Lieber Herr Pilhar,

nun will ich eine Geschichte schreiben, die sich gerade abgespielt hat. Wegen der Vorbehalte gegen die SM gehe ich so selten wie möglich zum Arzt. Seit ca. 16 Jahren kenne ich nun die GH. Ich bin weibl., 55 Jahre und Rechtshänderin. Wechseljahre fingen ca. mit 50 J. an und sind seit ca. 3 Jahren vorbei.

Bei mir hatte sich ein Hämorrhoide entwickelt, ca. seit den letzten 3 Jahren.

Zuerst juckte es tierisch. Dann, ganz langsam, entwickelte sich da etwas. Irgendwann kam es dann bei jedem Stuhlgang etwas mehr mit heraus, ich drückte es immer wieder hinein. Naja, dachte ich, das bildet sich ja vielleicht auch wieder zurück. Tat es aber nicht.

Es wurde lansam immer etwas größer, bis es dann auch irgendwann öfter zu bluten anfing. Ich hatte meistens im Toilettenpapier mehrfach hintereinander helles frisches Blut beim Abwischen dieses Teils am Papier, was da raus kam.
Zeitweise kam auch mehr Blut, dann tropfte es in die Kloschüssel, dass ich es hörte.

Dann, in den letzten Wochen und Monaten, kam vorweg regelmäßig etwas Sekret, was so aussah wie Lehmwasser, vollkommen flüssig, jeweils etwa ein Eierbecher voll, unkontrollierbar und gleichzeitig bei jedem Wasserlassen als erstes hinten herausgelaufen. Dann kam das Ding, das zum Schluss so groß wie eine prächtige Mandarine gewesen sein mag und danach kam der Stuhl, der immer mehr zu regelmäßigen häufigen Durchfällen ausartete. Unter Verstopfung habe ich nie gelitten. Dann wurde der Stuhl auch immer stinkender, das ging auch schon über Monate, so aasartig würde ich sagen.

Das Ding kam am Ende immer schon explosionsartig heraus, so dass man sich vorstellen kann, welch äußerst unangenehme und peinliche Sache das für mich war.

Ich hatte aber immer Angst vor einer Hämorrhoiden-OP und schob die Sache deshalb immer weiter vor mir her. Nun hatte ich jedoch für November einen Proktologentermin gemacht, schon vor mehreren Wochen.

Nun war aber im Sommer, ca. Juni diesen Jahres etwas vorgefallen, eine Nachricht von meinem jüngsten Kind (25 j), die mich spontan bis ins Mark hinein erschüttert hat. Ich will das hier nicht so ausbreiten, weil dieses Kind auch Anhängerin der GH ist und das vielleicht hier lesen wird. Im selben Augenblick verlor ich sämtliche Farbe aus meinem Gesicht, und die Lippen waren plötzlich bleich, dieser Zustand blieb dann auch so. Ich wurde appetitlos. Und ich wurde die Sorge und Ungewissheit um dieses Kind nicht los, denn es ließ mich im Ungewissen, es weilte mit einer Gruppe von Freunden im fernsten Ausland, vielleicht mittellos. Ich wusste es nicht, was dort geschah. Ich nahm im Laufe der letzten Wochen und Monate seit dem Vorfall immer mehr ab, weil ich keinen Appetit hatte, und deshalb wenig aß. Ich wurde immer schwächer, musste öfter stehenbleiben, schon bei den kleinsten Anstrengungen. Am liebsten wollte ich nur noch liegen. Bücken fiel mir schwer, ich wurde schwindlig davon. Die Gänge mit meinem Hund wurden zur Last, ich nahm dafür meist das Fahrrad und stützte mich beim Gehen darauf ab, oder fuhr langsam radelnd, aber auch das wurde schnell zu anstrengend. Treppensteigen wurde zur großen Anstrengung, mit immer wieder Stehenbleiben zwischdurch.

Ich trug bezüglich meines Kindes eine Sache mit mir herum, schon seit bestimmt einem Jahr, die ich mit anderen Menschen nicht besprechen konnte, diese Sache war mir zutiefst unangenehm und extrem peinlich als Mutter. Ich fühlte, dass ich ohnmächtig war, das Kind ging seinen eigenen Weg, machte, was es wollte, ob es mir passte oder nicht. Ich liebe dieses Kind ebenso wie die anderen zwei, keine Frage, aber um dieses Kind habe ich mir die meisten Sorgen gemacht, von klein auf. Ja.

