Dieses Video wirft mit Hilfe der Germanischen Heilkunde einen Blick auf die Epi Krise von Ulrich Jahr, dem letzten Opfer des Maskenmannes. Herzlichen Dank an Werner von der Mühle!

Das letzte Opfer des Maskenmannes

Hallo,

kennen sie den „Maskenmann“? Der „Maskenmann“ ist einer der eindrucksvollsten und außergewöhnlichsten Fälle der deutschen Kriminalgeschichte. Hinter dem Maskenmann verbirgt sich der Pädagoge Martin Ney. Er ist für eine beispiellose pädophile Missbrauchsserie über einen Zeitraum von fast 20 Jahren verantwortlich. Er verübte dabei mindestens drei Morde und über 40 Sexualdelikte.

Dabei ging der Serienmörder oft nach dem gleichen Schema vor. Er verkleidete sich wie auf den Bild zu sehen als Maskenmann, stieg nachts in Schullandheime, Internate oder Häuser ein und missbrauchte dort die Jungen entsprechend seiner kranken Fantasien. Diese reichten von Vergewaltigungen über Entführungen bis hin zum Mord.

Seinen ersten Mord verübte er am 31.03.1992. Das Opfer war der 13 Jahre alte Stefan Jahr. Ney hatte im Frühjahr 1992 als Ferienbetreuer an einem Seminar im Internat Eichenschule in Scheeßel teilgenommen und dabei die Örtlichkeiten des Internats, sowie Stefan kennengelernt. Ein paar Wochen später entführte er den schlafenden Jungen aus dem Internat und vergewaltigte und erwürgte ihn auf einen Feldweg. Die gefesselte Leiche vergrub er in den Verdener Dünen, wo sie 5 Wochen später von Spaziergängern gefunden wurde.

Was hat dies nun mit der Germanischen Heilkunde zu tun? Ich möchte anhand von Ulrich Jahr, dem Vater von Stefan, erklären wie die Epi Krise abläuft. Also vorweg wie immer kurz die Theorie.

Die Epi Krise gehört zu der Heilungsphase. In der Epi Krise kommt der gesamte Konflikt auf allen drei Ebenen noch einmal komprimiert zum Vorschein. Der Patient ist praktisch für die Dauer der Krise in einer extremen Stresssituation. Dabei sind die großhirngesteuerten Krisen die imponierendsten. Dazu gehört z.B. der koronare Herzinfarkt durch einen gelösten Revierverlustkonflikt, also schulmedizinisch der Verschluss eines Herzkranzgefäßes. Als weiteres Beispiel zu nennen wäre der Krampfanfall bestimmter Herzmuskeln mit denen daraus resultierenden Kreislaufstörungen nach Lösung eines Überforderungskonfliktes. Es gibt die Absence, den Asthmaanfall, den Krampfanfall, usw. Kurz gesagt, es sind die Situationen, in denen wir Angst um unsere Liebsten bekommen und einen Rettungswagen rufen. Das sind die Krisen.

Die Krise entscheidet über Leben und Tod. Sie fällt entsprechend der Dauer und der Masse des Konfliktes aus. Ist die Konfliktmasse gering, ist auch die Krise kein Problem. Ist sie jedoch hoch, kann die Krise zum Tod führen. Dr. Hamer hatte z.B. in einer Herzstudie festgestellt, dass alles über 9 Monate Konfliktaktivität beim Revierverlustkonflikt nach Lösung in der Krise den tödlichen Herzinfarkt nach sich zieht. Früher kannte man das wohl noch, denn man sagte nach überstandener Krise: „Jetzt ist er übern Berg, jetzt hat er es geschafft.“

Ulrich Jahr war, wie wir es gleich sehen werden, das letzte Opfer des Maskenmannes. Wie konnte es dazu kommen?

Der Tod Stefans 1992 war das DHS für Ulrich Jahr. Ab dem Moment hatte er nur ein Ziel. Er wollte den Täter fassen. Der Mord an seinem Sohn ließ ihm keine Ruhe. Ulrich Jahr hat über 19 Jahre persönlich nach dem Mörder seines Sohnes gesucht. Er hat mit seinem privatem Geld DNA Proben analysieren lassen, Flugblätter gedruckt, Detektive beauftragt, usw. Die ermittelnden Beamten setzte er immer wieder unter Druck und ließ sie ebenfalls nicht zur Ruhe kommen.

