Es ist an der Zeit, daß ich mal meinen Erfahrungsbericht niederschreibe.

Mein Dank gilt dabei ganz besonders Dr. Hamer, als Entdecker der fünf biologischen Naturgesetze und noch mehr als unerschütterlicher, unbestechlicher Verwalter dieses Wissens. Mein Dank auch an Helmut Pilhar und seiner Familie, der bis heute nicht müde geworden ist, die Germanische Heilkunde® zu verbreiten.

Das Thema, dem ich meine hier folgende Erfahrung widme, sind die Großhirnrinden ektodermalen Revierbereichskonflikte, am Beispiel Homosexualität.

In meiner späten Jugend hatte ich mich fest dazu entschlossen und das auch so postuliert, daß mein Lebensziel eine eigene Familie sein soll. Frau und Kinder. Ohne groß etwas dazu beizutragen – soll heißen, daß ich vor meiner ersten Frau keine Beziehung zu einem anderen Mädchen hatte – erfüllte sich dieser Wunsch. Mit 26 heiratete ich und im Laufe der folgenden vier Jahre zogen drei kleine Mädels bei uns ein.

Heute, d.h. seit ich mich mit der Germanischen Heilkunde® auseinandersetze, weiß ich, daß dieser Entschluß in meiner Jugend aus einer Schutzhaltung entstand, den ich allerdings – ausdrücklich erwähnt – nie bereut habe oder die, diesem Entschuß folgende, Zeit missen möchte. Sie ist Teil meines Lebens. Wir lebten 17 Jahre in einem geordneten, ordentlichen Familiengefüge. Selbständige Arbeit, Frau konnte zehn Jahre zu hause selbst die Kinder betreuen, eigenes Haus, liebe Freunde.

Nur ein Punkt wollte nicht so die rechte Erfüllung bringen. Das äußerte sich vor allem in unseren letzten vier Ehejahren in immer öfter wiederkehrenden, wohl angenehm und ehrlich geführten, Diskussionen: Unser Sexualleben war für uns beide nicht zufriedenstellend.

Ich wollte immer mehr, sie eher weniger. Nicht so sehr quantitativ, eher qualitativ, wenn man das mit diesen Worten halbwegs verständlich ausdrücken kann.

Seit meiner Auseinandersetzung mit der Germanischen Heilkunde, insbesondere der Psychosen, weiß ich, daß ich, bedingt durch entsprechende Revierkonflikte, cerebral schwul bin. Seit dieser Erkenntnis war mir auch klar, und ich kann das heute auch sehr gut an vielen Ereignissen in meiner Kindheit und Jugend nachvollziehen, daß mir das tatsächlich im Unterbewußtsein damals schon bekannt war.

Wie das damals noch mehr als heute so „üblich“ war, konnte und wollte man das nicht wahrhaben. Tatsächlich verdrängte ich schon als Jugendlicher diese meine Gefühle für das gleiche Geschlecht, was dann in dem Entschluß zur Familie gipfelte.

Diese Erkenntnis floss auch in unsere Diskussionen bzgl. Sexualleben mit ein. Allerdings immer noch mit der Handhabung, die Homosexualität nicht ausleben zu wollen. Der gesellschaftliche Druck lastete immer noch auf mir. Ich hielt auch nach wie vor an meiner Ehe fest. Ich wollte den „Freifahrschein“, den meine Frau mir gab, ich solle mir doch (für Sex) `ne andere suchen, nicht einlösen.

Inzwischen wußte ich auch, warum meine Frau eher weniger Sex mit mir wollte. Das ist auch wieder konstellationsbedingt, was aber nicht hierher zu meinem Erfahrungsbericht gehört.

Eines Tages kam dann, was kommen mußte: Ich lernte jemand kennen, der mir genau die Zuneigung gab, nach der ich mich seit Jahren sehnte.

Ehrlich, wie wir auch immer unsere Gespräche führten, erzählte ich meiner Frau, daß ich jemand kennengelernt habe: einen Mann. Das war eine Woche später für meine Frau Anlass, verständlich und nachvollziehbar, mir gegenüber die Trennung auszusprechen. Nach zwei Jahren wurden wir in Frieden geschieden, ich fand inzwischen den Partner zum Alt werden, mit dem ich nun seit 19 Monaten glücklich zusammenlebe.

Selbst während der ersten freundschaftlichen Beziehung zu dem ersten Mann, ich wollte natürlich nicht alleine bleiben, habe ich verstandesmäßig wieder nach einer Frau suchen wollen. Nachdem ich wieder, wie schon zu meiner Jugendzeit, feststellen mußte, daß ich das nicht konnte, hatte es endlich „klick“ gemacht: Ich wollte dann ganz bewußt einen Mann als Lebensgefährten finden. Das klappte dann auch.