Aber es hatte vor einigen Wochen schon mehrere Teillösungen gegeben. Einerseits habe ich mit meinem geschiedenen Ehemann über dieses Kind gesprochen und geweint, er hat mir dadurch, durch sein neues Verständnis für mich und für die Sachlage, schon viel seelische Last abgenommen. Vorher habe ich allen Kummer mit diesem Kind, und davon gab es genug, ganz und gar allein mit mir selbst herumgetragen, weil ich keinen Kontakt zum Vater haben wollte, denn zwischen den beiden, dem Kind und dem Vater, war fast jeglicher Kontakt abgebrochen. Es herrschte angespannte Kommunikationslosigkeit zwischen dem Vater und diesem Kind. Mir ging es mit ihm genauso. Außerdem hatte ich noch immer eine Riesenwut auf ihn, wegen seines Verhältnisses und seines Verhaltens zu dem Kind, was ich all die letzten Jahre nicht hinnehmen wollte und konnte. Wir haben zudem leider immer eine Streitehe geführt, die die Kinder in voller Breite mitbekommen haben.

Nebenbei rege ich mich auch oft schrecklich über unsere Weltpolitik im Allgemeinen auf. Dieses Muster habe ich schon von meinem Vater übernommen. Ich habe bereits in jungen Jahren viel über allgemeine weltliche Hintergrundpolitik gelesen, und kann mich deshalb auch sehr gut mit Dr. Hamer´s Erfahrungen bezüglich der herrschenden und unsichtbaren Mächte identifizieren, was manch einem Menschen doch, sofern er nicht früher schon mal einschlägig davon gehört oder gelesen hat, einigermaßen schwerfallen mag, wie ich häufig feststellen kann.

Also: stattgefundene Teillösungen bezüglich des Sorgenkindes.

Ich wollte mich in keiner Weise mehr um das erwachsene Kind kümmern, es sich fortan also nun völlig sich selbst überlassen, keine finanziellen Zuwendungen mehr, keinen Kontakt mehr, ich will es nun auch nicht mehr sehen und sprechen, also aus meinem Leben ausklammern und das unbefristet. Ich habe vorher ohne Grenzen Gefühle und Kräfte unermüdlich abgegeben, war immer offen, war immer da für das Kind, zu jeder Tages- oder Nachtzeit. Dieser Zustand soll nun vorbei sein, das habe ich schon vor mehreren Wochen für mich beschlossen und habe das nun auch nach und nach mit anderen Menschen besprechen können. Ich konnte mich also zu einem großen Teil öffnen. Habe viel darüber geweint. Und mich zuvor lange Zeit aber auch ganz viel zurückgezogen. Wollte lange meine Ruhe. Wollte allein sein. Hatte keine Kräfte mehr. Bis zum Arztbesuch, bis ich das Eisen bekam, von da an ging es bergauf.

Hatte nun auch schon seit einiger Zeit wieder warme Hände und brauchte nicht mehr so viele Wärmflaschen oder heiße Sitzbäder, wie es zuvor der Fall war. Ich war oft nachts aufgewacht, hatte ein unangenehmes Druckgefühl im Anus, und dann tat ein Bad sehr gut, es beruhigte die Analgegend, vor allem nach dem Stuhlgang, nach dem Reponieren dieses Gebildes merkte ich unangenehmen Druck in und um die Aftergegend. Der Bauch rumpelte, und Blähungen und häufiger Durchfall waren seit vielen Wochen und Monaten auf der Tages- und Nachtordnung. Ich hatte u.a. trockene Fußsohlen und in letzter Zeit eine weiß belegte Zunge.

Herzklopfen und pulssynchrones Ohrenrauschen waren Tag und Nacht im Gange. Hoher Puls, meist um 100, auch nachts und in Ruhe. Ich schlief schlecht, manchmal ganze Nächte kaum. Aber seit der Teillösung konnte ich schon wieder gut schlafen, wenigstens das.

Der Vater hat sich vor einigen Wochen des Kindes ein wenig angenommen, hat ihr nach langer Zeit einmal etwas Geld geschickt. Das nimmt mir jetzt emotional eine Menge Last ab, nun kann ich mich endlich einmal von diesen Sorgen erholen, das war wirklich ein ganz besonderer Teil der Lösung mit diesem Kind. Dass der Kindesvater endlich Verständnis für mich, sein Kind, und meine Sorgen darüber mitfühlend offenbarte.

Nun hatte ich also vor 2 Wochen wieder einmal, nach längerer Zeit, einen Termin bei meinem guten Hausarzt, ich musste da mal wieder hin und hatte auch schon Wochen auf den Termin gewartet.

