Berühmte Menschen und ihre Symptome aus Sicht der Germanischen Heilkunde. Herzlichen Dank an Werner von der Mühle!

Beethoven 3.Teil – Das Mutter Kind Ohr

Kommen wir nun im dritten und letzten Teil zu Beethovens Mutter Kind Ohr.  Seine Mutter können wir als DHS Möglichkeit ausschließen, da sie bereits 1787 gestorben war. Bleibt also nur die Kinder Variante übrig.

Hier kommen zwei Möglichkeiten in Betracht. Entweder Ludwig hat jemanden als eigenes Kind empfunden oder er hatte, entgegen der offiziellen Biographie, tatsächlich Kinder (siehe Teil 2 Minona). Zu beiden Möglichkeiten gibt es im Leben Beethovens plausible und belegbare Erklärungen. Fangen wir mit der ersten Möglichkeit an.

Der Tod der gefestigten, bestimmenden Mutter war für Ludwigs Vater eine Katastrophe. Er, der vorher schon sehr labil war, verlor jeglichen Halt und geriet innerhalb weniger Wochen in eine Abwärtsspirale aus Alkoholsucht und Verantwortungslosigkeit. Dies ging sogar soweit, dass Ludwig 1789 gerichtlich die Verfügungsgewalt über die Hälfte der Pension des Vaters für den Unterhalt seiner Brüder Kaspar und Nikolaus zugesprochen wurde. Der Teenager Ludwig musste von heute auf morgen die Mutter- und Vaterrolle für seine beiden jüngeren Brüder übernehmen, sie umsorgen und sich um ihre Ängste und Nöte kümmern. Wie er in dieser Rolle aufging, mag man daran erkennen, dass er sich später immer wieder in deren Privatangelegenheiten einmischte. Das ging soweit, dass er Kaspar z.B. die Ehe verbieten wollte, weil er mit der Wahl seiner Frau Johanna nicht einverstanden war. Er war quasi schon im jungen Alter deren Vormund und man kann getrost annehmen, dass er seine Brüder auf der Mutter/Kind Seite empfunden hat.

Kaspar folgte Ludwig 1794 nach Wien. Ab 1800 übernahm Kaspar geschäftliche Tätigkeiten für Ludwig und 1802 wurde er sein Privatsekretär. Kaspars Verhalten und Benehmen, sowohl privat als auch geschäftlich, führten wiederholt zu Spannungen und Konflikten mit Ludwig. Um 1801/1802 rum soll er beispielsweise die drei Klaviersonaten aus Opus 31 an einen Verleger in Leipzig verkauft haben, obwohl Ludwig diese schon dem Verleger Nägeli versprochen hatte. Ludwig wird gerade in der Anfangsphase der Managertätigkeit Kaspars einiges zu Ohren bekommen haben, was er sicherlich nicht hören wollte, da ja alles auf ihn zurückfiel. Sogar von Handgreiflichkeiten zwischen den beiden wird berichtet. Trotzdem nahm Ludwig seinen kleinen Bruder immer wieder in Schutz. Er war ja sein „Vater“. Hier kann er sich den Hörkonflikt für sein rechtes Ohr eingefangen haben, wenn er wieder mal etwas von seinem „Kind“ zu hören bekam. Die Beziehung zu Kaspar war bis zu dessen Tod 1815, wie die Beziehungen zu seinen Partnerinnen, ebenfalls durch ein ständiges Auf und Ab geprägt. Entscheidend für die Taubheit von Ludwigs rechtem Ohr wurde meiner Meinung nach folgende Begebenheit.