Nun folgend die Erkenntnisse und Zusammenhänge mit der Germanischen Heilkunde:

Gehirnrinde (Cortex)

Noch gemeinsam hatten meine Frau und ich Hirn-CTs an Dr. Hamer geschickt, insbesondere um Antworten auf unser sexuelles Problem zu finden. Ich will jetzt hier nur auf meine Großhirnkonstellation eingehen. Ich bin Rechtshänder.

Als Kind hatten wir, mein Bruder und ich, den schönsten und größten Spielplatz in der ganzen Stadt. Ein riesiges eingezäuntes Fabrikgelände mit Park, Wald, Bach, Teich, Wiese und alte Schuppen. Für uns Jungs geradezu ideal. Wir wohnten mittendrin. Ein Jahr vor der Einschulung meines Bruders, meinte meine Mutter, sie müsse uns in den Kindergarten stecken. Ich war vier. Nach paar Tagen pinkelten wir wieder ins Bett. Der konsultierte alte, weise Hausarzt konnte organisch nichts feststellen, hinterfragte aber eventuelle Tagesablaufveränderungen. Dazu, daß wir seit zwei Wochen im Kindergarten waren, meinte er, wir sollten sofort dort wieder heraus. Tatsächlich, die Betten waren wieder trocken – Reviermarkierung.

Was aber für mich viel schwerwiegender, damals aber noch nicht wahrnehmbar war: Ich erlitt einen Revierverlustkonflikt. Auch wenn uns unsere Mutter umgehend wieder aus dem KiGa herausholte, Dr. Hamer meinte, ich hätte das Vertrauen in meine Mutter verloren und tatsächlich, für mich auch nachvollziehbar, nie wieder erlangt. Somit war meine rechte Hirnseite in der Großhirnrinde geschlossen. Ich war ödipal schwul.

Hat sich in der Volksschule dadurch geäußert, daß ich lieber mit den (älteren) Mädels zusammen war und spielte, als mit den Jungs. Dass ich nicht zu verweichlicht wurde, lag wohl an der Dominanz und Erziehung meiner Mutter.

Durch meine Koronararterienulcera hatte ich als kleiner schmächtiger Kerl sogar soviel Energie, daß ich meinen älteren Bruder aus der Bedrängnis helfen konnte. Ich hab schon mal die älteren Mitschüler verdroschen, wenn sie meinen Bruder ärgerten.

Auch in der höheren Schule umgab ich mich lieber mit den Mädels, als mit den Jungs. Allerdings war ich auch nicht der feminine Typ. Das lag wohl daran, dass ich der Ödipus bin. D.h. ich war zwar seither cerebral kastriert, stand aber dennoch auf Frauen, aber eben auf ältere. Das fand ich später, natürlich noch unwissend der Zusammenhänge, auch bei meiner Frau bestätigt. Sie war sieben Jahre älter.

Andererseits brachte ich es nie recht zu Wege, ein Mädel anzumachen. Damals dachte ich immer, ich wäre zu schüchtern diesbezüglich. Heute weiß ich, es lag an der Dominanz meiner Mutter: “Komm mir ja nicht mit `ner Freundin heim, mach erst deine Schule fertig.” Nebenbei bemerkt erlitt ich durch diese Dominanz natürlich einige Beißkonflikte bezgl. meiner Mutter nicht zubeißen zu können oder zu dürfen. Meine linken Backenzähne sind seit meiner Jugend fast alle plombiert.

Mit 16 oder 17 kam ich dann in Konstellation. Ich erlitt einen Revierärgerkonflikt linkscerebral [Identität] mit meinem Bruder. Aber auch hier war meine Mutter maßgeblich beteiligt. War ich bis dahin relativ ausgeglichen, wurde ich fortan manisch. Der zweite Konflikt war schwerwiegender, als der erste.

Die Manie äußert(e) sich bei mir so, daß ich so gut wie immer gut gelaunt bin, eine absolut positive Einstellung zum Leben entwickelt habe, arbeiten kann wie ein Pferd und auch echten und vermeintlichen Widersachern gut die Stirn bieten kann und will.

Der erste Konflikt mit vier muß wohl nicht nur das Koronararterienrelais, sondern auch überlappend das Magenrelais (rechtscerebral) mit erwischt haben. Äußerte sich dadurch, daß ich seit dieser Zeit des zweiten Konfliktes mehr oder weniger jähzornig bin; Biomanische Konstellation.

Außerdem hatte ich schon als Kind ab und zu mit erheblichen Magenkrämpfen zu tun (kleine Kurvatur).

Soweit meine Erfahrung dazu.

Abschließend noch ein Appell an zwei bestimmte Lesergruppen.