Dazu ein Spiegel Zitat Zitat Anfang: „Nach einem Dreivierteljahr nahm er sich einen Anwalt, um die Akten einsehen zu können. Immer wieder verschraubte er Gedanken und Informationen ineinander, um sie zu lösen und wieder anders zu verbinden. Er ging nach dem Ausschlussprinzip vor, hinterfragte Dinge, Personen, die die Polizei nicht im Blickfeld zu haben schien: Er fuhr in die Rechtsmedizin, ließ sich eine Speichelprobe des Obduzenten geben, um sie mit der DNA eines 10,8 Zentimeter langen Haares abgleichen zu lassen, das an Stefans rechter Hand gefunden wurde. Er ließ sich den Pass eines Lehrers zeigen, der angab, zur Tatzeit in Neuseeland gewesen zu sein. Die Ermittler wiesen Jahr wiederholt zurecht.“ Zitat Ende

Jahr war also recht anschaulich über all die Jahre konfliktaktiv. Und er hatte nur ein Ziel: den Mörder von Stefan zu fassen! Noch im Februar 2008 äußerte er im Spiegel „Damit ich eines Tages in Frieden sterben kann, muss ich wissen, wer das getan hat. Für mich ist er eine Kreatur außerhalb meiner Vorstellungskraft.“

Dieses Bild von ihm, was gerade Schultern vermuten lässt, und sein Verhalten lassen den Verdacht zu, dass es sich bei Ulrich Jahr um einen Alpha mit einem Revierverlustkonflikt gehandelt hat.

Wie ging nun der Fall weiter? Im Februar 2011 veröffentlichte die Polizei eine Situationsskizze, die ein ehemaliges Opfer des Maskenmannes zu Gesicht bekam. Das Opfer war 1995 nachts in seinem eigenen Elternhaus missbraucht worden. Aufgrund der Skizze erinnerte er sich an eine Begebenheit auf einer Kinderfreizeit. Ein Betreuer hatte ihn einige Monate vor dem Missbrauch über seine häusliche Situation ausgefragt. Er wurde von dem Betreuer aufgefordert, mal zu malen, wie es bei ihm zu Hause aussieht. Aufgrund der Situationsskizze kam die damalige Geschichte in ihm hoch und er konnte sich erinnern. Das Ergebnis war, dass man den Betreuer ausfindig machen konnte. Es handelte sich um: Martin Ney. Im April 2011 gestand er alle Taten und wurde verhaftet.

Ulrich Jahr wurde sofort informiert, war sich allerdings noch nicht sicher, ob sie den Richtigen erwischt hatten. Er zweifelte. Es kristallisierte sich jedoch im Laufe des Jahres immer klarer heraus, dass der Mörder seines Sohnes endlich gefasst worden war. Ulrich Jahr hatte endlich, nach 19 Jahren Kampf, den Mörder seines Sohnes gefunden, was ihn unweigerlich in die Heilung brachte. In einem Interview während des Prozesses 2011 sagte er (zu sehen in dem ZDF Film „Jagd nach dem Kindermörder von Dennis – Der Schwarze Mann – Teil 1)“: „Und dann hoffe ich, dass es endlich zum Abschluss kommt und ich diesen Teil meines Lebens in irgendeiner Weise hinter mir lassen kann.“

Ulrich Jahr forderte die Höchststrafe für Martin Ney: Uns so entschied auch das Gericht. Am 27. Februar 2012 wird Martin Ney wegen Mordes zur Verdeckung von Straftaten an Stefan Jahr, Dennis Rostel und Dennis Klein, sowie 20 Missbrauchsdelikten zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt.

Zu diesem Zeitpunkt wird sich Ulrich Jahr mit seinem SBS bereits in der Heilung befunden haben. Neun Tage nach dem Gerichtsurteil setzt sich Ulrich Jahr auf sein Fahrrad und will eine Runde durchs Feld drehen. Er kommt nicht wieder. Er fällt vom Fahrrad und ist vermutlich sofort tot –Herzinfarkt!

Seine Krise wird der arterielle Herzinfarkt eines rechtshändigen Alphas nach gelöstem Revierverlustkonflikt gewesen sein. Diese Epi Krise mit fast 20 Jahren Konfliktmasse war nicht zu überleben. Ulrich Jahr war das letzte Opfer des Maskenmanns.

4 Idee über “Werner von der Mühle – Das letzte Opfer des Maskenmannes

  1. André Paul sagt:

    Ich finde es zutiefst beeindruckend, wie man mit Kenntnis der Germanischen Heilkunde Krankheitsverläufe von bekannten (historischen) Persönlichkeiten nachvollziehen kann.
    Das ist hier in diesem Fall so, aber auch die Videos über Beethovens Taubheit und deren Ursachen (Konflikt(e)) haben mich absolut fasziniert.
    Was für ein Triumph der Wissenschaft! Grandios.

    • Helmut Pilhar sagt:

      Ja, mir gefallen sie auch. Diese Berichte sind aus dem Leben gegriffen. Das macht Werner von der Mühle wirklich gut.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

KOSTENLOSER NEWSLETTER

Abonnieren Sie meinen Newsletter um regelmäßig über Erfahrungsberichte, Veranstaltungen und sonstige aktuelle Themen informiert zu werden.

Ich versende keinen Spam und geben Ihre Daten nicht weiter!