Am 12.04.1813 unterschrieb Kaspar eine Vormundschaftsvereinbarung für seinen Sohn Karl. Ludwig sollte im Fall von Kaspars Tod Vormund von seinem Neffen Karl werden. Wieder wurde Ludwig „Vater“. Dr. Hamer schreibt, dass Karl sogar der leibliche Sohn Beethovens war. Dafür spricht, dass Beethoven diesen Karl in Briefen als „Lieber Junge, theurer Sohn, mein Söhnchen“ bezeichnet. Briefe an ihn unterschrieb er unter anderen mit „dein treuer Vater“ oder „dein treuer, wahrhafter Vater“. Zum Zeitpunkt von Karls Zeugung lebte Ludwig zusammen mit seinem Bruder Kaspar in einer gemeinsamen Wohnung. Ludwig war außerdem vehement gegen die Heirat Kaspars mit der schwangeren Johanna, der Mutter Karls. War er eifersüchtig, dass sie sich für den Bruder entschieden hatte? Aus der Ehe gingen, völlig unüblich für diese Zeit, keine weiteren Kinder hervor, was dafür spricht, das Kaspar zeugungsunfähig war.

Ob leiblich oder nicht. Ab 1813 war Ludwig erneut „Vater“ und nach dem Tod seines Bruders 1815 bestimmte dieser Karl Ludwigs Leben. Der Neffen Konflikt und die nicht endendwollende Rechtsstreitigkeiten um die Vormundschaft mit der Mutter Johanna sind in der Beethovenforschung hinreichend beschrieben. Das Ganze gipfelte in einem Selbstmordversuch Karls 1826. Wie dem auch sei. Der durch Kaspar erlittene Hörkonflikt um 1801 machte auf dem Mutter Kind Ohr bis 1813 mal mehr, mal weniger Probleme, eben entsprechend der Schienen. Durch seinen Neffen Karl wurde es nach 1813 zunehmend dauerhaft mit dem Ergebnis, dass zuerst das rechte Ohr völlig ertaubte. Und das obwohl das linke Ohr zu erst Schwierigkeiten gemacht hatte. Das zeigt uns nicht nur wieder einmal wie exakt die Germanische Heilkunde ist, sondern auch, dass Beethoven biologischer Linkshänder gewesen ist.

Die zweite Möglichkeit eines Kind-Konfliktes führt uns zurück zu seiner unsterblichen Geliebten. Die Liebe zu Josephine war offiziell im Sommer 1799 beendet, nachdem sie am 29.07. den Grafen Deym geheiratet hatte. Ludwig verkehrte jedoch weiterhin im Hause Deym (Teil 1). Es kann also durchaus sein, dass Ludwig der Vater ihres im Mai 1800 geborenen Kindes Vicky ist und sich die Minona Geschichte bereits schon 13 Jahren früher einmal abgespielt hat. „Ludwig, ich bin schwanger.“ „Kann doch nicht sein!“ wäre laut Dr. Hamer das mögliche Doppel-DHS, das sich dann 1806 mit Karl und Johanna  und 1813 mit Minona und erneut Josephine wiederholte und in hängender Heilung sein Hörvermögen zerstörte. Vielleicht kämpfte er deshalb so verbissen um Karl, da er Vicky und Minona verloren hatte.

Es ist schon faszinierend, was religiöse, politische oder moralische Ideen aus Menschen machen, bzw. mit ihnen machen. Was wäre wohl aus Beethoven geworden, wenn er eine behütete Kindheit gehabt hätte, wenn er nicht früh die Vater- und Mutterrolle hätte übernehmen müssen oder es den unsinnigen Standesdünkel nicht gegeben hätte? Kurz gesagt, was wäre aus ihm geworden, wenn er entsprechend der von Dr. Hamer entdeckten biologischen Gesetzmäßigkeiten hätte leben können? Sicherlich hätte seine unsterbliche Josephine ihn erhört. Aber sicherlich hätten wir dann nicht seine unsterbliche Musik.

Eine Idee zu “Beethovens Unsterbliche Geliebte – Teil 3

  1. Werner sagt:

    In allen drei Teilen geht es um die kleine Hörkonstellation. Die große Hörkonstellation ist revierbezogen und geht mit Stimmenhören einher, was bei Beethoven nicht der Fall war. Daher sind die Videos über Beethoven aus Sicht der kleinen Hörkonstellation zu verstehen.

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