Dort kamen mir wieder die Tränen wegen des besagten Sorgenkindes. Ich bekam Bachblüten verordnet, wie meistens. Er wollte aber nun erstmals eine Blutprobe machen, weil er meine Blässe bemerkt hatte und von meiner Schwäche erfahren hatte, die immer mehr zunahm, und auch einen tiefen Blick in meine Augen geworfen hatte, und Puls gefühlt hatte, der wieder wie gewohnt hoch war. Blutdruck war in Ordnung.

Am folgenden Tag sollte ich wieder kommen, dringend, einen Tag früher als geplant, ich wurde angerufen, sofort zur Besprechung der Blutwerte zu kommen.

Dann erfuhr ich es: Hämoglobinwert war bei 5,8 statt normal 12. Er riet mir dringend zu einer Bluttransfusion oder Eisentransfusion. Nein, sagte ich, denn es kam ja so unerwartet, das fände ich eklig. Oder Sie gehen damit ins Krankenhaus. Nein, das ginge erst recht nicht (denn ich hatte niemanden für meinen Hund).

So bekam ich für´s erste Eisentabletten verschrieben, 2 x täglich eine Kapsel.

Er war nicht sehr glücklich damit, aber musste wohl meine Entscheidung hinnehmen. Er meinte, dieser niedrige Eisenwert müsse sich über einen längeren Zeitraum so weit herrunterentwickelt haben, ansonsten wäre man damit normalerweise schlechter dran. Aber ich bekam ja auch schon Schweißausbrüche bei den kleinsten Anstrengungen, also normal war das wirklich nicht mehr!!

Ich sagte, ich nähme seine Sorgen zur Kenntnis und würde mich darum kümmern und mich informieren. Ich solle nächste Woche wiederkommen, die Werte müssten nun engmaschig kontrolliert werden. Ja, das sagte ich zu.

Ich machte mich also schlau von Mittwoch bis Dienstag. Was bedeutet Anämie? Was steht darüber im praktischen Lexikon für Dr. Hamer´s Germanische Heilkunde, welches von Björn Eybl so wunderbar übersichtlich, praktisch und sehr gut anwendbar, verfasst wurde. Dank und Lob sei ihm dafür! Natürlich immer noch größten Dank an den großen Entdecker Dr. Hamer persönlich!!, das ist ja klar, und ebenso großen Dank an seinen unermüdlichen und oberfleißigen Mitstreiter, an Sie, lieber Herr Pilhar!!

Ich habe auch im Internet recherchiert, was sind die Nebenwirkungen von ferinject, einem Eisenpräperat, das verdünnt in die Vene infusioniert wird. Ich las darüber von üblen Nebenwirkungen in einem Forum und auch in einer Fachinfo las ich von unerwünschten Nebenwirkungen, die bis hin zum Tod durch Schock führen können. Das schreckte mich ab. Dann wollte ich lieber Vollblut haben, das wäre mir dann schon etwas lieber, dachte ich. Aber am liebsten nichts von beidem. Ich telefonierte mit 2 Freundinnen der Germanischen Heilkunde, die viel Erfahrung und Wissen darüber besaßen, versuchte auch Dr. Hamer persönlich zu erreichen, diesmal leider vergeblich, aber es ging dann auch so …

Dann war ich wieder bei meinem Hausarzt, also nach 6 Tagen, in denen ich die Eisenkapseln brav geschluckt hatte, mir Rotebeete-Apfel-Möhren-Zitronen-Frischsaft gemacht hatte, mir Steaks gekauft hatte u.v.m. Schüsslersalz Nr.3 habe ich mir zur Unterstützung auch aus der Apotheke geholt und eingenommen.

Nachdem ich den Hausarzt noch um eine Überweisung für den Proktologen gebeten haben, fragte er wozu? Ich sagte: Hämorrhoiden! Er fragte, ob es bluten würde? Ich sagte: Ja!

Dann wollte er den Proktologen-Termin telefonisch vorziehen lassen, aber jener sagte, dazu müsse ich ins KH, das würde er nicht machen, bei dem niedrigen Hb-Wert. Da sagte ich, ok. Eine Nachbarin hatte sich am WE bereit erklärt, auf jeden Fall meinen Hund zu übernehmen (ich wohne allein mit dem Tier). Das war eine große Hilfe für diese Entscheidung. Der Arzt meinte, er habe eine unruhige Woche gehabt, wegen mir, weil ich nicht zur Bluttransfusion bereit gewesen war. Was soll man machen …?

Ich wurde von einer Freundin um 13 h abgeholt, sie fuhr mich zum KH. Vorher habe ich noch das Buch von Björn Eybl eingepackt, für alle Fälle … und was man sonst noch so braucht …

Komme also in der Klinik an. Lange Wartezeit ist angekündigt. Zunächst wird mir Blut abgenommen, dann kommt schon mal eine Kanüle in den Arm. Ich frage den jungen Mann aus, weil ich Angst habe vor dem Ungewissen.