Zum einen an Eltern, besonders die Mütter:

Seien Sie sich zu aller Zeit Ihrer Elternschaft der Verantwortung bewußt Ihren Kindern gegenüber, und das geht schon im Mutterleib los. Schwul wird Man(n) in den wenigsten Fällen geboren. Natürlich könnte ein Revier- insbesondere -Angstkonflikt, nämlich um die Mutter, schon pränatal geschehen. Meistens aber wird Mann schwul erzogen.

Achten sie auf ihr Kind, welcher Umgebung sie es aussetzen. Ein Kind gehört zur Mutter und nicht in den Kindergarten oder gar schon (mit zwei) in die Kinderkrippe. Mindestens bis zum zehnten Lebensjahr (Volksschulzeit) braucht Ihr Kind sie zu Hause. Später in der weiterführenden Schule nabelt sich ihr Kind langsam ab, Unterrichtszeiten sind auch auf dem Nachmittag, das Kind dadurch sowieso weniger zu Hause. Allerdings birgt auch die Einschulung erhebliches (Revier)konfliktpotenzial!

Homosexualität ist auch weder vererblich, noch genetisch bedingt. Das Umfeld ist dafür verantwortlich, bringt das Konfliktpotential mit sich. Beim Kind und Jugendlichen ist das engste Umfeld die Familie; Vater und Mutter. Durch die Revierbereichskonflikte bildet sich maßgeblich der Charakter Ihres Kindes. Erkennen Sie hierin Ihre Verantwortung.

Die andere Lesergruppe sind Jungs und Männer, die an irgend einem Punkt in ihrem Leben merken, daß sie in sexueller Sicht anders sind, als “normal“.

Keiner muß zwangsläufig homosexuell leben, nur weil er cerebral schwul ist, aber versteckt Euch nicht hinter einer Fassade, über die ihr irgend wann nicht mehr drüber schauen könnt. Belügt Euch nicht selbst. Ihr lebt ein Leben lang womöglich unglücklich in einem Korsett, daß viel zu eng ist. Gerade in der heutigen Zeit, wo öffentliches schwules Leben kein Tabuthema mehr ist, wo selbst Sendungen, wie „Bauer sucht Frau“ ganz aktuell ein Männerpaar zeigt, wo Spielfilme, wie „Sommersturm“ das Schwulsein und „Coming out“ thematisiert. Lebt offen und authentisch. Je freier Ihr mit Eurer schwulen Ausrichtung umgeht und damit lebt umso leichter ist es.

Seit ich mit meinem Partner in meinem Haus ein und aus gehe, die Nachbarn sehen uns, teilweise meine Kundschaft, sein Arbeitgeber weiß Bescheid, noch nie hatten wir offensichtliche Anfeindungen. Meine frühere Frau, aber auch meine Kinder haben das ganz locker aufgenommen. Sie alle kennen und mögen meinen Freund.

Seit ich die Zusammenhänge der Germanischen Heilkunde® verstanden habe, daß Homosexualität in der Natur normal vorkommt, bedingt für die Rudelbildung, hat sich bei mir der Kompass Richtung Freiheit gedreht. Ich und niemand muß sich (mehr) hinter gesellschaftlichen Zwängen verstecken. Auch Schwule gehören zur Gesellschaft. Wir brauchen nur dazu stehen.

Schöne Grüße an alle Leser
M. S.


Anmerkung von H. Pilhar

Es freut mich für den Schreibenden, dass er seinen Lebensweg finden konnte. Es gehört viel Mut dazu, gewohnte Wege zu verlassen und neue zu beschreiten. Herzlichen Dank für diesen offen-ehrlichen Bericht.

In der Natur genügt ein Alpha, um für die Fortpflanzung Sorge zu tragen. Der männliche Rest “des Rudels” ist cerebral kastriert und ordnet sich unter. Doktor Hamer sagt, dass “Schwul-sein” eigentlich normal ist und “Nicht-schwul-sein” die Ausnahme darstellt.

In unserer heutigen Gesellschaft werden Alpha-Menschen immer seltener. Wie der Schreibende richtig anmerkt, liegt in der frühen Trennung des Kindes von der Mutter diese große Gefahr.

Man weiß aber auch aus der Verhaltensforschung, dass von der Mutter früh getrennte Jungtiere verhaltensauffällig werden.

Gender Mainstreaming, also die Frühsexualisierung unserer Kinder, diese Konfrontation mit Sexualität zu einer Unzeit, macht Knaben nicht nur weiblich und Mädchen nicht nur männlich, sondern verursacht auch Mehrfach-Konflikte im Revierbreich und bewirkt damit einen frühen Reifestopp der Kinder. Mit anderen Worten; Gender Mainstreaming produziert ADS- (depressiv) und ADHS-Kinder (manisch) systematisch.

Auch in dieser Hinsicht sollten Sie, verehrter Elternteil, die warnenden Worte des Schreibendes bedenken.

Wir sind bereits so instinktlos geworden, dass wir unsere eigene Kinder nicht mehr schützen!

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