Lieber Helmut,

ich bitte dich den Bericht zu prüfen und falls verwendbar, für deine Seite zu nehmen. Bin nicht sofort auf den Konflikt gekommen und war erst am Rätseln ob auch alles stimmt.

Als mein Lebensgefährte und ich zusammen gezogen sind und ich mein Haus verkauft hatte, war die Frage, ob wir heiraten oder ein Übertragungs- oder Schenkungsvertrag machen beim Notar, dass mein Lebensgefährte mir die Hälfte von seinem Haus überträgt, weil ich das Geld von meinem Haus in seins reingesteckt hatte und das war ungefähr die Hälfte davon was er in sein Haus schon eingezahlt hatte.

Wir haben daraufhin einen Termin beim Notar gemacht, weil uns das damals einfacher schien als die Heirat. Der Notar war schon bei der Begrüßung sehr kalt und kurz angebunden und hat einen unfreundlichen Eindruck auf mich gemacht. Er fing an Fragen zu stellen, die mir zu persönlich und unangenehm waren. Wie zum Beispiel aus welchem Grund wir den Vertrag machen wollen und wie lange wir schon zusammen wären und zusammen wohnen und wer wo schon was eingezahlt hat. Irgendwann war mir das zu viel und ich sagte, dass wir dann eben heiraten werden, wenn so ein Vertrag so kompliziert wäre.

Da sagte der Notar ganz trocken zu mir, da gehören aber zwei dazu. Da habe ich den Termin abgebrochen, mich kurz verabschiedet und bin rausgegangen.

Ich war den Tränen nahe. Mein Lebensgefährte lief kurze Zeit später hinter mir hinterher nach draußen. Er meinte, dass es für ihn sich gar nicht so schlimm angehört hat und ich habe mich da in dem Moment alleine gelassen gefühlt und habe da wohl meinen Selbstwerteinbruch bekommen.

Als wir dann etwa 8 Monate später heirateten, kam ich wohl in Lösung und bekam ca. zwei Monate später einen Bandscheibenvorfall vom Feinsten, der ungefähr zwei Monate angedauert hat. Ich konnte vor Schmerzen nicht schlafen, nicht sitzen und nicht laufen. Die Schmerzen schossen in das rechte Partnerbein bis in die Zehenspitzen und die ganze Fußsohle war taub. Als es besser wurde, hatte ich noch zeitlang taube Zehen an diesem Fuß und war am Hinken.

Eine Frage an dich Helmut. Spürt man nach der Lösung des Konfliktes sofort die Schmerzen oder gibt es Konfliktlösungen, wo die Heilung schleichend kommt und man die Heilung nicht sofort spürt? Gibt es da überhaupt irgendwelche Zeitspannen? Bei mir hat es so angefangen, dass ich erst ein komisches Gefühl beim Laufen an der Fußsohle hatte, so als ob die Schuheinlage komisch drin lag und drückte.


Anmerkung von HPilhar

Wann die ersten Schmerzen in der Heilungsphase auftauchen, hängt vermutlich von der Konfliktmasse ab. Je größer die Konfliktmasse, um so später die ersten Schmerzen, dafür aber um so länger anhaltend. Sehr oft kommen die Schmerzen sofort oder innerhalb von Stunden nach der Konfliktlösung.

Es dürfte bei Dir vor dem Bandscheibenvorfall ein Nerv gequetscht worden sein, was die Schmerzen im Bein und Sensibilitätsstörungen am Fuss erklärt. Die Lokalisation deutet auf einen sexuellen Selbstwerteinbruch gegenüber Partner hin.

Zeitlich paßt es nicht ganz zusammen mit dem Notar. Ich würde diesen sexuellen Selbstwerteinbruch in den Tagen um die Hochzeit suchen. Zwei Monate später hattest Du für zwei Monate Schmerzen. Gerade beim Knochen ist das Verhältnis zwischen Konfliktmasse und Heilungsphase sehr genau ausgewogen.

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