Eine Mutter schreibt …

Unser Sohn, 14 Jahre alt, hatte diesen Sommer die Gelegenheit zu Freunden von uns nach Portugal zu reisen. Die befreundet Mutter und ihre zwei Töchter sind ein halbes Jahr zuvor ausgewandert und haben sich ein Grundstück gekauft. Darauf steht ein Jurte daneben waren zwei kleine Wohnwagen für die Töchter. Das Haus war erst in Planung.

Unser Sohn hatte so etwas wie eine Liebesbeziehung zur älteren Tochter. Obwohl sich die beiden bereits nach 2 Wochen trennten, blieb mein Sohn auf seinen Wunsch hin noch weitere 8 Wochen.

Drei Tage bevor er nach Hause kam, erzählte er mir, dass er krank sei und Durchfall hätte. Da das Ganze noch nicht allzu schlimm war, trat er die Rückreise trotzdem an. Wir Eltern sind aber zutiefst erschrocken als wir ihn am Flughafen im Empfang nahmen. Wir hatten unser Kind noch nie so krank gesehen. Wir machten uns aber keine grossen Sorgen, weil wir dachten, dass dies mit der Aufregung, dem ersten längeren Aufenthalt von Zuhause, zusammenhing. Als dann eine schwere Halsentzündung und Fieber dazu kam, war dies für mich immer noch nicht besorgniserregend.

Eines morgens hatte er dann noch einen flächenartigen Ausschlag am ganzen Körper. Erst dann habe ich im Internet nach einem Krankheitsbild gesucht und habe vermutet, dass dies das Pfeiffersche Drüsenfieber sein könnte. Unser Sohn hat sehr viel geschlafen und war müde und schlapp. Da unsere Kinder nicht zur Schule gehen, konnte ich ihm die Zeit lassen, wochenlang viel zu schlafen und dem Körper die Heilung zu überlassen.

Bei einem zufälligen Besuch beim Naturarzt, den ich darum bat, ihn auf dieses Drüsenfieber zu testen, erklärte mir dieser, dass dies nicht das Pfeiffersche Drüsenfieber, sondern eine Hepatitis sei. Wir liessen uns dies bei einem Bluttest bestätigen. Aufgrund meines Wissens über die GH suchte ich das Gespräch mit meinem Sohn. Er kennt meine “hamerischen” Fragestellungen und er erzählte mir, dass er kaum eine Rüchzugsmöglichkeit hatte auf diesem Grundstück. Er herrschten heisse Temperaturen und es gab kaum Schattenplätze. Auch war er immer darauf angewiesen, dass er bei einer der Frauen willkommen war. Er hat seinen Schlafplatz immer wieder gewechselt, obwohl für ihn gerade sein Bett sehr heilig ist. Auch Zuhause hat er es gar nicht gerne, wenn sich jemand mit Kleidern auf sein Bett setzt. Ein sauberes Bett ist ihm äusserst wichtig. In diesen Wohnwagen waren aber auch noch viele Katzen und Hunde, die natürlich darauf keine Rücksicht nahmen und die Betten voll Staub, Erde und Haaren waren. Ganz offensichtlich empfand mein Sohn dies als Verletzung seiner Reviergrenze.

Welcher Moment dies genau war, habe ich nicht herausgefunden, aber das Thema war an erster Stelle. Er hatte 10 Wochen lang keinen eigenen Schlafplatz. Der Konflikt löste sich kurz vor der Abreise. Dann zeigten sich auch die ersten Symptome. Er wusste nun, dass sein Zuhause und sein Bett auf ihn wartete. Somit war auch der Stress vorbei. Er schlief sicher zwei Wochen bei uns im Bett und hat anschliessend sein Zimmer wieder bezogen.

Rückblickend fällt mir auf, dass er in dieser Heilungsphase grosses Verlangen nach Zucker hatte, was ich bei ihm eigentlich nicht kenne. Die Heilung der Leber unterstützen wir immer noch mit unserem Naturarzt. Leider kennt er die GH nicht. Aber er hat uns auf den richtigen Pfad gebracht. Bis anhin war mir das Krankheitsbild oder besser gesagt das Heilungsbild der Hepatitis nicht bekannt. Und da die Leber keinen Schmerz kennt, sondern sich über die Müdigkeit zeigt, war für mich das Ganze nicht sofort erkennbar.

Die Reaktionen unseres Umfeldes war klassisch. Wo hat er sich den DAS aufgelesen, das haben doch nur Randständige und Drogenabhängige. Na ja, wir wussten es besser und dafür bin ich der Germanischen so dankbar.

Danke, Herr Hamer und dem Tag vor bald 20 Jahren, als ich die erste Begegnung mit Ihnen hatte. Und allen Erkenntnissen die ich in der Folge erleben durfte, und mich bestärkt haben einen anderen Weg zu gehen. Unsere halbwüchsigen Kinder haben noch keine Impfung in ihrem Leben gehabt und nicht ein einziges Mal Antibiotika. Sie sind gesunde Menschen mit dem Wissen, dass es uns alle auf dem falschen Fuss erwischen kann.

Grüsse aus der Schweiz
Maja


Sehr geehrte Frau Maja,

Ich bin gerade dabei, Ihren Erfahrungsbericht auf meine Seite zu stellen.

Selbst hatte ich ebenfalls einmal Gelbsucht und lag 4 Wochen im Spital als Kind. Ich war gelb wie ein Chinese (Gelbsucht).

Mein Konflikt damals wird wohl gewesen sein, als ein stärker Junge mir mein Fahrrad wegnahm und damit über Stock und Stein und in den größten Dreck fuhr, wo ich selbst mein Fahrrad wie meinen Augapfel hütete (Revierärger).

War Ihr Sohn ebenfalls gelb (Augapfel)?

Machte das Blutbild dieser Naturarzt?

mit freundlichen Grüßen
H. Pilhar


Guten Tag Herr Pilhar,

Nein, das Blutbild machte ein anderer Arzt, dem ich am Telefon aber bereits gesagt habe, dass ich nur einen Laborbefund will. Also keine Behandlung bei ihm. Dies hat er so akzeptiert. Im Blutbild zeigte sich aber auch ein durchgemachtes Pfeiffersche Drüsenfieber. Also lag ich nicht so falsch.

Nein, mein Sohn hatte keine gelben Skleren. Er war auch sonst nicht sonderlich gelb. Er konnte ja sein Bett nicht wie ein Augapfel hüten, da er ja gar keines hatte.

Sein sauberes Bett ist ihm wirklich heilig. Letzten Sonntag habe ich mich auf sein Bett gesetzt. Darauf sagte er zu mir: “Mami, kannst du bitte auf die Wolldecke sitzen.”

Das zeigt mir wieder auf ein Neues, dass die Wahrnehmung und der daraus entstehende Konflikt sehr subjektiv ist.

Besten Dank und liebe Grüsse aus der Schweiz
Maja


Anmerkung von H. Pilhar

in der Krise der Lebergallengänge hat man die Absence und Unterzuckerung, was seine Heißhunger auf Zucker erklären könnte.

Bei meiner eigenen Gelbsucht damals war mir unentwegt speiübel. Wahrscheinlich habe ich damals nicht nur mit den Lebergallengängen, sondern auch mit der kleinen Kurvatur des Magens (beides gleiches Hirnrelais) reagiert. Mehrere Jahre lang konnte ich nichts Fettiges essen oder riechen, ohne Brechreiz zu bekommen (Schiene?).

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