Später eine junge, etwas herrisch wirkende Aufnahmeärztin. Sie wollte gleich eine gesamte Dickdarmspiegelung anraten, was ich ablehnte. Ich wollte ja nur mein vermeintliches Hämorrhoid untersuchen lassen, also eine Enddarmspiegelung, was mir beinahe auch schon zuviel erschien, da sie mir etwas von einer Betäubung dabei erzählte. Ich wollte keine Betäubung! Naja, ich unterschrieb das zunächst so.

Etwas später bekam ich meine Unterlagen, um mich damit sodann zur entsprechenden Station zu begeben. Vor der Station schaute ich mir noch mal in Ruhe die Unterlagen an, korrigierte noch eine Kleinigkeit darauf und sah dann auf einem anderen Blatt meinen neuesten Eisenwert: Der lag nun immerhin schon etwas höher, er war von 5.8 auf 6,6 gestiegen. Juhuuuu! Eigentlich wollte ich schon wieder gehen. Telefonierte jubelnd mit meinen Freundinnen der Germanischen Heilkunde und einem anderen Freund, um das mitzuteilen … und ging dann in die Station, gab die Papiere ab und bekam einen Fensterplatz in einem 2-er Zimmer.

Kurz darauf kam noch eine alte Dame dazu, 75 J.alt. Sie sollte eine Magenspiegelung bekommen. Bei ihr habe ich mir am nächsten Tag ganz genau die Vorgänge einer Vollbluttransfusion angeschaut, von der sie 2 Packungen erhielt. Das nahm mir ein wenig die Angst vor dem Ungewissen, denn sie vertrug sie scheinbar ganz gut und sie fühlte sich danach frischer, wie sie sagte.

Am nächsten Morgen kam eine junge Ärztin und fragte, ob ich wirklich keine Blutinfusion haben wolle. Ich war mir nicht sicher, und fragte, was ich denn da kriegen würde: Vollblut oder ein anderes Präperat?. Ich fragte, ob es vielleicht Ferinject sei? Sie sagte, ja, das würde ich bekommen. Na sowas, dachte ich, das gerade wollte ich eben nicht nehmen, denn es würde sich 6 Monate im Blut halten und falls man das nicht verträgt, wie die eine Frau im Internet-Forum berichtet hatte, dann hat man lange etwas davon. Nein, sagte ich, das wolle ich nicht, darüber hätte ich Unangnehmes gelesen. Hm, sie schaute besorgt drein, war aber dabei freundlich. Ich konnte mich nicht zu einer jetzigen Infusion entscheiden.

Gut, sagte sie, dann machen wir heute erst mal die Untersuchung und sehen dann weiter. In Ordnung. Nachmittags gegen 16 h ging es dann in die Untersuchung.

Ein junger netter Arzt war für mich zuständig, der die Untersuchung machen würde. Ich fragte, ob wir nicht zunächst nur einmal die Hämorrhoide anschauen könnten, nur mit dem Rektoskop, dafür bräuchten wir dann ja auch keine Betäubung. Ok, das könne er so machen. So konnte ich alles mit ansehen auf dem Monitor und live erleben, was gerade passierte. Eine Hämorrhoide sei das nicht, sagte er, es sei ein Polyp. Aha! Na gut, von mir aus.

Und dann nahm er doch das Endoskop, wie er ankündigte, um etwas genauer hinzuschauen. Es war nur ein klein wenig unangenehm, ich hielt es aber gut aus, und dann sah ich auf dem Bildschirm plötzlich einen wunderschönen Polypen. D.h. ich sah den im Durchmesser etwa 0,5 cm breiten Stiel, der aussah wie ein kleiner schlanker, mehrere cm langer Baumstamm, der an der glatten Dickdarmwand angewachsen war und oben am Stamm breitete sich eine hübsche Krone nach allen Seiten aus. Ich war begeistert von diesem schönen Bild. Es war auch alles sauber dort. Er hatte etwas Luft hineingeblasen, damit man es besser sehen konnte. Er meinte, das könne man gut wegnehmen, das wäre keine Schwierigkeit. Das konnte ich nachvollziehen und sagte, dann machen Sie es doch gleich. Nein, er bräuchte dazu noch eine Unterschrift.

