Nebenwirkungen des Stillens?

Ich bin Mutter von 2 Söhnen. Die Germanische Heilkunde kenne ich seit vielen Jahren sehr detailliert und habe sie in mein Leben integriert. Immer wenn bei mir, bei meinem Mann oder bei unseren Kindern Symptome auftreten, versuchen wir ganz automatisch die Ursache nach unserem Wissen der Germanischen Heilkunde ausfindig zu machen und wenn möglich zu lösen. Die Herangehensweise des schulmedizinischen Gedankengutes ist uns mittlerweile gänzlich fremd und unverständlich.

Natürlich stille ich meine Kinder, den älteren 18 Monate lang. Ich erinnere mich in dieser Zeit ein Problem mit meinen sehr langen Haaren gehabt zu haben. Sie vielen mir aus in einem Ausmaß, dass mich in Angst und Panik versetzte.

Überall waren meine langen Haare, nur auf meinen Kopf wurden sie immer weniger. Mir war deswegen zum Heulen. Damals verfiel ich dem alten Denken, dass mir wegen dem Stillen Mineralstoffe fehlen würden, die ich mit Nahrungsergänzungsmitteln und Kieselerde versuchte zuzuführen. An meinen Haarverlust hat das aber nichts geändert, egal wie viel von den Hausmittelchen ich mir auch zuführte.

Aus irgend einen Grund kamen wir damals nicht auf die Idee, nach einem Trennungskonflikt zu forschen, als Ursache für den außergewöhnlichen Haarausfall. Erst nachdem ich abgestillt hatte, hörte mein Haarausfall von alleine auf.

Der biologische Sinn des zugrundeliegenden Programms ist das Kurzzeitgedächtnis. Das Individuum, von dem man getrennt wurde oder von dem man getrennt werden möchte, leichter zu vergessen und somit konnte ich auch den Konflikt nicht finden.

Nach dem Abstillen hat sich der Konflikt von alleine gelöst, die Programme stoppten und so war mir auch plötzlich mein Konflikt bewusst. 18 Monate lang ist er mir niemals in den Sinn gekommen, obwohl tagtäglich allgegenwärtig.

Mein Sohn hat während dem Stillen immer an meinen Haaren gezogen und ich wusste nicht, wie ich mich davon schützen konnte. Irgendwie hat er immer eine Möglichkeit gefunden an meine Haare zu kommen, sich daran festzukrallen und zu ziehen, egal wie ich auch versucht hatte, sie außerhalb seiner Reichweite zu halten.

Mit dem Abstillen hatte sich das Problem ursächlich von alleine gelöst und meine Haare wuchsen alle wieder nach, so stark und lange wie zuvor. Auch mein Kurzzeitgedächtnis funktionierte dann wieder und mir ging ein Licht auf.

Mein jüngerer Sohn wird demnächst ein Jahr und natürlich stille ich auch ihn. Er ist riesig groß für sein Alter und saugt mich buchstäblich aus.

Nahrungsergänzungsmittel nehme ich keine und ich habe auch keinen Haarausfall. Dafür litt ich bis vor einem Monat erstmalig in meinen Leben an Herpes/Fieberblase. Auch hier wieder ein Trennungskonflikt, auch hier trat dieses Symptom erst mit dem Stillen auf. Verursacht Stillen Herpes?

Nach drei Tagen Herpes hatte ich mir während des Stillens einmal gedanklich die Zeit genommen und darüber nachgedacht, wovon ich denn an der Lippe getrennt wurde oder ich getrennt werden möchte. Plötzlich fiel mir auf, dass mein Sohn die ganze Zeit über seine Finger in meinen Mund und Nase bohrt. Immer schon, jedes Mal beim Stillen, immer wenn er in Reichweite ist. Wirklich ärgerlich und ich weiß nicht, wie ich mich davor schützen kann?

Nach dieser Erkenntnis achtete ich bewusst darauf den Kleinen so zu halten, dass er mein Gesicht mit seinem Finger nicht erreichen kann, was nicht einfach ist und siehe da, die Fieberblase heilte ab und ist jetzt seit einem Monat nicht mehr gesehen. Obwohl er weiterhin bei jeder Gelegenheit versucht seine Finger in meinen Mund zu bohren. Doch durch die Erkenntnis – aha, das ist es, ärgerlich ja, aber eigentlich gar nicht so schlimm, ist der Konflikt gelöst. An den Haaren ziehen wäre viel schlimmer.

So einfach kann man sich helfen, wenn einem die Ursache erst einmal bewusst geworden ist. Man muss sich nur angewöhnen, immer und jedes Mal sich das aktive Programm bewusst zu machen, sich zu überlegen was nach der Germanischen Heilkunde die Ursache sein muss und dann in seinem täglichen Leben danach Ausschau zu halten.

Denn wie Helmut Pilhar es immer so oder so ähnlich sagt: Es gibt keine schwangere Jungfrau. Wenn ich ein Organsymptom habe, dann muss es auch den Konflikt dazu geben.


Anmerkung von HPilhar

Wenn ein Organsymptom vorliegt, dann muss es auf der Ebene der Psyche einen entsprechenden Konflikt gegeben haben. Wer hat keinerlei Symptome oder Wehwehchens? Fast jeder hat irgendein Zipperlein. Somit haben wir jederzeit an uns selbst die Möglichkeit zu prüfen, ob die Germanische stimmt oder nicht. Die Gewißheit zu erlangen, dass die Germanische stimmt, kann für den Extremfall über Leben und Tod entscheiden. Wenn man im Fall einer Krebserkrankung nicht weiß, ob man nun sein Leben ändern muss oder ob ein Globuli reichen könnte, endet das meist tragisch. In der höchsten Not ist der Mittelweg der sichere Tod.

Eine Idee zu “Haarausfall, Herpes während dem Stillen – Erfahrungsbericht der Germanischen Heilkunde

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