Durch Erfüllung der Liebessehnsucht Nasenbluten und Schwäche

Zu dieser Niederschrift meiner Jahrzehnte zurückliegenden Erfahrung bin ich bewegt worden, durch Einblicke in die leider medizinisch unnötig möglich gemachten tragischen Entwicklungen von Liebesgeschichten.

Erst kürzlich vernahm ich von dem Fall einer Frau, die ihren damals jungen Geliebten im Studium vor vielen Jahren unwiederbringlich verloren hatte. Wegen seiner Müdigkeit und Schwäche hatte er sich genau untersuchen und wegen Krebs-Blutbildes (Leukämie) behandeln lassen, bis zum daraus resultierenden frühen Tode.

So hätte es mir mit medizinischer Unterstützung damals auch gehen können. Als junger Mann war bei mir die Kombination von Trieb und Romantik stark ausgeprägt, so dass ich im Alleinsein bzw.im Nicht-in-Beziehung-Angekommen-Sein eben Selbstwerteinbrüche hatte. Als Linkshänder ohne selbst entwickeltes Rudel, fühlte ich mich wie ein begossener Pudel; meine Situation hat mir gestunken.

Aber ich fand die ersehnte Beziehungsverankerung, wenn auch nach heftigen Turbulenzen (Rivalen kreuzten über ein Jahr das Revier; die Frau hatte flüchtige Elemente an sich; es war lange schwer eine sichere Witterung zu ihr aufzunehmen).

Mit dem bald sich einstellendem Nachwuchs und der Festigung des Miteinanders in gemeinsamer Verantwortung konnte in mir einiges an Konflikten über längere Zeit (in der es auch immer wieder Rückschläge gab) in einen Lösungsprozess kommen, der erst durch Nasenbluten und dann durch Schwäche gekennzeichnet war.

Die Hauptsymptomatik bestand anfangs darin, dass mir oft aus der Nase das Blut über lange Zeit aus dem Kopf schoss. Manchmal hing ich über eine halbe Stunde am Waschbecken. Einmal hatte ich wegen blutender Nase echt blöde Karten bei einem Vorstellungsgespräch, aber kneifen oder zu spät kommen wollte ich nicht; damals gab es auch noch keine Handys, mit denen man kurz eine Ausrede für eine Verspätung hätte angeben können.

Da meine Nasenblutungen sich ganz besonders ausgiebig während Monatsblutungen meiner edlen Frau einstellten, dachte ich damals naiverweise, dass ich wohl besonders einfühlsam bin, oder dass ich zu viel an Spannung bzw. Karma meiner Frau auf mich nehme. Heute kann ich darüber schmunzeln, denn mit der Germanischen Heilkunde ist mir klar geworden, dass in der Lösung der Selbstwertkonflikte auch bei mir sich eine Veränderung des Blutbildes mit Verringerung des Gerinnungsfaktors eingestellt hatte, wie beim am Anfang geschilderten tödlich behandelten Fall.

Zu der parallel zu den Knochen (entspricht Selbstwertkonflikt) ablaufenden Lösung des Konfliktes meiner Nasenschleimhaut kann ich heute nicht klar sagen, ob sich da mehr ein Stinkekonflikt (in Bezug das Single-Dasein) oder ein Witterungskonflikt (Spur zum Weibchen aufnehmen) oder beides kombiniert löste. Da es ohne Niesen bzw. Schwellung der Schleimhaut ablief, schätze ich aus heutiger Sicht, dass die gelöste Konfliktmasse hauptsächlich den Selbstwert betraf, insbesondere aufgrund der weiteren Entwicklung.

Erschwerend kam im weiteren Verlauf mit deutlicher Reduktion des Nasenblutens hinzu, dass ich als junger Erwachsener damals von Schwäche und Erschöpfung gekennzeichnete Phasen hatte, wo ich kaum mit meiner schmächtigen Frau beim Laufen mithalten konnte. Die dazu aufkommenden Schmerzen im Knochensystem fand ich damals im Vergleich noch harmlos.

Mein Instinkt oder meine innere Weisheit sagten mir „bloß nicht zum Arzt damit“, „sei lieber geduldig“; als Kind hatte ich schon mitgekriegt, wie sie meinen Vater wegen seinen Rückenschmerzen im Krankenhaus fast umgebracht hätten. Er ist damals dann geflohen, obwohl er nur mit Mühe die Füße über die Türschwelle brachte. Im weiteren Verlauf meiner Selbstwertschwächung und Selbstwertstärkung in der Ehe und im sonstigen Leben konnte ich das Kreuz mit dem Kreuz auch immer besser erfahren.

Wie lässt sich der geschilderte Verlauf mit der Germanischen Heilkunde erklären?

Mein lange währendes, starkes Nasenbluten ist ein Hinweis dafür, dass sich der Beginn der Heilungsphase meines umfassenden Selbstwerteinbruchkonfliktes zäh hinzog: dabei sind die Blutgefäße weit gestellt und die Blutkörperchen sind vermindert (niedriger Hämatokritwert, verzögerte Blutgerinnung). So dass man wie eine abgestochene Sau bluten kann. Dass die Symptomatik sich so stark an der Nase zeigte ist gleichzeitig ein Hinweis darauf, dass parallel die Lösung eines Stinke-bzw. Witterungskonfliktes im Gange war. In dieser Phase der Heilung war ich noch eher fit, aber es ging weiter.

Nicht nur das Nasenbluten, sondern der ganze Mann kam zur Ruhe. Ich war furchtbar müde, immer wieder überkam mich eine bleierne Schwere. Zum Glück war meine Frau durch die Mutterschaft auch geschwächt, sonst hätte sie sich wohl vom geschwächten Mann getrennt; Stärke ist eher sexy. In dieser als Leukämie zu bezeichnenden Phase, lernte ich dann das Phänomen der Knochenschmerzen (ohne sich äußerlich angeschlagen zu haben; es schmerzt wenn das innere Angeschlagensein des Selbstwerts in Lösung übergeht) kennen.


Anmerkung von H. Pilhar

Leider berichtet der Schreibende nicht genau seine Konflikte. Offenbar kam er mit dem Eintreten der Periode seiner Frau immer wieder in die Heilung. Ob seine Konflikte etwas mit einer möglichen Schwangerschaft seiner „flüchtigen“ Frau zu tun hatten? Vielleicht wollte er selbst zu diesem Zeitpunkt keine Kinder? Egal. Diese Geschichte trug sich vor etwa 25 Jahren zu …

Heute las ich auf auf der Titelseite der Bild-Zeitung ganz groß (sinngemäß):

„Minister fordert: alle Autofahrer müssen zum Gesundheitscheck, sonst ist der Deckel weg!“

Nehmen wir an, unsere Herrscher boxen dies wirklich durch. Was würde bei einem ähnlich gelagerten Fall durch diese Zwangsuntersuchung schul(d)medizynisch diagnostiziert werden?

Wir alle schweben in potentieller Lebensgefahr, solange die Germanische Heilkunde® nicht legal ist!

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