Na gut. Er hatte auch ein paar Photos gemacht, die er sich gleich am PC ansah und sagte zu mir, er habe vorhin noch keine Gewebeprobe entnommen. Ich sagte, das sollte er auch nicht tun! Und dann sagte ich zu ihm: Wenn Sie morgen das Ding rausgenommen haben, dann können Sie es gleich wegwerfen, ich möchte es nicht untersucht haben, denn ich hielte nichts von dem Gut-Böse-Denken. Ich sagte: Gut bedeutet langsames oder kein Wachstum. Böse bedeutet schnelles Wachstum der Zellen. Das sei alles! Er stutzte und fragte nach, wollen Sie es wirklich nicht untersucht haben? Nein, ganz bestimmt nicht, ich will es nicht wissen, denn es sei für mich nicht relevant. Ich würde mich mit der Neuen Medizin befassen und ich sei fest davon überzeugt, dass ich es nicht wissen wolle. Nun ja, meinte der nette junge Mediziner, im Grunde ist es ja Ihr Gewebe, es ist Ihr Eigentum und Sie können darüber entscheiden,…hm….aber das würde er sich vorher von mir gerne unterschreiben lassen…ja, das täte ich sofort.
So.

Ich also zurück auf Station. Die Stationsärztin kam. Ich sagte, wenn der selbe Arzt das machen kann, dann möchte ich, dass er das operiert. Aber nur er soll das, sonst niemand. Und, sagte ich, wenn es notwendig sein solle, dann würde ich auch eine Bluttransfusion erlauben, mit Vollblut, noch besser wäre es aber, es könnte ganz darauf verzichtet werden. Das sollte der Arzt dann selbst entscheiden. Sie war einverstanden und meldete mich für den folgenden Tag bei dem selben Arzt zur Op an.

Am nächsten Tag vormittags ging es in die OP-Abteilung. Ein junger Chirurg wollte zuschauen, stellte sich mir vor. Mein freundlicher Operateur war anwesend und ließ mich noch unterschreiben, dass ich keine histologische Untersuchung des entnommenen Polypen wünsche. Das unterschrieb ich mit Freuden.

Ich sagte, dass das wohl auch nicht so häufig vorkommen würde bei ihm, dass jemand das nicht wünscht, oder? Das stimme, sagte er, in den 15 Jahren sei ihm das nicht einmal vorgekommen. Die Schwester meinte, naja, bei älteren Patienten wäre das schon mal der Fall, dass man es ihnen nicht sagen würde. Er meinte, die seien ja alt, aber ich noch jung. Ich dachte: ja eben, gerade deshalb will ich es ja nicht wissen, denn ich will ja auch noch etwas leben!!!

Gut, dass ich rechtzeitig von der Neuen Medizin erfahren habe, mich privat und intensiv schlau gemacht habe in vielen Vorträgen, Seminaren und durch alle mögliche Literatur, die es über die Germanische Heilkunde bislang gibt!!! Ich danke Gott dafür, dass ich darauf gestoßen wurde durch eine glückliche Fügung in meinem eigenen Verwandtenkreis. Danke!

Ich bekam eine leichte Betäubung und er machte den Polypen am Stil unten mithilfe einer Elektroschlinge ab, welche am Endoskop sitzt, nachdem er vorher ein paar Äste entfernt hatte, um die Schlinge über den Stamm zu legen und dann abzuziehen, also alles in allem nichts Schwieriges für diesen Arzt, zumal das Gebilde auch direkt hinter dem Schließmuskel angewachsen war, wo sich sonst normalerweise auch die Hämorrhoiden ansiedeln, hatte er mir auf meine Nachfrage hin sehr nett erklärt.

Wieder in meinem Zimmer frage ich nach einem Schmerzmittel. Sie hängen mir einen Schmerztropf an. Dann kommt die Ärztin und fragt mich: Wollen Sie wirklich nicht, dass das Gewebe untersucht wird? Nein, ich wolle es nicht, es sei nicht relevant für mich. Ok, sagt sie, der OP-Arzt wolle morgen nochmal mir dem Rektoskop auf die operierte Stelle schauen, ob ich wohl damit einverstanden wäre? Meinetwegen, sage ich schlaftrunken und unterschreibe. Dann sagte sie noch, der operierende Arzt wolle mich am Abend noch mal im Zimmer aufsuchen und mit mir sprechen.

Nach einer halben Stunde überlege ich, was ich denn da eigentlich unterschrieben habe? Frage nochmal nach. Nein, die Ärztin sei schon nach Hause gegangen.

Mir geht es gut nach der OP, und ich bin froh, dass das Ding raus ist. Der Druck ist weg, der Darm ist ruhig, alles ist gut.

