Aufreger “Triebwerk”: Baby als “Mahlzeit zwischendurch”

F witter Skandal, Obmann Jürgenssen: “Soll provozieren”

WIENER NEUSTADT – Ein makaberes Werk über die Verspeisung eines Babys sorgt für den ersten “Triebwerk”-Skandal.

Abgeschieden an der Neunkirchner Straße konnte das Jugendzentrum “Triebwerk” bislang sein Programm ungestört durchziehen. Jetzt hat das Team einen Skandal provoziert.

In der jüngsten Ausgabe der Triebwerk-Zeitschrift “Senf” wird unter dem Titel “kleine Mahlzeit zwischendurch” auf vier Bildern erklärt, wie ein Baby zerteilt und letztlich verspeist werden kann. Zum Löffel greift am Ende der Sohn von Primar Dr. Jürgenssen, Nils Jürgenssen und verkostet die “rohe Delikatesse”.

Die Seite gelangte am Montag direkt in einer Parteisitzung der Freiheitlichen und hatten damit endlich eine Angriffsfläche gegen das ungeliebte Jugendzentrum gefunden. LAbg. Haberler: “Das ist ein Skandal. Da werden Steuermillionen für so etwas ausgegeben. Wir haben gewußt, dass es so kommen wird.” Für ihn ist klar, daß diese “Senf-Seite” bei der kommenden Gemeinderatssitzung ein Thema werden wird.

Als Vbgm. Traude Dierdorf, für das Jugendzentrum politisch zuständig, von dieser Provokation durch die NÖN erfuhr, reagierte sie vorerst entsetzt. Der nächste Schritt: Sie kontaktierte Obmann Primar Dr. Jürgenssen und will sich nun das alles genau anschauen.

Obmann Jürgenssen, Primar der Neustädter Kinderabteilung, schwächt ab: “Provokation gehört ein bißchen dazu.” Das Baby sei das eigene Foto von seinem Sohn, die dokumentierte “Verspeisung” sei bereits vor vier Jahren entstanden. Auch Nitsch habe provoziert und ist nun ein Staatskünstler.”

Und in Richtung Freiheitliche: “Sie wollen unbedingt einen Skandal finden.” Haberler jedenfalls will diesen “Skandal” nicht ruhen lassen. Jürgenssen: “Es ist doch positiv, daß sie sich damit auseinandersetzen.”

Martin Gebhart

Skandal oder Provokation?

Provokation ist in Wiener Neustadt ein geläufiges Wort. Bgm. Dr. Wittmann ist ein Verfechter der Kunst als Provokation. Damit sollen die Menschen zum Diskutieren, zum Denken, zum Kritisieren etc. angeregt werden. Allerdings war er es, der auch einschränkte. Man darf nicht in die Rechte anderer eingreifen.

Jetzt haben die Mitglieder des Jugendzentrums provoziert. Um aufzufallen, um endlich einen Skandal zu haben, um endlich für Schlagzeilen zu sorgen oder nur aus Naivität heraus? Das ist gleichgültig. Nicht gleichgültig ist, daß derartig makabren – um es noch sehr, sehr abgeschwächt zu formulieren – Darstellungen in einer Zeit publiziert werden, da etwa in Belgien eine ganze Nation gegen Kinderschänder und Kinderpornos kämpft, da auch in Österreich immer wieder derartige Fälle aufgedeckt werden, da die Bevölkerung gerade in diesem Bereich sehr, sehr sensibel geworden ist.

Man mag Freude am Provozieren haben, wer allerdings keine Rahmenbedingungen, nicht irgendwelche Ziele hat oder anerkennt, der sollte es lassen. Denn der erzeugt keineswegs ein Nachdenken, lediglich einen unnötigen Ärger.

Dem kann sich auch ein Jugendzentrum nicht entziehen, noch dazu, wenn es finanziell von der Allgemeinheit getragen wird.

Martin Gebhart

Anmerkung von HPilhar

Was das Kernthema beider Artikel betrifft, teile ich die Meinung des Autors. Als Opfer dieses Abschaums (Jürgenssen war Anzeiger im Fall Olivia) möchte ich erschwerend ergänzen, dass man diesem Logenbruder (Hand aufs Herz steht für: Ich übernehme die Verantwortung) blauäugig das Leben seines Kindes anvertraut, denn dieses Monster ist auch Kinderprimar. Er ist auch Mitbegründer jener Studie, nach der weltweit sämtliche Kinder mit Wilmstumor (Olivia hatte u.a. Wilmstumor) gleich mit Chemo exekutiert werden (Stichwort Mengele). Ebenso erschwerend möchte ich festhalten, daß Jürgenssen selbst mehrfach versichert, daß seines Sohnes “Arbeit” bereits vor vier Jahren gemacht wurde. Da war der heute 16 Jährige gerade 12 Jahre alt. Damals gab es dieses Jugendzentrum wohl noch gar nicht. Der 12 Jährige stellte sich selbst dar? Was muss dieses Kind erlebt haben? Heute, mit Epstein, erfahren wir es ja. Was macht dieses Monster mit unseren Kindern?

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