir.
    Vielen Dank für das Teilen dieser ungewöhnlichen Erfahrung 🙂
    Kornelia

  2. steffi_b15 sagt:

    Ich lese daraus, dass Stillen bis um die 4 Jahre normal ist. Leider nicht so in unserer Gesellschaft. Ich bin schon ein Unikat, dass ich meinen Großen 2 Jahre lang gestillt habe. Aktuell Kind nr. 2 mit 2 Jahren immer noch stille.

    • Jana sagt:

      Ja, das dass Stillen oft nur noch kurz oder sogar gar nicht mehr erfolgt, ist ein “Verdienst” unserer doch “so fürsorglichen” Gesellschaft und ganz sicher auch so gewollt.
      Die Umgebung oder die Gegebenheiten machen es oft schwer.

      Mein erstes Kind habe ich in Dtld. im Krankenhaus bekommen: Probleme bei der Geburt, Probleme mit dem Stillen. Es funktionierte einfach nix, obwohl meine Brust voll und dann hart war. Das Kind wollte nicht so recht, man hatte ihm aber zwischenzeitlich schon Tee über einen Nuckel verabreicht. Die Geburt war schwierig und das Ende lang und das Baby hatte dadurch einen enorm langen Hinterkopf, der sich dann wieder zurückbildete, ich bekam es nicht gleich angelegt sondern weggenommen, für Tests, wie man mir sagte. Ich war jung und noch vollkommen naiv. Man nervte und gängelte mich mit dem Wiegen des Kindes vor und nach dem Stillen. Es war Stress pur und aus heutiger Sicht einfach unglaublich, dass man das Geburtsbetreuung nennen kann. Auch zu Hause dann, das Stillen blieb schwer, kam nicht in Gang, und ich hatte Angst, dass mein Baby nicht richtig satt wird und habe dann beizeiten zugefüttert und dann aufgegeben.

      Nicht so mein in Südamerika geborenes Kind. Mittlerweile war ich reifer und gelassener. Wir fuhren im letzten Moment nachts auf dem Moto, schon mit starken Wehen, über Stock und Stein die paar km in die kleine priv. Klinik. Nach einer Stunde war das Kind da. Ich hätte gleich wieder gehen können, blieb aber noch die 3 Stunden bis zum Sonnenaufgang früh im Bett um auszuruhen, das Baby an meiner Brust, und dann heim. Keine Gymnastik, kein Wiegen des Kindes, kein blabla, keine Belehrungen… nichts. Man traute mir zu, das alles ganz allein zu schaffen. Und es ging super.

      Ich habe dieses Kind 3 Jahre gestillt. Das ist hier völlig normal. Es war eine wunderbare Zeit. Und dazu ist es soo praktisch und auch noch billig. Hier kann man überall stillen. Kein Schwein guckt da oder sagt was.

      Einmal wollte eine uns bekannte Ladenbesitzerin, die vor ihrem Laden saß und schwatzte, unbedingt den “kleinen gringito” halten, sie gab ihr eigenes Baby ihrer Schwatznachbarin zur Rechten. Sie nahm unser Baby und wedelte mit der Hand, um mir zu bezeigen, dass ich solange einkaufen gehen kann, was ich tat. Da hörte ich unser Baby weinen und ging wieder raus, da hatte sie schon ihre Brust rausgeholt und es angelegt. Das ist hier alles völlig normal.

      Stillen ist ja nicht nur Nahrung, Stillen ist für das Baby Sicherheit und Geborgenheit, Schutz, Wärme und Liebe. Bei einem Schreck, bei Angst oder Verunsicherung – das Kind wird die Brust suchen und dort seine Ruhe finden. Umgekehrt, wenn das Kind an die Brust will, obwohl man es satt weiß, weiß man, dass es wegen irgendwas etwas Sicherheit tanken will.
      Wir haben gerade wieder kleine Katzen, dort kann man das auch beobachten. Obwohl sie jetzt zugefüttert werden, gehen sie bei Schreck oder Unsicherheiten sofort an die Zitzen. Die Brust ist ein Sicherheitsventil.

      Ich kann es nur jeder Mutter empfehlen. Stillen ist eine wundervolle Erfahrung. Und die drei Jahre vergingen wie im Flug.
      Ich wünschte, ich hätte die Germanische schon früher gekannt…

      Einen großen Dank an Dr. Hamer und für Ihre Arbeit Herr Pilhar

  3. Friedgard Vizethum sagt:

    Lieber Herr Pilhar,
    Sie schreiben, dass man als Frau, so lange man voll stillt, keine Periode bekommt. Wie soll ich mir erklären, dass ich ca. 4 Monate nach der Geburt meines Kindes, das ich zu dem Zeitpunkt weiterhin voll stillte, meine Periode wieder bekam?
    Können Sie dafür eine Erklärung finden?
    Ich war zu dem Zeitpunkt enttäuscht, glaubte ich doch selbst daran, solange ich voll stillte, mich nicht um meine Periode kümmern zu müssen.
    Ich freue mich, falls Sie eine Erklärung dafür haben.
    Danke und liebe Grüsse
    Frieda

    • Helmut Pilhar sagt:

      In früheren Zeiten war der Zyklus bei der Frau synchron mit den Mondphasen. Alle hatten zur selben Zeit ihren Eisprung. Seit wir in Häusern wohnen, hat sich das verändert. Als würden uns die Mauern abschirmen. Irgendwie muss Ihr Körper vier Monate nach der Geburt gedacht haben, dass er wieder Platz für eine nächste Schwangerschaft hat.

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