Um 17 h kommt der junge Arzt, wie angekündigt. Er lächelt, setzt sich auf den Tisch. Und sagt: Frau X, ich wollte doch nun gerne noch mal von Ihnen wissen, warum Sie das Gewebe partout nicht untersuchen lassen wollen.

Da habe ich ihn erst mal gelobt, und gesagt, wie toll er das gemacht habe und wie überglücklich ich nun sei, dass dieses störende Teil endlich aus meinem Enddarm weg sei, da es doch schon so sehr unangenehm war! Und ich wolle ihm erst mal einen Bio-Fruchtriegel geben, weil ich so glücklich sei. Lächelnd nahm er es an. Dann holte ich aus. Vorsichtig, aber bestimmt, versuchte ich ihm die Dinge so zu erklären, wie ich sie wusste. Er hörte geduldig eine Weile zu. Dann sagte ich, ich habe auch ein Buch dabei, doch das würde ihn wohl sicherlich nicht interessieren. Doch, er wolle es gerne mal sehen. Ich holte das Buch von Björn Eybl heraus und las die Stelle vom Sigma-Polypen zum Teil vor. Dann sagte er, aber was ist, wenn Sie es jetzt nicht wissen wollen … und später tritt wieder etwas auf … was dann? Ich sage: dann hätte ich doch unterschrieben … und außerdem sei erwiesen, dass diese Zellen nicht durch den Körper krabbeln. Wenn woanders ein neues Gebilde entstünde, das seien dann die Folgen von Folgekonflikten, meist durch fatale Todes-Diagnosen von Ärzten. Ich sprach von Erkenntnisunterdückung, davon, dass alle Onkologen darüber informiert seien und davon, dass die herrschenden Machthaber Hamers Entdeckungen überhaupt nicht prüfen wollen, weil sie wüssten, dass sie stimmten, sprach von den Lügen der Mainstreammedien und dies und das … Naja, meinte der nette junge Arzt, aber er selbst wolle das Ergebnis doch gerne wissen. Ich stimmte immer noch nicht zu.

Dann hätte er eine Idee! Man könne doch eine Ethikkommission bilden, die sollten dann entscheiden, ob ich eine histologische Untersuchung meines eigenen Gewebes dem KH verbieten dürfe oder nicht. Ich lachte. Nein, sagte ich, das wäre nicht nötig. Oder, schlug er dann noch vor, man könne ja auch einen Psychiater hinzuziehen … der dann … Ich lachte wieder hell auf. Nein sagte ich, das fehlt noch, denn das kam mir irgendwie doch sehr bekannt vor. Sie wollen mich doch wohl nicht für unzurechnungsfähig erklären oder? Ich lachte wieder, aber dann merkte ich, dass er unter innerem Druck stand. Er war ja nicht der Oberarzt in der OP-Abteilung. Ich sagte deshalb: Wissen Sie, wahrscheinlich haben Sie Schwierigkeiten bekommen und das möchte ich nicht, denn Sie haben Ihre Sache so wunderbar gemacht! Machen wir es doch so: Wenn Sie es denn unbedingt wissen wollen, dann untersuchen Sie es doch! Und meinem Hausarzt können Sie das Ergebnis auch mitteilen, aber schreiben Sie gleich darunter: Die Patientin will das Ergebnis nicht wissen!

Damit war er nun einverstanden, und ich spürte seine große Erleichterung. Endlich passte auch ich wieder in die tägliche Krankenhaus-Routine. Er durfte mein Gewebe untersuchen! Gott sei Dank! Alles läuft wie immer! Wo kämen wir denn schließlich hin, wenn das zur Gewohnheit würde, wenn plötzlich niemand mehr sein eigenes Gewebe untersuchen lassen wollte, dann hätten ja die hauseigenen onkologischen Abteilungen überhaupt nichts mehr zu tun! Ja, was bildet diese Frau sich eigentlich ein, dem Krankenhaus das verbieten zu wollen? Geht ja gar nicht! Naja, ich wollte der Sache dann auch nicht weiter nachgehen. Ich wollte meine Ruhe und war ja heilfroh, dass das Ding draußen war und dass alles so gut gelaufen war. Eine Bluttransfusion brauchte ich auch nicht, denn die Ärztin meinte, das würde ich mit den Eisentabletten wohl auch so schaffen. Da war ich noch mehr froh!

