11 Idee über “Frage/Antwort – Familie/Kind

  1. Kristina sagt:

    Hallo, danke für dieses Gespräch.
    So ganz hilft es mir aber noch nicht weiter.
    Wie gehe ich im Sinne der Germanischen Heilkunde mit meinem 16 Monate alten Sohn um, zB wenn er etwas „anstellt“ oder sich nicht wickeln lassen möchte oder anziehen lassen möchte, obwohl wir weiter müssen?
    Das endet schon hin und wieder mit Tränen, weil ich ihm zwar kurz und verständlich erkläre, warum ich das jetzt so mache, ihm das in dem Moment aber grad gar nicht in den Kram passt.
    Wenn es Zeit und Geduld zulassen, dann lasse ich ihn die Welt entdecken und wickle halt etwas später, doch das ist nicht immer möglich.
    Und vor Gefahren muss ich ihn schützen, auch wenn ihn das frustriert.
    Doch ich fühle mich oft schlecht, weil ich mir unsicher bin, ob sowas ein Dhs auslösen kann.
    Wie kann man das in diesem Alter meiden???
    Wo ich ihm noch nicht alles verständlich machen kann?
    Mit lieben Grüßen
    Kristina

    • Helmut Pilhar sagt:

      Und selbst dann, wenn ein Biologischer Konflikt passiert sein sollte, ist noch nichts vertan. Wenn dieser Konflikt in kurzer Zeit gelöst wird, gibt es nur eine kleine Heilungphase, die u.U. gar nicht auffällt. Wir alle müssen gemeinsam unsere Gesellschaft dahin gehend abändern, dass die kleinste soziale Einheit (Mutter/Kind) rundherum geschützt wird. In einer intakten Biologischen Gesellschaft wäre die Mutter auch entlastet. Sollte es ihr einmal zu viel werden, gibt es eine helfende Hand von der Oma oder dem näheren Umfeld. Alleinerziehende Halbtagsbeschäftigte, die das Geld für die Fremdbetreuung ihrer Kinder erst verdienen müssen, sollte es dann nicht mehr geben.

    • Anna-Maria sagt:

      Hallo Kristina,
      ich denke eine gute Hilfe ist, eine vorbereitete entspannte Umgebung zu schaffen. Das heißt, dass in seiner Reichweite wenn möglich nur Dinge sind, die er haben kann und mit denen er sich gerne beschäftigt. Räumliche Grenzen schaffen, in denen er sich frei bewegen kann. Bei dem setzen von Grenzen ist es wichtig wie man diese setzt, mit ruhigem Ton und Mitgefühl, dem Kind liebevoll verstehen zu geben, dass man es versteht und dass es aber jetzt nicht geht. Konfiktiv wære schimpfen und schreien.
      Wenn er sich nicht wickeln lassen möchte, sich spiele ausdenken, Lieder singen o ä. die ihn motivieren liegen zu bleiben.
      Liebe Grüße Anna (Mama von 3 Kindern)

  2. Kristina sagt:

    … Ich denke oft an diese Frage und die Antworten darauf.
    Ich hab allerdings mittlerweile echt ein Problem mit der Gm. Ich finde sie sehr spannend und interessant doch was die Begleitung von Kindern betrifft, so kann ich nicht viel damit anfangen.
    Mein Kind muss so oft niesen, ich kann mir nicht erklären, woher er so viele DHS haben sollte?
    Außerdem sind seine Augen seit ca einer Woche gerötet, bds, und auch da finde ich in der Intensität/ Dauer kein Korrelat.
    Können die Augen nicht einfach durch Sonne, Chlorwasser oder Ozon gereizt sein, ist so etwas in der GM nicht denkbar?
    Muss jedem Niesen ein DHS voraus gehen?
    Auch einige andere Hautsymptome kann ich mir gemäß der GM nicht erklären.
    Ich lasse mein Kind so gut wie nie allein (ev alle 2 Monate mal 2h, da ist er beim Papa, keine Fremdbetreuung), er schläft bei mir, wir verhalten uns sehr einfühlsam ihm gegenüber.
    Nicht zu 100% perfekt, aber zum größten Teil am Kind orientiert.
    Sodass ich schön langsam erschöpft bin, weil ich meine Bedürfnisse viel zu wenig beachte bzw ihnen nicht nachkomme, weil ich Angst habe, dass mein Kind dann wieder ein DHS erlebt – wo es womöglich ja schon trotz unserer Bemühungen welche erlebt?
    Ich fühle mich so verantwortlich und schuldig, wenn ich an die GM denke in Hinblick auf meinen Sohn.
    Vielleicht habe ich die GM noch nicht wirklich verstanden?
    Erschwerend ist bestimmt, dass mein Sohn noch nicht gut reden kann und sich mir deshalb viele Informationen nicht erschließen.
    Ich bin leider kein Übermensch, der sich voll aufgeben kann für das Kind, doch seit ich die GM kenne, habe ich den Eindruck, genau das müsste ich sein, um für mein Kind gut da sein zu können.

    • Helmut Pilhar sagt:

      Mit Verlaub, Sie haben die Germanische nicht verstanden. Wenn Ihr Kind oft niesen muss, dann liegt ein polyzyklischer Konfliktverlauf eines Stinke/Witterungs-Konflikts vor. Es geht um dieses DHS in der Germanischen. Es geht nicht um ein psychologisches Problem. Sie suchen nicht die Ursache und suchen deshalb am falschen Ende vorzubeugen. Es geht um Biologische Konflikte, deren Ursache gelegentlich wieder vorliegt. Wir sprechen von den Schienen oder von der Allergie. Ihrem Kind sind Sie als Mutter viel wichtiger, als der Vater es je sein kann. Als Mutter kann es da keine Auszeit geben. Hier liegt das Problem.

  3. Kristina sagt:

    Danke.
    Dass es in der Germanische Heilkunde Schienen gibt, ist mir klar, doch bei meinem Sohn handelt es sich nicht um allergische Symptome im klassischen Sinn. Vielmehr sind es vereinzelt Nieser, die immer wieder vorkommen, so wie Sie von Ihnen in einigen Fällen erzählt werden, zB als Ihr Freund nach einem Ihrer Überholmanöver niesen muss.

    Doch es stimmt, durchschaut habe ich die Germanische Heilkunde sicher noch nicht.
    Sie glauben gar nicht, wie sehr ich mir den Kopf zerbreche, um jeweils die Ursache herauszufinden.
    Offensichtlich gelingt mir das nicht, vor allem, da das Kind nicht sprechen kann, komm ich nicht weiter.
    Somit hilft mir da die Germanische H. nicht.
    Danke für Ihre Antwort und klaren Worte.

  4. Kristina sagt:

    …. Und wenn es als Mutter keine Auszeit geben kann, wie Sie meinen – welche Gelegenheit gäbe es dann für mich als Mutter an einem Webinar teilzunehmen zB? Müsste ich dann einige Jahre warten, bis mein Kind nicht mehr ganz so auf mich allein bezogen ist gemäß der Germanischen Heilkunde, verstehe ich das richtig?

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