Dann fragte ich den Arzt noch, ob wir jetzt, nach Klärung der Sachlage, in diesem Fall ja morgen gar nicht mehr nachschauen bräuchten, denn es wäre doch alles gut verlaufen, oder? Ja, das sei es. Wenn sonst alles in Ordnung wäre und es mir weiterhin gut ginge, dann wäre die morgige Kontrolle wohl nicht mehr nötig. Ich vermute, dass sie mir bei der vorgeschlagenen Nachuntersuchung am Folgetag, vor versammelter Mannschaft, inklusive Chefarzt, Psychologen und Ethikkommission nochmal den Kopf hätten waschen wollten, wenn ich weiterhin die histologische Untersuchung verweigert hätte. Nun, das war damit vom Tisch.

Als er hinausging, der Gute, fragte ich ihn fröhlich: Halten Sie mich für verrückt? Er sagte: Nein, ich wollte nur mal sehen, wie Sie reagieren. Haha.
Schöne Geschichte, oder?

Ich war ganz schön angespannt während des gesamten Krankenhausaufenthaltes. War immer in Hab-Acht-Stellung. War immer dabei, genau aufzupassen, um meine eigenen Interessen wahrzunehmen und auch Dinge ggfs. abzulehnen. Wie schön wäre es doch, wenn man sich eines Tages als erkrankter Mensch keine Gedanken mehr über die Richtigkeit des Tuns der Ärzte Gedanken machen müsste, wenn man ihnen einfach vertrauen könnte, dass sie wirklich das Beste für den Patienten tun und einen nicht so nebenbei leichtfertig in die Hölle schicken, nur eben, weil es der Moloch verlangt, der Medizin- und Pharmamafia riesige Gewinne beschert, und wer weiß, welche Absichten noch dahinter stecken. Es lässt sich vieles erahnen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Nun, also nächster Tag, Abreisetag. Nach dem Frühstück bin ich auf dem Flur, rauscht die junge Stationsärztin vorbei und sagt, Frau X, ihre Blutwerte sind heute schlecht!. Ich frage: Die von heute? Ja, sagt sie. Ich: Aber heute hatte ich noch gar keine Blutabnahme! Sie: Ach so? Na, dann waren es die von gestern. Ich rief hinter ihr her: Aber die von gestern waren auch nicht schlecht! (Denn sie lagen am Vortag immer noch, oder wieder, bei 6,6).

Dann wartete ich auf den Entlassunsbrief, den Koffer schon in der Hand, die Kanüle noch im Arm. Ich wartete draußen, vor der Station im Wartebereich, fuhr dann hinunter zum Kiosk, kaufte eine Packung Harribo-Vampire, klebte zwei 5 €-Scheine und einen Zettel darauf, auf dem ich mich beim Stationsteam für die nette Versorgung bedankte und schrieb am Ende: Vielen Dank für die gute Heilung, mfg Frau X. Das brachte ich dann zur Station. Strahlen und Dank in den Augen der Pflegerin. Ob ich meine Papiere denn schon hätte. Nein? Na dann werde ich mal sehen. Sie eilte los. Die junge Ärztin segelte daraufhin an mir vorbei und flötete: Ich drucke dann Ihren Bericht aus …

ich sage, dann kriegen Sie auch ein Gummitier. Brauche ich nicht, sagt sie. Und meine Kanüle? Eine Schwester zieht mich in einen Eingang und will sie eben herausziehen, ist gerade dabei … da kommt von links die Ärztin: Wie besprochen sagen wir Ihnen das Ergebnis nicht und wenn Sie es wissen wollen, fragen Sie Ihren Hausarzt danach. Ich: Alles in Ordnung, alles wie besprochen, vielen Dank! Schwupp, in dem Moment zieht mir die Schwester die Kanüle aus dem Arm. Wie schnell dann doch auf einmal alles gehen kann, oder?

Mit dem unbeschriebenen Umschlag in der Hand verlasse ich glücklich die Klinik, obwohl ich den Umschlag ähnlich wie ein Stück glühende Kohle in meiner Hand empfand. Nun steckt er im Rucksack.

Ich werde von einem guten Freund abgeholt und nach Hause gefahren. Vorher läd er mich noch auf ein Stück Kuchen und Kräutertee ein. Ich war doch noch etwas benommen. Zuhause angekommen, ruhte ich mich aus und machte erleichtert ein paar Kerzen an. Abends ging ich ein paar Schritte mit meinem Hund und dabei dachte und fühlte ich nach … Dann hatte ich eine Eingebung:Ich wollte den Brief nicht bei mir haben. Ich würde ihn zeremoniell verbrennen. Ich wusste ja, dass alle Daten noch im Krankenhaus gespeichert sind und konnte es deshalb gut vertreten. Mein guter Hausarzt ist sowieso für 2 Wochen in Urlaub. Und überhaupt, wenn es wichtig für den Hausarzt ist, kann er sich ja auch selbst an die Klinik wenden, dachte ich.

Der Eingebung folgend, holte ich meine eiserne Feuerschale, etwas Kleinholz, etwas selbst gesammeltes Kiefernharz, Streichhölzer, Zeitungspapier und den Brief mit dem Blankoumschlag. Und eine Laterne. Als das Feuerchen brannte, legte ich den Brief mit spitzen Fingern oben drauf und sah zu, wie er allmählich verbrannte. Mit meinen Händen beschwor ich den Vorgang: Mögen die Lügen verbrennen, möge die Wahrheit sich erheben, wie Phoenix aus der Asche. Das sagte ich mehrmals. Und es war gut.

Am nächsten Morgen im Bett, fing ich an, die Sache in langer Kladde aufzuschreiben, denn das Erlebte möchte ich weitergeben, vielleicht ist es ja dem Einen oder Anderen irgendwann einmal im Leben nützlich.

Ich glaube, dass es 2 Sachen waren, die zu meiner Blutarmut geführt haben:

1.) natürlich der schon lange blutende Polyp, den ich für eine Hämorrhoide gehalten habe, …dafür habe ich eine Menge Konflikte im Verdacht, also einige Scheißkonflikte. Dazu gehört auch mein Ärger über die ewige Nichtanerkennung der Germanischen Heilkunde. Das ist ein gravierender ewig schwärender Scheiß-Konflikt … oder auch eine im privaten Bereich vor Jahren erlebte hinterhältige, gemeine Intrige, die ich lange nicht verdaut habe, die auch nie aufgeklärt wurde … oder … oder…

2.) der massive Selbstwerteinbruch ,also die Sache mit dem jüngsten Kind, wobei einige von ein und derselben Konflikt-Sorte immer wieder aufeinandergefolgt sind und ich dieses Kind deshalb nie loslassen konnte. Am stärksten hat allerdings der letzte Konflikt mit diesem Kind im Juni eingeschlagen, wo ich schlagartig blutlose Lippen und ein blasses Gesicht bekam, was sich sehr sehr lange hielt, gepaart mit Appetitlosigkeit und leichter Übelkeit, in einem Maße, wie ich das vorher bei mir noch nie beobachtet habe. Da habe ich wohl in dieser schwerst konfliktaktiven Zeit im Knochenmark einen Rückgang der Erytrozytenbildung erlebt, und vielleicht war der Niedrigwert von 5,8 ja gerade der Wendepunkt zur Heilungsphase, wo ja der Erythrozytenwert nochmal kurz etwas absackt … könnte ich mir wenigstens so vorstellen … was meinen Sie, lieber Herr Pilhar? Oder was meint Dr. Hamer dazu?

p.s.: Ach, eines wollte ich noch kurz erzählen: Während ich im OP-Wartebereich in meinem Bett 2 x längere Zeit warten musste, bis es losging und dabei jeweils meine gesamte Patienten-Akte auf meinen Füßen lag, hatte ich Gelegenheit, ein wenig hineinzuschauen. Da stand dann an einer Stelle nur der Satz geschrieben: die Patientin wirkt sehr fordernd … Ja, das stimmt! Ich fordere mein Recht, Transparenz und Wahrheit. Das haben die Leute doch gut beobachtet, oder?

mit freundlichen Grüßen,
möge bald die Wende zum Guten erfolgen.
Frau X

Sie dürfen diesen Bericht bei Bedarf gerne (bitte nur ohne meinen Namen) verwenden, lieber Herr Pilhar. Ich lese seit Jahren jeden Bericht, den ich von Ihnen geschickt bekomme, und bin dankbar über jeden einzelnen.

p.p.s.: Mir geht es seit der OP bedeutend besser. Auch kehrt langsam wieder die rote Lippenfarbe zurück, ebenso der Appetit. Der Darm ist völlig ruhig, bis auf ein paar Blähungen gelegentlich, ansonsten ist die Verdauung wieder in Ordnung.


Anmerkung von H. Pilhar

Der Scheißkonflikt (Polyp) wird vermutlich mit der nicht geklärten Familienangelegenheit zu tun haben (vor 3 Jahren). Der Selbstwerteinbruch wird mit diesem Kind im Ausland zusammenhängen. Zusammen ergab es diese Blutarmut.

Beide SBSe scheinen noch nicht wirklich gelöst zu sein.

Aber die Schreibende ist klug, weiß um die Zusammenhänge, läßt sich nicht ins Boxhorn jagen und wird alles auf die Reihe kriegen.

Die beschriebene Szene im Krankenhaus wird so Manchem Warnung genug sein! Alleinstehend, wie die Schreibende, ist man dort ruck zuck entmündigt!

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